cyberpunk

Jürgens TV-Tipp : Metropole, Moloch, Megacity!


Der korrekte Sendungstitel trägt den wunderschön-melodiös klingenden Namen:  Metropole, Moloch, Megacity – Leben in der Stadt der Zukunft.

Und ich denke, das wird ziemlich sprawlig. Skyscaper, Archologien, Gentrifizierung und düsterste Sprawl-Romantik. Ich liebhasse es.

Warum denn bloß?

Um 22.15h 23.05h geht's los. Auf'm Zweiten. …solange bin ich noch was in Sonne. Kick Ass lesen.

Photo (via Jaffa) : nicwest // CC 2.0, some rights reserved

Nocturnal Gundam

So! Jetzt habe ich alle Gundam-Videos gesehen, die es in diesem Internet gibt. Alle sterbenslangweilig. Bis auf das hier. Das rockt. 

Zu Beginn, die Tilt-Shift-Szene: Der Meister. Der Überroboter. 120 Millionen japanische Seelen sind seine Sklaven.

…wenn der denn Kopf bewegt, dann warte ich immer darauf, dass der dann sowas sagt wie: "Verarscht." – Und dann ist alles zu Ende.

Where the Bots Are!

Bevor ich euch euch erzähle wo genau die Roboterapokalypse lauert, noch eben zwei Sätze zu dem Kollegen hier oben. Der heißt ROPID und sein Erschaffer Tomotaka Takahashi ist ein Geheimagent der Tyrell Corp Professor an der Universität von Tokyo. Der Herr hat übrigens auch schon mal den einen oder andern Bot zusammengebaut.

Jedenfalls ist ROPID auch da, wo all' die anderen Blechköpfe sich herumtreiben: Auf 'ner Online-Messe. Einer Online-Ausstellung. Whatever. Jedenfalls sind da echt jede Menge ziemlich konspirative Roboter unterwegs.

…ob die ihren Online-Messestand wenigstens selber bezahlen?

Die Penner.

Kueperpunk über Kurzweil und den Tod


Kueperpunk über Ray Kurzweil und den Tod:

Gute 4 Milliarden Jahre hat die Evolution in ihrer eigenen Petrischale gerührt bevor sie endlich ihr bisheriges Highlight, mich nämlich hervorgebracht hat. Deswegen kann sich die Welt meinen Tod auch gar nicht leisten. Ray Kurzweil liebt das Leben genauso und findet es ebenso inakzeptabel sich durch Banalitäten wie Herzinfarkt, Hirnschlag oder ein Flugzeug, das ihm auf den Kopf fällt, die Lebenslinie kappen zu lassen.

Geile Scheisse.

Danke Kueperpunk, Danke Ray, Danke Internet!

Oliver Wetter aka Fantasio

Das hier ist wieder so ein Ding, bei dem ich gefühlte vier Stunden mit der Entscheidung ringe, welches von den Meisterwerken ich denn nun hier einkleben soll. Denn die fabelhaften Kunstwerke sind wirklich meisterhaft, wenn man denn ein solches Superlativ unbedingt mal wieder benutzen möchte. Und der Meister hier, der nennt sich Fantasio und trägt den Zweitnamen Oliver Wetter.

Ich sach's gleich: Die gleich folgenden Links führen zu wunderschönen Bildern, die aber auch nicht so ganz SFW sind. Ohne viel TammTamm lasse ich mal eben die Twitter-Bio von Oliver zu uns sprechen:

Fantasio is a digital artist, collaborator, illustrator, steampunk aestetic, storyteller for the eye, loves coffee, pin-ups and art that speaks for itself.

Dazu verlinke ich dann hier noch den Arbeitsplatz des Künstlers und bin dann auch schon wieder ziemlich fein raus. 

Mehr Fantasio:

Jesus! Es kann sehen!

Da fragten sie ihn: "Wie sind deine Augen geöffnet worden?" Er antwortete: "Der Mann, der Jesus heißt, machte einen Teig, bestrich damit meine Augen und sagte zu mir: Geh zum Schiloach und wasch dich! Ich ging hin, wusch mich und konnte wieder sehen." Sie fragten ihn: "Wo ist er?" Er sagte: "Ich weiß es nicht." (Johannes 9,1-7)

Und jetzt dürft ihr mich, öhm, kreuzigen.

Cyber-Reis!


Schon aus beruflichen Gründen kann ich mich schwerlich der Faszination für gutes Marketing entziehen? Gutes Marketing? Ja, wollen wir jetzt philosophisch werden? Nein, wollen wir nicht. (Bzw.: Schon. Gerne. Bei 'nem Bier, 'nem Chat, oder sonstwo. Aber jetzt und hier eben nicht.) Ich sach's mal so: Ich mag Reis, Japan, Cyber und futuristische Werbekampagnen. Und alle drei Faktoren findet man auf der Reis-Werbe-Website von Ajinomoto.

Der Laden hat 'ne fast 100-jährige Food-Geschichte und geht trotzdem mit der Zeit. Find' ich gut. Auf der gleich verlinkten Website gibt es also Cyber-Reis. Diesen kann man sich natürlich nach Belieben selber zusammenbasteln. Mehr Ei, oder lieber weniger? Viel Soße, oder gar keine? Anschließend wird einem dann der Reis so vorgekocht, wie man ihn bestellt hat.

Das Ganze kommt in einem wirklich schicken Look daher, find' ich jetzt. Marketing, so wie es öfters sein sollte!

So, jetzt habe ich Hunger, habe aber auch schon wieder Penicillin intus, und fühle mich wie ein Arschloch. Der kürzlich erwähnte Krieg in meinem Hals ist noch nicht vorbei. Und das bei dem Wetter!

Gute Nacht zusammen.