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Doku: ‚Koyamas Menü‘ (und so)

Lecker

Ich möchte jetzt gar nicht  viel zu dem Film Koyamas Menü – Die japanische Kochkunst sagen.  Nur das hier: Wer sich irgendwie auch nur ein bisschen für Essen, Ess-Kultur, Kochen oder für die japanische  Kochkunst begeistern kann: Guckt das! Und zwar hier hier  hier  hier  hier  hier  hier  !!! Ich hatte den Film damals auf Arte+7 angesehen, und mich mit Lobpreisungen für die Doku überschlagen.

…und wenn der Inhalt nicht so dermaßen der Hammer wäre, würde ich von einer Distribution auch absehen. Ich möcht' euch auch gern mal zeigen warum: 

ohmann

Es gibt echt noch so unendlich viele Backpfeifen da draußen, das glaubt mir keiner. Die wollen einfach kein Geld verdienen! Ich habe nun zwei Möglichkeiten: Entweder ich rippe mir das Movie direkt bei YouTube runter und lade es via Tubemogul auf 164 andere Videoplattformen hoch…, oder ich weise auf die Blue-ray-Scheibe des Films hin. Und wisst ihr was? Ich entscheide mich für keine der beiden Möglichkeiten, schlage die Hände über dem Kopf zusammen und lache mich Harakiri O__o

Ergo: Gucken, gleich isser weg, der tolle Film! 

PS: Den Link zu dem Artikel hier…den schicke ich selbstredend nun mal an "Koyamas Menu" auf Facebook. Mit dem Verweis, dass deren Homepage zum Film kein Impressum hat, und ich gerade mit meinem Anwalt darüber spreche…

PPS: Der Rechtefritze disst auch schon den Uploader auf YouTube. Popcorn. 

Kurzfilm-Hammer: ‚Malaria‘

Das ist irre. Die Idee, die Umsetzung, die grafische Leistung, der Sound. Einfach alles. Genial gemacht und dazu noch schön spannend anzusehen. 

This short film combines Origami, Kirigami, Time lapse, nankin illustration, Comic Books and Western Cinema.

Wenn man das so liest, kann man sich fast nix darunter vorstellen. Ich zumindest nicht. Wenn man sich das kurze Filmchen dann aber mal anguckt… dann ist das irgendwie so: Ahhhh. Ohhh. Uhhh. Toll. Ich bin hin und weg und möchte auch mal etwas ähnliches machen. Nur habe ich leider zwölf linke Finger, wenn es um das Zeichnen von Figuren geht. Na, mal sehen…

Der Künstler der das verbrochen hat heißt Edson Oda und seine Homepage findet ihr nach dem Klick.

Dani Blázquez – Filmposter. Und so.

Filmposter

In der Behance-Galerie von Dani Blázquez befinden sich – neben diesem phänomenalen Blade Runner-Filmplakaten hier oben –  noch viele weitere grafische Perlen. Der Spanier hat zum Beispiel auch noch Bären auf Busse gemalt. Supergut. Guckt hier. Das Poster oben toppt aber alles. Was ja auch klar ist. Irgendwie. 

Top of 2012

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Eigentlich wollte ich eine lange Liste mit den Top-Movies, den Top-Games und den Top-Büchern des Jahres 2012 zusammenstellen. Dann kam das Leben dazwischen und eine Grippe noch dazu. Also jetzt doch nur 'ne kurze Liste; die alle drei Bereiche abdeckt. Hier meine ganz persönliche interkulturelle Highlight-Liste für 2012. Und einige Lowlights sind auch noch dabei.

Der beste Film des Jahres 2012: 

Cloud Atlas 

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Nachdem ich mich durch das eher lahme Buch gequält hatte, ging ich mit relativ geringer Erwartungshaltung in den 2D-Hollywood-Blockbuster. Die Matrix-Wachowski-Geschwister und Tom Tykwer hatten mich bisher begeistern können. Und so auch diesmal. Nach drei Stunden Film hatte ich alles was Alien 5, Avengers oder Batman hieß, völlig vergessen. So geht erzählen, so geht Kino. Eine der filmischen Offenbarungen der letzten 10 Jahre. Sonst war noch gut: 

  • Moonrise Kingdom (8.5 von 10),
  • die eben erwähnten Avengers (8 von 10)  
  • und The Dark Knight Rises (7.5 von 10)  

Die Film-Verlierer in 2012:

  • Total Recall (3.5 von 10)  
  • und The Grey (3 von 10)

Das beste Game des Jahres 2012:

Deadlight

deadlight

Das beste Zombie-Game aller Zeiten. Hier hatte ich einen Trailer verbloggt. Das Gameplay ist selbsterklärend, die Grafik / das Artwork bombastisch und der Sound geht unter die Haut. Dazu noch 'ne halbe Indie-Produktion und für kleines Geld zu haben. Derzeit leider nur via Steam oder Xbox. Schreibt denen mal 'ne Mail. Sonst war noch gut:

  • der knappe Verlierer: Dishonored (8.5 von 10) 
  • und das eigentümliche Xsyon. Weil es geht. (7.5 von 10)

Der Game-Verlierer in 2012: 

  • The Old Republic. Lächerlich, BioWare. Credits lost. (4.5 von 10)

Das beste Buch des Jahres 2012: 

Anarchie und Evolution 

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Das Werk von Bad Religion-Frontmann Dr. Greg Graffin las ich (als pdf) auf meiner Norwegen-Wanderreise im Frühjahr. Es beeindruckt, weil es den einfachen Gedanken, das Evolution Chaos ist, in ein anarchistisch-politisches Weltbild transferiert, und neue Perspektiven und Argumentationsgrundlagen aufzeigt. Selbst im prall gerauchten Kopf und in totaler Dunkelheit gehen dir da Ausrufzeichen über dem Kopf auf; echt mal. Sonst war noch gut:

  • Tiny Homes: Simple Shelter von Lloyd Kahn (Blogpost dazu)
  • Steampunk – kurz & geek von Alex, erschienen bei O’Reilly.

Der Buch-Verlierer des Jahres 2012:

  • Gibt es keinen. Die Bibel vielleicht.

Zu Musik und Dokus mache ich einen eigenen Post. Her mit euren Highlights, wenn es welche gab. 

Kurzfilm: ‚Stray‘

Hier ist seit einigen Tagen Ruhe, weil 'ne Grippe nicht nur mein Hirn lähmt. Heute geht es endlich was besser. Was auch an diesem kitschigen, heimeligen und superflachen Kurzfilm liegen mag. Der passt super in die superkuschelige Zeit, die ihr gerade alle erlebt. Nehme ich an. Mit den Hunden ist es wie mit den Menschen: Will man sie trainieren, springen Sie von Raumstationen. So geht das. 

An iAnimate.net internal student project, directed by fellow student Andrew Atteberry. About the project from the director: This is a collaborative short film project I initiated during my time at iAnimate, a series of online animation workshops created by Dreamworks animator Jason Ryan.

Trailer: Pacific Rim

Der del Toro hat mich nie so wirklich angefixt. Pans Labyrinth war ein nettes Märchen für Erwachsene; mehr aber auch nicht. Blade fand ich schon immer doof und auch mit Hellboy konnte er mich nicht kriegen; das war mir alles zu Plastik. Hier also der erste Trailer zu seinem neuen Plastik-Film Pacific Rim. Nehmen wir die Amerika-Gegen-Aliens-Scheisse raus, sehen über die schauspielerischen Leistungen hinweg, bleibt das hier übrig: Jede Menge Wumms, Mech-Krieger, Roboter und Tiefseealiens.

Für einen kuscheligen Sofa-Filmabend geht der evtl. klar, schätze ich. 

Scott Scheidly, böse Menschen und die Farbe Pink!

Irgendwann dieses Jahr hatte der René die (ersten) Werke der pinken Bilderserie von Scott Scheidly am Start (hier war das). Die dort gezeigten Bilder waren nett, aber nicht überragend. Jetzt hat Scott nachgelegt. Und haut mich mit dem Boba hier oben aus den Socken. Dieser Kontrast von bösen Menschen und der Farbe Pink…klasse! Leider Leider ist der auch schon wieder ausverkauft. Man kann noch einen Kim Jong mit schicker Brille ergattern. Aber wer will den denn schon, wenn man Boba hätte haben können!? Ich schreibe mal 'ne Mail; ich brauch nämlich noch was für über's Bett. Der Preis…naja… passt so eben. Aber NUR für den Kopfgeldjäger! 

Doku: ‚Plastic Planet‘

Ich habe es derzeit wieder mit 3-Druckern. Bei Recherche wie öko so ein 3D-Dings eigentlich sein könnte, bin ich auf YouTube auf Plastic Planet gestoßen. Eine der erkenntnisreichsten Dokumentationen die ich je gesehen habe.

Werner Boote zeigt in seinem Dokumentarfilm, dass die Welt ohne Plastik nicht mehr existieren kann, die aber gleichzeitig mit den Problemen und Risiken dieser Kunststoffe zu kämpfen hat.

Unfassbar. Wirklich. Wer den nicht kennt: Nicht weinen, bitte.