politics

„Us now“: Spitzendoku!

Das hier geht direkt in die Fresse sämtlicher Technophoben, Ludditen und an all‘ das übrige ängstliche Gesocks. Ja Ja: Technik ist nicht immer nur awesome, great und makes us happy. Technik bzw. Technologie kann auch ankotzen. Dazu komme ich aber in einem weiteren Artikel; später des Tages/der Woche/mal sehen. In dieser Doku geht’s nun aber erstmal um die positiven Effekte und Möglichkeiten, die uns die Technik der Moderne eröffnet. Nämlich sowas wie: Selbst regieren, Kampagnen starten, global denken und lokal handeln. Halt all‘ das neumodische Vernetzungs-Gedönse, und so.

Für meinen Geschmack kommt das Filmchen zwar etwas zu utopisch daher; trotzdem isses hochinteressant. Daher: Eine klare Ansehempfehlung meinerseits.

Passt ja auch spitze zum Petitionswahn, der derzeit so abgeht; irgendwie. (Noch mal für alle Normalo-Patienten hier: Wer diese Petition NICHT unterzeichnet hat, der braucht hier gar nicht  mehr aufzutauchen; ihr seid alle raus! So geht das).

Ich glaube immer noch daran (mal mehr, mal weniger): Die Menschen und die Menschentechnik werden die Welt retten. Ach was; das Universum.

Pöah.


Tom Hoops

Poah! Der Tom! Der hat mich jetzt aber sowas von erwischt! Tom Hoops hat eins der ansehnlichsten Schwarz-Weiß-Portfolios im Programm, die ich überhaupt jemals gesehen habe (einige Bilder mit Farbspritzern sind auch darunter). Ich weiß nicht wieso,…aber beim Ansehen der Bilder drängelt sich bei mir folgender Begriff in mein zerebrales Refugium: Zeitgeist.

Zeitgeist?

Weil: Die abgelichteten Menschen gucken (teilweise) so, als würde die personifizierte Zensur praktisch bei denen vor’m Bettchen kampieren. Und denen das aufstehen verbieten. Nicht ist unmöglich; siehste ja. Energische Mimik, energiegeladenen Gesichter. Mehr Power, mehr Kritik, mehr We the people, mehr Revolution, mehr Energie und mehr Ausdruck, als…öhm..ja…die Piratenpartei?!

Wolle, Usullalla und sonstiges zensursüchtiges Pack: Guckt mal hin. Ganz genau.

Ihr anderen Fritten auch.

;)


Cryptohippie’s Karte mit elektronischen Polizeistaaten!

Cryptohippie hat anhand von 17 Kriterien (welche auch immer das sein mögen) eine Karte mit den ultimativen elektronischen Polizeistaaten entworfen. China, Nord-Korea und Russland stehen ganz oben auf der Liste. Beziehungsweise: Sind tiefrot auf die Karte zu sehen. Dicht gefolgt von England, den USA, Singapur, Israel, Frankreich und der Bundesrepublik Deutschland.

Elektronischer Polizeistaat? Nie gehört? Friss:

State use of electronic technologies to record, organize, search and distribute forensic evidence against its citizens.

Wie war das mit der Vorratsdatenspeicherung? Zensursulllula? 1987 sind 'se noch wegen der Volkszählung auf die Straße gegangen. Un' wat hammer nu'?

Siehste! Düster sieht es aus, Freunde. Düster ist's im Lande. 


Das neue Verkehrszeichen für die Datenautobahn in der BRD

Ich wollte meinen Urlaub eigentlich völlig unpolitisch, sozial isoliert und mit schrauben und Schrauben verbringen. Mach‘ ich ja auch. Aber um so ein großes Schild komm‘ ich einfach nicht drum herum. Beim besten Willen nicht. 

Censorship offends me (Autor unbekannt)

Bis im Sommer.


Scheiße, ey! Der 10.000$ Drink


Scheiße ey; da erzähl mir doch noch mal einer was von Krise. Solange es im Algonquin Hotel (Manhatten) einen "Martini on the Rock" für 10.000 Kröten gibt, will ich nix mehr von Krise hören. Klar, der "Rock" ist dann ein hochkarätiger Diamant.  Hier steht’s:

More recently, a newer drink has hit the Algonquin’s menu, the "Martini on the Rock," consisting of a martini of the buyer’s choice with a single piece of "ice," a diamond, at the bottom of the glass. (wiki)

Das Wort "Umverteilung" höre ich so selten, in diesen Tagen. Oder ich höre nicht aufmerksam genug zu; kann sein; hab‘ ja auch frei. Tscha.


Mehr Luxus-Fraß:

Tropico 3


Neee, was waren das schöne Zeiten. Als El Doctoré noch seine eigene Insel verwalten durfte. Meutereien, zersäbelte Piratenzungen und echt guter Rum waren sein täglich Brot. Auch bekannt als "Doktor mit Haken", war er der Schrecken eines jeden Seefahrers. Diktatorisch herrschte über seine Bande. Und das alles ohne Internetzensur und mit viel Leidenschaft. Leider sind diese ruhmreichen Zeiten längst vergangen. Gegen Ende des Jahres 2003 lynchte ihn die Meute und er starb einen unrühmlichen Tod.

So geht das.

Die Rede ist von Tropico. Ich habe es geliebt. Gerade ziehe ich mir die Screenshots vom dritten Ableger der Spielserie rein. Und bin Baff. Sieht spitze aus. Ich will Anarchie und Rum und Strand und kein Gesetzt, das Internetseiten verbietet. Ich will es spielen. Jetzt sofort. 


Piratenpack!?


Ich steh‘ dann also eben so im Tabakladen rum. Um Tabakwaren zu erwerben. Da steht vor mir dann ein Herr, der zu dem Tabakwarenhändler sagt: "Unbegreiflich, sowas."  Gemeint waren die Piraten. Die afrikanischen Piraten (die wie Schreckgespenster plötzlich durch die Medien geistern. Sind bestimmt vom Himmel gefallen. Sowas.) bzw. deren Entführung eines US-Kapitäns. Ich denke: Unbegreiflich, dass der Herr hier vor mir eine solche Entführung als unbegreiflich empfindet. Da sind so Momente,…wo ich dann doch Tabak kaufe und von dannen ziehe. Jeder hat so seinen Mikrokosmos. Warum ich sowas über wildfremde Menschen denke? Weil ich lesen kann? Weil ich denken kann? Weil ich grundsätzlich kritisch bin und mich gerne informiere? Tscha….da könnte ich nun weit ausholen. Tu‘ ich aber nicht;

Denn:

Fritz schreibt zu Thema "Piraten: Küstenwache und Volkshelden" folgende Zeilen:

Mutmasslich von der italienischen Mafia bezahlte Mülltransportschiffe laden Fässer mit Schwermetallabfällen (Blei, Kadmium, Quecksilber) oder radioaktives Material aus europäischen Krankenhäuser direkt vor der Küste ab.

und:

Kein Wunder also, dass 70 Prozent der somalischen Einwohner bei einer Umfrage der unabhängigen nationalen Newswebsite WardheerNews die “Piraten” als inoffizielle Küstenwache und Volkshelden betrachten: Sie fordern wenigstens etwas von den fremden Ausbeutern zurück.

Die afrikanischen Mädels und Jungs haben mal so richtig fett die Schnauze voll.
Unbegreiflich.
Tscha.


Die feigen öffentlichen Verkehrsmittel!


Hier folgt nun eine Aneinanderreihung der besonderen Vorkommnisse im Leben des Herrn Doktors, die ihn dazu bringen, die folgenden Zeilen zu aufwühlenden Themen ins Cyberspace zu tippseln. Er kann einfach nicht anders. Gewissermaßen.


Gestern Abend sah‘ ich eine Talkshow. In dieser saß ein gewisser Pastor Fliege. Der sollte selbst den antichristlichen Lesern dieses Weblogs geläufig sein. Er warf folgende Idee in die Runde. Eltern lassen ihr Kind evtl. aus folgendem Grund nicht taufen: Weil es ihrer Meinung nach ja eh zu nix nütze ist (also das Taufen jetzt; nicht das Kind), sie nicht an das heilige Wasser glauben und das ist ja sowieso alles Humbug ist; mit’m Gott und’m Teufel und so. Würde man nun aber diesen Eltern vorschlagen, sie sollten doch ihr Kind einfach einmal verfluchen (da sie ja eh nichts mit dem Humbug am Hut haben), so gäbe es keine Eltern die dies jemals tun würden.

Dazu meine Anmerkung. Evolution bedeutet Überleben. Früher waren die Menschen weniger aufgeklärt und hatten Angst vor Flüchen, Magie und Hexen. Diese Angst sitzt in uns. Und wenn jemand ein Kind nicht verfluchen will, so hat dies nichts mit Religion zu tun. Sondern mit mit uralten (überholten/überholungswürdigen) Instinkten. Mit dem Wissen, welches sich der durchschnittlich interessierte Mensch der Neuzeit angeeignet hat, ist er sehr gut gewappnet, gegen seine eigene Angst vor Hexen und Flüchen. Kommt das eigene Überleben allerdings wieder ins Spiel; also das Kind; so handelt er wieder evolutionär und instiktiv; aber immer noch nicht religiös. Denn: Kind -> Fluch -> Angst -> Instinkt. Und andersrum: Instinkt -> Angst -> Dogmata -> Religion -> Unwissen. Oder so ähnlich. Und ein Pro-Argument für irgendwas ist das mal sowas von überhaupt nicht.

Nach der Talkshow beschloss ich einige meiner Gedanken zu diesem aufwühlenden Thema ins Cyberspace zu tippseln.

Und tat es nicht.


Heute Morgen: Ich stehe an der Ampel und gucke mir eine Litfasssäule etwas genauer an. (Ja, die gibt es noch, die Säulen. Wenn sie auch weniger werden, die schönen Runden Dinger. Die haben wenigstens noch Charme!) Was steht drauf, auf dem Teil? Die Zehn Gebote. Blaue Buchstaben auf weißem Papier.

Die da wären:

  1. Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.
  2. Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen.
  3. Du sollst den Sabbat heiligen.
  4. Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren.
  5. Du sollst nicht töten.
  6. Du sollst nicht ehebrechen.
  7. Du sollst nicht stehlen
  8. Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.
  9. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus.
  10. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib, Knecht, Magd, Vieh noch alles, was dein Nächster hat.

Kurz dachte ich darüber nach, in welcher Hölle ich wohl schmoren werde, wenn an dem ganzen christlichen Gott-Dingens etwas dran sein sollte. Dann bekam ich Hunger auf ein Brötchen mit Mett, Zwiebeln, Pfeffer und Chilli-Senf. Danach beschloss ich einige meiner Gedanken zu diesem aufwühlenden Thema (nicht das Mettbrötchen!) ins Cyberspace zu tippseln.

Und tat es nicht.


Eben las ich einen Beitrag von Rouven. In dem geht es um die atheistische Buskampagne. Hier ein Auszug der Kampagnen-Website:

Als Anfang sollen in drei Städten (Berlin, Köln und München) Busse beschriftet werden, die öffentlich bekunden, dass eine nicht-religiöse, aufgeklärte Weltsicht eine positive Möglichkeit darstellt. Nicht-Religiöse, Agnostiker und Atheisten sollen wahrnehmen können, dass sie nicht alleine sind. Sie sollen mutiger werden, sich gegen religiösen Hochmut zur Wehr zu setzen und sich in die öffentlichen Debatten einzumischen. Das Leben ohne einen Gott kann eine Bereicherung sein: angstfrei, selbstbestimmt, bewusst, tolerant und frei von Diskriminierungen.

Rouven listet drüben die Städte auf, die wohl Schiss vor’m lokalen Amokläufer-Pfaffen haben. Ich komme zu der Annahme,  weil sie die Kampagne offiziell abgelehnt haben. Hier die feigsten Städte (bzw. deren Verkehrsbetriebe) der Welt:

  • Berlin
  • München
  • Stuttgart
  • Dresden
  • Potsdam
  • Hamburg
  • Leipzig
  • Dortmund
  • Regensburg
  • Bremen

Nach dem studieren von Rouvens Artikel beschloss ich einige meiner Gedanken zu diesem aufwühlenden Thema ins Cyberspace zu tippseln.
Und das tu‘ ich jetzt auch:

Ihr feigen Dreckssäcke!

Schlaft trotzdem gut.


Raucherclub!

Am Wochenende bin ich erstmals Mitglied in einem sogenannten Club geworden. In einem Raucherclub. Früher waren’s Sportvereine, Heute sind es Raucherclubs. – So geht das. Jedenfalls war mein Vorspeisen-Teller recht bescheiden. Nix Frisches; alles aus’m Plastikdingens.  Aber dafür war’s MIttags ja um so schmackhafter. Ich schweife ab. Was ich sagen will ist Folgendes: Bei wellmedicated.com gibt es Kultur pur. Rauchkultur in alt und wunderschön.

Ich bin gerne in ’nem Club.


Wunderschöne Rauch(Werbe-)kultur-Bilder: wellmedicated.com