Track der Woche: Pretty Good Dance Moves – 600 Days ft. Heather Christian / Township Records.
Sie hat dieses Dings in der Stimme.
Poah.
Track der Woche: Pretty Good Dance Moves – 600 Days ft. Heather Christian / Township Records.
Sie hat dieses Dings in der Stimme.
Poah.
Da ich seit geraumer Zeit einen Artikel über Herrn Philip K. Dick und die Drogen zum verbloggen bereitliegen habe, ich mich diese Woche mit der lieben Kollegin Käthy über den Herrn austauschte, sie mir in dem Gespräch ein weiteres tolles Dick- Interview (O__O) empfohlen hatte, packe ich jetzt einfach die Links zu beiden Artikel zusammen in ein Posting. Ich fauler Sack.
Hier der erste Artikel mit dem vielversprechendem Titel: The drugs did work
Taking a truly enormous dose of vitamin C to help him cope, Dick believed that pink laser beams from space were firing information into his brain, beginning with thousands of paintings flashing past his eyes – works by Klee, Kandinsky and Picasso, but far more than any of them could have painted in a lifetime
Weiter geht es mit dem eben erwähnten Interview: An Interview with Philip K. Dick
I saw things that if I hadn't seen them with my own eyes I simply wouldn't have believed them. I know you've read A Scanner Darkly. Everything in A Scanner Darkly I actually saw. I mean I saw even worse things than I put in A Scanner Darkly. I saw people who were reduced to a point where they couldn't complete a sentence, they really couldn't state a sentence. And this was permanent, this was for the rest of their lives.
Welch ein druppes, verwirrtes und absolut geniales Gehirn der Kerl doch hatte. Hach. Schade. Das Bild oben kommt von der L.A. Times und zeigt Ridley Scott (links) und Philip (rechts) beim Plausch. Zusätzlich haben die auch noch einige weitere tolle Dick-Artikel im Angebot. Hier entlang.

Erst neulich erzählte ich euch etwas über meinen Faibel für Aquarien, Fisch-Tanks und Unterwasserwelten im Allgemeinen. Gerade eben entdeckte ich auf thesun.co.uk den Jack und sein Aquarium. Aquarium? Fisch-Tank? Ich würde eher sagen: Ein Mini-Meer im eigenen Wohnzimmer.
Dazu muss gesagt werden, dass Jack aus England ein ziemlich standardmäßiges englisches Haus sein eigen nennt. In seinem Standardwohnzimmer hat er sich ein Loch bebuddelt, um Abends nach dem Diner mal eben eine Runde mit seinen Fischis drehen zu können. DAS Teil wäre mir doch etwas too much; staunen geht aber dennoch ganz gut.
Jack hat keinen Fernseher und keine Freundin. Dafür hatte er aber 5000 Pfund zuviel, und dachte sich: Ich bau' mir – neben den unzähligen Aquarien in meinem Keller – jetzt einfach mal den ultimativsten Fish-Tank aller Zeiten!
Hatter geschafft. Wie man sieht.
- Entdeckt / Mehr Infos: thesun.co.uk
Zur Abwechslung gibt es heute mal ein nicht-gesponsortes Game-Review. Nicht, dass ich sonst nicht mir voller Begeisterung über Games schreiben würde. In dem Falle hier, würde ich aber sogar draufzahlen, um über das Game berichten zu dürfen. Okay, fast.
Das Speedball-Remake des Amiga-Klassikers (gab's auch auf vielen anderen Plattformen; ich hab's auf 'nem Amiga 500 mit Turboboost gezockt) ist das beste Game-Remake für ein Telefon (oder einen Tablet-Computer), was ich jemals gespielt habe. Okay, auch hier wieder: Fast. Monkey Island liegt gleichauf. Ich kann Speedball 2 – Evolution aber auch all' denen uneingeschränkt empfehlen, die den damaligen Teil aus unerfindlichen Gründen nicht gezockt haben. Das Teil rockt nämlich voll.Warum? Das erfahrt ihr jetzt.
Gameplay
Hardcore-Hand-und-Fußball der Zukunft. So könnte man das Spielgeschehen in einem Satz umreißen. Hardcore? Jeps, weil so ziemlich alles erlaubt ist, um den Gegnern den Ball abzuluchsen und anschließend im Tor zu platzieren. Schlagen, treten, rammen, spucken. Alles was wehtut, ist ausdrücklich erlaubt und erwünscht. Zusätzlich kann man sich noch mittels Wurfpower, Schutzschild oder Eiswerfer einen Vorteil herausspielen. Weitere Power-Ups warten auf eure Entdeckung.
Auf spielbehindernde Regeln wird weitgehende verzichtet; einige spezielle Ereignisse können dennoch passieren. Das wäre aber jetzt zu sehr gespoilert. Kein Aus, kein Faul, kein Abseits. Dennoch lassen sich für besonders schöne Gewaltaktionen Punkte herausspielen. Zum Schluss werdenTore, Ballgewinne und Brutalität zu einer Gesamtpunktzahl addiert, die dann den Sieger der Partie ermittelt. Spielmodi hat man auch zu Genüget: 10 Stück für den Singelplayer, 10 Stück für den Multiplayer. Mehr kann ich dazu noch nicht sagen; da ich mitten in meiner Karriere stecke. Gesteuert wird intuitiv mittels virtuellem Joystick; oder via Kippbewegung des jeweiligen Apple-Gerätes. Letzteres erweißt sich zwar als nettes Gimmick; spielbar ist das Game aber damit nicht. Zumindest für mich nicht. Mit dem Virtual-Stick behält man auch in hektischen Situationen die Kontrolle über den gerade gewählten Spieler. Pässe sind gleich Schüsse; auch dort gibt es keine Kapier-ich- nicht-Gefahr. Klasse ist auch, dass man für jedes gewonnen Match Credits erhält, mit denen man sein Team via Spieler-Einkäufe optimieren und verstärken kann. 
Grafik
Diese gestaltet sich zweckmäßig bis aufgehübscht. Alles andere hätte aber auch einfach unpassend gewirkt. Dennoch kann ich mir zumindest für die großen Konsolen auch eine 3-D-Ausgabe des Games gut vorstellen. Auf den Applegeräten sieht es so aus, wie man es von so einem Remake erwartet: Verbessert haben sie's; aber zum Glück nichts vermasselt. Daumen hoch dafür. Auch die Arenen sehen klasse aus; erinnern wirklich an die des Klassikers und lassen die Vermutung aufkommen, dass die Matches vielleicht sogar nicht auf dem Planeten Erde sattfinden…
Sound
Am liebsten habe ich ja den originalen (!) Floppyladesound des Amigas. Dieser erreicht eure Ohren immer dann, wenn vor Matchbeginn ein wirklich kurzer Ladescreen angezeigt wird. Der Soundtrack wurde löblicherweise komplett aus dem kultigen Original übernommen und die Spiel-Sounds klingen absolut passend. Uff, Ächz und Kawumm macht's da in einer Tour. Sogar an den kultig bis nervigen Pausen-Eisverkäufer haben sie gedacht. Einfach gut.
Sonst
Es gibt 16 Mannschaften. Diese tragen so tolle Namen wie The Three Thousand, Brutal Deluxe oder auch Raw Messiahs. Passt also perfekt zum apokalyptisch-brutal-futuristischen Setting des Spiels. Es gibt verschiedene Ligen, die es zu erobern gilt. Durch die verschiedensten Möglichkeiten Punkte zu machen wird dem Spiel eine leichte taktische Note verabreicht. Ihr liegt hinten? Der Gegner scheint übermächtig? Der Torwart ist eindeutig gedopt und hält wirklich jeden Torschuss? Kein Problem: Haut einfach nur noch feste drauf, den Ball immer schön nach vorne spielen; alles wegpöllern was sich in die eigene Hälfte wagt…. auch so ist ein Sieg noch zu erreichen. Sollte jetzt jemand stöhnen: Ach, du mit deinem Apple-Dings!… Das original gibt's auch so. Irgendwie ;) Ein Online-Mulitplayer fehlt leider (noch?). Im Netzwerk zockt man via Wi-Fi oder Bluetooth (noch nicht getestet).
Einziger Wermutstropfen: Die Spieler sahen früher irgendwie brutaler und individueller aus.
Das ist aber auch der einzige Kritikpunkt, den ich finden kann. Das die Apple-Geräte über kein echtes Steuerkreuz verfügen, kann man dem Entwicklerteam der Tower Studios nun wirklich nicht vorhalten (Dieses Studio beheimatet übrigens einige der Köpfe, die auch damals schon an dem Titel mitgearbeitet haben).
Jetzt folgt noch eine kurze, wörtlich geschilderte Spielszene plus etwas Bewegtbild, dann entlasse ich euch in ein Universum voller Gewalt, Spaß und Retro-Gefühl.
Anwurf! Drauf da! Mist, Ball verloren. Ey, du! DU! DU DA! RECHTS AUßEN! Hau ihn um! Kawummms! Ja, genau so! Feste nachtreten; der Helm muss weg, der Kopf sowieso! Ich sehe kein Blut. WIESO SEHE ICH KEIN BLUT? Auswechseln, hinlegen, Uppers einwerfen! Aaaachtung! Einäugiger Verteidiger von der linken Seite….. Abgewehrt! Sammel den Ice-Boost! JETZT! …und rauf auf's Tor! Gib ab! Gib ab! Jaaa, recht so…. genau…uuuuunnnnd: YES! Tor! Spiel, Satz und Sieg! Sterbt! Unwürdiges Pack aus dem Orbit! Nicht mit uns! Es lebe das Team der Raw Messiahs!
Trailer zum Game:
Wertung:
95%
Da ist er nun also. Der langerwartete erste Trailer zum kommenden (Sommer 2011) Superhelden-Movie Captain America. Starring: Chris Evans, Hayley Atwell, Hugo Weaving, Sebastian Stan, Toby Jones, Samuel L. Jackson, Dominic Cooper, Tommy Lee Jones, Stanley Tucci, Derek Luke und Neal McDonough.
Das kling doch echt gut. Und der Trailer macht auch was her. Eben weil er etwas dezenter wirkt, als man (ich) vielleicht erwartet hat. Ich tippe mal einfach in's Blaue: Es wird kein überragender Film; aber ansehbar wird der schon werden. Ich freu' mich jedenfalls drauf.
- Entdeckt: nerdist.com
- DirektCaptain
In diesem Video hört man eigentlich ständig diese Art von Geräusch, welches ich auf den Tod nicht ausstehen kann. Dieses New-Wave-Rap-404-Synthesizer-Möchtegern-Hardcore-Tröten-Ghetto-Arschloch-Geräusch, meine ich. Zzzftzsch, Zzzzftsch. Wisst ihr was ich meine? Wenn nicht: Hört euch EINEN Song der Top 20 an; da kommt's definitiv drin vor. Da wette ich drauf. Voll schlimm, das.
Hier – im Track von SebastiAn – stört mich das merkwürdigerweise mal so gar nicht. Weil es einfach zu den Dance-Moves passt, die man im Video bestaunen kann. Die Moves hören auch gar nicht mehr auf; und nehmen schon gar keine Rücksicht auf irgendwas oder irgendwen.
So muss das. Nice one.
Entdeckt:
UhOh! Einige dieser wunderschönen Blechkameraden habe ich in den Weiten des Webs schon mal entdeckt. Ich weiß es genau. Es war auf 'nem Tumblr-Blog. War klar. Jetzt weiß ich dank den Jungs von geek-art.net aber auch, wer die Teile zusammenschraubt: Yang Junlin. Und sein Blog bläst mir den Kopf weg. Bzw. die Mechs und Transformers und alles, was man dort bestaunen kann. Warum, macht der denn keine ordentlichen Fotos von den Teilen? Als Hintergrund so Eifeler-Wiesen-Gras. Nee, ey.
- Zum Yang's Weblog: 860302.cn
- Entdeckt: geek-art.net

Hallo. Mein Name ist Vollpfosten. Weil ich hier seit Jahren tolle Künstler und Künstlerinnen mit ihren noch viel tolleren Kunstwerken präsentiere, aber nicht in der Lage bin, mal bei mir an die Wohnzimmerwand zu gucken.
Als ich mich vor ewigen Zeiten mit dem Thema Poster-Art (weitgefechertes Dings; wo da die Streetart anfängt und die Poster-Art-Kultur aufhört, hab' ich bis heute nicht kapiert) kristallisierte sich schnell ein Künstler heraus, der mich völlig begeisterte. Derek Hess nämlich. Das oben zu sehende (limitierte) Poster-Art-Prachtstück hängt direkt über meinem Wohnzimmertisch. Daneben hab' ich das hier hängen; ein weiteres hängt gegenüber an der Wand. Auf seiner Website finde ich das gerade nicht; is' aber mindestens genau so toll (Hinter Glas. Standard-Rahmen kannste knicken; nur falls jemand einen Kauf erwägt).
Hier noch eben ein Wiki-Auszug zum Künstler; anschließend dürft ihr dann in den gewaltigen Bilderwelten des Herrn Hess versinken:
Derek Hess is an American artist based in Cleveland, Ohio. His creative career grew largely out of his ability to express the emotion in the indie, hardcore and hard rock scenes of the mid-1990s. His posters are known for humor and irony, with the subject matter frequently using the name of the band as inspiration.
His work is well known to devotees of album cover art and concert flyer art. He has produced artwork for musicians such as Pantera, Taking Back Sunday, Thursday, Season to Risk, Poison the Well, The Cows, The Reverend Horton Heat, NOFX, In Flames, From Autumn to Ashes, Methods of Mayhem, Converge, Before Their Eyes and many more.
- Mehr / Alles von Derek: derekhess.com