cyberpunk

Cyberspace-Delphin-Tank aus Lego von Cole Blaq

Wie wir alle wissen (?) wurde in der Kurzgesichte Johnny Mnemonic von William Gibson ein Armee-Delphin namens Jones von Heroin abhängig gemacht, damit er sich nicht zufällig im Cyberspace verläuft verschwimmt oder sich in eine A.I verliebt, mit deren Hilfe er ein Delphin-Spaceship baut, die Menschen unterjocht und zu den Sternen fährt. Ja, so ähnlich war das wirklich (die Verfimung des Gesichte kann ich übrigens nur so halb empfehlen).

Jedenfalls: Der Lego / Brick / Streetart-Künstler Cole Blaq hat Jones, seinen Tank und weitere Instrumente und Apparate nachgebaut. Und wie der die nachgebaut hat. Ich bin so annverliebt, das glaubt mir keiner.

Ich bin mal im Keller. Lego rausuchen.

Cyberfußballspielerinn von Va5ilich

Der russische Künstler Va5ilich (was für'n Künstlername) lichtet Mädchen ab, die zuviel Schminke tragen, dafür aber nicht ganz so viele Klamotten. Die cyborgisierte Kickerfrau hier oben ist mein Lieblingsbild aus seiner Galerie (die streckenweise #nsfw daher kommt). Einige Bilder sind auch klar der Steampunk-Fashion zuzuordnen. Guckt am Besten selbst mal rein.

Olé.

Motoko Kusanagi Cosplay von an09

Motoko Kusanagi ist …

…eine Frau, die seit ihrer frühesten Kindheit einen vollständig künstlichen Körper besitzt. Bei Sektion 9 arbeitet sie als Einsatzleiterin im Rang eines Majors und ist im Einsatz selbst auf Nahkampf und Hacken spezialisiert (wiki)

Wer's bis hier hin nicht geschnallt hat: Es geht um Ghost in the Shell. Muss ich dazu jetzt echt was sagen? Oder zum Begriff Cosplay? Für die paar blöden Googler die hier hin finden? Ich denke, das lasse ich einfach mal. Für die echten Leser: Dies ist das sexieste und schickste Ghost in the Shell-Cosplay, was sich seit Jahren (!!! ) gesehen habe. Unfassbar geile Shots! Wer einen devArt-Account hat: Gehet hin und sagt an09 mal Bescheid, dass ich geschieden bin das sie großartig ist, und uns alle sehr glücklich macht.

Mach sie doch, oder? 

Yeay! Bloggergrillen in der Villa Kueperpunk!

Das wird toll, ick' freu' mir. Ich poste das nur eben, weil noch 1-2 Plätzchen frei sind. Und weil ich weiß, dass meine zwei wichtigsten Buddys schon am Start sind. Trotzdem sind noch zwei Slots zu haben; sagt Villenbesitzer Kuperpunk. Wer also in einer solchen Runde keine Apoklaypsen-Panik bekommt; mindestens den Kueperpunk liest oder weiß was Cyberpunk bedeutet: Melden. Hier oder drüben. 

(Das Bild ist übrigens chef-like, Thorsten! ;) 

GOGBOT 2012

Hier das Promo-Video zum diesjährigen GOGBOT-Festival im schönen Enschede. Über 300 Künstler werden vom 6. bis zum 9. September die Straßen, Clubs und Lokalitäten des Ortes wieder in eine gigantische Zukunftsparade verwandeln. Hauptthema dieses Jahr: Web-Meme! (und so) 

GOGBOT festivalArt Music Technology edition 2011 counted on 300 participants, 11 locations, 3 adventurous days of, exhibitions, workshops, lectures, music, film, performances, and more…

Geile Sache. Der ganze Spaß ist übrigens weitestgehend for free, aber nicht umsonst. Der Kueperpunk fährt sicher wieder hin, oder? Und wer von euch Zukunftbekloppten fährt noch mit? 1-2 Plätze hätte ich sicher in meiner Karre! Na? 3 Tage Zukunft, Rauch und Alkohol? Wie klingt das? …hier noch eine nette Infografik zum Thema Meme (und so); darunter dann die Links zum Thema: 

Trailer: H+ The Digital Series

Vielleicht sollte ich kurz ausholen und zunächst mal was zum Begriff H+ erzählen? (Wissende und Stamm-Leser dieses Blogs können gerne direkt zum nächsten Absatz springen) Diese junge Dame trägt ein T-Shirt mit der Aufschrift H+. Was bedeutet das nun? Irgendwas mit Wasser? Oder Helium? Oder hat gar ein fieser Virus seine Finger im Spiel? Nein, alles Quark. Die junge Frau war zu Besuch auf einer der unzähligen transhumanistischen Konferenzen in den Staaten (Ja, dort gibt es solche Frauen und auch Konferenzen, von denen hier noch nie einer was gehört hat!). H+ ist also eine Abkürzung für den Begriff Human+. Ähnliche Schlagworte wären z.B. Mensch 2.0, Transhumanist, Posthuman, Enhanced Humanism, etc pp. Meint: Der erweiterte Mensch. Der nächste Mensch, sagen gar einige. Mir persönlich geht diese Terminologie zu weit. Ich bin mir relativ sicher, dass ich das Stadium des Menschen 1.5 durchaus noch erleben werde (wenn alles glatt geht; also das mit der Technik und meiner Lebenszeit) Das ich noch 'ne glatte Versionsnummer zu sehen bekomme… daran glaube ich nicht so richtig. Wünschen würde ich es mir aber schon. Und selber wäre ich dann auch ganz gern einer. Aber eher so Version 1.9. Den kompletten Upload mache ich erst, wenn das Beta-Testing durch ist. Der Begriff sollte nun klar sein. Nun also zur Serie. (Hier hatte ich schon mal was dazu getippt; allerdings mit einem anderen Bewegt-Bild) 

H+ The Digital Series ist eine neue Webserie von der Warner Brüder. Als Produzent zeichnet sich Bryan Singer verantwortlich. Und auch wenn der bisher durchgängig eher so den Über-Megaschrott  (X-Men, Superman Returns, Dr. HouseOperation Walküre) verbrochen hat… ich geb' ihm noch ne Chance. Aber nur noch eine, echt mal! Der Trailer teasert eigentlich alles, was geteasert werden soll; vielleicht sogar etwas zuviel davon. Alles und alle sind verdrahtet, man baut sich einen H+-Chip in den Kopp, und alles ist gut. Oder auch nicht…seht selbst. 

YouTube-Premiere ist am 8.August, hier der YouTube-Channel-Link.

Architektur in (dytopischen) Filmen

Die liebe Cohnina weißt mich auch einen archdaily.com-Artikel hin (Danke!), in dem es um die Szenerie und Architektur im Movie THX 1138 geht. Der Film war George Lucas Erstlingswerk und schon damals stylte der die Kulissen so knallhart durch, dass der Betrachter die Zukunft und ihre Beklemmung schon anhand der Umgebung eingetrichtert bekam (übrigens: wenn ich mir ansehe wie es hier aussieht…auf meinem Weg zu Arbeit,… tscha… wir sind da angekommen, wo keiner je hinwollte…hoffe ich).

Nun hat archdaily.com auch noch weitere Artikel in der Serie am Start. Diese Liste ich gleich auf; und ihr könnt euch dann ganz gemütlich durchklickern. Zusätzlich habe ich auf thearchiblog.wordpress.com noch eine weitere Serie mit ähnlicher Thematik entdecken können. Hier zunächst die Artikel von archdaily.com:

Weiter geht es mit den Analysen von thearchiblog.wordpress.com:

Superspannendes Thema! Meine Präferenzen sind vielleicht etwas überraschend: Klar, Blade Runner und Metropolis stehen ganz weit oben; beide nehmen für mich eine Vorreiterrolle ein. Aber dann kommt auch schon – noch vor dem 5. Element – Aeon Flux. Der Film als solches war eher so meh. Aber die Optik,…diese abgeschottete Stadt und ihre Areale… hach… ich musste beim Ansehen des Films immer an Final Fantasy denken. Perfekt durchgestylt. Das 5. Element sieht auch supergut aus; allerdings ist das meinem dystopischen Ego alles etwas zu bunt und zu fancy.

Welche passen denn euch am ehesten in den Kram?

Cyberpunk / Dystopia-Artworks von Jonas De Ro

Klasse, diese Szenerie und die Kulisse! Ein Chummer wird von Konzernmännern seinem Schicksal zugeführt. Ein anderes Artwork von Jonas De Ro zeigt ein verliebtes (?) Pärchen, welches auf eine post-apoklayptische Welt hinabschaut. Gnau mit solchen Motiven hat er mich – und vielleicht auch euch – im Sack. Ich denke ich lehne mich nicht allzu weit aus dem Fenster, wenn ich Jonas einen Faible für Dystopie und kaputte Welten unterstelle. Das Bild oben ist übrigens eins der düstersten aus seinem Portfolio. Ich mag das ja; wer einige weitere Farben sehen möchte,… das geht auch. Nach dem Klick. 

Klasse auch seine Antwort auf meine Bilder-Nutzungs-Anfrage-Mail:

Of course! No need to ask for permission, go ahead!

So mag ich das; so läuft das unter Chummern! Cheers, Jonas! 

What happened to Cyberpunk?

Wenn man mich fragt What happened to Cyberpunk? würde ich antworten, dass wir es mit einem klassischen Fall einer selbsterfüllenden Prophezeiung zutun haben.

Die sich selbsterfüllende Prophezeiung ist eine Vorhersage, die sich deshalb erfüllt, weil derjenige oder diejenigen, die an die Prophezeiung glauben, sich – meist unbewusst – aufgrund der Prophezeiung so verhalten, dass sie sich erfüllt (wiki).

Ich wollt' das alles ganz sicher nicht; bin aber trotzdem mit dran Schuld. Zum Glück habe ich aber auch keine Ahnung von gar nichts, und es gibt so Leute, wie die vom Vice-Magazin, die Essays aus der Frage nach dem Cyberpunk zusammenschreiben können. Ich verteil' cyberphilosophische Fragen und Gedanken ja lieber auf ein ganzes Weblog. Is' coolr. Trotzdem spannend!