Chris

<- bloggt seit 2007. Liebt: Raketen, Edward Sharp & Norwegen. - Viel Spaß hier ♥

Das nomadische Jahrhundert

Herr Merz hat also „ein Problem mit dem Stadtbild“ und träumt mit seinesgleichen (Spahn, Dobrindt, AfD, Der III. Weg, etc.) wahrscheinlich des Nachts von national befreiten Zonen. Wohin das führt, möchte man sich nicht ausmalen. Ich persönlich habe nur dann ein Problem mit dem Stadtbild, wenn Herr Merz durchläuft. Aus diesem Anlass passt dieser Blogpost heute ganz gut, denke ich.

Aus dem Buch: Das nomadische Jahrhundert: Wie die Klima-Migration unsere Welt verändern wird von Gaia Vince. Erschienen im Piper Verlag.


Unsere erst in jüngerer Zeit erfundenen Grenzkontrollen und unsere erst kürzlich angenommenen Einstellungen zu nationalen Identitäten und Migranten bereiten uns allen gewaltige und unnötige Schwierigkeiten: Menschen sitzen überall auf der Welt unter schrecklichen, oft tödlichen Umständen in der Falle, anstatt dabei zu helfen, ihr eigenes Leben und die Gesellschaften und Volkswirtschaften in Regionen, die sicherer sind [Im Kontext der Klimakatastrophe], zu verbessern.

Immigranten sorgen für mehr volkswirtschaftliches Wachstum, mehr Innovation und mehr Wohlstand, und sie bringen einer Gesellschaft viel mehr ein, als sie diese kosten. Dies beruht zum Teil auf Synergieeffekten, weil sie in die Städte ziehen. Und natürlich haben auch die Immigranten großen Gewinn: Migration ist bei weitem der effektivste Weg aus der Armut. Laut Bryan Caplan, Wirtschaftsprofessor an der George Mason University in Virginia, würde eine Öffnung der Grenzen »zu einer schnellen Beseitigung der absoluten Armut auf der Erde« führen, weil die Menschen an Standorte mit Verdienstmöglichkeiten ziehen könnten.

Außerdem verbessern Migranten die Einkommensverhältnisse und die Wohnungen, die Bildung und die Chancen in den Ländern, die sie verlassen, weil sie ökonomisch mit ihnen weiterhin verbunden bleiben. Die von Migranten geknüpften Netze helfen bei Technologietransfer, Handel und Investitionen sowie beim Transfer von Institutionen und Normen, die das Wachstum verstärken

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Eine große Herausforderung wird darin bestehen, unsere geopolitische Einstellung zu überwinden: die Vorstellung, dass wir zu einem bestimmten Land gehören und dass dieses Land uns gehört. Mit anderen Worten: Wir werden als Flüchtlinge aus bestimmten Ländern kollektiv dazu übergehen müssen, uns als Weltbürger zu fühlen. Wir werden ein Stück von unserer jeweiligen Stammesidentität aufgeben müssen, um eine die ganze Menschheit umfassende Identität anzunehmen. Wir werden uns an die unterschiedlichsten Gesellschaften anpassen müssen, wenn wir in den neuen Städten der Polarregion leben. Und wir werden bereit sein müssen, diese wieder zu verlassen, wenn die Umstände es erfordern.

Mit jedem Grad Klimaerwärmung werden etwa eine Milliarde Menschen aus einer Zone verdrängt, in der seit Jahrtausenden Menschen gelebt haben. Uns verrinnt die Zeit, die wir brauchen, um die kommende Umwälzung zu managen, bevor sie überwältigend und tödlich wird. Migration ist nicht das Problem, sie ist die Lösung.


Gaia Vince erklärt uns also, dass Migration nicht das Problem ist, sondern als natürliche Anpassung verstanden werden kann muss. Die kulturelle Bereicherung und Vielfalt durch Bevölkerungsbewegungen rettet die Spezies und erzählt Geschichten von Kreativität, Kooperation und Resilienz. Ja, das Buch skizziert einige Katastrophenszenarien Ereignishorizonte, die im Kontext Klima und Migration anstehen: Bis 2050 werden sich mindestens eine Milliarde Menschen auf den Weg machen. Und zwar in „unsere Richtung“. Andere Zahlen sprechen von 3 Milliarden.

Wer glaubt das Frontex und die Festung Europa die Lösung ist, hat einen (blauen) Sprung in der Schüssel. Im Gegenteil: Noch nie war die Kooperationsfähigkeit unserer Gattung so wichtig. Es wird Zeit für eine kosmopolitische Demokratie (am besten gepaart mit Reichinneks demokratischem Sozialismus✊) und sichere Flucht- und Migrationswege.

Und Merz so: „Aber das Stadtbild“. Nun ja.

Das Buch bietet aber auch realistische (?) Handlungsoptionen und Hobbygärtner-Szenarien an: Sibirien wird die neue Riviera und in Grönland wachsen Tomaten dann auch bald richtig gut. Lesenswert🌻🍅.

Eine – im Grunde gute – Geschichte

Aus dem Buch: Im Grunde gut: Eine neue Geschichte der Menschheit, von Rutger Bregman. Erschienen im Rowohlt Verlag.


Es ist noch nicht lange her, als Julio Diaz, ein junger Sozialarbeiter aus New York, die U-Bahn nach Hause in die Bronx nahm. Wie an fast jedem Werktag stieg er eine Haltestelle vorher aus, um in seinem Lieblings-Diner einen Happen zu essen. An dem Abend verlief der Spaziergang zum Restaurant völlig anders. An der Treppe zur ausgestorbenen U-Bahn-Station sprang plötzlich ein junger Mann aus dem Schatten. Ein Jugendlicher mit einem Messer in der Hand. «Ich gab ihm mein Portemonnaie», sollte Julio später einem Journalisten erzählen. Der junge Mann griff sich das Geld und wollte gerade weglaufen, als Julio plötzlich etwas Unerwartetes tat. «Hey, warte mal», rief er. «Wenn du noch den ganzen Abend Leute ausrauben willst, könntest du vielleicht auch meine Jacke mitnehmen, um dich warm zu halten. »Der Räuber sah Julio ungläubig an. «Warum tust du das?»

«Wenn du für ein paar Dollar deine Freiheit riskieren willst», sagte Julio, «denke ich, dass du das Geld wirklich brauchst. Das Einzige, was ich wollte, war, eine Kleinigkeit zu essen. Wenn du übrigens auch was willst … du bist mehr als willkommen.»

Und so geschah es. Kurz darauf saßen Julio und der Räuber einander in Julios Lieblingsrestaurant gegenüber. Die Kellner begrüßten sie herzlich. Der Manager kam zu einem Schwatz vorbei. Auch die Tellerwäscher sagten hallo. «Du kennst hier jeden», sagte der junge Mann verwundert, «bist du der Eigentümer oder so?»

«Ach was», antwortete Julio. «Ich esse hier nur oft.»

«Aber du bist sogar nett zu den Tellerwäschern!» «Hat man dir denn nicht beigebracht, zu jedem nett zu sein?» «Ja, sicher», antwortete der junge Mann, «aber ich hätte nie gedacht, dass jemand das auch wirklich tun würde.» Als Julio und der Räuber mit dem Essen fertig waren, kam die Rechnung. Das einzige Problem: Julio hatte kein Portemonnaie mehr. «Hör mal», sagte er zum Räuber, «ich glaube, dass du das hier bezahlen musst, denn du hast mein Geld. Aber wenn du mir mein Portemonnaie zurückgibst, lade ich dich gern ein. »Der junge Mann überreichte ihm das Portemonnaie, woraufhin Julio die Rechnung bezahlte und anschließend seinem Gegenüber zwanzig Dollar gab. Die kleine Zuwendung war allerdings an eine Bedingung geknüpft: dass der Junge ihm dann auch das Messer überlasse.

Als Julio ein paar Wochen später von einem Journalisten gefragt wurde, warum er seinen Räuber zum Essen eingeladen habe, brauchte er nicht lange nachzudenken. «Wenn du Menschen gut behandelst, kannst du nur hoffen, dass sie dich auch gut behandeln. Einfacher wird es nicht in dieser komplizierten Welt.»

Als ich einem Freund von Julios Heldentat erzählte, reagierte er spontan und unumwunden.«Hast du mal ein Taschentuch? Ich muss weinen.»


Für alle, die von der medialen (und sonstigen) Grausamkeit ein bisschen Pause brauchen und dem Machiavellismus noch nie viel abgewinnen konnten: Lest das mal. Wenn ihr Pro Machiavelli seid: Auch lesen 😀 Das Buch fordert einen Paradigmenwechsel hin zu einem (für meinen Geschmack etwas sehr) optimistischeren Menschenbild. Bregman erklärt uns, dass viele unserer negativen Annahmen über die menschliche Natur auf fehlerhaften – zumindest aber lückenhaften – Studien und selektiver Geschichtsschreibung beruhen. Seine Vision einer auf Kooperation basierenden Gesellschaft ist wissenschaftlich fundiert. Auch wenn ich manche seiner Schlussfolgerungen nicht mitgehe, und er zum Ende hin wohl auch selbst ein bisschen merkt, dass wohlmöglich etwas über das „gute Ziel“ hinausgeschossen ist. Macht aber trotzdem (einigermaßen) gute Laune, mal was Nettes über den Homo Puppy zu lesen. Ganz im Sinne von „Survival of the Friendliest. Looking at you, CDU-Deutschland.

5 ikonische Videospiele der 1990er die wir heute immer noch lieben

Dieses Weihnachten werden PlayStation und Xbox jeweils ihre fünfte Konsolengeneration veröffentlichen und Millionen von Gamern werden sich anstellen, um diese zu kaufen. Die Grafik und das Gameplay werden auf den neuen Konsolen ohne Zweifel unglaublich sein und die neuen Spiele – wie Assassin’s Creed Valhalla und Halo Infinite – werden die Spieler wie nie zuvor vom Hocker hauen.
Und trotzdem gibt es immer noch Spiele, denen ihr Alter nicht geschadet hat und immer noch beliebt sind, obwohl es sie seit einigen Jahrzehnten gibt. Tatsächlich bringen einige Entwickler von PC-Spielen immer noch Updates für klassische Spiele aus den 90ern raus, welche immer noch von vielen Gamern heruntergeladen werden. Im Folgenden schauen wir uns fünf dieser Titel der 1990er an, die immer noch relevant sind:

StarCraft
StarCraft wurde erstmals 1998 veröffentlicht und wurde zur Ikone des E-Sports. In Korea, welches als Epizentrum der Gaming-Industrie gilt, wird das Spiel immer noch in kompetitiven Formaten gespielt. In den letzten Jahren gab es zahlreiche Patches. Während die Grafik mittlerweile etwas zu Wünschen übrig lässt, ist die Story und das Gameplay immer noch brillant. Die meisten Experten bevorzugen jedoch den Nachfolger StarCraft II: Wings of Liberty, doch es überrascht, wie beliebt das Original immer noch ist.

Street Fighter II
Das wahrscheinlich ikonischste Kampfspiel aller Zeiten. Street Fighter II, welches 1991 von Capcom veröffentlicht wurde, wurde zum Synonym der Spielhallen der frühen 90er. Es gab einige Sequels und es gibt sogar einen offiziellen Street Fighter II Spielautomaten, welchen man mit kostenlosen Spins bei Mr Green spielen kann. Obwohl es erneuerte Versionen des klassischen Spiels gibt, macht es deutlich mehr Spaß, die Version aus den frühen 90ern zu spielen. Es war schließlich ein Meisterwerk.

Quake 1, 2 und 3
Das originale Quake wurde 1996 veröffentlicht, Quake II folgte ein Jahr später und Quake III erschien 1999. Alle drei Spiele sind heute immer noch beliebt, wenn die Gamer ein Retrospiel spielen möchten. Es gibt eine massive Online-Community rund um das Quake-Franchise, auch wenn die Beliebtheit in den letzten Jahren etwas gesunken ist. Trotzdem hat dieser spektakuläre First-Person-Shooter eine Art Follower-Kult und die Grafik und das Gameplay sind heutzutage immer noch ansehnlich und das mehr als zwei Jahrzehnte nach Release.

Age of Empires
Das erste Age of Empires wurde 1997 veröffentlicht, gefolgt von Age of Empires II 1999. Seitdem gab es viele Sequels, die von den Xbox Studios veröffentlicht wurden, doch das originale Spielepaar behielt seine enorme Beliebtheit. In einer Weise zeigt Age of Empires die Langlebigkeit von guten RTS (real-time strategy) Spielen, welche für Gamer immer noch attraktiv sind, auch wenn die Grafik und das Gameplay nicht mehr aktuellen Standards entsprechen.

Super Mario Kart
Das klassische Rennspiel, welches 1992 für den SNES veröffentlicht wurde, bewies sich als kommerzieller und kritischer Erfolg. Genau wie bei allen Spielen dieser Liste gab es diverse Reboots und Sequels. Doch die originale 1992er Version hat ihre Beliebtheit aufrechterhalten und Nintendo veröffentlichte es für die Wii, die Wii U, den New 3DS und für die klassische SNES Collection. Tatsächlich bevorzugen viele Gamer die spaßige Action des Originals im Vergleich zu anderen Rennspielen.

Marihuana: Medizin oder ein millionenschweres Geschäft?

Nach der teilweisen Legalisierung von Marihuana in den USA entwickelten sich Produktion und Verkauf zu einem profitablen Geschäft. Dienstleistungen für den Anbau und die Lieferung von Gras entwickeln sich im Land aktiv, und viele Prominente stehen hinter der Gründung vieler solcher Unternehmen. Wir haben herausgefunden, wie sich der moderne Hanfmarkt entwickelt, wer in Marihuana Startups und Cannabis Aktien investiert und davon profitiert.

Vor einigen Jahrzehnten waren der Anbau, die Verwendung und der Verkauf von Hanf in fast allen Ländern der Welt gesetzlich verboten. Zuwiderhandlungen führten zu Gefängnisstrafen. Seit 1972, als die niederländische Regierung den Konsum weicher Drogen offiziell als Vergehen anerkannte und den Bürgern erlaubte, kleine Mengen Cannabis frei zu lagern und zu konsumieren, war der Konsum in einigen Ländern teilweise legalisiert, darunter in Bangladesch, der Tschechischen Republik, Spanien, Portugal, Kanada, Israel, Mexiko und in den USA.

In Amerika durfte Hanf 1996 für medizinische Zwecke angebaut und verkauft werden, heute können Ärzte ihn in 24 Bundesstaaten verschreiben. Ende 2012 war in den Bundesstaaten Washington, Colorado und Alaska die Verwendung von Hanf zu Erholungszwecken, also zum Entspannen und Stressabbau, gestattet. Im Herbst 2013 erreichte die amerikanische Gesellschaft einen psychologisch wichtigen Meilenstein: 58 Prozent der Amerikaner unterstützten die Legalisierung von Cannabis im ganzen Land. Für diejenigen, die etwas Stress abbauen möchten, können CBD-Produkte wie Candy Kush CBD den Zweck erfüllen.

Das ist kein Wunder, dass Experten Anfang 2014 die Cannabisproduktion als eines der am schnellsten wachsenden Unternehmen in den Vereinigten Staaten bezeichneten. Der legale Marihuana-Markt wuchs in diesem Jahr sofort um 71 Prozent auf 2,7 Milliarden US-Dollar. Mutige Prognosen von Analysten sprachen über die bevorstehende Legalisierung von Marihuana in mehreren weiteren Bundesstaaten und dann in den gesamten Vereinigten Staaten. In diesem Fall würde der Hanfmarkt bis 2020 12 Mrd. USD erreichen.

Wenig später stellte sich heraus, dass die Behörden auf absehbare Zeit das staatliche Verbot der Herstellung, des Verkaufs und des Gebrauchs von Drogen wahrscheinlich nicht aufheben werden, was auch durch das Scheitern des Versuchs, Marihuana im District of Columbia zu legalisieren, bestätigt wurde.

Der unsichere Status des Marihuana-Geschäfts schreckt potenzielle Investoren ab, und von 7.6.000 amerikanischen Banken sind nur 220 bereit, in diesen Bereich zu investieren. Dennoch erschienen in kurzer Zeit viele Unternehmen und Startups, die Marihuana-Geschäfte betreiben, auf dem Markt, die aktiv nach Finanzierungsquellen suchen und Investoren anziehen. Es gibt derzeit weltweit 481 registrierte Marihuana-Startups mit durchschnittlichen Kosten von jeweils 3,5 Millionen US-Dollar.

Neben der Herstellung und dem Verkauf von Hanf sind dies der Vertrieb von Kräuterkosmetik und Lebensmitteln auf Cannabioidbasis sowie die medizinische Forschung. Über 800 Investoren sind bereit, ein solches Unternehmen zu unterstützen.

In den USA gibt es viele Beratungsagenturen für Marihuana-Anbau. Ihre Dienste werden aktiv von Online Agenturen angeboten, die Marihuana anbauen und entsprechende Geschäfte eröffnen. Es gibt Unternehmen, die bereit sind, bei der vollständigen Organisation dieses Geschäfts mitzuwirken. Kunden können mehrere kostenpflichtige Materialien mit detaillierten Anweisungen verwenden, die je nach Zustand und Art der Tätigkeit des zukünftigen Unternehmens (Anbau, Verkauf oder Lieferung) variieren. Die Hauptkosten für die Organisation eines Startups betragen 2.000 USD, eine Reihe von Geschäftsplänen unter Berücksichtigung der Gesetze der einzelnen Bundesstaaten 750 USD und die Rechtsberatung für die Registrierung Ihres eigenen Marihuana-Unternehmens 500 USD.

Unterschätzte Reisespiele für Erwachsene

Unterschätzte Reisespiele für Erwachsene

Ist es nicht so, dass jeder Gaming ein bisschen genießt? Egal ob man in einem langen Flug nach Australien sitzt, oder eine sechsstündige Autofahrt aushalten muss, Spiele helfen einem oft, die Zeit zu vertreiben und sorgen für Unterhaltung unterwegs.

Wir alle haben Spiele gespielt als wir noch jung waren und tun es heute immer noch. Erwachsene spielen auf ihrem Smartphone, besuchen Spieleseiten und vielleicht sogar ein Online-Casino in Deutschland, aber es gibt viele andere Spiele, die sich für langweilige Reisen oder Unterhaltung am Abend bei einem Glas Wein eignen.

Mit all dies im Hinterkopf haben wir uns gedacht, dass wir einige der besten Reisespiele für Erwachsene vorstellen, damit Sie diese selbst einmal ausprobieren können, und andere Spiele wie die escape room Berlin, die Sie online finden können.

Monopoly Deal

Wer noch nie in seinem Leben Monopoly gespielt hat, lebt vermutlich einen Großteil seines Lebens unter einem Stein.  Natürlich ist die Brettspiel Variante nicht geeignet für ein Flugzeug oder für die Rückbank eines Autos, es gibt aber eine Möglichkeit, Monopoly auch während der Reise zu spielen – probieren Sie Monopoly Deal aus. Das Spielen mit zwei Personen geht ziemlich schnell und ist super spaßig, das Spiel kann allerdings auch mit bis zu fünf Spielern gespielt werden, wobei das Ziel nicht ist, die anderen Personen in den Bankrott zu treiben, sondern drei Sets von Grundstücken zu sammeln.

Hive – The Poket Version

Ein echtes Juwel eines Spiels für Erwachsene: Hive ist ein Strategiespiel für zwei Personen mit dem Ziel, einen Bienenstock aufzubauen. Das endgültige Ziel ist es, r-tech24.de die Königin des Gegners komplett zu umzingeln, während man seine eigene Königin beschützt. Jede Kachel hat ein anderes Insekt in sich, welches sich in eine andere Richtung bewegt, weshalb man sich eine Strategie beim Hinzufügen von Kacheln überlegen muss.

Jaipur

Jaipur ist ein Trading-Card und Chip Spiel, welches für zwei Spieler geeignet ist. Es geht darum, so viele Güter und Kamele wie möglich für Geld-Chips zu verkaufen und der Spieler mit dem meisten Geld am Ende der Runde gewinnt. Das Wissen, wann man welche Waren verkaufen sollte ist entscheidend und das Sparen von Gütern und damit das Verkaufen von mehr auf einmal beschert tolle Boni, allerdings kann der Gegner die guten Deals wegschnappen. Jaipur ist ein spaßiges Strategiespiel, welches sich für Reisen eignet, wenn man einen Tisch zur Verfügung hat, da man Platz für die Chips braucht.  

Top Trumps

Ein Klassiker, von dem selbst die größten Anti-Gamer gehört haben: Top Trumps ist einfach zu meistern während es unglaublich unterhaltend ist. Das einfache Ziel des Spiels ist es, den Gegner basierend auf einem Attribut einer Karte zu übertreffen. Das Spiel gibt es in vielen verschiedenen Varianten, weshalb man eine auswählen sollte, die am besten zu den Interessen der Spieler passt, seien es Autos, Harry Potter oder sogar Big Bang Theory.

Transport Fever – Announcement Trailer

Guter Start in die Woche: Train Fever 2 aka Transport Fever wurde vor einigen Minuten angekündigt. Der Trailer hat auch einige Running-Gags für Kenner drin; das mag ich. Den ersten Teil habe ich 412 Stunden gespielt, sagt Steam. Mehr Ingame-Stunden habe ich nur bei Skyrim da stehen. Auch hatte ich mich als Marketing-Mensch bei denen angeboten, noch gebe ich nicht auf, ich weiß doch genau, was die besser machen könnten und…. nun ja. Wer sonst eine Runde zocken will: Hier gibt es All Slots, direkt zum Loslegen!

Teaser-Text:

Mehr als ein Visionär: Du bist das Herz der Wirtschaft, bringst Leben in die Städte und formst ihre Zukunft, indem du den steten Fluss des Handels durch elegant geplant und gestaltete Transport- und Logistiknetzwerke stärkst – in Transport Fever, das diesen Herbst für PC erscheint. Egal ob am Lande, im Wasser oder in der Luft – Transport Feverzeichnet über eine Zeitspanne von über 150 Jahren eine spannende Geschichte mit 120 detaillierten Zügen, Flugzeugen, Schiffen, Bussen, Bahnen und Trucks. Spieler erschaffen Bahnhöfe, prächtige Häfen und Landeplätze, verbinden Verkehrsknotenpunkte und Handelsplätze und schaffen damit die Grundlage von Städtewachstum und sich verändernden Einwohnerzahlen. Die Verbesserung der Infrastruktur ist ebenso wichtig, wie die die Zusammenführung von Handelsrouten, die auf dem Weg zum Transportgeschäft-Marktführer die Wirtschaft nach vorne bringt.


Ich mag diese Anbieter, da kann man frei nach dem Motto: All Slots online casino richtig was absahnen. In der Tat bieten sich dort immer mal wieder coole Games und Gewinne an, die man nicht einfach so liegen lassen solle. Ich selbst habe nicht so viel Erfahrungen mit den Anbietern, der eben verlinkte macht das alles aber ganz prima; bietet faire Konditionen und die Games und Reglen sind auch echt easy zu lesen und zu verstehen. Ich wünsche euch viel Glück und noch mehr Spaß beim ausprobieren.

Im Herbst geht es los!

Drei Schritte zum Transhumanismus

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Roland Benedikter gibt gestern bei Telepolis ein Interview über Google, den neuen Imperialismus und warum die erst kürzlich von Futurist Zoltan Istvan begründete Transhumanist Party vielleicht für den ersten Cyborg-US-Präsidenten aller Zeiten sorgen wird. (so hätte ich das Interview genannt)

Ich habe den Text eben via Nico auf FB entdeckt; und der hat auch gleich den prägnantesten Teil des Artikels als Posting bei FB rausgehauen. Hier ist der; anschliessend dann noch drei Sätze von mir dazu:

Die politische Vision der „Transhumanist Party“ ist im Wesentlichen eine dreifache, wie Istvan darstellt: 1) Den Wissenschaftlern und Technologen der USA die Mittel zur Verfügung zu stellen, um den „menschlichen Tod“ und das Altern innerhalb von 15-20 Jahren zu überwinden – ein Ziel, das laut Istvan eine wachsende Zahl von führenden Wissenschaftlern für realistisch hält. 2) Eine „kulturelle Mentalität“ in den USA zu kreieren, die von der Annahme ausgeht, dass „radikale Technologie zu akzeptieren und zu produzieren“ im besten Interesse der USA und der Menschheit „als Spezies“ sei. 3) Die Bürger vor dem Missbrauch von Technologie zu schützen und die planetaren Gefahren, die der Eintritt in die „transhumanistische Ära“ bedeutet, zu erklären.

Ich hab das Interview nun zwei mal durch. Und es pochen zwei Herzen in meiner Brust. Anarchistisch-philosophisch betrachtet komme ich mit jedwedem Parteiensystem nicht zurecht; nie, unter keinen Konditionen, selbst wenn es die glorreiche Transhumanifizierung des Abendlandes Kosmos bedeuten würde. Da bin ich nicht rational genug für. Nun stehe ich aber zb. mit Istvan in einer persönlichen Beziehung (meint: kurzer Facebook-Schnack, über sein Buch; und das große Ganze und überhaupt) und find‘ ja eh das der ganze transhumane Kram total prima zu einer anarchistisch-organisierten Gesellschaft passen würde. Dilemma, also. Ich denke ZoltanIstvan wär‘ schon ein prima Kandidat, hier ein aktuelles (deutsches) Wired-Interview mit ihm, hier ein 80 Minuten-Podcast zu seinen Cyborg-Präsidenten-Ambitionen.

Die futuristischen Visionen vieler US-Transhumanisten klingen schon arg nach Neokolonialismus. Die Saudis bekamen schicke Autos und die Müllabfuhr, heute werden die Entscheider der, räusper, Schwellenländern mit Cyborg-Augen und 4k-Prothesen gelockt, der Imperialismus findet seinen Bachlauf, da kannste sicher sein. Die dystopische Elite zwischen Boston und dem Silicon Valley trifft sich ja sicher nicht nur einfach so zu Fight Clubs in Hinterhöfen. Deren Allmachtsfantasien müssen schon arg wehtun. Was mir in dem Kontext problematisch erscheint: Ich sehe keine – bis kaum eine –  europäische geprägte Gegenbewegung, kein Gegenstück zu dem eher narzisstisch-ökonomisch geprägten Transhumanismus, der da – nicht nur so ganz langsam –  zu uns rüberschwappt. Bei Gentech und Saatgut rasten alle aus, und was einen auch cyborg-mäßig nach vorne bringt, dass sind diese coolen Drinks , und das Amerika grade wieder einen neuen Biowaffen-Geheimdienst (darpa.mil/our_work/bto/, ich verlink die sicher nicht) rausgehauen hat, und das ganze fieser düsterer Cyberpunk ist, interessiert solange keine Sau, bis der neue Robocop dann vor der Türe steht. Oder was? Klar, wir haben Bindeglieder, zu allererst sei da der sehr verehrte Nick Bostrom genannt. Aber: Langt das? Fragen über Fragen. Einige Antworten gibt es in dem eingangs erwähnten Interview. Hier einige Auszüge; ich nehme als ersten den, der mir sehr weise und richtig erscheint (zum Thema Humanisten und Transhumanisten)

Telepolis: Was ist das größte Problem?

Roland Benedikter: Angestrebt wird, den bisherigen Menschen durch einen neuen zu ersetzen – und in eine „Neo-Menschheit“ zu überführen, wie es der zweite Weltzukunftskongress formulierte. Die „Transhumanisten“ benutzen „Neo-Humanismus“ gleichbedeutend mit „Transhumanismus“. Dem müssen die Humanisten in konstruktiver Weise eine andere Wortbedeutung von „Neo-Humanismus“ entgegensetzen. Wir haben ja noch kaum begonnen zu begreifen, was der Mensch is, und worin unsere Menschlichkeit besteht. Bevor wir den Transhumanismus in den Blick nehmen, sollten wir also zunächst den Humanismus vollenden. Davon sind wir weit entfernt – zum Schaden des menschlichen Selbstverständnisses.

Telepolis: Glauben Sie, Zoltan Istvan hat mit seinen transhumanistischen Visionen eine realistische Chance im US-Präsidentschaftswahlkampf 2016?

Roland Benedikter: Meine Prognose: Die Transhumanist Party ist ein cleverer Schritt zumindest für die Transhumanisten. Manche in den USA glauben zwar, er sei kontraproduktiv. Denn solange die Transhumanisten im Hintergrund ihren Einfluss geltend gemacht haben, gab es wenig Widerstand. Nun, da sie politisch kandidieren, wird der Widerstand wachsen. Das wird durchaus der Fall sein. Ich kann mir auch nur schwer vorstellen, dass so ein Programm mehrheitsfähig ist, weil es den meisten Amerikanern viel zu radikal ist. Aber es wird zunächst verstärkte kritische Auseinandersetzung hervorbringen. Mittel- bis langfristig wird es aber viele anziehen. Ich schätze das Potential dieser Partei zumindest in den 13 Weststaaten der USA auf 15-20%.

Ich persönlich tippe die 15% für das Jahr 2025; bei uns dann zehn Jahre später. Was bis dahin noch an Diskurs notwendig wird! Wahnsinn. Die hegemoniale Durchtechnisierung aller Menschen, des Menschlichen, muss jedenfalls verhindert werden; wie das mit ’ner Partei klappen soll, ist mir allerdings (noch) schleierhaft. Ich hab‘ da meine Position gefunden

tl;dr: Es geht einfach alles viel viel zu schnell.

Bergsteigen und Wandern: wo sind eigentlich die höchsten Gipfel der Welt?

Mit einer Höhe von 8.848 Metern ist der Mount Everest der höchste Gipfel der Erde. Der gewaltige Berg in Nepal zählt zu den Seven Summits und den 14 Achttausendern. Die Erstbesteigung des Giganten gelang den beiden Bergsteigern Sir Edmund Hillary und Tenzing Norgay am 29. Mai 1953.

Die schönsten Achttausender der Erde im Himalaya


25 Jahre nach der ersten Besteigung wiederholten Reinhold Messner und Peter Habeler diesen Erfolg und schafften es dabei erstmals, den Mount Everest ohne zusätzlichen Sauerstoff zu besteigen. Insgesamt 20 Routen führen auf den Mount Everest, darunter zwei Standardrouten wie die Südroute und die Nordroute. Die weiteren Routen, die auf den Gipfel führen, sind technisch deutlich schwieriger zu bewältigen, sodass diese größtenteils nur einmalig begangen wurden. Auf dem zweiten Platz der höchsten Berggipfel findet sich der K2, mit 8.611 Metern der zweithöchste Berg der Erde. Dieser imposante Gipfel erhebt sich im Karakorum, einem gewaltigen Gebirge im Länderdreieck zwischen Pakistan, Indien und China. In dieser Region sind drei weitere Achttausender wie der 8.051 Meter hohe Broad Peak, der Gasherbrum I (8.080 Meter) sowie der Gasherbrum II mit 8.034 Metern Höhe beheimatet. Unter Bergsteigern gilt der K2 als der schwierigste aller Achttausender. Die Besteigung ist weitaus anspruchsvoller als der Aufstieg auf den Mount Everest. An der Grenze zwischen Nepal und dem indischen Bundesstaat Sikkim erhebt sich der 8.586 Meter hohe Kangchendzönga in den Himmel. Der dritthöchste Berg der Welt bietet außer dem Hauptgipfel auch noch drei weitere Gipfel, die Höhen von mehr als 8.000 Metern erreichen.


Klettern in europäischen Gebirgen


Der Mount Everest wurde schon Mitte des 19. Jahrhunderts erstmals vermessen, um die genaue Höhe des Bergriesen festzustellen. Allerdings verfügten die Ingenieure zur damaligen Zeit noch nicht über Hilfsmittel, die heute selbstverständlich sind. Wie wurde der Berg damals vermessen? Bei dieser Vorstellung sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Die Vermutungen reichen vom Ausmessen mit Stöcken und Maßbändern bis zu natürlich vorkommenden Ressourcen. Besonders originell ist die Vorstellung von Spielern, die im Online-Casino aktiv sind, dass ein Berg dieser Größe auch mit Poker-Chips oder Geldstücken nachgebaut werden könnte. Um Klarheit über die wahre Höhe des Mount Everest zu bekommen, wurde der höchste Berg der Welt vor Kurzem nochmals vermessen. Dabei kamen modernste GPS-, Laser- und Radargeräte zum Einsatz. Hohe Berge zum Wandern und Bergsteigen findet man in Europa in Ländern wie Deutschland, Österreich, Schweiz und in Norwegen. Mit gerade einmal 2.469 Metern Höhe wirkt der höchste Berg Norwegens, der Galdhøpiggen, verglichen mit dem Mount Everest geradezu bescheiden. Allerdings hat Skandinaviens höchster Berg ein atemberaubendes Panorama auf die Jotunheimer Berge zu bieten. Der Startpunkt für die Wanderroute ist bei der Spiterstulen-Hütte. Von dort aus führt der Weg beinahe gerade in Richtung Westnordwest. Dabei müssen steile Hänge überwunden werden, bis man zu einem Plateau auf 1.900 Meter Höhe gelangt. Der Weg zum Gipfel führt anschließend über den Ostkamm des Svellnose. Nachdem der oberste Teil des Piggbreen-Gletschers bezwungen ist, steht der Gipfelbesteigung nichts mehr im Weg.