cyberpunk

Zukunftsmedizin: Christian Kesler


(Da mein Namensvetter meine Mail nicht beantwortet hat, habe ich ihm nun einfach das Bild geklaut; so geht das. Ich hoffe er ist mir nicht böse deshalb;)


Irgendwann erstelle ich mal ein Best-Of-Zukunftsmedizin-Posting. Allerdings eine "German-Edition." So viele tolle Künstler aus hiesigen Gefilden habe ich mittlerweile zusammengetragen; echt der Wahnsinn. Land der Dichter und Denker….von wegen: Land der Futuristen und Dystopen sollte es heißen.

Die Concepts von Christian sind ebenso ansehnlich wie seine Matte Paintings. Auch wenn sein Portfolio nicht allzu groß ist, so kann man doch gut erkennen wo seine Vorlieben und Talente liegen: Düstere Stimmungen die warm ums Herz machen. Oder so ähnlich. Ich bin beeindruckt. Auch von seinem Wirbel-Video.


Dieses – sowie weitere Arbeiten-, von Christian Kesler findet man hier: chrike.de
Mehr Zukunftsmedizin? Bidde!

Cyberpunk is real -> Madagaskar sold out!


Ihr kennt die Szenarien? Nehmen wir beispielsweise das Kult-Buch "Snowcrash": "Cosa Nostra Pizza" ist in diesem Roman natürlich in erster Linie das was man erwartet: Ein Pizzalieferant. Doch das ist längst nicht alles. In Snow Crash – sowie in vielen anderen dystopischen Geschichten-, sind es längst die Unternehmen und Konzerne, die das Weltgeschehen bestimmen. Der Staat existiert – wenn überhaupt-, nur noch Pro Forma. Multinationale Großkonzerne sind die vorherrschenden Tonangeber, sei es in der Wirtschaft oder auf den Märkten. Logisch das diese (sogenannten) Multis sich physikalisch nicht einschränken lassen. Ein Büroturm ist out; ganze Ländereien, Landstriche und komplette Nationen werden von den allesfressenden Megacompanys vereinnahmt.

Ferne Zukunft? Dunkle Dystopie?

Nein. Realität im Jahre 2009.

Evtl. hat der Eine oder Andere mitbekommen das der südkoreanische Multi "Daewoo" (Ja richtig. Irgendwas mit Autos, und so) den Begriff Neokolonialismus in diesem Tagen wieder aufleben lässt. Fakt ist: Die haben mehr als die Hälfte der schönen Insel Madagaskar gekauft. Besser: Gepachtet. Für 99 Jahre. Faktisch kann man also schon von "gekauft" sprechen.

Warum tun die das? Aus Nächstenliebe?

Südkorea bzw. Daewoo möchten Madagaskar bepflanzen, bebauen und überhaupt. Die daraus resultierenden Ergebnisse (Rohstoffe, Nahrung) sollen dann nach Korea verschifft werden, um die dortigen hungrigen Mäuler zu stopfen.

Was hat Madagaskar davon? (Fragt doch mal den korrupten Präsidenten!) Beispielsweise eine verbesserte Infrastruktur und Arbeitsplätze. Das es bei den Protesten der Bevölkerung bereits hunderte von Toten gegeben hat, die Großkonzerne uns irgendwann schon jetzt beherrschen (wollen), geht zwar nicht unter, wird aber nach meinem Empfinden nicht ausreichend dargelegt. Vom handeln spreche ich ja gar nicht… (Und: Ja, das ist einer der ganz wenigen Artikel in denen ich überhaupt etwas mal dick und fett schreibe. Warum das so ist? ..drauf zu kommen überlasse ich dem wehrten Leser)

Hier folgt nun noch eine Kurzbeschreibung des oben erwähnten Romans "Snow Crash". Anschließend kann dann jeder für sich entscheiden, in welchem Jahr exakt solche Stories unser aller Alltagsgeschehen prägen werden:

Wer für Cosa Nostra Pizzas arbeitet, bringt die Lieferung in genau dreissig Minuten. Sonst ist der tot. Genau der richtige Job für Danger Freaks. Wie Hiro Protagonist, der im richtigen Leben Auslieferator ist, im Computer-Metaversum jedoch zum weltbesten Schwertkämpfer wird. Und jetzt ist er auch noch auf einer Killermission – gegen Metacops, Daemonen, Hacker, Biker und Vollstrecker, gegen die ganze verdammte Welt

Ich werfe einfach mal folgenden Satz in’s Cyberspace: Das ist der Anfang vom Ende des vorausgesagten Kampfes um Energie, Wasser und Nahrung.


Verrückte Welt. Gegenüber vom Subways ist ein Baguetteladen. Ich frage mich: Zu welchem streng geheimen Mutterkonzern gehört der eigentlich? Ich frag‘ ihn mal, den Baguettman. Bei Gelegenheit.

Die Singularitäts-Uni

Die letzten News betreffend der "Singularity University" habe ich mit regem Interesse verfolgt. Kurz zusammengefasst geht es um folgendes:

Um die großen Probleme der Menschheit zu lösen, haben der Autor und Wissenschaftler Ray Kurzweil und der Vorsitzende der X-Prize-Foundation, Peter Diamandis, die Gründung der Singularity University bekannt gegeben. Ziel ist es, die Führungskräfte der Zukunft für die großen Aufgaben der Menschheit vorzubereiten. (Auszug: derstandard.at)

(Zusatz: Google macht mit. Die NASA auch. Usw.)

Der geneigte Dokblogleser hat sicher schon mal von Ray Kurzweil und seinen Ideen, welche die Zukunft unserer Gattung betreffen, gehört. Soweit so gut. Bisher hielt ich diese Uni-Gründungsmeldung für nicht allzu relevant; da nix neues; nur altes; wenn auch jetzt verhüllt in den Deckmantel einer Universität. Jetzt allerdings gibt es ein erstes offizielles Video zu dem Thema. Kurzweil persönlich spricht über die Ambitionen die zur Gründung dieser Institution geführt haben.

Markante Worte wie: "Hunger, Poverty, Climate Change und Energy" werden genannt. Die Idee, alle halbe Jahre mal ein paar der fähigsten Denker unseres Planeten zusammenzuführen, halte ich für ehrlich sinnvoll. Klar, das sind auch nur Menschen; wo der Mensch da auch… usw und so fort. Trotzdem: Solch‘ kleingeistige Dinge wie die "Umwelt-Prämie" (…dazu müsste ich eigentlich auch noch mal extra etwas schreiben, zu dieser Arschloch-Prämie) helfen vielleicht den Bonzen in unserem Land, retten aber mit ziemlicher Sicherheit nicht die Welt.

Nein, nicht mal ein bisschen.

Hier das Video. Mit leicht elitärem Touch:


Hier gesehen:  sentientdevelopments.com

Prototyp einer sich selbst reproduzierenden Maschine!


Die Idee ist toll: Selbst wenn die Erde morgen aus diversen Gründen in die Luft fliegen mag, bedeutet das nicht das Ende unserer glorreichen Zivilisation. Weil: Die Satelliten und Flugobjekte die wir in’s All geschossen haben, werden irgendwie weiter ihre Runden drehen; wenn auch nicht mehr um unseren Heimatplaneten; und ihre Signale an längst vergessene Empfangsstationen senden.

Ergo: Ein Teil unserer Zivilisation besteht weiterhin; auch wenn‘ s keine Menschen sind. Ob eine  hyperintelligente Alienrasse dann aus diesen Maschinen irgendwelche Rückschlüsse auf die Gattung Mensch ziehen kann (und wird), ist unklar.

Ohne jetzt auf die Details einzugehen, ohne Dinge zu erklären wie "Compiler, selbst reproduzierende Himmelsmaschinen / Replikatoren und Matroschka-Gehirne,"… das Teil da oben baut sich selber und baut sich selber und baut sich selber und baut sich selber (usw) immer wieder zusammen. Klar, dazu sind Rohstoffe der Erde nötig. Doch: Es ist ein Anfang.

Wir werden irgendwann Maschinen in den Raum schicken, die sich die Rohstoffe je nach Verfügbarkeit aus Gaswolken, diversen Himmelskörpern und sonstigem nicht-intelligenten Material selber zusammenbauen und dann in der Lage sind sich selbst zu bauen sich selbst zu bauen sich selbst zu bauen (usw). Soweit klar?

Was hat man (englisch: "man") davon? Die Expansion ins All kann evtl. durch solche Maschinen recht flott voran getrieben werden. Auch wenn wir dann nicht mehr da sein sollten, so werden diese Maschinen auf ewig (?) durch den leeren (?) Raum gleiten, sich selbst kopieren,  bis ans Ende aller Tage fortpflanzen und dumme Planeten in intelligente Materie verwandeln. Jeps, das ist pure Sci-Fi (und dieser Text  ist  an verschiedene wissenschaftliche Theorien angelehnt.)

Ob dann ein paar Aliens – die nicht auf den Kopf gefallen sind-, erkennen, dass auch die Menschen mal eine halbintelligente Biomassen waren,….das kann ich mir dann schon eher vorstellen.

So, zu dem Gerät da oben habe ich nun nicht allzu viel geschrieben. Warum auch? Steht ja alles im Artikel! ;)


Und den gibt es hier: sciencedaily.com

Pixiv! Meine neue Welt!


Von "Pixiv" habe ich hier schon mal so gequasselt; einfach so nebenher. Dabei ist es so: Ich liebe diese Website. Auch wenn ich kein Wort verstehe und bisher nur erahnte, dass es sich um eine Plattform für (angehende) Künstler handelt. Gefühlte zweimal in der Woche surfe ich dort vorbei um mich an den Bildern auf der Mainpage zu ergötzen. Nun habe ich die äußerst unterhaltsame Anmeldeprozedur hinter mich gebracht. Und das ging so:

Pixiv so:
たらやだなぁ。

Ich so:
Du knüsselijehn Tüppes doah.

Und so einigten wir uns auf ein Unentschieden und werden in Zukunft gut zusammenarbeiten.


Ich habe genau zwei Profile durchgeguckt um bei diesem zu landen: Kyakkun
Knaller. Bald mehr von Pixiv und mir.

Children of Men – Was kommt danach?


Der Film "Children of Men" war für mich eine echte Überraschung. Die Szenen in denen man mal ein cyberpunked-England zu sehen bekam, waren zwar wenige, dafür aber erstklassig inszenierte. Auch das Storytelling rund um "das Mankind-Baby" fand ich sehr ansprechend und recht gut durchdacht. Nun wird bei "amctv" darüber spekuliert was wohl "The next Children of Men" sein könnte.

Einige Buchvorlagen werden dort als "verfilmbar" deklariert und werden von den Lesern und Bloggern dort drüben als "possible" gehandelt. Grund für diesen Beitrag ist der Folgende:

Ich werde jeden Hollywood-Affen in den Pavaianhintern treten der "Snow Crash" verfilmen will!

…was ich mir ehrlich gut vorstellen kann, dass wäre zum Beispiel ein Remake des Tarkovsky Klassikers: "Stalker". Dieses Remake dann schön in ein aktuelles Near-Dark-Future-Setting portieren; und schwupps; hat man gleich jede Menge Fans, Anhänger und Fanatisten in einem Rutsch im Sack.

Das war‘ s auch schon. Fast: Keine "Snow Crash-Verfilmung". Bitte. Danke!


Hier zur hochinteressanten Diskussion, bzw. zum "Next-Children of Men"-Vorschlagsartikel: amctv.com

Piraten. Graffiti-Radios. QR-Codes. Wuuha!


Un-glaub-Lich. Was wir (ich verbrüdere mich gerade verbal und mental mit allen Piratensendern dieser Welt!) heutzutage alles für Möglichkeiten haben, "das System zu hacken und zu knacken". Eine andere Wortwahl geht einfach nicht mit dem zusammen, was ich da gerade gesehen habe. Der Knaller. Genau wegen solcher Sachen verteufele ich alle Hirnis die mir was von "Ähh,…die Technik" oder auch "Ähh,..das Internetz" erzählen wollen.

Spread the Word, revoltiere -freundlich aber bestimmt!-, gegen bestehende  Strukturen; geh‘ raus; mach was; und sein es nur das Einrichten eines knuddeliges Weblogs in dem du weiteren tollen Aktionen eine Plattform bieten kannst; ein Sprachrohr sein kannst; sei es auch erstmal noch winzig und leise. Umsonst ist es nicht!


Irre: Bekanntlich gibt es in einigen Städten dieser Welt sogenannte Piratenradiosender. (Ich las mal ein Buch über London, bzw. über die dort ansässigen Piratensender: …der Hammer, habe nur leider vergessen wie es hieß…) Diese "Schwarz-Sender" nutzen vorhandenen Radiowellen um ihr eigenes – oftmals sehr gut hörbares- Programm in die Köpfe der Menschen zu senden. Diese Art der illegalen Sendungsmacherei wird natürlich nicht als Kavaliersdelikt geahndet, sondern (zumindest in England) hart bestraft.

So. Zum Video: Der Kerl hat sich gedacht: "Ich sehe Parallelen zwischen Stencil-Graffiti und Piratenradios. Auch finde ich diese neumodischen QR-Codes sehr nützlich. Wie kann ich den Piratensendern in meiner Stadt was gutes tun; diese vor Strafverfolgung schützen und darüber dann noch ein spitzenmäßiges Video drehen?"

I found a connection between graffiti and pirate radio. Both of these art expressions hack into public facilities. In the case of graffiti, the hacker uses the wall. In case of pirate radio, the hacker uses public radio waves illegally. It can be said that pirate radio is sound graffiti and I would like to propose to combine these two methods of graffiti; The artist can spray a QR code (two-dimensional bar-code) in the street with a stencil. Then when people who find the graffiti take a snapshot of the code with a mobile phone they can find the radio station through the internet.

Ich bin baff:

Blogdesk: Gewonnen! ;)


Jeriko hatte kürzlich zu einem BlogDesktop-Contest aufgerufen; genau hier. Neben den anderen wahnsinnig toll gestalteten Cyberspaceoberflächen habe auch ich einen Screenshot gemacht und losgeschickt. Den da oben. Es scheinen sich ja einige düstere Gestalten, Datenjunkies, Nachtschattengewächse und Deckcowboys beim lieben Jeriko herumzutreiben. Denn: Ich habe gewonnen! Yupi!
Was genau?

…viel Rum Ruhm, viel Ehr‘, und einen kleinen Award!

Dieser Award ist gemeint:

Danke Jeriko! Jungs und Mädels; ick freu‘ mir!

Ich hab‘ eine Idee. Ich lasse jetzt etwas Zeit verstreichen, die Mitmacher machen sich währenddessen dann neue Desktopstyles und ich veranstalte den selben Quatsch dann hier auch mal. Blogdesk beim Doktorsblog; ja so wird’s gemacht. Jetzt ratet was der Sieger bekommt? -Jeps.

Bauer 2.0!

 Tatsache: Die Japaner haben ein Bauern-Exoskelett gebaut. Ich werd‘ nicht mehr:

Japanese researchers on Friday unveiled a robot suit designed to help reduce the heavy burden of harvesting as the nation’s farm industry faces an ageing, shrinking workforce

Na dann fehlt ja jetzt nur noch das Gewächshaus-Aufbau-Exoskelett und wir nähern uns der technologischen Bauern-Singularität. Aber dann brauchste auch nix mehr essen. Wa? ;)


Hier gesehen: cyberpunk.tumblr.com
Hier die Story: google.com/hostednews