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Musiktipp: The Whitest Boy Alive

So. Dann tippe ich mal Musik. Und zwar die hier: Burning von The Whitest Boy Alive! Hier ein flotter Auszug aus Wikipedia:

The Whitest Boy Alive ist eine in Berlin gegründete Musikgruppe, die aus einem 2003 gestarteten Projekt für elektronische Tanzmusik hervorgegangen ist. Die Band besteht seit 2006 aus Erlend Øye (Gesang, Gitarre, ebenfalls Mitglied von Kings of Convenience), Marcin Öz (Bass), Sebastian Maschat (Schlagzeug) und Daniel Nentwig (Keyboard).

Jut, die Jungs! Mir gefallen beide Platten der Band sehr (Rules & Dreams). Ziemlich chillig; ziemlich groovy; schicke Mukke einfach. Dazu dann diese glückliche Schildkröte; die zu dem Titel "Burning" durch’s Wasser schwebt/schwimmt… hach, dass macht doch was her. Bis in Bälde, Amigos.


Alive!- Zurück aus dem Wald

Tach Welt. Ich bin zurück aus dem Wald. Wie angekündigt, begab ich mich vor einigen Tagen auf die Wanderung durch den schönen Spessart. Gerne würde ich nun einige Zeilen aus meinem Reisetagebuch mit euch teilen. Tu' ich aber nicht. Weil: Da stehen Dinge drin, wie die hier:

Die Leute sitzen im schallisolierten Schnellzug, machen Lärm, krakeelen und stinken in der Gegend rum, als wär's ihr ICE.

oder:

Scheiße, ich fahr' in Urlaub, ihr Idioten!

oder:

Sitzplatznummern scheinen das neue Amen zu sein.

oder:

Der Herr gegenüber isst JA!-Billig-Presswurst, trägt Rolex und sein Parfüm riecht nach Klostein. (Aber nicht wie kölnisch Wasser)

oder:

Der Bordservice schlägt bei Tempo 280 vor, dass ich irgendetwas konsumiere.

oder:

Alles und Jeder braucht 'ne Nummer.

oder:

Es gibt Bio-Eintopf. Für 9,90€!

Und so was macht man ja nicht öffentlich.

Mmmh. Das liest sich so, als wäre kurz vor Beginn der Wanderung mein Misanthrop-Level um einiges angestiegen. Recht so; ist der Ruf erst ruiniert; usw.usf. Nun belasse ich es aber bei diesen Anreise-Bemerkungen und baller einfach mal ein paar Bilder mit schönen Motiven hier rein. Ich bin übrigens den kompletten "Spessart-Weg Nr.1" gelaufen. Es war wunderschön und ich kann die Tour (nicht nur) jedem Menschenhasser wärmstens empfehlen. 

Der See an der Fasanerie bei Aschaffenburg:

Blick von der Teufelskanzel bei Aschaffenburg:

Tierpark bei Haibach. Wir haben uns gut unterhalten:

Das nennen die ernsthaft Bratwurst:

Ein üblicher Platz für's Mittag-machen:

Hier leben Vögel aus der Urzeit:

Ein üblicher Platz für's Nachmittag-machen:

Diverse Donnerbalken zur Auswahl:

Lohr am Main. Ein traumhaftes Städtchen:

 Einheimische Spezialitäten am Wegesrand:

Einheimische Spezialitäten am Wegesrand – Teil Zwei ;)

Ein kryptisches Fazit meiner Reise: Weniger ist nicht immer mehr. Etwas weniger von dem Ganzen "mehr" tut mir aber in Zukunft gut. Und: "Oberflächlichkeit" ist zunächst eine Frage der persönlichen Definition; es gilt Diese zu erkennen; sich mit ihr zu arrangieren und dabei trotzdem gut auszusehen. Verstehen muss das Niemand. Liest sich aber gut, ne?

Ich bin raus. Spazieren. Bis die Tage.

RWE und der Quatsch!

Echt mal. Hier bei mir gegenüber hängt ein RWE Plakat mit sehr modernen, sehr eleganten, sehr schön aufgereihten und auf Hochglanz polierten Windkrafträdern drauf. Das Dingen nervt mich voll. Nicht mal wegen ihrem Scheiß-Schein-Image, dass die mir (vergeblich!) in’s Hirn pressen wollen. Sonder einfach deshalb, weil’s total dämlich aussieht, so ein Windrad in der Stadt. Ich könnte den Laden (RWE) jetzt von allen Seiten auseinander nehmen. Scheiß-Image, Aufsichtsrat-Skandälchen, Populismus, meine längst vergessene Rechnung (die viel zu hoch war!); egal was; nachher mach‘ ich mich ja doch wieder zum Affen.

Ich Affe habe jedenfalls gerade zwei tolle "RWE-Korrektur-Videos" entdeckt.

Hier das scheinheilige original Werbevideo von RWE

Und hier die brutale Wahrheit. Gleich zwei Mal:



Life Size Wal

Jaffa meint, dass dieser Wal (bzw. die Wal-Website) schon etwas älter ist. Ich jedenfalls kannte den Wal bisher nicht. Das Ganze ist eine Aktion gegen Walfang, initiiert von der Organisation WDCS. Ahso: Der Bildausschnitt hier oben ist ein Teil des Wals. Der Wal hat nämlich Lebensgröße. Dazu passend dann die Warnhinweise auf der Website:

Think before you close the window. This might be the last life size whale you will ever see.

Also bei mir wirkt’s. Und wie. Scheiße, ey.


forestle.org

 

Was soll ich mich mit langem schwadronieren aufhalten, wenn der Website-Betreiber seinen Laden wunderbar in eigenen Worten umschreiben kann? Außerdem wurde mir heute meine ganz persönliche Currywurst-Bude gewissermaßen unter dem Hintern weggeklaut. Hat zwar mit der Eco-Suche nix am Hut; der Schmerz sitzt trotzdem immer noch sehr sehr tief.

Hier also der Forestle-Text: 

Forestle ist eine "grüne Suchmaschine", die sich für den Schutz des Regenwaldes einsetzt. Der Name Forestle leitet sich von dem englischen Wort "Forest" (Wald) ab. Forestle erzielt bei Ihren Suchabfragen Werbeeinnahmen durch Klicks auf so genannte "Sponsoren Links". Diese Textanzeigen werden von unserem Partner Yahoo geliefert und bei Forestle neben den normalen Suchergebnissen dargestellt.

Ich sach‘ nix. Bis auf: Finde ich gut. Besser als geklaute Currywurstbuden.


Pflanzenbirnendings!

Jesses! Was ’ne Spitzenidee! Da surf ich gerade mal wieder wie wildgeworden durch’s devArt-Universum. Wie immer auf der Suche nach Sprawlpics oder Menschen mit WetWare. Nix zu finden, Heute. Dafür stolperte ich aber dann über dieses außergewöhnliche Stück Kunst: Das Pflanzenbirnendings.

Ich hab‘ mal in einer Rheinbrücke gearbeitet. In der Mühlheimerbrücke, um genau zu sein. Da drinne stecken nämlich nicht nur die größten Federn, die ich jemals sah (um die Brücke zu federn), sondern auch komplette Schlossereien. So ’ne Rheinbrücke kann schon einiges. Und in eben dieser Rheinbrücke (haute ich mir am ersten Arbeitstag einen Feuerwehrschlauch-Verschluss in’s Gesicht und musste in’s Krankenhaus) gab’s auch solche Riesenbirnen. Bei uns in der Schlosserei. Da hingen die an der Decke. Geschätzte 50cm im Durchmesser. Hell waren die trotzdem nicht.

Nun hat sich also devArt-User Summon so ein Teil geschnappt, und ein Beet drin angelegt. Echt jetzt: Das ist nicht gephotoshoppt! Da wächst tatsächlich ’ne eigene Biosphäre! Seht ihr die kleinen grünen Männchen? ;)

…ich bin hin und weg. Pre-Millenium-Technologie gemixt mit wunderschönen Pflänzchen. Zu geil. Bau ich mir auch. Irgendwie.


Hier lang zum Pflanzenbirnendings. Und zum interessanten Portfolio von Summon:

Die Rechnung – Kurzes Klima-Filmchen

Mal abgesehen von der (ich kann’s gar nicht richtig formulieren) kitschigen Rollenverteilung, dem gediegenen Authentizitätsfaktor, der dämlichen Beschreibung bei YouTube und den widerlichen Bierkrügen…abgesehen davon, finde ich den Kurzfilm gut. Besonders den Satz ganz am Ende des Films. Wobei hier "gut" schon wieder die falsche Formulierung wäre. Tscha, lassen wir das.

Ahso: Der Film ist der Gewinner des Germanwatch-Drehbuchwettbewerbs zum Thema Klimagerechtigkeit.

Auch nicht schlimm.


…und weiter geht’s: Manul-Armee bekommt Zuwachs!

Poah. Was ist das nu‘ wieder für ein Vieh?

Zunächst komme ich noch mal auf unsere Manul-Geschichte zurück: Ich habe da zwar einige Neuigkeiten in Erfahrung bringen können; etwas Konkretes möchte ich aber zunächst noch nicht kommunizieren; der Feind liest ja schließlich mit. Augenscheinlich hat Manul nun aber seine Kumpels angerufen; die so genannten ……….. (hier bitte ich um kreative Namensgebung für dieses Geschöpf) werden sich der Manul-Armee anschließen und gemeinsam den Planeten in Terror und Chaos stürzen (soweit das überhaupt noch nötig / möglich ist) .

Da ham‘ ’se aber die Rechnung ohne Doktor-Riesentier gemacht! Ich krieg’s raus, verlasst euch besser nicht drauf. Sachdienliche Hinweise bitte – wie immer – in die Kommentare, via Mail, oder an eurer Hausärzte.


Marcin Sascha: Traumhafte Naturfotografie

Ah joa. Et is‘ widder so weit: Ich langweile die Besucher mit Naturlandschaften. Und hab‘ ’nen saumäßigen Spaß dabei. Ehrlich jetzt: In meinem letzten Natur-Bilder-Beitrag (Ian Cameron) hab‘ ich ja noch behauptet, es gäbe nicht so viele Naturbilder und Naturknippser die mich anmachen. Puah. Pustekuchen. Ich hab‘ mich nämlich mal umgesehen. Und: Die Bilder von Marcin Sascha sind top. Etwas Auenland, etwas Melancholie und ’ne ordentliche Prise Feingefühl, um das richtige Motiv einzufangen. Diese Zutaten sind nötig, um annähernd so tolle Pics zu schießen, wie es Marcin tut.

Strahlen mich voll an, die Landschaften. Und so knubbelig. Einfach schön.