Chris

<- bloggt seit 2007. Liebt: Raketen, Edward Sharp & Norwegen. - Viel Spaß hier ♥

Doku: In-Vitro-Fleisch

Unbenannt

Die Doku IN-VITRO-FLEISCH – Aus dem Labor auf den Teller? läuft noch einige Tage auf Arte 7 (Link). Hier zunächst ein kurzer Teaser-Text:

Stellt im Labor gezüchtetes Fleisch eine echte Alternative zum traditionellen Schlachtfleisch dar, um die immer schneller wachsende Weltbevölkerung zu ernähren und die Umweltbelastung zu reduzieren? Mark Post und seine Mitarbeiter in den Niederlanden gehören zu den weltweit führenden Forscherteams in diesem Bereich und haben bereits den ersten Hamburger mit Rinderhacksteak aus der Retorte geschaffen.

Ich hatte ja bereits hier und hier meine Begeisterung für das Retorten-Steak der Zukunft kundgetan. Nach wie vor bin ich dafür, würde mir alles was die zusammenschrauben reinmampfen und freue mich schon jetzt auf Kuhwiesen, auf denen Kühe stehen, die nur als Deko – nicht aber als Steak – dienen werden.

Zu der Doku: Mir wurde im Film einmal zu oft der Satz die Rettung der Welt an den Fleischkopf geworfen. Überhaupt wirkt die ganze Doku etwas sehr… erzwungen. Nach dem Motto: Wir haben eigentlich gar nicht viel zu sagen oder vorzuzeigen; müssen aber unser Budget verballern und 1,5 Stunde Film abliefern. Dennoch: Für Nixwisser sehenswert, und auch für Interessierte gibt sie einen guten Überblick über den Stand der Dinge. Klar, dieses Zukunfts-Meat ist eine dicke, fette und vielversprechender Weltverbesserungs-Mechanik, stimmt schon. Das dieses Fleisch aus dem Glas aber die Welt retten wird, wage ich zu bezweifeln. Da gehört sicher noch was anderes zu. Was das ist, das hab' ich aber gerade vergessen. Ich hab' nämlich Hunger. 

WIN WIN WIN! Karten für die Affordable Art Fair!

Unbenannt

(Bild: Jivan Frenster | o.T.(Sexueller Akt) | 2012 | Stuhl Pullover Acryllack | 43x43x95cm​)

Die nette Katharina – die sich um die Kommunikation für die Affordable Art Fair Hamburg kümmert – fragt mich, ob ich nicht Lust habe, eine Verlosung von 2×2 Karten für die Messe  (14-17.11.2013 in Hamburg) zu organisieren. Mach' ich, hab' ich gesagt. Zunächst noch kurz was zur Messe: 

Malerei, Grafik, Skulptur und Fotografie wird unseren Besuchern in einer inspirierenden, freundlichen Atmosphäre präsentiert. Alles unter einem Dach und alles bis zu einer Preisobergrenze von €5.000. Werke junger, aufstrebender Künstler hängen neben großen Namen etablierter Positionen. Auf unserer Emerging Artist Ausstellung haben unsere Gäste die Möglichkeit die spannenden und zukunftsweisenden Positionen von Morgen zu entdecken und zu erwerben.

Ich hab mich mal bei den Emerging Artists die dort am Start sind umgeschaut (das geht hier: affordableartfair.com/emerging-artist) und stelle fest: Da sind einige tolle Künstler und Werke dabei. Ob ich selber dort ne Runde drehen werde, weiß ich noch nicht so genau. Dass soll euch aber nicht davon abhalten, 2×2 Karten für das Event abzustauben. Was ihr tun müsst? Hier unter dem Artikel einfach kommentieren. Und zwar möglichst originell; ich suche die Gewinner diesmal völlig subjektiv nach eigenem Gutdünken aus ;)

Also: Sagt mir in den Kommentaren, warum gerade ihr dort hin wollt; ich schau dann mal, wen ich originell genug finde ;) 

3,2,1, Los. Good Luck! ;) 

Les Vosges ♥

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 les Vosges [voːʒ], dt. früher auch Wasgauen, Wasgenwald oder Wasigenwald, sind ein Mittelgebirge in Ostfrankreich […] ​Der Name leitet sich vermutlich von dem ursprünglich keltischen, später von den Römern in Gallien übernommenen Berg- und Waldgott Vosegus (auch Vosagus, Vosacius) ab​ (wiki) 

Tolle Landschaft. Toll alles. Danken wir den Göttern. Oder so. 

(…hier geht's bald weiter, schätz ich) 

Adieu, und bis die Tage!

yeay

Es geht für 'ne Woche in die Vogesen; in diese hübsche Hütte hier oben; liegt bei Epinal. Wandern, Biken, Luft schnappen. Unter anderem steht auch (endlich mal!) 'ne Wanderung mit Anne und Rolli an, einmal um dem Lac de Gérardmer, oder so. Ich freu' mich voll, muss aber noch was organisieren; daher schon jetzt mein Adieu. Bleibt mir gewogen; zu lesen gibt es ja genug; nämlich bei den Stars und Sternchen aus meiner Blogrolle

​Bis Bald!

Und: Liebt euch! ♥

‚Der gefährlichste Moment in der Geschichte der Menschheit‘

Fukushima1

Zwei Sätze aus dem Artikel der Netzfrauen:

Die rund 400 Tonnen wiegenden Brennelemente in diesem Becken könnten 15.000-mal mehr radioaktive Strahlung freisetzen als die Bombe von Hiroshima. Einiges steht in dieser drohenden Krise schon fest Tepco hat weder die wissenschaftlichen, technischen noch finanziellen Ressourcen, um sie zu meistern.

und:

Der bei der Tschernobyl-Katastrophe 1986 freigesetzte radioaktive Fallout erreichte Kalifornien innerhalb von zehn Tagen, die 2011 in Fukushima freigesetzte Radioaktivität kam schon nach weniger als einer Woche dort an. Eine neue Kernschmelze in der Einheit 4 würde einen Jahrhunderte andauernden tödlichen Strom von Radioaktivität über die ganze Erde ausgießen.

O__O Was hier steht, stimmt mich auch nicht wirklich ruhiger: fukushima-diary.com. Äh!?…kann da mal wer anrufen, oder so? Eine Petition tut's aber auch. Genau. 

Die Rußen haben es übrigens mit ihrem Problem-See – dem Karatschai See – damals so gelöst:

Zwischen 1978 und 1986 wurde der See mit Beton-Hohlkörpern aufgefüllt und vollständig abgedeckt, um weitere Sedimentbewegungen zu verhindern

Klingt dämlich, kann aber auch das hier bedeuten:

Es kann für die Zukunft nicht ausgeschlossen werden, dass das Wasser des Sees über Grundwasserströme in Kontakt mit dem Fluss Tetscha und damit dem Ob kommt. Auf diese Weise könnte die Radioaktivität auch den Arktischen Ozean erreichen.Wenn sich die Radioaktivität des Karatschai-Sees in den Arktischen Ozean, eine der letzten großen Wildnisse, ergießen sollte, könnte sie die halbe Erde erreichen.

Und jetzt? Ach ja. Große Koalition. Und so.

Ich muss weg.  

(Danke f. den Hinweis, Rolli) 

Anarchistische Kampagne: ‚Zeit für Plan A‘

Unbenannt

Auszug aus einer aktuellen Veranstaltung. Öhm, einem Event mein' ich: 

 Zusammen mit einigen befreundeten Gruppen haben wir reichlich Vorträge, Filme, Aktionen und Vernetzungstreffen vorbereitet.“ Anarchosyndikalismus, Religionskritik, Kollektivbetriebe, Anarchafeminismus, Anarchokommunismus, Veganismus und viele weitere Themen stehen auf dem Programm. Wir wollen mit einer breiten Palette an Themen viele Menschen ansprechen, auch die, die sich bisher nicht so sehr mit Politik auseinandergesetzt haben. Wir wollen mit den Vorurteilen gegenüber der Idee des Anarchismus aufräumen und erklären was Anarchismus wirklich bedeutet. Daher versuchen wir alles möglichst verständlich zu präsentieren. Außerdem möchten wir zu Diskussionen anregen und einen offenen Dialog ermöglichen. Unsere Kampagne soll ein weiterer Schritt beim Aufbau einer starken anarchistischen Bewegung im Rhein/Ruhr-Gebiet sein. Mit Freude blicken wir auf die kommenden Monate. Wir hoffen viele neue Leute kennenzulernen und interessante Diskussionen zu führen. Auf geht’s! Zeit für Plan A!

…klingt ja spitze; guck' ich mir nach dem Urlaub in Ruhe an. Macht doch auch mal.

Blog-Tipps: ‚Rock, Paper, Shotgun‘ & ‚Lukas‘ Blog‘

transmetropolitan

Ich lese Blogs seit 2005 oder 2006, oder so. Zwischenzeitlich um die 500 Stück rum; mittlerweile etwas ausgedünnt, es sind derzeit etwa ca. 200-220, die ich im Feedreader habe. Neue Abos / neue Blogs kamen in den ersten Jahren fast wöchentlich dazu, ich sortierte im Monatstakt meinen Reader um, warf welche raus, packte neue hinzu. Das ist seit ca. Ende 2010 nicht mehr so; ich hab' alle im Blick, die ich im Blick haben will. Was natürlich Quark ist, es entstehen ja pro Sekunde drei neue (echte Zahlen!) Blogs und es werden ca. 350 Blogposts pro Minute rausgehauen (echte Zahlen, weltweit). Ergo: Geht gar nicht, alles im Blick zu haben. Echte Perlen entdecke ich dennoch immer seltener, gerade aus deutschen Gefilden tut sich da eigentlich nicht mehr viel. Klar, es gibt so einige neue Nerd-Blogs; da ich den Herrn Walter aber eh seit immer lese (er war – neben Kueperpunk und zwei, drei anderen – meine Motivation es doch auch mal zu probieren, es besser zu machen, was ja auch eindeutig klappt, wa?;), schenke ich diesen wenig Beachtung; wenn René es nicht hat, haben es die anderen auch nicht. Traurig, aber wahr.

Was ich sagen will: Ich habe das Gefühl mit meinen Abos / mit meinem Blog-Lesefluss alles mitzukriegen, was ich mitkriegen will; und wer sich in meinen News-Konsum einschleichen will, der/die muss schon was können. 

Und hier hab' ich zwei für euch (als Lesetipps, da ich ab morgen im Urlaub bin), die das drauf haben, das mit dem Können: 

Unbenannt

Einmal wäre das Lukas' Blog: lukasepple.de. Thematisch quer durch, recht nerdy, und nett geschrieben. Eigentlich sticht das Blog thematisch gar nicht mal so sehr raus; ich empfehle es dennoch, weil Lukas erst 13 Jahre alt ist, und schon schreibt wie ein Großer. Ich pushe den Kleenen deshalb so gern, weil ich erst nach 30 Artikeln die ich dort las feststellte, der is' ja erst 13! Das hat mich geflasht, und – ganz ehrlich – mir gibt sowas Hoffnung. Auf den verschiedensten Ebenen. Weiter so, Lukas!

Unbenannt

Weiterhin habe ich nach acht Jahren Blog-Lesen nun eine Ansage zu machen: Das geilste Gamer-Blog ever heißt: Rock, Paper, Shotgun. URL: rockpapershotgun.com Was die vier Gamer-Jungs da an quantitativen wie qualitativen Inhalten rauskloppen, ist einfach nur mega. Man liest die Leidenschaft für's Gaming in jedem Artikel, nichts wirkt aufgesetzt oder gekauft, die hauen einfach raus, was ihnen in den Kram passt; schon die Indie-Games-Ecke decken die so gut ab, dass direkt mal drei deutsche Gaming-Blogs aus meinem Reader geflogen sind (das einzige deutsche Gaming-Blog das ich noch lesen mag ist: zockworkorange.com) Scrollt mal die ersten 20 Artikel. Selbst als GamerInn werdet ihr 10 neue Spiele entdecken, von denen ihr nie zuvor gehört habt. Ich wette es. 

…ich finde diese Empfehlung von Blogs ist in der (deutschen?) Blogosphäre etwas eingeschlafen; zu gern dreht sich jeder nur um sich und seinen Traffic. Nach meinem Urlaub will ich mal schauen, dass ich euch zumindest im monatlichen Rhythmus einige Blog-Lesetipps unterjubeln kann. Mal sehen. Aber für das WE habt ihr ja nun was anzugucken / zu lesen, erstmal.

TV-Tipp: Hightech am Körper – Leben mit Prothese

(Feedleser: Arte-Player inside!)

Armprothesen, die durch die Kraft der Gedanken gelenkt werden, Kniegelenke, die durch Computertechnik automatisch gesteuert werden – die Möglichkeiten der Technik sind faszinierend. Hightech-Prothesen ermöglichen heute ein relativ normales Leben. Die Dokumentation schildert die Fälle Betroffener und ihren Umgang mit ihren künstlichen Gliedmassen.

Die Reportage läuft Heute um 22.05 auf Arte. Pflichtprogramm, Deckheads. 

Außerdem verweise ich auf meinen sportlichen Artikel zum Thema Cybolympics.