science and fiction

Sexy Mädels von soft_h


Der künstlerische Fokus des devArt-Users (oder der Userin) soft_h liegt ganz klar auf sexy Mädels mit Waffen. Der größeren Anteil machen aber die Mädels aus. Gut für mich, schlecht für die Waffenlobby.

Klasse finde ich, dass die Bilder nicht so sehr mit Action vollgepackt sind, sondern das Hauptaugenmerk ganz klar auf die Charaktere gelegt wurde. Sonst gibt's leider nicht so viel zu soft_h zu sagen. 25 Jahre jung, aus Russland, seit zwei Jahren in der devArt-Community aktiv. That's it. Ah: Und einen livejournal-Blog gibt's auch noch obendrauf. Allerdings auf russisch. Man kann ja nicht immer nur Glück haben. Achso: Habe ich erwähnt, dass mich manche Illustration an Blame! erinnern? Nein. Auch gut. 

The Social Web of Things

Das Internet der Dinge. Smart Grids. Geo-Basierte Anwendungen. All' diese Dinge finde ich höchst spannend. Dem Internet of Things und der Smart Grid Technologie stehe ich etwas entspannter gegenüber, als all' diesen neuen Geo-Apps (Facebook-Places, Foursquare, etc.) Das liegt vielleicht daran, dass die beiden erst genannten Technologien noch Zukunftsmusik sind (bis auf Pilotprojekte gibt's da noch nix nennenswertes), letztere aber in meinem Umfeld schon heftigst Einzug gehalten hat. Allerdings kann ich persönlich mit den Diensten nicht viel anfangen. Ich stehe weder auf Rabattierung durch ein virtuelles Bürgermeisteramt, noch möchte ich am Wochenende via Smartphone checken, wo meine besoffenen Freunde gerade abspacken. Eben weil ich mein Handy Smartphone zu Hause lasse. Um es im Suff nicht zu verlieren. Ergo: Nix für mich. Noch nicht. Oder hat wer einen Anwendungsvorschlag, der mich faszinieren könnte (außer Geocaching)? 

Meine Zurückhaltung kann sich aber ändern; nichts ist schlimmer als Stillstand und Verharren. Denn dieses Video von Sony/Ericsson zeigt mir eine Geo-Grid-Smartweb-Zukunft, die mir durchaus zusagt.

Praktisches Anwendungsbeispiel gefällig?

Ich checke gegen 18.00 Uhr via App (welche auch immer das dann sein wird. Wenn dann aber global einsetzbar: PC, Phone, Gehirn) an meinem Arbeitsplatz aus. Diese App versteht, was mein intelligentes Zuhause alles machen muss, damit ich vollkommen glücklich, faul und zufrieden mein Heim betreten kann: Die passende Musik-Playlist wird aus der Cloud heruntergeladen und mit dem Türöffnen abgespielt. Der Ofen wärmt sich eigenständig vor. Der Saugroboter saugt alles weg, was nicht niet- und nagelfest ist. Die Beleuchtung wird so eingestellt, wie ich es gern hab'. Halt! Ich habe vergessen Katzenfutter zu kaufen (praktisches Beispiel hoch 10)! Ich checke also entweder aus meinem Auto aus, oder in den Katzenfutter-Verkäufer-Laden ein. Das spielt aber nur eine geringe Rolle. Die App, das Internet der Dinge, sowie das smarte Stromnetz verstehen meine Wünsche, fahren runter, kapieren via GPS wann ich vor der Türe einparke, und fahren alles exakt dann wieder hoch, wenn ich den ersten Schritt durch die Haustüre mache.

Schöne neue Welt? Wenn es nach dem Video oben geht: Ja. 

Wenn es nach mir geht: Ja. 

Wenn es nach mir und einer realistischen Einschätzung geht: Mal sehen.

Technik ist was feines und kann das Leben bereichern. Vielleicht Sogar verbessern, bequemer und lebenswerter gestalten. Das ist meine felsenfeste Überzeugung. Dann gibt es da aber auch noch diese andere Technologie. Die mit Atomen und so. Wenn wir es also bis zum Jahr 2030 schaffen, die (atomare?) Apokalypse abzuwenden, hätte ich dann auch gerne einen Kühlschrank, der schlauer ist, als ich es jemals sein werde. 

Hajime Sorayama

Vor ewigen Zeiten  hatte ich an dieser Stelle schon mal ein  Kunstwerk von Hajime Sorayama eingeklebt. Aktuell hat Sci-Fi-O-Rama.com einige weitere Bilder von ihm am Start. Besonders mag ich, dass Sci-Fi-O-Rama immer so nette Erklärbär-Texte zu den verbloggten Bildern tippt: 

Although it’s what he’s most renowned for not all Sorayama’s work revolves around scantliy clad females undergoing robotic metamorphism, on a more advertising/commercial tip he also prouduced a series of metallic animals of which this dinosaur creature is one.

(Den erwähnten 'Dino' seht ihr nach dem Klick) So könnte ich im Leben keine Bilder/Arbeiten umschreiben. Aber Copypasten. Das kann ich. Voll Profi, sogar. 

Trailer: AVARICE

Die Jungs von quietearth.us beschreiben den Trailer zu AVARICE als eine Mixtur aus Kubrick's Space Odysee und dem New-Western-Epos No Country for Old Men der Coen-Brüder. Dazu kann ich sagen: Stimmt; das kommt hin, irgendwie.

Beide genannten Filme gehören zu meinen All-Time-Favorites (Der Kubrick und die Coens spielen eh in der selben Liga. Find' ich). Der Trailer oben sieht in der Tat so aus, als hätten sich dir drei zusammengesetzt, um mal wieder was völlig absurd-spaciges abzudrehen. Hoffen wir also, dass Matthew Schilling (who?) das Teil so abdreht, dass zumindestens die Qualität erreicht wird, die der Trailer verspricht. Sonst muss es halt Natassia Malthe mit sexy Posen rausreißen. – Erinnert mich schon jetzt an Sucker Punch… Zur Story: Eine mysteriöse Kiste fällt vom Himmel. Diese Kiste erfüllt Wünsche. Zu einem gewissen Preis…

Naja. Klingt ja jetzt nicht nach etwas nie dagewesenem. Warten wir's trotzdem mal ab. 

Ein Visor für die erweiterte Realität?

Mattias Wozniak und Bjorn Svensson stellen in diesem Video ihre Idee eines Augmented Reality-Visors vor. Also ein Programm (Augmented Reality-Software), welches die AR (Augmented Reality)-Items in den Visor/die Brille projiziert. Bevor wir uns auf echte 3-Dimensionale Bilder freuen können, wird AR (Aaaaachtung:) die Brückentechnologie sein. Für mich als Teilzeit-Brillenträger stellt sich das Ganze als großer, bunter Spaß dar, den ich gar nicht früh genug antesten kann.

Frage wäre: Würde ein Nicht-Brillenträger sich für solche Gimmicks einen Visor oder eine AR-Brille anschaffen? Die Anwendungsmöglichkeiten sind zumindest derart vielfältig, dass ich mir eine solche Brille kaufen würde, selbst wenn ich nicht schon eine tragen würde. Und ihr so? 

Gamereview: Speedball 2 – Evolution


Zur Abwechslung gibt es heute mal ein nicht-gesponsortes Game-Review. Nicht, dass ich sonst nicht mir voller Begeisterung über Games schreiben würde. In dem Falle hier, würde ich aber sogar draufzahlen, um über das Game berichten zu dürfen. Okay, fast.

Das Speedball-Remake des Amiga-Klassikers (gab's auch auf vielen anderen Plattformen; ich hab's auf 'nem  Amiga 500 mit Turboboost gezockt) ist das beste Game-Remake für ein Telefon (oder einen Tablet-Computer), was ich jemals gespielt habe. Okay, auch hier wieder: Fast. Monkey Island liegt gleichauf. Ich kann Speedball 2 – Evolution aber auch all' denen uneingeschränkt empfehlen, die den damaligen Teil aus unerfindlichen Gründen nicht gezockt haben. Das Teil rockt nämlich voll.Warum? Das erfahrt ihr jetzt.

Gameplay

Hardcore-Hand-und-Fußball der Zukunft. So könnte man das Spielgeschehen in einem Satz umreißen. Hardcore? Jeps, weil so ziemlich alles erlaubt ist, um den Gegnern den Ball abzuluchsen und anschließend im Tor zu platzieren. Schlagen, treten, rammen, spucken. Alles was wehtut, ist ausdrücklich erlaubt und erwünscht. Zusätzlich kann man sich noch mittels Wurfpower, Schutzschild oder Eiswerfer einen Vorteil herausspielen. Weitere Power-Ups warten auf eure Entdeckung.

Auf spielbehindernde Regeln wird weitgehende verzichtet; einige spezielle Ereignisse können dennoch passieren. Das wäre aber jetzt zu sehr gespoilert. Kein Aus, kein Faul, kein Abseits. Dennoch lassen sich für besonders schöne Gewaltaktionen Punkte herausspielen. Zum Schluss werdenTore, Ballgewinne und Brutalität zu einer Gesamtpunktzahl addiert, die dann den Sieger der Partie ermittelt. Spielmodi hat man auch zu Genüget: 10 Stück für den Singelplayer, 10 Stück für den Multiplayer. Mehr kann ich dazu noch nicht sagen; da ich mitten in meiner Karriere stecke. Gesteuert wird intuitiv mittels virtuellem Joystick; oder via Kippbewegung des jeweiligen Apple-Gerätes. Letzteres erweißt sich zwar als nettes Gimmick; spielbar ist das Game aber damit nicht. Zumindest für mich nicht. Mit dem Virtual-Stick behält man auch in hektischen Situationen die Kontrolle über den gerade gewählten Spieler. Pässe sind gleich Schüsse; auch dort gibt es keine Kapier-ich- nicht-Gefahr. Klasse ist auch, dass man für jedes gewonnen Match Credits erhält, mit denen man sein Team via Spieler-Einkäufe optimieren und verstärken kann. 

Grafik

Diese gestaltet sich zweckmäßig bis aufgehübscht. Alles andere hätte aber auch einfach unpassend gewirkt. Dennoch kann ich mir zumindest für die großen Konsolen auch eine 3-D-Ausgabe des Games gut vorstellen. Auf den Applegeräten sieht es so aus, wie man es von so einem Remake erwartet: Verbessert haben sie's; aber zum Glück nichts vermasselt. Daumen hoch dafür. Auch die Arenen sehen klasse aus; erinnern wirklich an die des Klassikers und lassen die Vermutung aufkommen, dass die Matches vielleicht sogar nicht auf dem Planeten Erde sattfinden… 

Sound

Am liebsten habe ich ja den originalen (!) Floppyladesound des Amigas. Dieser erreicht eure Ohren immer dann, wenn vor Matchbeginn ein wirklich kurzer Ladescreen angezeigt wird. Der Soundtrack wurde löblicherweise komplett aus dem kultigen Original übernommen und die Spiel-Sounds klingen absolut passend. Uff, Ächz und Kawumm macht's da in einer Tour. Sogar an den kultig bis nervigen Pausen-Eisverkäufer haben sie gedacht. Einfach gut. 

Sonst

Es gibt 16 Mannschaften. Diese tragen so tolle Namen wie The Three Thousand, Brutal Deluxe oder auch Raw Messiahs. Passt also perfekt zum apokalyptisch-brutal-futuristischen Setting des Spiels. Es gibt verschiedene Ligen, die es zu erobern gilt. Durch die verschiedensten Möglichkeiten Punkte zu machen wird dem Spiel eine leichte taktische Note verabreicht. Ihr liegt hinten? Der Gegner scheint übermächtig? Der Torwart ist eindeutig gedopt und hält wirklich jeden Torschuss? Kein Problem: Haut einfach nur noch feste drauf, den Ball immer schön nach vorne spielen; alles wegpöllern was sich in die eigene Hälfte wagt…. auch so ist ein Sieg noch zu erreichen. Sollte jetzt jemand stöhnen: Ach, du mit deinem Apple-Dings!… Das original gibt's auch so. Irgendwie ;) Ein Online-Mulitplayer fehlt leider (noch?). Im Netzwerk zockt man via Wi-Fi oder Bluetooth (noch nicht getestet). 

Einziger Wermutstropfen: Die Spieler sahen früher irgendwie brutaler und individueller aus. 

Das ist aber auch der einzige Kritikpunkt, den ich finden kann. Das die Apple-Geräte über kein echtes Steuerkreuz verfügen, kann man dem Entwicklerteam der Tower Studios nun wirklich nicht vorhalten (Dieses Studio beheimatet übrigens einige der Köpfe, die auch damals schon an dem Titel mitgearbeitet haben). 

Jetzt folgt noch eine kurze, wörtlich geschilderte Spielszene plus etwas Bewegtbild, dann entlasse ich euch in ein Universum voller Gewalt, Spaß und Retro-Gefühl.

Anwurf! Drauf da! Mist, Ball verloren. Ey, du! DU!  DU DA! RECHTS AUßEN! Hau ihn um! Kawummms! Ja, genau so! Feste nachtreten; der Helm muss weg, der Kopf sowieso! Ich sehe kein Blut. WIESO SEHE ICH KEIN BLUT? Auswechseln, hinlegen, Uppers einwerfen! Aaaachtung! Einäugiger Verteidiger von der linken Seite….. Abgewehrt! Sammel den Ice-Boost! JETZT! …und rauf auf's Tor! Gib ab! Gib ab! Jaaa, recht so…. genau…uuuuunnnnd: YES! Tor! Spiel, Satz und Sieg! Sterbt! Unwürdiges Pack aus dem Orbit! Nicht mit uns! Es lebe das Team der Raw Messiahs! 

Trailer zum Game: 

Wertung:

 

95% 

Transformersmacher: Yang Junlin


UhOh! Einige dieser wunderschönen Blechkameraden habe ich in den Weiten des Webs schon mal entdeckt. Ich weiß es genau. Es war auf 'nem Tumblr-Blog. War klar. Jetzt weiß ich dank den Jungs von geek-art.net aber auch, wer die Teile zusammenschraubt: Yang Junlin. Und sein Blog bläst mir den Kopf weg. Bzw. die Mechs und Transformers und alles, was man dort bestaunen kann. Warum, macht der denn keine ordentlichen Fotos von den Teilen? Als Hintergrund so Eifeler-Wiesen-Gras. Nee, ey.

Best Practice: Axe und Augmented Reality

Auch wenn schon seit einigen Jahren davon gesprochen wird, steckt das Thema Augmented Reality ja immernoch ziemlich in den Kinderschuhen. Seien wir ehrlich: Die ersten Handy-Games die es da so gab, waren ein netter WoW!-Effekt; für viel mehr aber eher nicht zu gebrauchen. Einige Anwendungen haben durchaus Potenzial. Überhaut hat die Idee der erweiterten Realität einiges zu bieten. Zum Beispiel: Engel die vom Himmel fallen. 

Axe hat erstmals Augmented Reality-Technologie in eine Werbekampagne eingebunden. Und zwar so, dass es wirklich sinnvoll ist; es den Leuten einen Mehrwert liefert, und dazu noch gut aussieht. Schaut's euch doch mal an. Snow Crash lässt grüßen. Fast. 

…ich schließe dieses Artikel, ohne auch nur eine einzige sexistische Bemerkung gemacht zu haben. Das wollt' ich nur mal eben festhalten. 

London Elektricity – Elektricity Will Keep Me Warm

Ja ja, ich geb's ja zu: Die Musik alleine hätte ich hier nicht verbloggt. Da wir aber im Video echt nette 8-Bit-Kunst, etwas Roboter-Athletik und eine ganz ooookaye Stimme präsentiert bekommen, will ich jetzt mal nicht so sein. Nebenher: Wie nennt man denn so 'ne Mucke in diesen Tagen? Ambient mit Drum'nBass-Elementen? Trip-Hop? Ich habe keine Ahnung.

Roboter mag' ich aber trotzdem ganz gern.