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Interaktive Datenbrille! Nu‘ aber!

Nee, wat schön. Der Cyberpunk würde sich im Grabe herumdrehen, wäre er denn jemals gestorben. So genannte HMD’s (Head Mounted Displays) sind in Militärkreisen längst ein alter Hut. Ich kann mir gut vorstellen, wie sich der gemeine Kampfjet-Pilot ein paar Disney-Filme vor den Kopp beamen lässt. Zur Beruhigung und so.

Im Ernst: Tatsächlich wurde bisher wohl nur Textauszüge in solche Brillen hineinprojiziert; sowas wie: "Kampfjet-Pilot Nr.1: Bitte hier links abbiegen; da unten gibt’s noch ein paar Unschuldige." Sowas in dieser Richtung halt. Wie gut, dass es da die Jungs und Mädels vom Fraunhofer-Institut gibt! Die hatten es augenscheinlich satt, sich immer nur Textbrocken reinzuziehen und dann noch nicht mal auswählen zu können, was sie da überhaupt lesen. Die Lösung: Die bidirektionale Datenbrille. 

Bidirektional deshalb, weil sich das gute Stück – bzw. ihr CMOS-Chip -, dann mittels Augengekniepe ansteuern lässt; Eye-Tracking nennt sich das dann. Verrücktes Dingen.

Was soll ich als alte Teilzeit-Brillenschlange dazu sagen? Ich weiß was: Goil. Ich will so Eine.

Die Anwendungsmöglichkeiten werde ich hier nun nicht weiter ausführen; würd‘ den Rahmen sprengen; (wobei: Microblogging auf so ’nem Teil…das wäre doch mal durchzudenken…;) und ich weiß: Eure Phantasie ist ja auch nicht von schlechten Eltern.

Was wäre wohl das typische Einsatzgebiet des durchschnittlichen (Öh!)  DokBlog-Lesers? 

…ich mal’s mir jetzt wohl besser nicht aus; fahre lieber noch ’ne Runde Kajak.


(Ich bin übrigens gar nicht da; ich hab‘ den Artikel vorbereitet; weil ich euch alle so lieb hab‘ ;)

ASIMO – 2.0?

Die Deutschen wieder! Brechen bei Honda ein, klauen deren schönsten Mitarbeiter und veranstalten dann eine Gehirnwäsche mit dem armen Kerl. Tss. Der ASIMO hier, ist nicht mehr der ASIMO, den ich kannte. Das hier ist ASIMO 2.0! Jetzt mal in Echt: Das ist auch nur ’ne Blechbüchse. Allerdings erkennt diese Blechbüchse immerhin einen Miniatur-Spielzeug-Bot und weiß auch, dass der auf keinen Fall sein Opa sein kann.

Noch mal in Echt: Robocop war’s glaube ich. Die Szene, in der man den Film aus der Ego-Perspektive erlebt; aus Robocops Augen guckt, sozusagen. Das war Science-Fiction. Und ist es noch. Allerdings gucken wir uns heute am Bildschirm das an, was ASIMO uns auf den Bildschirm schickt.

Und das hat mit "Entscheidungen treffen" zu tun. Ein wirklich hochinteressantes Thema. Das ich jetzt nicht näher verfolge; sonst eskaliert’s ja nur wieder; alle rasten aus; man kennt das ja

Und wie er auf einen Zuruf reagiert…und mit den Armen fuchtelt…, hach, das ist doch einfach zum knuddeln.

…wie’s dem gekidnappten Bot dabei geht? …das fragt sich wieder keiner; is‘ ja klar.

…bis dem die Augen rot zu glühen anfangen; dann isses Geheule aber groß, poah.


E.O. Wilson: Healing Mother Earth

Edward Osborne Wilson sieht nicht nur aus wie ein ziemlich helles Köpfchen, nein, der ist auch Eins. Harvard, Biologie, Evolution, und so’n Unsinn; man kennt das ja. Sein Vortrag hat mich (bis jetzt) schon ein wenig desillusioniert, muss ich gestehen. Nun ja. Jedenfalls sagt der Herr so tolle Dinge wie die hier:

Humanity doesn’t need a moon-base or a manned trip to Mars. We need an expedition to planet Earth, where probably fewer than 10 per cent of species are known to science, and fewer than 1 per cent of those have been studied beyond a simple anatomical description and a few notes on natural history.

Und das wir zuviel diskutieren.

Tscha.

…aber ’ne Raumstation will ich trotzdem. Wo sollen wird denn sonst hin, wenn der Maschinenmann kommt? Ahso: Der Vortrag wird im Feedreader nicht angezeigt; da sind so Kapitel auf der Website; das hier oben ist Eins davon. Und: Der redet über zwei Stunden, der Kerl. Eine hab‘ ich rum. Der Rest kommt nach’m Kaffee. Zum Wohle.


Studententraum: Raumstation!?

Dolles Dingen, so ’ne Raumstation. Das muss sich auch Eric Yam gedacht haben. Denn der hat ’nen NASA-Preis gewonnen. Und zwar den der "Space Settlement Competition". Der 17-jährige Student trägt dabei nicht zu knapp auf; neee; der hat sich was dabei gedacht. Und zwar Einiges.

Zum Beispiel das hier: Seine Siedlung  (mit Namen "ASTEN") ist eine 1,6 Kilometer große Struktur, ausgestattet mit einigen Wohn/Habitat-Ringen, die sich wie ein Wirbelwind im Kreis dreht und somit (irgendwie) Gravitation erzeugt. Halt so wie auf dem Bild zu sehen. 15 Jahre Planung, 12 Jahre basteln, 3 Jahre einrichten; und schwupps sitzten 10.000 Transhumane im All. Wundervoll. 563 Milliarden Dollar soll’s kosten, das gute Stück. Verrückt, irgendwie.

Noch bekloppter: Das 92-Seiten-ASTEN-Papier von Eric. In dem erklärt er nämlich ganz genau wie’s abgehen soll: Landwirtschaft, Gesellschaftsform, Steuersystem und Entertainment. Das ganze schöne Paket hat der Kerl da reingetippselt.

Ich bin baff. Gratulation zum Preis, Eric!


Die ersten Gärten auf dem Mond – 2012!?


Ich lese gerade mit aufgerissenen Augen und zusammengeklappten Synapsen den Artikel zum Thema "Mondgärten" drüben bei inhabitat.com. Jetzt mal echt; abgesehen von der Story drum herum…ob’s möglich ist oder nicht und so… das ist doch wie in ’nem schlechten Videospiel. Baue Ressourcen an. Ernte Ressourcen. Platziere Mensch neben Pflanze auf Mond. Lasse Mensch atmen und sich an der blumigen Mondoberfläche erfreuen. Zivilisiere sämtliche erreichbare Multiversen und werde Gott oder noch was besseres.

Goil.

Wenn’s einer packt bis 2012 ’ne Hollandtulpe auf den Mond zu bringen, dann haut Google die nette Summe von 30 Milliönchen raus. Oder so ähnlich. Aufregend.

Let’s green the universe.


Weitere Infos zum Mond und der Tulpe und so: inhabitat.com

Erweiterte Realität


Es soll Leute geben, die den Begriff Augmented Reality noch nie gehört haben. Schande! Die Datencowboys und Cyberhuren unter euch wissen eh schon bescheid um was es geht. Wiki bringt’s auf den Punkt:

Unter Erweiterter Realität (von engl. Augmented Reality, AR) versteht man die computergestützte Erweiterung der Realitätswahrnehmung. Diese Information kann alle menschlichen Sinnesmodalitätenansprechen, häufig wird jedoch unter erweiterter Realität nur die visuelle Darstellung von Informationen verstanden.

Ein cyberpunkiges Videos zu dem Thema habe ich hier schon mal verbrasselt. Nun habe ich mal drei Links rausgesucht, mit denen jeder, der eine Webcam und einen Drucker an seinem Cyberknecht angeschlossen hat, kinderleicht AR erleben kann. Hinter allen drei Links geht es dann so weiter:

  • Auf den Print/Drucken-Button drücken.
  • Auf den Go/Start-Button drücken.
  • Geprintetes vor die aktivierte Webcam halten.
  • Freuen.

Hier die Einsteiger-AR-Links:


Oben auf dem Bild sieht man meinen neuen Freund und mich. Seht ihr die aufgerissenen Augen? Also meine jetzt? -> Technikwahnsinn nennt sich das. Viel schlimmer als das Dingens mit den Schweinen.

Hund gegen Maschine!

Ehrlich jetzt: Sowas lässt mich das wilde Gefasel von Singularität, Roboterherrschaft  und Liebesandroiden  noch eher mit zusammengekniffenen Augen sehen, als irgendein Armee-Big-Dog Roboter, der wie doof durch’n Wald stampft. Ich mein: Da geht es doch jetzt los. Reiche Menschen bauen sich aus Elektronikteilen Maschinen zusammen, die Bälle für ihre Hunde werfen.

Zu Gästen sagen sie dann: Guck mal, das ist mein süßer Hund. Aber sein Bällchen schmeißt der Roboter da drüben. Und zwar zweitausend mal am Tag, während ich meinen Gehirnchip update.

Oder so. Is‘ ja Quatsch, is‘ klar; Ihr wisst schon.


Bloggeburtstag! ;)


Hu. Da hätt‘ ich doch beinahe den Bloggeburtstag vergessen! Der Laden hier schwirrt nun schon seit etwas mehr als zwei Jahren durch’s Cyberspace und macht mir nach wie vor genau so viel Spaß, wie am ersten Tag. Das Bild oben habe ich deshalb gewählt, weil es eh schon im Blog verbraselt wurde weil es sehr gut wiederspiegelt, was ich fühle und denke (und mache und tue und überhaupt), wenn ich daran denke, welchen Stellenwert eine – wenn auch nicht wirklich kleine -,  Ansammlung von Einsen und Nullen in einem (nämlich meinem) Menschenleben vereinnahmen kann.  – Und Sätze bauen wird mein nächstes Hobby.

Ich sach’s mal so wie’s ist: Wenn morgen das Netz implodiert..wäre ich trotzdem weiterhin ein Doktor ohne Sinn und Verstand. Allerdings würde ich Euch sehr vermissen. Denn…you made me feel…

lost in Cyberspace!

Und ich liebe es! Danke dafür!

—  hier stellt ihr euch jetzt mal eben bitte eine fastförmliche und eher freundschaftliche Halbverbeugung vor —

…..
Danke!

Und für’s Allgemeinwohl könnt ihr auch noch was tun, wenn ihr mir was Gutes wollt. Wenn nich‘: Tscha!
Hier: INDIVIDUAL I – Gruppen:

Gruß an alle alten und neuen Deckheads, Nachtschattengewächse und Raumschiffpiloten. Ihr wisst wer gemeint ist! ;)

  • Frau: Wie hältst du das nur aus? ;)
  • Kollegen: Macht Spaß wie Sau!
  • Mutter: Danke für die Deutschnachhilfe.
  • Restfamily: Wer liest hier mit?
  • Cluster: will be updated soon!

Ich umarme euch allesamt und verzichte auf eine weitere Verbeugung.

Euer
DokRaumschiff

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