cyberpunk

Ukitakumuki

Ukitakumuki ist schon ein echt lustiger Name. Die Ukitakumuki-Bilder sind dagegen eigentlich weniger zum Lachen, als eher zum Staunen geeignet. Da seh‘ ich sogar gerne darüber hinweg, dass Ukitakumuki gerne Terry Pratchett liest. Wer sowas hier in vier Stunden malt, der hat’s einfach drauf.


AirPort Express. Musik. W-Lan. Horrorfilm?

Mal was ganz Neues: Der Doktor hilft bei technischen Quälereien und Querulanten. Falls es mal wer irgendwann brauchen kann. Und so. Angenommen ihr habt aus unerklärlichen Gründen so ’ne AirPort-Express-Station rumfliegen. So ein weißes knubbeliges Dingens von Apple. Zum Musikstreamen via W-Lan. (Oder zum an die Wand klatschen)

Also:

  • Ihr wollt mir der AirPort Express-Kiste kabellos Musik irgendwohin streamen? (Am liebsten direkt in die Badewanne?)
  • Ihr wollt die Apple AirPort Express-Kiste als Client in euer bestehendes W-Lan-Netz einbauen?

Nichts leichter als das. Bei Apple steht:

Dazu schließen Sie lediglich eine AirPort Express Basisstation an eine Steckdose in der Nähe Ihrer Lautsprecher an und verbinden sie mit einem Audiokabel.

Ich hab‘ auch gedacht: AirPort Express  kaufen, einstöpseln und los. Ein schlechter Witz, das. Hier erzähle ich nun mal ein bisschen, wie es wirklich funktioniert….

  • Die AirPort-Kiste resetten / den Auslieferungszustand herstellen. Dazu den Mini-Reset-Knopf an der Kiste während des einsteckens etwa 5-10 Sek. eindrücken)
  • Die MAC-Adresse der AirPort-Kiste in den WLAN Router einhacken. (Steht auf der Kiste drauf, die Adresse. In die Konfig. des Router kommt ihr standardmäßig über euren Browser: http://192.168.2.1/ )
  • Die exakten Sicherheitseinstellungen des Routers werden notiert. (WPA, etc)
  • Die AirPort-Kiste via Kabel mit dem Router verbinden
  • Erst jetzt die Airport-Software installieren und starten
  • Unter den Internet-TCP/IP-Einstellungen wird nun der Kiste eine IP-Adresse verpasst, die im gleichen IP-Bereich wie der Router liegt. (192.168.2.1. bis 192.168..X.X)
  • In den TCP/IP-Einstellungen wird nun die IP-Adresse des Routers eintragen. (Standard: 192.168.2.1)
  • Nun bekommt die Kiste noch einen Netzwerknamen (Bei mir: Badesack)
  • Nun werden noch die eben notierten Sicherheitseinstellungen eingehackt plus Kennwort des Routers (Standards könnten sein: 0000 oder admin)
  • Nun kann die Kiste vom LAN-Kabel getrennt – und in eine Steckdose gesteckt -, werden.
  • Währenddessen kann man den Rechner ruhig mal neu starten.
  • Dann die Airport-Software wieder starten.
  • Dort nun "in vorhandenes Netzwerk einbasteln" (oder so ähnlich) auswählen.
  • Nun noch in iTunes rechts unten die Einstellungen für "mehrere Lautsprecher" auswählen.
  • Das wars. Musik im Bad

Dazu schließen Sie lediglich eine AirPort Express Basisstation an eine Steckdose in der Nähe Ihrer Lautsprecher an und verbinden sie mit einem Audiokabel.

Fast.

FullFailApple, oder wie sagt man da?

Jetzt kann ich mit meinem Telefon meine Badezimmermusik steuern. Und das sogar aus dem Keller. Ohne hinzugucken. Und total besoffen.

Voll Cyberpunk.


  • Fragt nicht wie lange ich an der weißen Scheiße rumgebrasselt habe!
  • Und: Vielen Dank an Stargate aus dem Apfeltalk-Forum!

Piratenpack!?


Ich steh‘ dann also eben so im Tabakladen rum. Um Tabakwaren zu erwerben. Da steht vor mir dann ein Herr, der zu dem Tabakwarenhändler sagt: "Unbegreiflich, sowas."  Gemeint waren die Piraten. Die afrikanischen Piraten (die wie Schreckgespenster plötzlich durch die Medien geistern. Sind bestimmt vom Himmel gefallen. Sowas.) bzw. deren Entführung eines US-Kapitäns. Ich denke: Unbegreiflich, dass der Herr hier vor mir eine solche Entführung als unbegreiflich empfindet. Da sind so Momente,…wo ich dann doch Tabak kaufe und von dannen ziehe. Jeder hat so seinen Mikrokosmos. Warum ich sowas über wildfremde Menschen denke? Weil ich lesen kann? Weil ich denken kann? Weil ich grundsätzlich kritisch bin und mich gerne informiere? Tscha….da könnte ich nun weit ausholen. Tu‘ ich aber nicht;

Denn:

Fritz schreibt zu Thema "Piraten: Küstenwache und Volkshelden" folgende Zeilen:

Mutmasslich von der italienischen Mafia bezahlte Mülltransportschiffe laden Fässer mit Schwermetallabfällen (Blei, Kadmium, Quecksilber) oder radioaktives Material aus europäischen Krankenhäuser direkt vor der Küste ab.

und:

Kein Wunder also, dass 70 Prozent der somalischen Einwohner bei einer Umfrage der unabhängigen nationalen Newswebsite WardheerNews die “Piraten” als inoffizielle Küstenwache und Volkshelden betrachten: Sie fordern wenigstens etwas von den fremden Ausbeutern zurück.

Die afrikanischen Mädels und Jungs haben mal so richtig fett die Schnauze voll.
Unbegreiflich.
Tscha.


Spider’s Cat


Wenn es sowas wie ’ne Comic-Katze gibt, dann isses ja wohl die die hier. Garfield und so. Tss. Pack da. Spiders Katze ist  drogenabhängig, sexistisch, schizophren, raffgierig, hässlich, ekelhaft und unglaublich sympathisch. Und die kann man sich für nur keine Ahnung wie viele Dollar nach Hause holen. Auf Leinwand.

Mir persönlich fehlt der Kippenrevolver; wär aber trotzdem was für unser Badezimmer.


Print kaufen: icarus126.deviantart.com

Retro-Flickr


An dieser Stelle wäre durchaus ein wildes durcheinanderwerfen von Anglizismen und Ausrufen der Freude angemessen. Machen wir doch einfach mal: Fuckin‘ incredible awesome hot Retro-Shit! Damn! Na? Liegt uns nicht, stellen wir fest. Daher: Verfickt unglaublich ehrfürchtig heiße Retro-Scheiße! Verdammt! Na? Besser? Es geht so, ne? Was wollte ich sagen? Ah: Schaut euch die gesammelten Bilder der Junkyard Dogs bei Flickr an! Warum? Na weil: Voll Retro und richtig wohltuend für die Seele und so. Oben zu sehen ist das Auto, was mich zu dem machte, was ich heute bin. Unser KITT war immer eine graue Mülltonne. Und unsere Bonnie sah besser aus, als in echt.

Im Flickr-Set finden sich solche Perlen wieder, wie das tschechisches Solaris-Poster. Oder der erste und originale Packshot von "Syndicate". Eine Bildersammlung, die mich wirklich emotional berührt. Eine Zeitreise, gewissermaßen. Auch etwas Heavy Metal ist wieder mit dabei! (Ich will diesen Button haben!)


Zum Retro-Flash: flickr.com

Androids Dream Of Electric Sheep – Comic

Yeah! Liebe Freunde des gepflegten Cyberpunks. Die Boom! Studios beleben Blade Runner wieder. Die unvergessene Novelle von Philip K. Dick "Do Androids Dream Of Electric Sheep?" (Blade Runner und so, ihr wisst schon) wird als 24-Teiliger Comic erscheinen. Ich freu‘ mir gerade ein Loch in’s Knie. Das Ellis irgendwie mit drinhängt macht mich doppelt glücklich.

Wenn das Comic hält, was sein Cover verspricht…. dann wird das was. Und wie immer kann ich nicht anders:

All’ diese Momente werden verloren sein in der Zeit wie Tränen im Regen. Zeit zu sterben


More Heavy Metal


Für den Heavy Metal Fan. Ich verweise jetzt einfach mal auf René’s Beitrag. Denn da habe ich schon genug herumgefanboyt. Da isser. Hier füge ich hinzu: Ich hab‘ ein Flickr-Set mit weiteren Covern gefunden. Und: Ich hab‘ noch eingepackte HM2K-Actionfiguren hier rumstehen. Lord Tyler ist auch dabei. So!