Chris

<- bloggt seit 2007. Liebt: Raketen, Edward Sharp & Norwegen. - Viel Spaß hier ♥

Trailer: Antisocial

As the virus spreads, the mood in the house changes from fear to paranoia. Who is safe? Who can they trust? Reality becomes blurred as they slowly discover the source of the virus causing the sickness…and there is no going back.

Social Network überträgt Zombie-Virus oder Zombie-Seuche auf Menschen. Macht total Sinn. Nicht. Was aber total Sinn macht, ist so zombiemäßig und beleuchtet wie ein Weihnachtsbaum auf dem Boden rumzukriechen und dabei merkwürdige Klicklaute von sich zu geben. Ok, nee, nicht wirklich. Auch macht es keinen Sinn, dass da ein Stacheldraht aus ihrem Mund heraus wächst. Warum zur Hölle wächst da ein Stacheldraht aus ihrem Mund heraus? Und warum steh' ich da voll drauf? Scheint heut' eigentlich auch bei euch die Sonne und was ist hier eigentlich noch so los? Antisocials, weeste. 

Hörbuch: ‚Über die Pflicht zum Ungehorsam gegen den Staat‘

civil-disobedience

Yeay, mit dieser Headline hab' ich mir sicher wieder drei Ehrenplätze auf sämtlichen NSA/Staatsschutz-Listen verdient, schätze ich. Für euch Mitleser und Secret Agents: Ich tu' doch nix; ich philosophier' doch nur. Echt jetzt. Für alle anderen: Geht euch mein Thoreau-Geschwärme eigentlich auf den Geist? Ja? Ja? Ja? – Schön. Dann mache ich ja alles richtig. Das Thoreau-Buch Über die Pflicht zum Ungehorsam gegen den Staat / Civil Disobedience ist eine der Lektüren, die mein politisches (Nicht-)Verständnis nachhaltig geprägt haben. Die komplette Lesung des Buches findet ihr in den drei YouTube-Links weiter unten; zunächst aber einige Teaser-Texte, damit ihr auch ja gut zuhört, gleich:​

Ich finde, wir sollten erst Menschen sein, und danach Untertanen. Man sollte nicht den Respekt vor dem Gesetz pflegen, sondern vor der Gerechtigkeit. Nur eine einzige Verpflichtung bin ich berechtigt einzugehen, und das ist, jederzeit zu tun, was mir recht erscheint. 

Ein kluger Mensch wird die Frage der Gerechtigkeit nicht dem Zufall überlassen, er wird auch nicht wollen, dass sie durch die Macht der Mehrheit wirksam werde. Denn in den Handlungen von Menschenmassen ist die Tugend selten zu Hause

Unter einer Regierung, die irgend jemanden unrechtmäßig einsperrt, ist das Gefängnis der angemessene Platz für einen gerechten Menschen

Der Mensch ist nicht unbedingt verpflichtet, sich der Austilgung des Unrechts zu widmen, und sei es noch so monströs. Er kann sich auch anderen Angelegenheiten mit Anstand widmen; aber zum mindesten ist es seine Pflicht, sich nicht mit dem Unrecht einzulassen, und wenn er schon keinen Gedanken daran verwenden will, es doch wenigstens nicht praktisch zu unterstützen

Und hier noch einige Wiki-Background-Infos:

Diese Aufrufe zum zivilen Ungehorsam gegen den Staat aus Gewissensgründen inspirierten die Ideen zum gewaltfreien Widerstand von Gandhi und Martin Luther King. Auch die französische Widerstandsbewegung im Zweiten Weltkrieg wurde von dieser Lektüre inspiriert.​

Hier geht's weiter:

Warum ich 500 Jahre alt werden will

Warum ich 500 Jahre alt werden will! ist eigentlich die falsche Headline für diesen kurzen Artikel. In dem Video geht es aber tatsächlich um ein ähnliches Thema: Was wir alles verpassen, weil wir sterben werden. Müssen. Dings. 

Einige Sätze dazu bzw. zunächst mal eine Frage: Schreckt euch diese US-artige Art der Futurologie / des Transhumanismus, oder ist das ok für euch?

Immer wenn ich anfange vom Transhumanismus zu sprechen, erzähle ich den Menschen dann auch oft, dass 500 Jahre so 'ne Lebenspanne wär', die ich gut aushalten könnte. Je nach Gesprächspartner erfahre ich dann entweder Kopfschütteln und Unverständnis (meist von religiösen Menschen) oder aber Interesse und Zustimmung (meist von aufgeklärten Menschen) (Ausnahmen bestätigen die Regel). In einer Diskussionsrunde ging es mal um ein ähnliches Thema: Wann würdest du gern leben und wie lange? Mein Buddy Max meinte, er würde gern in der mittleren Trias (also vor etwa 245 Millionen Jahren) leben, um einmal eine Erde ohne Menschen zu sehen. Ich dachte so: Jau, das wäre was! Dann dachte ich: Nee, lieber 500 Jahre in die Zukunft, da gibt es auch keine Menschen mehr; ich kann aber dann möglicherweise mal zum Saturn fliegen (?). Was ich sagen will: 80 Jahre sind mir zu knapp; allerdings bilde ich mir nicht ein, dass es anders / besser laufen wird als bisher. Falls doch…freue ich mich auf all' die Dinge, die der Zukunftsbekloppte hier oben in dem Video so aufzählt.​

Mini-Doku: That Man With The Megaphone

Es geht um Charles Veitch. Der nicht ganz unumstritten ist; das ist mir bekannt. Ich mag ihn nicht nur, weil er als reflektierter Anarchist wirklich gute Fragen stellt, sondern auch, weil mich sein Love-Train-Video auch nach Jahren immernoch (fast) zu Tränen rührt. Hier also eine kleine Mini-Doku zu seiner Person. Wie der den paramilitärisch-gestylten Kerl da ab Minute 05:20 disst,…. das ist schon fast legendär. Erzählt mir was ihr wollt, ich mag den Mann.

…gucke ich mir Floyds Berechnungen zum Thema Wer geht auf ne Demo um für die Freiheit zu kämpfen? (denn EXAKT darum geht es derzeit!) so an…bleibt mir nur zu sagen: Es gibt 'ne Menge Leute, die sich von Charlie 'ne Scheibe abschneiden könnten. Sollten. Ich auch.

Zwei Scheiben, wohl eher. 

The Art of David Domingo Jiménez

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Sorry Feedleser, ich musste dieses Bot-Bild einfach in 1:1 Größe hochladen. Weil: Es ist so schön! Der Bot der Woche, würde ich sagen. Sollte es die Woche noch besser gehen, gebe ich auch keinen aus. Diese phänomenale Bot-Zeichnung wurde von David Domingo angefertigt. Der neben schick Zeichnen auch diese Sache mit dem 3D-Rendering echt gut drauf hat. Überzeugt euch doch gern selbst davon. Nach dem Klick.

#shadowrun #returns #gif

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Seit letzter Woche treibe ich mich wieder in den Barrens rum, verhandle mit Organ Grindern und verwüste ganze Straßenzüge im Namen der Gesetzlosigkeit. 

Die Rede ist von der (endlich veröffentlichten) Wiederauflage des Videospiels: Shadowrun (Returns). Hier meine vorherigen Artikel dazu: 1,2,3. Um es schon vorab zu sagen: Ich bin happy mit dem Teil. Bisher (ca. 3,5 Stunden Spielzeit). Ich möchte kurz auf zwei Kritikpunkte eingehen, die in fast allen Review als Minus-Punkte genannt werden.

  • Savepoints: Ja, man kann nur etwa alle 25 Minuten speichern. Ich sage: Für Shadowrun nimmt man sich die Zeit und plant seine Runs ordentlich. 
  • Atmosphäre via Text: Ja, die Atmosphäre des Games lebt zu großen Teilen von Texten. Die Kritik ist: Man könne doch mit der heutige Technik das Storytelling viel besser visualisieren und voran treiben. Ich sage: Shadowrun findet zum größten Teil im eigenen Kopp statt; und die Story als auch die Texte sind phänomenal, bisher. Wer keine Phantasie hat, kann ja Call of Duty spielen. 

Was ich sagen will: Alle die es früher schon mochten, sind auch heute zumindest zufrieden damit; so mein Gedanke. Man fühlt sich zu Hause; auch wenn der Glanz verganger Tage etwas fehlt; und auch der Tiefgang ist nicht wirklich vorhanden. Was ich aber auch noch sagen will: Das GIF hier oben ist ja wohl so: ♥

In Kürze mehr; von mir und meiner Straßensamurai mit Deck-Affinitäten.