Chris

<- bloggt seit 2007. Liebt: Raketen, Edward Sharp & Norwegen. - Viel Spaß hier ♥

Quantum Computing? FTW!

Unbenannt

Der Mindupload kann nur dann gelingen, wenn die Rechner der Zukunft schnell genug rechnen können. Gordon Moore behält nur dann recht, wenn die Wissenschaften des Quantencomputings so ganz langsam mal aus den Kinderschuhen entwachsen. Wenn das nämlich NICHT passiert – oder zumindest nicht in naher Zukunft – dann werden auf diesem schönen Planeten einige hochintelligente Theoretiker ganz schön blöde aus der Wäsche gucken. Und zwar so richtig blöde. Ich bin gespannt. 

…das muss man sich mal überlegen: Wir bauen gerade Rechner, die nach Einstein eigentlich gar nicht funktionieren können (wenn ich das, was ich darüber weiß, korrekt interpretiere). Oben ein Erklärbär-Video zu den Dingern, die vielleicht nicht unsere einzige Zukunft sind, zumindest aber Teil dieser sein werden, …wenn sie denn erstmal lebendig gemacht werden. 

  • Danke für den Tipp @Mike! 

Quo vadis, Gentechnik?

glowingcat

Ich kann es nicht mehr hören. Gentechnik hier, Gentechnik da, Mimimimimi. Wir werden alle sterben. Und offensichtlich völlig undifferenziert und ahnungslos. Als transhumanistisch interessierter Mensch bleibt mir übrig zu sagen: Wisst ihr eigentlich, gegen was genau ihr da anschreit? Sieht man sich die Sache aus dystopisch-cyberpunkischer Sicht an, ist da zum einen ein multinational-operierender Konzern (Monsanto), der kleinen Bauern mit Lizenzen und Patenten das Leben mies macht. Nicht schön, und im Sinne der Cyberpunk-Kultur kann auch ich das nur mit dem Prädikat Turboscheisse deklarieren. So weit sind wir uns einig, schätze ich. 

Nun aber mal etwas ab von der (berechtigten) Skepsis gegenüber Großkonzernen, die die Demokratie unterwandern (das tun sie, ist schlimm genug, die sind aber eben auch nur ein Teil des Angstmacher-Eisberges), hin zum Kernthema: Der Veränderung von Genmaterial unserer Nahrungsmittel. 

Aus Sicht des Transhumanismus lässt sich ein Gedanke einfach nicht negieren: Wenn wir dem Hunger der Welt mit gentechnisch veränderten Lebensmitteln entgegentreten können, warum – um alles in der Welt – sollten wir das denn eigentlich nicht tun?

Anders gefragt: Brüllt ihr nur, oder WISST ihr? Wo sind sie, die Todesmeldungen von Menschen, die GenTech gegessen haben? Wo sind die Studien, die eindeutig belegen, das gentechnisch-veränderte Lebensmittel krank machen? Schreit das ganze Land nur deshalb, weil sich mit Anti-GenTech so prima anti-amerikanisch daher reden lässt, oder gibt es ein Fundament für die Ängste, die 88% der deutschen Bevölkerung umtreiben? Mir kommt es oft so vor, als wäre es schick zu sagen: Gentechnik ist scheisse. Wenn ich dann aber frage: Warum? …kommt meist nix dabei rum, außer wagen Aussagen wie Ja, weil keiner weiß was die Zukunft bringt. Ist ja auch richtig. Irgendwie. Nur: Auch am CERN haben sie einen Urknall produziert, und es hätte schief gehen können. Auch Googles automatisierte Kraftfahrzeuge können uns morgen die Kontrolle entreißen und uns gegen die Wand fahren lassen. Sich hinzustellen und zu sagen Ja, es birgt Risiken, dabei aber zu verschweigen, dass es auch Chancen bieten kann, ist für mich keine Argumentationskette, mit der ich aus wissenschaftlicher Sicht zufriedengestellt sein kann. So gar nicht. 

Damit man mich richtig versteht: Auch ich habe NULL Ahnung, ob GenGrühnkohl noch genau so scheisse schmeckt, wie natürlicher, ob er mich grün werden lässt, oder mir in 25 Jahren Kohl-Gewächse aus den Ohren gucken werden. Aber zumindest weiß ich,… dass ich nichts weiß. Und solange das so ist, stelle ich mich auch nicht hin, und sage: GenTech ist scheisse. Solange sage ich: Ein gesunder Skeptizismus ist nie verkehrt, gerade was neue Technologien angeht. Ein Gedankengang lässt mich in dem Kontext aber nicht in Ruhe: Die (verdammte) christliche Prägung! Ist es SO abwegig, dass ich bei dieser Gen-Diskussion dauernd denken muss, dass unser (leider Gottes) immer noch christliches Weltbild uns den Konflikt / den Dialog derart verkompliziert, dass keiner mehr sachlich diskutiert, sondern sich alles nur noch um Schlagwörter und Anti-Amerika dreht? Macht es den Christen – und ihren Nationen –  Angst, dass sie erstmals in der (kurzen!) Geschichte des menschlichen Daseins in der Lage sind, die Evolution direkt zu verändern? Spielt in dem (möglicherweise) notwendigen Diskurs über Gene und deren Veränderung tatsächlich noch die Angst vor Gottes Strafe mit rein? Ich sage: Ja! Genau so ist es. Und es nervt total. 

Um die monströsen Probleme unserer Welt zu lösen, brauchen wir auch neue Technologien. Das ist meine Überzeugung. Nicht um jeden Preis, aber ohne geht es nun mal auch nicht. Nennt das Techno-Optimismus; ich erhebe keine Einwände, nur möchte ich als skeptischen Techno-Utopisten geschimpft werden. Blinder Glaube an den Fortschritt, das ist nicht meins. Die lauthalse Verneinung  – ohne wirklich Ahnung vom Thema zu haben – , aber noch viel weniger. 

Ich kann also die Quo Vadis-Frage oben in der Headline auch nicht in 500 Wörtern beantworten. Was ich aber kann, dass ist das hier: Euch einige Textstellen aus einem Text drüben bei Die Achse des Guten hier einzukopieren (Das ist dem Broder seine Klitsche; irgendwie haben die oft Themen, die den NeoCons in die Hände spielen, ich kann den nicht so wirklich leiden, tut aber gerade nicht viel zur Sache, nur damit ihr wisst, dass ich auch diesen Text mit ganz ganz langen Zähnen gelesen habe) Here we go:

Obwohl auf zehn Prozent der landwirtschaftlichen Fläche gentechnisch veränderte (gv) Pflanzen angebaut werden, ist bisher kein einziger seriös recherchierter Fall dokumentiert worden, in dem ein Mensch durch gentechnisch erzeugte Produkte oder den Konsum von Gv-Pflanzen Schaden genommen hätte.

Es gibt keine Messergebnisse, nach denen die beanstandeten Eier unerwünschte Inhaltsstoffe hätten und auch keine plausible Theorie, wieso Gesundheitsrisiken zu befürchten sein sollten. Trotzdem schaffte es die Meldung von den „gentechnisch verseuchten“ Eiern, oder auch kurz „Gen-Eiern“, in die Nachrichten wohl nahezu aller TV- und Hörfunknachrichten sowie Printmedien.

Nur um es final noch mal auszuformulieren: Ich bin kein Freund von Monokulturen, auch nicht von veränderten Lebensmitteln die langfristig krank machen könnten, und ebenso nicht von NeoCons wie Monsanto. Aber noch viel weniger kann ich es leiden, wenn das Kollektiv mal wieder 'ne Sau durch's Dorf treibt. Die möglichweise ein goldenes Kalb sein könnte, die Sau sein könnte, die mehr Menschen sättigt, als gedacht. 

So.

Jetzt fresst mich, sagt mir wo der Denkfehler liegt und was ich nicht berücksichtigt habe. 

  • Bild: Gen-Leuchte-Katze. Aus diesem Internet. 

Kurzfilm: CHUPAN CHUPAI

Unbenannt​

Heute im Kurzfilm-Programm: Ein indisch-architektonisch-futuristisches Machwerk von Liam Young, basierend auf einer Kurzgeschichte von Tim Maly. Hier die Synopsis:

In a near future heavily influenced by the imminent boom of the Indian subcontinent, an emerging technology and economic superpower a new digital city has developed. The film follows a group of young children as they play a game of hide and seek (Chupan Chupai) in the bustling streets of this smart city. Through their play the children discover how to hack the city, opening up a cavernous network of hidden and forgotten spaces, behind the scenes of everyday streets.​

Die Insekten… die Farben… die Kamera… die CGI…die Mehendi (ich glaub so heißt die indische Hautbemalung, oder?)….

WUN-DER-SCHÖN! 

Free Anarcho-Punk-Magazine: ‚PunkWay‘

Unbenannt

Das (kostenfreie) Anarcho-Punk-Magazin PunkWay lese ich seit Ausgabe #5. Da da aber ab und zu so Artikel wie Wie putze ich meine Wumme richtig? oder auch Gebäude anzünden für Profis! drin stehen, habe ich bisher von einer Distribution abgesehen. Ich hatte aber ein energetisch-tolles WE hatte, las mich eben mal zehn Minuten durch die News des Tages, sah meinen Facebook-Freunden beim Teilen der Deutschen Wirtschafts Nachrichten zu (Ihr Spaten, teilt ihr eigentlich nur noch, oder denkt ihr auch ab und zu mal zwei Sekunden nach, ey?) und stelle nun fest: Gewaltbereite Anarchisten sind mir immer noch lieber, als der ganze restliche Menschendreck und deren (!) Un-News, die mir deren (!) Leitmedien in nur fünf Minuten in den Schädel spülen. Wollen. 

Wie auch immer…für mich die bessere NEON! ;) 

Zur Ausgabe #8 geht es nach dem Klick.

Richard Dawkins – Die Schöpfungslüge und der Gotteswahn

Ich halte es für eine erstaunliche Idee, moralische Grundsätze in der Religion zu suchen. Wenn ihre Moral in der Religion begründet ist, stammt sie dann aus der Bibel? Ist für sie also moralisch richtig, dass man Menschen wegen Ehebruch oder wegen Missachtung des Sabbats zu Tode steinigt?

Dawkins ey ♥. Ich kannte das Interview noch nicht. Der kriegt mich jedes mal! …wem das noch nicht reicht, und beispielsweise die friedlich-spirituelle Reise nach Mekka als Anti-Steinigungs-These heranziehen möchte… ich lache laut. Auch da fliegen nämlich Steine:

Teil der Wallfahrt (Haddsch) eines Muslims nach Mekka ist die symbolische Steinigung des Satans in Mina. Dabei wirft der Pilger sieben unterwegs aufgelesene Kiesel gegen eine Steinsäule. Oft wurden bei diesem Ritual Pilger im Gedränge getötet, so 2004 über 244, 2006 über 345 Personen.

Ich muss das nicht verstehen, oder? Da pilgern die da runter … und bringen Menschen um? Die Scharia, die Bibel, die Evangelien, allesamt zum Brechen. Oben der Aggro-Mekka, hier die bekackte Bibel: 

Wenn jemand einen widerspenstigen und ungehorsamen Sohn hat, der der Stimme seines Vaters und seiner Mutter nicht gehorcht und auch, wenn sie ihn züchtigen, ihnen nicht gehorchen will, so sollen ihn Vater und Mutter ergreifen und zu den Ältesten der Stadt führen und zu dem Tor des Ortes und zu den Ältesten der Stadt sagen: Dieser unser Sohn ist widerspenstig und ungehorsam und gehorcht unserer Stimme nicht und ist ein Prasser und Trunkenbold. So sollen ihn steinigen alle Leute seiner Stadt, dass er sterbe… (Deut. 22:13).

Religion ist das Arschloch des Planeten, das is' mal sicher. 

starboundering.tumblr.com

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Ich hab' ja aktuell Zeit für gar nix, aber die nehme ich mir dann extra raus. Für mindestens 10 Minuten Starbounden am Tag. Das ist wie Zen-Meditation. Nur bunter und mit kuscheligen Aliens ♥ Ich denk', ich fange die Tage mal 'nen neuen Charakter an; ich dachte da an einen pazifistisch-veganen Floraner, der ganz geil gärtnern kann und mit Musik sein Geld verdient. – Die geschlachteten Aliens als auch die unterjochten Planeten dokumentiere ich (bzw. wir) dann ab sofort unter: starboundering.tumblr.com. 

Gametrailer: Signs of Life

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Nachdem ich mir Starbound total vermoddet habe (es macht trotzdem noch so viel Spaß!), dachte ich eben so: Das könnte ich ja mal ausprobieren! Ich hab mich mit dem Game noch null befasst, es sieht aber so aus, als würde es mir gefallen. Ich mag den Grafik-Stil und wenn es um Exploration, Crafting und Häusle bauen geht, bin ich eh immer am Start. Behalte ich definitiv mal im Auge; warte aber auf den Multiplayer-Part, denke ich. – Zockt das schon wer von den werten LeserInnen?