science and fiction

Marvin der Bierbot! Für mich! ;)

Nachdem ich neulich drüben beim Christoph über den Sinn und Unsinn von Traktorstrahlen und Bierbots philosophierte, liefert er mir nun ein schlagendes Argument (wofür eigentlich?): Den traurigsten Bierroboter der Galaxie: Marvin, der trockene Bierbot! Ich bedanke mich recht herzlich und sage: Prost, auf Marvin, den alten Loser ;) 

Living in Cyborgia


Neulich bin ich via Twitter auf einen wirklich toll ausformulierten Artikel zum Thema Cyberpunk – und warum wir mitten drin stecken gestoßen. Peter Hinzmann fasst auf seinem gleichnamigen Weblog das in Worte, was mich speziell in diesem Jahr auch sehr beschäftigt.

Platt formuliert: 2011 ist das Jahr, in dem Cyberpunk real wird. Ich habe dieses Jahr zu dem Thema unzählige Artikel runtergetippt; bzw. angefangen sie runterzutippen. Die Headlines dazu waren recht überschwänglich. Sowas wie: Cyberpunk lebt! oder 2011 – Year of Cyberpunk!. Und immer dann, wenn mein Geschreibsel gerade irgendeinen Sinn ergab, ist wieder was total wildes passiert (was, …das muss ich euch jetzt nicht wirklich erzählen. Hoffe ich). Jedenfalls spiegelt der Artikel ziemlich exakt meine Gedankenwelt wieder, die ich mir in Zeiten von Anonymus, Wikileaks und Weltrevolution in meinem Gehirns zusammengebaut habe. 

Zum Setting in Cyberpunk-Welten/Romanen schreibt Peter  zum Beispiel: 

Die Umwelt wurde bis zur Quasi-Terminierung geschunden: verseuchte Luft, verseuchtes Wasser, verseuchte und genetisch manipulierte Scheinnahrung. Konflikte – seien es persönliche, soziale, politische der globale – werden am liebsten mit Gewalt gelöst, wobei die Politik nur noch scheinbar die Fäden zieht. Soziale Unruhen, Aufstände, Revolten und Kriege sind an der Tagesordnung. Gut hat es nur, wer sich mit den Gegebenheiten arrangieren kann – oder viel Geld und Einfluss besitzt.

Moment mal – das ist ja genau wie – heute.

Jau. Exakt diesen Gedankengang habe ich dieses Jahr hunderte male gehabt. Wisst ihr wie sich das anfühlt? (habe ich schon einige male hier erwähnt; aber ich kann euch ja mein Leid (?) nicht oft genug klagen) Da stehen Bücher in meinem Regal, die sind fast so alt wie ich (30). Da steht schwarz auf weiß drinne, wie dämlich unsere Zukunft mal aussehen wird. Und was is'? Es kommt genau so. Nur noch doller. Und keinen kümmert's. Nicht mal Osama. Oder Obama. Scheußlich. 

Ich lebe also in einer Welt, die fast identisch ist mit den Welten, die mich als Jugendlicher fasziniert haben. Wir stimmen wohl überein: was einem vor 20 Jahren noch wohlige Science-Fiction-mäßige-grusel-Schauer über den Rücken laufen lasssen konnte, eignet sich leider heute im nüchternen Licht der Realität eigentlich nur noch dafür, schreiend und haareraufend umherzurennen und zu fragen: "Und was NUN?!"

Lest das! Ich persönlich habe dem nicht allzu viel hinzuzufügen. Aber noch ist dieses – für mich unfassliche – Jahr ja nicht rum. Ich werde dazu noch auch was raushauen. Bald. Wenn die Nato abgeschafft ist, wir ein zweites Fukushima in der Ukraine haben und wenn Obama seine Maske abnimmt und man dahinter einen T-800 entdeckt. Wundern würde mich nämlich selbst das nicht mehr. Echt nicht.

Mr. Nobody – Komplett auf YouTube

Sollte es untern den werten Besuchern tatsächlich Menschen geben, die Mr. Nobody noch nicht gesehen haben: Schande! Echt mal. Der Film gehört zum Besten, was man in den letzten Jahren überhaupt ansehen konnte. Und das in gleich zwei Genres: Es handelt sich nämlich um eine Sci-Fi-Romanze. So zumindest meine bescheidene Interpretation. Okay, etwas Drama ist auch mit dabei. Wikipedia sagt:

Mr. Nobody befasst sich in einer phantastischen Geschichte mit den Schwierigkeiten und Auswirkungen zu Entscheidungen. Die Geschichte erzählt dabei von einem neunjährigen Jungen, Nemo Nobody, welcher auf einem Bahnhof wählen muss, ob er nach der Scheidung seiner Eltern mit seiner Mutter mitgehen, oder bei seinem Vater bleiben will.

Chaostheorie, wahre LiebeSchmetterlingseffekt, Unsterblichkeit -> Alles drinne, alles perfektionistisch arrangiert (Jaco Van Dormael) und spitzenmäßig fotografiert (Christophe Beaucarne). Jared Leto spielt großartig (was die Damen eh schon alle wissen) und auch die CGI/Special Effects passen mehr als ins Bild. Kurzum: Einer der Top10. Ever. Ansehbar auf YouTube, in englisch, aufgeteilt in 12 Teile. Hier nun Teil 1, den Rest findet ihr. Ihr seid ja schon groß.

HackThisZine v.12 is out!


Im Januar hatte ich euch die Nummer 11 empfohlen, jetzt geht es weiter mit Ausgabe Nummer 12. Folgende – und viele weitere – Themen findet ihr in dieser Ausgabe: Selbstzerstörende Notizen, Twitter-KryptographieBradley Manning, Anons, usw.

Wissen bildet, und so. Schaut also gefälligst mal rein. Die Rubrik Tools drucke ich mir in regelmäßigen Abständen aus und lege die gedruckten Seiten an einem – nur mir bekannten – ultrageheimen Ort ab. Nur für den Fall das. 

Glorious Retrofuture from Japan


Im Gegensatz zu mach einem Turboblogger;), der gerne mal schmissig-englische Headlines und Ausrufe benutzt, versuche ich immer, das Ganze hier weitestgehend in Landesprache zu halten. Aber übersetz' mal einer diese Headline, ohne das sie sich anschließend anhört, wie ein Vollidiot. Geht nicht? Geht nicht. Sag ich ja. 

Jedenfalls hat einer meiner All-Time-Favorites-Weblogs aktuell eine wahnsinns Bilderserie am Start. Glorious Retrofuture from Japan eben. Was für Utopien die sich damals erdacht haben. Verrückt. Wir, desillusioniert wie wir sind, können schon froh sein, wenn hier mal einer 'ne Stadt im Meer erfindet. Oder so. 

Cyberpunk-Webcomic: Renaissance


Wisst ihr eigentlich, dass 2011 das wahrscheinlich cyberpunkigste Jahr seit 1984 (oder so) ist? Wisst ihr, dass ich in diesem Jahr so wenig Cyberpunk-Content rausgeschleudert habe, wie noch nie? Und wisst ihr jetzt auch noch, woran das liegen mag? Nein? Ich schon: Bei den ganzen Revolutionen, Hackerattacken und Augmented-Reality-3D-Smartphones kriege ich den Mund vor Lauter (entsetztem?) Staunen nicht mehr zu. Zum Thema 2011-Year of Cyberpunk tippe ich in Kürze sicher noch mal was extra zusammen.

Solange muss euch folgende Information erstmal reichen: Vor einigen Tagen wurden die finalen (Web-)Seiten des Cyberpunk-Webcomics Renaissance hochgeladen. Somit ist das Comic-Werk von David Coacci  nun also komplett. Obwohl ich noch nie Fan der Kombination Cyberpunk und Magie war, sind mir die elfischen Ohren von Nyoko – eine der Hauptprotagonistinnen – sehr ans Herz gewachsen. Überhaupt sind die Charkatere echt nett ausgearbeitet. An den Look muss man sich zunächst etwas gewöhnen, dafür geht das Setting runter wie elektrisches Öl. 

Das Comic hat übrigens nichts mit dem gleichnamigen Film (Ansehbefehl!) oder dem dazugehörigen Comic zu tun.

Schaut aber trotzdem mal rein, es lohnt sich! 

Tarik Keskin aka Siamon89




Ah. Ein Kracher nach dem anderen, den Tarik Keskin da raushaut. Wann klebe ich auch schon mal drei Bilder hintereinander hier ein? – Eben! Ich tu' das, weil ich mir die ganze Zeit versuche vorzustellen, wie es denn so wäre, – so in der Zukunft -, wenn man dann tatsächlich den allergrößten Teil seines Lebens in einer solchen Umgebung verbringt; sich in solchen Räumlichkeiten aufhält. Ich würde es hassen. Weil es so schön aussieht. Aber ich kann auch ein Designhotel (#wtf #marketingfaxen) ebensogut ab, wie meinen Holztisch aus Bali und den Küchenschrank meiner Oma. Der ist aus den 20ern und ein Prachtstück. Wenn ich aber sowas sehe, bekomme ich kurze und heftige Anflüge von Zukunftssehnsucht

Bäume. Die würden mir fehlen. Und kein Dach über'm Kopf.

Schrödingers Katze!

Gefühlte 312 mal habe ich auf dieser Website schon von Schrödingers Katze gefaselt. Außerdem besitze ich zwei T-Shirts mit der Katze drauf und denke öfters darüber nach, mir das Teil auch unter den Fuß tätowieren zu lassen. So, in etwa. Ich weiß gar nicht so genau, wo meine Faszination für Schrödingers Gedankenexperiment herrührt. Vielleicht weil die Theorie so allumfassend ist.

Katzen, Matrix, Vorstellungskraft, Mathematik, Multiversen und außerirdische Beobachter… das muss man ja einfach gut finden. Und dank Gilly muss ich ab sofort nicht mehr wilde Wikipedia-Artikel verlinken – die eh keine Sau kapiert – sondern kann ganz easy sagen:

Steht alles auf'm DokBlog. Ungläubiger!

Die Hildebrandt-Brüder


Tim Hildebrandt († 11. Juni 2006) – Das ist der Kerl, der eins der phänomenalsten Star Wars-Poster aller Zeiten fabriziert hat. Das der nicht nur TIE Fighter malen konnte, sondern auch einen wirklich talentierten Bruder Namens Greg hatte (der lebt aber noch), wissen wir auch schon länger. Allerdings verstecken sich in der gleich verlinkten Galerie so einige Bildchen, die ich zumindest noch nirgends gesehen habe.

Tolle Motive, tollere Farben, alles toll.