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Spieltisch

Hach, da bin ich ja wie zweigeteilt.  Es ist ja nicht so, als das ich jetzt täglich Brettspiele spielen würde. Oder Karten. Aber bei Karten waren mir die zum anfassen irgendwie immer etwas lieber, als das Pokern mit dem Bildschirm. Klar, von Surface und anderem KlimBim bin ich schon sehr angetan.  Und eigentlich gibt es auch gar kein "Aber". Ich glaube, ich hatte gerade nur mal wieder Lust, ein abendfüllendes Brettspiel zu spielen. Bis ich mir zu Weihnachten einen Surface-Tisch kaufe.

2037. Oder so.

Schick, jedenfalls. Hier mit Dungeons & Dragons drauf:

Nach der Wahl ist vor der Wahl. Ich will Killer spielen!

Mein Standpunkt zum Thema "Gewalt in Videospielen"? Biddesehr: Blut, Körperteile, Granatsplitter, Gewalt und purer Hass! All‘ das will ich wie jeck durch Videospiele fliegen sehen. Aber natürlich nicht nur das (obwohl,…). Gerne auch mal eine zerraspelte Alienrasse. Oder auch ein paar kopf -und seelenlose Untote, die sich zuckend über den Screen bewegen. Immer her damit. (Aber am allerliebsten spiele ich ja sowieso sowas wie das hier;) 

Im Ernst: Ich will selbst bestimmen was ich spiele. Bevormundet werde ich schon in so unendlich vielen Lebensbereichen, dass es fast nicht mehr auszuhalten ist. Papa-Deckel-Drauf-Staat hat immer das passende Gesetz am Start. Der kennt da nix; der alte Hund.

Jedenfalls bin ich (ehrlich jetzt) eher der Adventure/RPG-Typus; hab‘ ich mehr von, als Köppe zu zerballern. WENN ich aber Köpfe zerballern will, dann will ich mir das nicht verbieten lassen. Von nix und niemanden. Und da uns jetzt diese ominöse C-Partei beherrscht (mit-)regiert, dachte ich mir: Was tun? 

Und Voila: Ich schrieb in den letzten Tagen an 25 Politiker meiner Wahl; machte meinen Standpunkt klar ("Wehe du bevormundest mich; ich hab‘ schon Seepferdchen!") und fühlte mich kurzzeitig besser.

Die Jungs und Mädels der ESL (Electronic Sports League) haben da nämlich ein wunderbares "Kontaktiere deinen Killerspiel-Verbieter-Politiker"-Formular. Geht echt flott. In Windeseile hat man dann einige sogenannte Volksvertreter angeschrieben, und seiner Stimme Ausdruck verliehen.

Ich find’s gut; und zur Anarchie nach meinem Geschmack isses ja dann auch nur noch ein Katzensprung.

Fast.


Passage!

Passage! Prädikat: Hyperwertvoll! Unbedingt anzocken! Nicht weil die Grafik der neue Crytek-Killer ist. Ist sie nämlich nicht. Nicht weil das Gameplay einfach von der Hand geht. Geht es nämlich nicht. Nicht weil das Storytelling Oscar-verdächtig ist. Ist es nämlich auch nicht. Was Passage aber ist: Einmalig.

Ich hole mal gerade etwas aus. In einem der vielen Bücher des Carlos Castaneda fällt irgendwo irgendein Satz, der irgendwie ungefähr in etwa diese Message übertragen soll: Links bei dir auf der Schulter, da sitzt immer irgendwo dein eigener Tod. Und der lauert; wartet nur darauf; bis er dann endlich zuschlagen kann. Für apokalyptischen Durschnittshumanoiden liegt dann der Schluss nahe, möglichst oft über die rechte Schulter zu schauen. Da wo er nicht sitzt; man könnte ja mal in ein echt voll tiefsinniges Gespräch mit dem Gevatter in schwarz  abrutschen. Und da wir alle unsterblich sind, hört man (zumindest ich) eher selten etwas von solch‘ schwergängigen Themen. Wenn jemand stirbt, dann wird man es schon merken.

Was hat das alles nun mit "Passage" zu tun?

Ich hole noch weiter aus: Die Message des Herrn Castaneda lässt sich sehr gut mit diesem Wiki-Artikel verknüpfen: Memento mori. Ein kleiner Auszug aus dem Artikel:

Der Ausdruck Memento mori stammt aus dem Lateinischen und bedeutet wörtlich „Gedenke zu sterben“. Memento mori ist ein Mahnruf, der bereits in der Antike gebräuchlich war. 

weiter:

Hinter einem siegreichen Feldherrn im alten Rom, dem ein Triumphzug gewährt worden war, stand ein Sklave, hielt ihm einen Lorbeerkranz oder die Jupiter-Tempel-Krone über den Kopf und mahnte den Triumphator ununterbrochen mit den Worten:

Memento mori! (Bedenke, dass du sterben musst!)

Memento te hominem esse! (Bedenke, dass du ein Mensch bist!)

Respice post te, hominem te esse memento! (Sieh dich um; denke daran, dass auch du nur ein Mensch bist!)

Und hier schließt sich der Kreis: Der Entwickler, der wundersame Jason Rohrer, sieht sein Spiel als ein (na?) Memento mori-Game. Als vor zwei Jahren ein enger Freund von Jason starb, schrieb er (nach langwierigem Denkprozess, wie ich annehme) das Spiel Passage. Nun hat man zwei Möglichkeiten: Entweder man spielt das Trip-Spiel sofort, oder aber man liest Jason’s Definition von Passage zuerst, und zockt es dann. Ich empfehle die erste Variante. Anschließend (oder währenddessen) verknüpft man dann sein eigenes Spielerlebnis mit meinen dramatisch hinausgetippten Zeilen oberhalb.

Oder man lässt es und geht kalt duschen. Was weiß ich was.

Viel mehr wollt‘ ich auch gar nich‘ sagen. Nur noch das hier: Wenn man’s spielt, dann in Ruhe! (Auch wegen den grandiosen Musik!)


Vectrex bei eBay!

Sehr geehrter Neuankömmling, lieber Patient. Bitte lesen sie zunächst sämtliche eBay-Beiträge, die ich ihnen per tagging verordne. Danach werden sie verstehen. Oder auch nicht.


Vectrex bei eBay! Ich hab‘ das Teil vier- oder fünf mal gespielt. (Da muss mich etwa sechs gewesen sein; fast schon im NES-Alter; und das Dingen war zu dem Zeitpunkt schon mega-alt!) Es war umwerfend; ich hab’s nie vergessen. Das war irgendwie so, als wenn man heute einen iPod mit einer Dampfmaschine betreiben würde: Unpraktisch, aber der totale Spaß. Von den Tönen, die dieses Gerät aus einer anderen Zeit von sich gegeben hat, habe ich sogar mal geträumt; auch das weiß ich noch. Irre.

Guck:

Anfassen. Haben. Wer kauft’s mir?


Kaffeepause vorbei! Es nützt ja nix – Weiter geht’s!

Es nützt ja echt nix! Ich kann ja jetzt nicht meinen ersten – höchst offiziellen-,  Artikel auf dem sevenload-Blog schreiben und dann hier nix mehr raushauen. Geht ja gar nicht, oder?

Also: Ich nehme langsam wieder  Fahrt auf. Tucker-Die-Tuck-Tuck-Tuck.

Was habe ich denn in den letzten zehn Tagen verpasst? Das Beneath a Steel Sky für’s Applefon kommt, habe ich mitbekommen. Das  Ridley uns den nächsten Alien-Film dreht, auch. Und das Dark Roasted Blend die sind, die mich mit ihrem Star-Wars-fürs-Herz-Artikel wieder in’s Leben zurück geholt haben, ist ja nun auch nicht weiter erwähnenswert. Ahso: Drüben bei der CPC habe ich gerade was vom Cynx weggeklaut: Nawlz! Ein hammermäßiger Cyber-Animations-Comic!

Und  sonst so? Was geht? Was muss ich machen? Revolution schon passiert? Regierung eingeäschert? Flugauto abgestürzt? Nein? Nichts? Dacht‘ ich’s mir doch; nix los mit dem Fußvolk; kennt man ja; Pöah! …bei mir ging’s jedenfalls ganz gut, mit dem tippseln für den Lieblingsarbeitgeber. Mein sevenload-Blog-Posting findet ihr hier!

(Und guckt mal wie nett ich sein kann! Mich hat keiner Gezwungen! Echt nicht!) 

Und um dem ganzen Scheiß der letzten Tage mal ’nen Hut aufzusetzen, baller ich hier noch ein Filmzitat rein, welches mir sehr geholfen hat; und immer helfen wird:

I’ve seen things you people wouldn’t believe. Attack ships on fire off the shoulder of Orion. I watched C-beams glitter in the dark near the Tannhauser gate. All those moments will be lost in time… like tears in rain… Time to die.


My Heart will go on; et nützt ja alles nix. Danke für ihre Aufmerksamkeit; ab jetzt hau‘ ich Euch wieder feste Eins drauf.

Tropico 3! Olé Olé!


Bereits im Frühjahr diesen Jahres hatte ich meiner Freude über einen weiteren Teil der Tropico-Videospiel-Serie Ausdruck verliehen. Und da ich damals schon so von den Screenshots des dritten Teils geschwärmt habe, muss ich jetzt da auch gar nicht lange wirres Zeug reden. Anstelle dessen sage ich nur: Es gibt neue Screenshots. Und die machen mir noch mehr Lust auf das Game, als die ersten In-Game-Impressionen von Anfang des Jahres.

Tolle Bilder! Die man sich alle auf der Homepage der Kalypso Media-Company angucken kann. Oder man guckt halt gleich den umwerfenden Trailer hier: 

 


FAIYATORIKKUBOBU!

Ja, Fein! Da ist wohl irgendein Otaku aus Osaka völlig durchgedreht. Denn da sitzt die Company, die dieses wunderhübsche Gefährt vertreibt. 1 Million Yen, 4,4 PS, Nitro-Sprit, ordentlich Kompression; man kennt das ja. Ich zitiere den Google-Übersetzungsbot (die dumme Sau):

Der Geruch und der Klang von heißer Luft, kann man als echte Erlebnis.

Ja, der Bot hat das letzte Wort verschluckt. So wird‘ s uns allen mal ergehen. SchluckUndWeg.

…so lange fahren wir bunte Düsenfahrräder. Ist ja auch schön.

FAIYATORIKKUBOBU!


Mechwarrior 5 – Trailer

(Video läuft im Feedreader nicht!)

Ja Ja, ich weiß es ja; der Trailer ist schon vier Minuten alt; ist ja gut. Da ich allerdings meine Leidenschaft für das Battletech-Universum gerade neu entdecke, muss das einfach hier rein. Ehrlich gesagt war die ja nie weg; sie kam nur gerade erst wieder. Nach diesem Trailer, um genau zu sein. Wenn ich den Atlas-Mech sehe,…wie der da aus der Rauchwolke linst,…hach, dann weiß ich doch schon wieder ganz genau, was an dem Kram eigentlich noch mal so geil war. Und ist.

Ehrlich: Wenn das Spiel nur halb so viel Spaß macht wie der Trailer, dann bin ich aber sowas von dabei. Mir kam ja in den älteren Mechwarriorteilen immer der (ich nenn’s jetzt mal:) Real-Time-Strategieeffekt etwas zu kurz. Meint: Diese taktische Schwerfälligkeit (schwerfällige Taktik!?)  der Maschinen, die man (ich) sich beim Lesen immer vorgestellt hat; die gab’s zwar ansatzweise in den Games, aber eben nie so richtig.

Guck‘ ich mir aber jetzt mal an, wie die Beiden sich da gerade so beharken (das ist in-Game-Grafik!), dann kann ich mir gut vorstellen, dass es diesmal was werden wird, mit der Gigantomie.

Ahso…,weitere Infos zu dem Game: Gibt’s woanders.


Das russische Retro-Acarde-Museum

Die Gamingmaschinen tragen so tolle Namen wie: Магистраль (Magistral), Городки (Gorodki) und Морской бой (Morskoy-Boy). Und schon wegen der Namensgebung der Automaten würde ich sowas von gerne mal das Museum in Moskau besuchen und mal 'ne Runde zocken. Games, von denen ich noch nie was gesehen oder gehört habe. Tss. Sachen gibt's.

Natürlich kann man auch online zocken, und bei Sofortüberweisung Casino Geld einsacken. Echtes ;)