cyberpunk

Der Club der Gasmasken


Seit mehr als vier Jahren berichte ich hier von meinen Entdeckungen in der großartigen devArt-Community. Bis auf einige Contests habe ich aber bisher fast ausschließlich immer nur einzelne Künstler vorgestellt. Jetzt ist es mal an der Zeit, einige Künstlerkollektive – bzw. Gruppen aus der devArt-Community, die sich mit einem speziellem  Thema befassen -, vorzustellen. Starten wir mit dem Club der Gasmasken. Ob Illustrationen, sexy Masken-Bilder, oder Stillleben: Im Gasmask-Club findet jeder seinen Fetisch. 

Ich hab' gerade zumindest dieses Bild des Models Jasmin entdeckt. Und mich verliebt. In die Kombination Gasmaske und Augen. Geschossen hat das Foto devArt-Userin LEEEEOOHH. Die Dame Der Herr hat zwar sonst keine weiteren Maskenbilder am Start;  aber das eine hier trifft meinen Masken-Nerv ziemlich mittig.

Mehr Gas und Masken und so nach dem Klick.

Webcomic: The Intrepid Girlbot


The Intrepid Girlbot (Der furchtlose Mädchen-Roboter) ist ein fortlaufendes Webcomic von Diana Nock aus Minneapolis in den USA. Das Comic-Bot-Girl Girlbot lebt in einem Haus ohne Menschen, dafür aber mit vielen Viechern aus dem Wald (Forrest critters? WTF? Was bedeutet das übersetzt? Stimmt das so?) Obwohl das Robot-Mädchen – aufgrund seiner Einzigartigkeit –  recht einsam und isoliert lebt, hat es doch einen ersten Freund gefunden: Raccoon #1 – Ein Cyborg-Waldbewohner. Der sieht recht witzig aus und scheint auch sonst ein kleveres Kerlchen zu sein. Jetzt, wo er endlich ein Cyborg ist…. 

Der Zeichenstil gefällt; und einigermaßen sinnvolle Spannungsbögen gibt es auch. Was die beiden sonst noch so erleben – und vor allem mit wem -, das lest ihr am Besten selber mal nach. 

3DKinectMinorityHolodeckDings

Ich muss ehrlich gestehen, dass mich diese Anhäufung von Wow-Guckt-Mal-Was-Kinect-Alles-Kann-Videos in meinem täglichen Medienkonsum nur noch genervt hat. Schließlich habe schon Anfang der 90er-Jahre mit 'ner Kamera oder 'ner Lightgun vor 'ner Konsole herumgefuchtelt. Was also soll an so einem System (welches – nebenher gesagt – nicht mal in mein Wohnzimmer passt) so  dermaßen toll sein? Selbst als es dann hieß: It's hacked! fand ich es noch lahm. Die ersten Hacks waren nett bis weiterscrollen.

Einige Videos habe ich mir angesehen; das hier gehört zu denen, die in der Tat mal einen gewissen Aha-Effekt mitbringen. Klar: Das Equipment für eine solche Steuerung ist sicher nicht ganz günstig. Sieht dafür aber auch wirklich sexy aus.

Deus Ex – Entscheidungstrailer

Wie neulich erwähnt, empfinde ich das bisher angesehene Material zu Deus Ex: Human Revolution als äußerst interessant. Es wird ein gutes Shooter-Taktik-Game. Das steht schon jetzt  fest. Für mich, der in den letzten Jahren so gut wie keinen Shooter gespielt hat, ist aber – neben der phänomenalen Ballerei – etwas ganz anderes ausschlaggebend: Die Identifizierung mit der Spielperson. Dazu gehört eben auch, dass ich zumindest mal das Gefühl habe, selber wählen zu dürfen, was als nächstes passieren soll.

Versteht mich nicht falsch: Ich will kein cineastisches (Shooter)-Spiel ala Heavy Rain oder Under a Killing Moon. Ich will einfach nur – ähnlich wie bei einigen Splinter Cell-Games – eine  (oder zwei) Wahlmöglichkeit(en). Schließlich bin selbst ich nicht täglich auf Krawall gebürstet. Sondern will vielleicht auch mal einen Bösewicht in den Tod singen dürfen. Oder so ähnlich. Ihr wisst was ich meine.

Nicht? Dann schaut den Trailer. 

Ein Visor für die erweiterte Realität?

Mattias Wozniak und Bjorn Svensson stellen in diesem Video ihre Idee eines Augmented Reality-Visors vor. Also ein Programm (Augmented Reality-Software), welches die AR (Augmented Reality)-Items in den Visor/die Brille projiziert. Bevor wir uns auf echte 3-Dimensionale Bilder freuen können, wird AR (Aaaaachtung:) die Brückentechnologie sein. Für mich als Teilzeit-Brillenträger stellt sich das Ganze als großer, bunter Spaß dar, den ich gar nicht früh genug antesten kann.

Frage wäre: Würde ein Nicht-Brillenträger sich für solche Gimmicks einen Visor oder eine AR-Brille anschaffen? Die Anwendungsmöglichkeiten sind zumindest derart vielfältig, dass ich mir eine solche Brille kaufen würde, selbst wenn ich nicht schon eine tragen würde. Und ihr so? 

Gamereview: Speedball 2 – Evolution


Zur Abwechslung gibt es heute mal ein nicht-gesponsortes Game-Review. Nicht, dass ich sonst nicht mir voller Begeisterung über Games schreiben würde. In dem Falle hier, würde ich aber sogar draufzahlen, um über das Game berichten zu dürfen. Okay, fast.

Das Speedball-Remake des Amiga-Klassikers (gab's auch auf vielen anderen Plattformen; ich hab's auf 'nem  Amiga 500 mit Turboboost gezockt) ist das beste Game-Remake für ein Telefon (oder einen Tablet-Computer), was ich jemals gespielt habe. Okay, auch hier wieder: Fast. Monkey Island liegt gleichauf. Ich kann Speedball 2 – Evolution aber auch all' denen uneingeschränkt empfehlen, die den damaligen Teil aus unerfindlichen Gründen nicht gezockt haben. Das Teil rockt nämlich voll.Warum? Das erfahrt ihr jetzt.

Gameplay

Hardcore-Hand-und-Fußball der Zukunft. So könnte man das Spielgeschehen in einem Satz umreißen. Hardcore? Jeps, weil so ziemlich alles erlaubt ist, um den Gegnern den Ball abzuluchsen und anschließend im Tor zu platzieren. Schlagen, treten, rammen, spucken. Alles was wehtut, ist ausdrücklich erlaubt und erwünscht. Zusätzlich kann man sich noch mittels Wurfpower, Schutzschild oder Eiswerfer einen Vorteil herausspielen. Weitere Power-Ups warten auf eure Entdeckung.

Auf spielbehindernde Regeln wird weitgehende verzichtet; einige spezielle Ereignisse können dennoch passieren. Das wäre aber jetzt zu sehr gespoilert. Kein Aus, kein Faul, kein Abseits. Dennoch lassen sich für besonders schöne Gewaltaktionen Punkte herausspielen. Zum Schluss werdenTore, Ballgewinne und Brutalität zu einer Gesamtpunktzahl addiert, die dann den Sieger der Partie ermittelt. Spielmodi hat man auch zu Genüget: 10 Stück für den Singelplayer, 10 Stück für den Multiplayer. Mehr kann ich dazu noch nicht sagen; da ich mitten in meiner Karriere stecke. Gesteuert wird intuitiv mittels virtuellem Joystick; oder via Kippbewegung des jeweiligen Apple-Gerätes. Letzteres erweißt sich zwar als nettes Gimmick; spielbar ist das Game aber damit nicht. Zumindest für mich nicht. Mit dem Virtual-Stick behält man auch in hektischen Situationen die Kontrolle über den gerade gewählten Spieler. Pässe sind gleich Schüsse; auch dort gibt es keine Kapier-ich- nicht-Gefahr. Klasse ist auch, dass man für jedes gewonnen Match Credits erhält, mit denen man sein Team via Spieler-Einkäufe optimieren und verstärken kann. 

Grafik

Diese gestaltet sich zweckmäßig bis aufgehübscht. Alles andere hätte aber auch einfach unpassend gewirkt. Dennoch kann ich mir zumindest für die großen Konsolen auch eine 3-D-Ausgabe des Games gut vorstellen. Auf den Applegeräten sieht es so aus, wie man es von so einem Remake erwartet: Verbessert haben sie's; aber zum Glück nichts vermasselt. Daumen hoch dafür. Auch die Arenen sehen klasse aus; erinnern wirklich an die des Klassikers und lassen die Vermutung aufkommen, dass die Matches vielleicht sogar nicht auf dem Planeten Erde sattfinden… 

Sound

Am liebsten habe ich ja den originalen (!) Floppyladesound des Amigas. Dieser erreicht eure Ohren immer dann, wenn vor Matchbeginn ein wirklich kurzer Ladescreen angezeigt wird. Der Soundtrack wurde löblicherweise komplett aus dem kultigen Original übernommen und die Spiel-Sounds klingen absolut passend. Uff, Ächz und Kawumm macht's da in einer Tour. Sogar an den kultig bis nervigen Pausen-Eisverkäufer haben sie gedacht. Einfach gut. 

Sonst

Es gibt 16 Mannschaften. Diese tragen so tolle Namen wie The Three Thousand, Brutal Deluxe oder auch Raw Messiahs. Passt also perfekt zum apokalyptisch-brutal-futuristischen Setting des Spiels. Es gibt verschiedene Ligen, die es zu erobern gilt. Durch die verschiedensten Möglichkeiten Punkte zu machen wird dem Spiel eine leichte taktische Note verabreicht. Ihr liegt hinten? Der Gegner scheint übermächtig? Der Torwart ist eindeutig gedopt und hält wirklich jeden Torschuss? Kein Problem: Haut einfach nur noch feste drauf, den Ball immer schön nach vorne spielen; alles wegpöllern was sich in die eigene Hälfte wagt…. auch so ist ein Sieg noch zu erreichen. Sollte jetzt jemand stöhnen: Ach, du mit deinem Apple-Dings!… Das original gibt's auch so. Irgendwie ;) Ein Online-Mulitplayer fehlt leider (noch?). Im Netzwerk zockt man via Wi-Fi oder Bluetooth (noch nicht getestet). 

Einziger Wermutstropfen: Die Spieler sahen früher irgendwie brutaler und individueller aus. 

Das ist aber auch der einzige Kritikpunkt, den ich finden kann. Das die Apple-Geräte über kein echtes Steuerkreuz verfügen, kann man dem Entwicklerteam der Tower Studios nun wirklich nicht vorhalten (Dieses Studio beheimatet übrigens einige der Köpfe, die auch damals schon an dem Titel mitgearbeitet haben). 

Jetzt folgt noch eine kurze, wörtlich geschilderte Spielszene plus etwas Bewegtbild, dann entlasse ich euch in ein Universum voller Gewalt, Spaß und Retro-Gefühl.

Anwurf! Drauf da! Mist, Ball verloren. Ey, du! DU!  DU DA! RECHTS AUßEN! Hau ihn um! Kawummms! Ja, genau so! Feste nachtreten; der Helm muss weg, der Kopf sowieso! Ich sehe kein Blut. WIESO SEHE ICH KEIN BLUT? Auswechseln, hinlegen, Uppers einwerfen! Aaaachtung! Einäugiger Verteidiger von der linken Seite….. Abgewehrt! Sammel den Ice-Boost! JETZT! …und rauf auf's Tor! Gib ab! Gib ab! Jaaa, recht so…. genau…uuuuunnnnd: YES! Tor! Spiel, Satz und Sieg! Sterbt! Unwürdiges Pack aus dem Orbit! Nicht mit uns! Es lebe das Team der Raw Messiahs! 

Trailer zum Game: 

Wertung:

 

95% 

Radioshow


Der gute Marco hatte neulich in einem Radio Fritz-Interview die wahnwitzige Idee, mich doch als nächsten Interview-Partner zu empfehlen. Danke an dieser Stelle, Marco! Mir hat's Spaß gemacht; dem Interview-Master Marcus glaube ich auch; und die Zuhörer wissen jetzt, was Cyberpunk ist. Eins noch vorweg, bevor ich das Interview verlinke: Ich sagte: Wenn ich Fehler mache! Wenn! Ich habe mir nämlich in fast vier Jahren Social Media keinen groben Schnitzer geleistet. Glaub' ich jedenfalls. 

I ♥ Nao!


Wenn mal wer 16.000 $ zuviel hat: Denkt an mich und kauft mir den Nao. Ich bin eben bei hackedgadgets.com mal wieder über den putzigen Kerl gestolpert. Die haben da ein recht aktuelles Video, in dem Nao seine neuesten Fähigkeiten präsentiert. Jedesmal wenn ich ihn sehe, will ich ihn haben. Haben Haben Haben. Und weil ich den nicht oft genug sehen kann, hier mal eben 'ne Nao-Videocollection. Eine Hommage. Sozusagen. 

The Transhuman Separatist Manifesto


(Bild: Von hier

Ich mache mir jetzt nicht die Mühe und übersetzte das Transhuman Separatist Manifesto. Dafür ist es mir etwas zu lang; und ich bin auch noch zu betrunken dafür. Wer sich fragt worum es geht, der möge Transhuman klicken, und in den übermenschlichen Himmel auffahren. Oder sich ein Eis backen. Is' mir ziemlich latte. Auf geht's: 

The Transhuman Separatist Manifesto

We are a new species. We are not superior. We are a different step in the evolution of thought.

Our Human ancestors relied on collectivism and a conscious submission to conformity as was necessary for survival. Culturally and pragmatically they were each other.

We are transhuman, and we are not like our Human ancestors. We have no proclivity to rely on a conscious submission to conformity, and we do not need it for survival. Where freedom of mind was a weakness to our ancestor, it is our strength. Evolution follows the ebb and flow of time. The Human mind was the framework, the foundation of the transhuman one, as the transhuman mind will be for the next when evolution decides it.

It is natural then for us to emerge now. Like all evolved resistance, we will be hated — at first. We will be ignored — at first. We will be ridiculed — at first. In the end, we will merely exist as a new direction in the evolution of thought. We are the one’s who can stand together unified through freedom of thought. Freedom — true freedom of thought — is not the ability to resist all infiltrators of the mind, but the ability to perceive and forsake all those one can manage. We are the one’s who can rely on one another without conscious submission. For that, conscious submission, is choking us, has choked us, and has provoked an acknowledged necessity for disassociation from Human society. Conscious submission, or collectivism, is what a transhuman actively rejects in pursuit of freedom of thought. In the face of conscious submission, we will reject, we will dispute, we will resist.

In the wake of conscious submission lies the Holocaust perpetrated by the Third Reich of Germany during the 1930′s and 40′s, a broad spectrum of witch trials, assassinations, cultural genocides such as that of the Native Americans, cultural stagnation, harassment, bullying, isolationist tendencies, notions of ethnic superiority, hatred, identity confusion — the list goes on.

A Transhuman Separatist’s mind is their sanctuary. Conscious submission seeks to turn our sanctuaries into prisons. We say that those who would silence us and turn our sanctuaries to prisons are the real prisoners. Those who wish us to remain hidden are our oppressors. We say we are suffocating in the weeds of conscious submission. We are leaving the garden of conscious submission in pursuit of our endeavors, for the health of the mind’s of all Transhuman Separatists who can bare living amongst this mentality no more.

Transhumanism is not about intellectual elitism. While transhumans may fit in the Human category: “intellectual,” our existence is due to certain traits intrinsic and acquired through experience. Not all intellectuals are transhuman. From birth, transhumans experience an innate alienation from the Human race. This feeling of unbelonging triggers severe depression, anxiety, confusion, self-loathing, etc, which can often be misunderstood and mislabeled by Human society. For a transhuman, human society is an excruciating place to exist, full of other beings afraid to question not merely the world around them, but existence itself. A transhuman is not afraid and is in fact driven to question existence, to open doors, to accept that there is no black and white, and most importantly to engage in introspection. A transhuman accepts nothing at face value, except for the consistency with which the universe changes without being bound to baseless, fabricated laws of Human conscious submission. Most importantly, transhumanism is concerned with combating all forms of oppression against gender, race, ethnicity, thought, age, and disability.

Transhuman society is a collection of individuals. These individuals may at times come together to form a consensus, one that is not derivative of human collectivism, in-as-much-as transhumans use no binary operating system.

We want a nation. We want sovereignty. Transhuman sovereignty. Time has revealed we cannot co-exist within a society based on conscious submission — we must move on. We must rise above the weeds and take back our breaths, so we suffocate no more. The interests of conscious submission are not our interests. The interests of conscious submission lie in Humanity. We are not Humanity. We are not Human.


Dieses wunderbare Manifest wurde von Rachel Haywire und Jason Schoenecker verfasst. Hier hat es seinen Ursprung; und hier habe ich es entdeckt. Hier geht es zu einem weiteren Manifest. Das Manifest der Cyberpunks, nämlich.