bots

ASIMO wird 11! Alles neu!


Der beliebte humanoide Roboter ASIMO aus dem Hause Honda hat Geburtstag. 11 Jahre wird er alt. Wenn man sich mal Bilder aus seinem Geburtsjahr ansieht, stellt man fest: Hübsch isser geworden! Die Faceliftings und sonstige plastische Operationen haben dem kugeligen Kerl ganz gut getan. Jetzt – im Jahr 11 -, bekommt er von Honda nicht nur neue Gesichtszüge verpasst, sondern erhält auch ein paar neue Organe und wird auch sonst sichtlich aufgepimpt. Ich fasse mal eben die wichtigsten Neuerungen zusamen:

  • Er hat abgenommen und wiegt nun 48 Kilogramm. Sein Alter Ego aus '04 hatte noch 6 Kilo mehr auf den Hüften. Steht ihm.
  • Er kann seinen Torso nun um 57° drehen (Vorher waren es 34°). Pervers.  
  • ASIMO rennt nun bis zu 9km/h schnell. 3 km/h schneller als beim letzten Gehversuch.

Weiterhin wurde die Blechbüchse mit der sogenannten first autonomous behavior control technology ausgestattet. Was nichts anderes bedeutet, als das er jede Menge neue Sensoren erhalten hat (taktile und optische). So ist er sehr viel besser in der Lage sein Verhalten der Umgebung entsprechend anzupassen. Er redet beispielsweise nicht einfach so weiter wie es ihm passt, sondern achtet auf Gestik und Mimik seines Gegenübers. Im Klartext: Wenn man nicht mit seinen Weltunterjochungsplänen einverstanden ist, schüttelt man den Kopf oder wackelt mit den Armen, und schon versteht ASIMO, dass es so nicht weitergehen kann. Auch das rausfiltern von verschiedenen Stimmen (und den dazugehörigen Menschen) fällt ihm nun leichter. So ist er nun dazu befähigt, sich auch in größeren Menschengruppen einigermaßen am Riemen zu reißen. Der wirkliche Knaller sind aber seine neuen Bewegungsabläufe. Ob vorwärts oder rückwärts: ASIMO rennt wie ein Großer. Und gerät dabei nicht mal ins Schwitzen. Spannend: Hüpfen kann er nun auch. Und – Achtung – das sogar auf einem Bein! 

Honda spricht vom Sprung einer automatic machine zu einer autonomous machine. Was man beruhigt in die Rubrik Marketing-Gefasel einsortieren kann. Würde ich sagen. Autonomie bei Bots,… lasst uns dazu noch mal 2025 quatschen, Honda. 

Alles in allem finde ich die neue Version echt schick. ASIMO hat bei mir aber eh immer einen gut. Auch wenn seine Nachkömmlinge uns alle mit Haut und Haaren aufessen werden: Ich kann dem nicht böse sein. Der guckt immer so lieb. 

Happy Birthday, alte Botnase! 

Andrzej Sykut


Ganz klar: Die Sektion Personal and some commercial work auf der Website von Andrzej Sykut ist mein persönliches Kunst-Highlight an diesem schönen Herbsttag. Sowas buntes und detailliertes habe ich schon länger nicht gesehen. Und irgendwie sind die Farben auch der Jahreszeit entsprechend. Als hätt' er's gewusst. Seine Landscape-Fotos sind aber auch echt nice. Guckt am besten selber mal, an Vielseitigkeit und Ideenreichtum mangelt es dem Herrn jedenfalls nicht. 

sphero – Katzensmartphoneroboterdings

(guckt es besser ohne Ton…)

Ich bin der felsenfesten Überzeugung, dass ich diesen lustigen Kugelroboter schon mal hier zur Sprache gebracht habe. Natürlich finde ich meinen Artikel nicht mehr. Trotzdem werde ich jetzt nicht alles noch mal von vorne erklären, sondern klebe nur eben flott die YouTube-Description hier ein: 

Outrun your cat with Sphero and catch it all on video so you never miss a crazy moment! Use the intuitive onscreen RC-type controls to drive Sphero and then capture all the wild antics by simply pressing a button to record video or take photos. Meow.

Katze. Smartphone. Augmented Reality. Ich glaube das Teil ist eine Maßanfertigung. Für mich. Danke.

Zukunftshyäne


Hyena Animal Machine Hybrid. Leuchtet blau. Sieht toll aus. Kommt aus den Niederlanden. Und hat Rollen. Die hat Kinetic-Sculptures– Künstler Marco Kruyt nämlich selbst gemacht. In seiner unglaublich spannend zu betrachtenden Bastlerwerkstatt (Video. Leuchtet blau). Wo er sich sicher auch solche großartigen Begleittexte zu seinen Skulpturen ausdenkt:

The artwork shows an organism that has evolved under pressure from humanity. The effects of the industrial revolution parasite on the body, as if it were a virus.Through a hand-shaped sculpture and a virtual design drivetrain, it creates a nice tension between the organic and the mechanical.  

Tolle Idee. Want one. Die Fotoslideshow auf der gleich verlinkten Website ist auch ein Knaller. Müsst ihr sehen. Habe ich erwähnt, dass der Kerl auch Andrewsarchus-Köpfe nachbaut und diese dann von schicken Murals einrahmen lässt?

Trailer: Robotroplis

Erst werden die Blechbüchsen als Nanny eingestellt, dann fressen sie unsere Kinder. Gerade noch spielten sie mit uns Fußball, und plötzlich spielen sie Fußball mit uns. Das Setting, welches der Filmemacher Christopher Hatton sich da für seinen 100-Minütigen Film Robotroplis ausgedacht hat, klingt jetzt nicht sonderlich originell. Sieht dafür aber mal richtig klasse aus. Die Jungs von robonews.de schreiben dazu:

Der Titel des Films ist eine direkte Anlehnung an den Titel des Films „Metropolis“ von Fritz Lang aus dem Jahr 1927. Die Geschichte ist schnell erzählt. In der Stadt Robotropolis will die Menschheit ihren Traum von einer Welt ausprobieren, in der Roboter den Menschen dienen.

Und dann folgt das unvermeidliche: Die Bots befreien sich, die Versklavung hat ein Ende, die Revolution der Maschinen beginnt. Leider ist bisher nur eine Veröffentlichung in den USA geplant. Wenn wir aber alle zusammen ganz laut Ich will, Ich will schreien… vielleicht hört's ja einer.

Ich will! 

Trailer: Real Steel

Also ich weiß ja nicht. Für mich sieht das einfach zu sehr nach der klassischen – daher vorhersehbaren – von ganz unten nach ganz oben-Geschichte aus. Inspiriert von den Stalone Filmen. Der lag nämlich auch immer völlig kaputt auf den Schlachtfeldern rum. Und kam dann doch – welch' Überraschung – zurück. Hier ein kurzer Text-Teaser:

In naher Zukunft werden die Menschen im Boxring durch Roboter ersetzt. Charlie Kenton (Jackman) verliert mit der Einführung der Roboter die Chance auf den Titelgewinn und entwickelt sich zu einem kleinkarierten Manager. Als er Schwierigkeiten bekommt seinen Lebensunterhalt zu sichern, tut er sich widerwillig mit seinem Sohn Max (Goyo) zusammen, um einen Roboter zu bauen, der um den Titel kämpfen kann (wiki)

Ich denke, ich werde den aber so oder so im Kino ansehen. Schon wegen der CGI. Und wegen den Robotern. Die sich gegenseitig die Blechfressen polieren. Schadenfreude deluxe. Solange das noch geht. Filmstart ist übrigens der 10. November. 

Shawn Levy hat bis dato zwar weder etwas gespielt, noch gedreht, noch produziert, was mich anmacht; aber hey: Roboterkloppe! Das geht doch immer. Hoffentlich.

Kabuki Dance

Kabuki ist das traditionelle japanische Theater des Bürgertums der Edo-Zeit und besteht aus Gesang, Pantomime und Tanz. Kabuki ist eine im Wesentlichen säkulare Kunstform und etwas weniger formell als das ältere, vom Buddhismus geprägte Nō-Theater der Samurai. Kabuki wurde im Jahr 2005 in die UNESCO-Liste der Meisterwerke des mündlichen und immateriellen Erbes der Menschheit aufgenommen. (wiki)

Hier vorgetragen von einem selbstgebauten Roboter made by Amino Azusa (japanische Page). Seine süße Roboterdame hört auf den Namen Toko Toko Maru, ist fünf Jahre alt, und ich hab' mich gerade ein klein wenig verliebt.