politics

Für eine bessere Welt!

Das folgende Video (bzw. die Message darin) ist: Elitär, arrogant, unrealistisch, abgehoben, schwachsinnig, überheblich und sinnlos.
Das folgende Video (bzw. die Message darin) ist: Wegweisend, innovativ, interessant, bitter nötig, utopisch und phänomenal.

Das sind die beiden Meinungs-Strömungen, die ich in diversen (US-) Blogs und Foren aufgeschnappt habe. Meine persönliche Ansicht bewegt sich irgendwo zwischen den beiden Positionen; tatsächlich tendiere ich eher zum positiv gestimmten Lager.

Worum geht es? Jamais Cascio (der in diesen Tagen sein sicher hochinteressantes Buch "Hacking the earth" vorgestellt hat. Siehe oben.) spricht in einem Vortrag über den Fakt, dass "uns" schon längst (oder in naher Zukunft) alle "Tools" zur Verfügung stehen, um diesen unseren wunderbaren Planeten zu retten; zu verbessern; zu einem besseren Platz zu machen; whatever.  Jamais ist bei den verschiedensten Weltrettungs-Institutionen aktiv (Instit. f. Ethics and Emerging Technologies, Center f. Responsible Nanotechnology, etc). Sein ambitioniertestes Projekt scheint mir aber die Website worldchanging.com zu sein. Und ja: Der Name ist da Programm.

Nu‘ aber. Vorhang auf für Blumen die auf Landminen wachsen und das dann auch per Farbwahl anzeigen. Klingt komisch; isses aber gar nicht. Der Kerl ist mir neu und haut mich schlicht um, mit dem was er da erzählt:
Vielleicht kann man auch erst mal was wirksames gegen einen dicken Kopf erfinden, bevor man das Mobiltelefon als das größte Abenteuer seit der Mondlandung anpreist. Naja, das Wohle aller geht wohl vor. Aua.


Hier noch ein paar Links zum Text:

Cyberpunk is real -> Madagaskar sold out!


Ihr kennt die Szenarien? Nehmen wir beispielsweise das Kult-Buch "Snowcrash": "Cosa Nostra Pizza" ist in diesem Roman natürlich in erster Linie das was man erwartet: Ein Pizzalieferant. Doch das ist längst nicht alles. In Snow Crash – sowie in vielen anderen dystopischen Geschichten-, sind es längst die Unternehmen und Konzerne, die das Weltgeschehen bestimmen. Der Staat existiert – wenn überhaupt-, nur noch Pro Forma. Multinationale Großkonzerne sind die vorherrschenden Tonangeber, sei es in der Wirtschaft oder auf den Märkten. Logisch das diese (sogenannten) Multis sich physikalisch nicht einschränken lassen. Ein Büroturm ist out; ganze Ländereien, Landstriche und komplette Nationen werden von den allesfressenden Megacompanys vereinnahmt.

Ferne Zukunft? Dunkle Dystopie?

Nein. Realität im Jahre 2009.

Evtl. hat der Eine oder Andere mitbekommen das der südkoreanische Multi "Daewoo" (Ja richtig. Irgendwas mit Autos, und so) den Begriff Neokolonialismus in diesem Tagen wieder aufleben lässt. Fakt ist: Die haben mehr als die Hälfte der schönen Insel Madagaskar gekauft. Besser: Gepachtet. Für 99 Jahre. Faktisch kann man also schon von "gekauft" sprechen.

Warum tun die das? Aus Nächstenliebe?

Südkorea bzw. Daewoo möchten Madagaskar bepflanzen, bebauen und überhaupt. Die daraus resultierenden Ergebnisse (Rohstoffe, Nahrung) sollen dann nach Korea verschifft werden, um die dortigen hungrigen Mäuler zu stopfen.

Was hat Madagaskar davon? (Fragt doch mal den korrupten Präsidenten!) Beispielsweise eine verbesserte Infrastruktur und Arbeitsplätze. Das es bei den Protesten der Bevölkerung bereits hunderte von Toten gegeben hat, die Großkonzerne uns irgendwann schon jetzt beherrschen (wollen), geht zwar nicht unter, wird aber nach meinem Empfinden nicht ausreichend dargelegt. Vom handeln spreche ich ja gar nicht… (Und: Ja, das ist einer der ganz wenigen Artikel in denen ich überhaupt etwas mal dick und fett schreibe. Warum das so ist? ..drauf zu kommen überlasse ich dem wehrten Leser)

Hier folgt nun noch eine Kurzbeschreibung des oben erwähnten Romans "Snow Crash". Anschließend kann dann jeder für sich entscheiden, in welchem Jahr exakt solche Stories unser aller Alltagsgeschehen prägen werden:

Wer für Cosa Nostra Pizzas arbeitet, bringt die Lieferung in genau dreissig Minuten. Sonst ist der tot. Genau der richtige Job für Danger Freaks. Wie Hiro Protagonist, der im richtigen Leben Auslieferator ist, im Computer-Metaversum jedoch zum weltbesten Schwertkämpfer wird. Und jetzt ist er auch noch auf einer Killermission – gegen Metacops, Daemonen, Hacker, Biker und Vollstrecker, gegen die ganze verdammte Welt

Ich werfe einfach mal folgenden Satz in’s Cyberspace: Das ist der Anfang vom Ende des vorausgesagten Kampfes um Energie, Wasser und Nahrung.


Verrückte Welt. Gegenüber vom Subways ist ein Baguetteladen. Ich frage mich: Zu welchem streng geheimen Mutterkonzern gehört der eigentlich? Ich frag‘ ihn mal, den Baguettman. Bei Gelegenheit.

Orbarmen!

  • Es ist mir zuviel "Country".
  • Es ist mir zuviel "Land".
  • Es ist mir zuviel "Stars"
  • Es ist mir zuviel "State".
  • Es ist mir zuviel "Patriotism".
  • Es ist mir zuviel "Church".
  • Es ist mir zuviel "Amen".

War trotzdem gut.
Geht nur mir so. Ne?


Wenn ich nicht bis 2012 ein Solarserienfahrzeug erwerben kann und ich für den Bilderklau in diesem Beitrag verklagt werde, …dann ist es mir sogar zuviel "Love".
Hierher kommt das Bild: themake.co.uk

Tools for Action! Wunderbar!


Die Website von der ich dieses Bild gestohlen habe beschäftigt mich nun schon seit mindestens einer Stunde. Die ist nämlich einfach nur wunderbar: "Tools for Action" ist genau das was man (nicht) erwartet: Action-Tools für den urbanen Raum. Allerdings lässt sich mit den dort erwähnten Werkzeugen keine Aktion im Sinne von "Action, Zerstörung und Technomusik" anstellen, sondern eher wird der Kram dazu benutzt etwas..öhm.."Schönes" zu machen. (Boah, ich hab‘ ne Formulierungsblockade)

Oben zu sehen ist jedenfalls der Gras-Samen-Raktenwerfer. Schießt du ab; wächst ’ne Wiese. Oder die Tischtennisplatte die dich mit dem Nachbarn kuscheln lässt. Oder, Oder, Oder… Ich bin anverliebt in diese Website. Und die Ideen. Ach so:…es geht da auch um eine Ausstellung. Oder so. Soweit war ich noch nicht. Der Knaller, ehrlich…


Hier mehr: cca-actions.org

Shanty Towns: Vorlage für urbanes Leben?


cc-Flickr: Okinawa Soba


Freie Assoziationen zu Shanty Town: "Vorstadt, Vorstadt-Ghetto, Reggae, Reggae-Label & Riddim, Armut, Überleben, Dreck, Cyberpunk, Zusammenhalt. Versteckt." Das wars. Auf die Idee ein sogenanntes "Shanty-Town" als Vorlage für ein zukünftiges blumiges und ökonomisch-korrektes Miteinander in unseren – oft nicht sehr ansehnlichen – Großstädten zu nutzen, bin ich bisher allerdings nicht gekommen. Eher dienten mir die Papphütten-Towns als Inspiration für einen nie fertiggestellten, 6000-seitigen Cyberpunk-Roman. Wenn ich dann sowas lese wie: "People share resources, make use of every last scrap, and look out for each other", dann frage ich mich was wohl ein Einwohner eines Towns dazu sagen würde…. punkt punkt punkt.

Nun ja… das male ich mir nun am besten bei einer Tasse feinstem Jamaica-Tee aus.
Den Artikel zum "Future-Shanty-Town" verlinke ich weiter unten; vorher bemerke ich noch das der Text zu dem verlinkten Sprawl-Shanty-Osaka-Town-Bild (oben) mich gerade zu einer erneuten Feinjustierung meine Weltdraufsicht nötigt anregt:

"Therefore, I post the above dirty, slimy, smelly, raunchy picture of what urban Japan REALLY looked like behind the facade of Geisha Girls and Cherry Blossoms."

Sowas.


Hier gesehen: futurismic.com
Hier geht’s zum Artikel: good.is

CLUSTER – Update: Version 1.01


Die vergangenen Abende habe ich teilweise damit verbracht (meiner Frau "Was machst du da wieder?"-Lockrufe zu entlocken) mich für den nächsten Arbeitstag vorzubereiten. Anschließend widmete ich mich dann der Sortierung meiner Web-Tools, Bookmarks und der Aktualisierung des sagenumwobenen "Clusters".

Der "Cluster" entstand ursprünglich aus folgender Idee heraus: Wenn mal ein Super-GAU eintreten sollte (Unterwasser-Erdrutsch und mein Hoster auf ’ner Mittelmeerinsel ist nicht mehr…oder sowas in dieser Richtung), dann habe ich immer noch meinen "Cluster" als Bild- und HTML-Datei offline, ausgedruckt und dreifach gesichert bereitliegen. Im "Cluster" selber sind nämlich alle Menschen und Websites zusammengefasst, die eine mehr oder weniger große Rolle in meiner Webwelt vereinnahmen.  (Nein, nicht "alle" sind drin; "alle" folgen mit dem nächsten Update!) Nun also: CLUSTER-Vers. 1.01, inklusive einer nett eingerichteten "Gamer"-Sitzecke und einigen anderen Artisten die ich nicht mehr vergessen kann ;)

An dieser Stelle nun: Ein schönes Wochenende. Und:

  • DANKE! …an alle Künstler, Blogger, Marsmenschen, Bots und sonstiges Getiers für all‘ die netten Mails, die tollen sowie informativen Gespräche und überhaupt für die ganze  Win-Win-Kommunikation!
  • THX to all artists! Thank you very very much for all these kind words!

ENTER THE CLUSTER!
(please activate your broadband connection ;)
Cluster-Ursprungs-Posting

Cyberpunk-Gruppe und Mr. Dyson!


(Bild: Wikipedia)

Das nenne ich mal einen ordentlichen Start in mein neues Angestelltenverhältnis: Ich habe auf sevenload.com eine Cyberpunk-Gruppe eröffnet. Wofür und Warum? Na für Cyberpunks, Chummer und Runner, für Deckcowboys, Datenjunkies, Akiras und Robocops! ;) Weil: Macht Spaß, ey! Ein wenig habe ich die Gruppe auch schon befüllt: Einige Bot-Videos, "Akira"- Die US-Version, etcpp sind schon hochgeladen. Dieser Artikel soll nun definitiv nicht als Werbemaßnahme dienen! Ich schreibe ihn, weil ich eben in der benannten Gruppe einen Textauszug beigetragen habe, der sicherlich auch hier Gefallen finden könnte. Der kommt gleich.

Vorab: Seit Jahren zermartere ich mir das Gehirn / rede mir den Mund fusselig / tippe mir die Finger wund, warum ich Cyberpunk eben NICHT nur als dystopische Literatur/Kunst/Kultur-Richtung verstehe, sondern eben auch als echte Chance für die Menschheit! Kein Scheiß, das meine ich wirklich so: Malen wir uns die übelsten und dunkelsten aller möglichen Zukunftsszenarien für die Gattung Mensch (1.0) und unseren wunderbaren Planeten aus… so sollte es doch auch nicht sooo schwer fallen, sich eben das komplette Gegenteil einmal vorzustellen: Eco-Energien zu 100%, Flugautos und ein kunterbunt-bevölkerter Asteroidengürtel der über unseren Köpfen seine Kreise zieht. Herrlich.

Sicher ist, dass Begriffe wie "Transhumanismus, Seed AI, Singularität, Nanotech und Cyberspace" sicherlich nicht bei allen Erdlingen wilde Jubelschreie auslösen, sonder mutmaßlich sogar teilweise als Symbole für das Ende der Zivilisation gesehen werden. Versteh‘ ich ja, ehrlich!  Allen Technologiefeinden, Ludditen und sonstigen pessimistischen Pack (Spaß, ne!) möchte ich eben den Satz, den ich gerade in die CP-Gruppe tippselte, mal vor die Birne halten:

"Wenn man allerdings das allgemeine Problem der ungleichen Chancen lösen möchte, wäre der Zugang zu Computern immerhin ein guter Anfang. Zu den Vorzügen der neuen Internettechnologie gehört die ihr innewohnende Tendenz zur Globalisierung. Das Internet überwindet problemlos Barrieren der Sprache, der Sitten und der Kultur. Es gibt keine technischen Hindernisse, die eine universelle Zugänglichkeit unmöglich machten."

Das böse Techno-Cyberspace ist eben genau das nicht: Böse, schlecht und Antihumanistisch! Globalisierungsgegner, ick hör‘ die trappsen ;) Immer nur herein in die gute Stube; ich halte meinen Kopf gerne für alles hin, was an Schlägen, Tritten und schwachsinnigen Argumenten hereinprasselt! Kein Ding, ey! Der einprägsame Satz stammt übrigens von Freeman Dyson. Seit geraumer Zeit beschäftige ich mich schon mit seiner Person sowie seinen Ideen. Die Neugierde ist ungebrochen. 

Seine Idee von der Energiepflanze (nein, es keine schamanistische/spirituelle Energiepflanze gemeint!)  lässt mich immer noch schmunzeln. Dennoch: Solche Sätze wie da oben, gehen sehr konform mit meinen eigenen systeminternen Gedankenverarbeitungsprozessen und lassen mich optimistisch in den Sternehimmel sehen, auch wenn ich und meine Generation vielleicht einen Ticken zu früh geboren sind, um die "Utopie Menschheit" live und in Farbe miterleben zu können.


Hier geht es übrigens zur Sevenload-Cyberpunk-Gruppe!

Weihnachtsgeschenke II: KHR-1HV humanoider Roboter


Mit seinen 37,7cm Höhe kann der humanoide Roboter "Kondo KHR-1HV" zwar nicht das Wohnzimmer tapezieren; dafür sollte das Geschenk aber der ganz normalen roboterbegeisterten Familie generationsübergreifend Freude bereiten. Und einen leeren Geldbeutel. Der Gute Kerl kostet um die 1300 €.  Was der macht? Kicken, tanzen und roboten halt. Und letzteres hat der sogar richtig gut drauf. Achso ja: shaken ist sein Spezialgebiet: Shake!

Mr. Kondo kommt meiner Idealvorstellung einer echten Weihnachtsüberraschung schon recht nahe ;)


Hersteller Webiste: kondo-robot.com

Planetenrettung, ewiges Leben und Sternenreisen


Wie sagt man da noch: Herrlich. Habe ich eben nicht was von einem weltrettenden Automobil geschrieben? Naja, das wäre ein Anfang. Gerade studiere ich jedoch einen Text der einige Schritte weiter geht. Konkret, in Teil 1, geschrieben von Paul Hughes; dem ich immer wieder gerne und verwundert zuhöre: Part I – Healing The Planet

Von der ersten saudischen Girl-Rock-Band ist die Rede. Vom magischen Internetz. Von der allerneuesten revolutionären Solarzelle die praktisch alles antreiben könnte, würde man nur endlich sämtliche Forschungs- und Produktionsvorgänge aller Solarcompanys bündeln und (das Teufelswerk Marktwirtschaft endlich ausrotten,..nee is klar) endlich mal was produktives schaffen. Von der Wiederbegrünung des Planeten fange ich gar nicht erst an, sonst dauert’s wieder länger.
Kurzum: Ein toller Text. Nimmt man den Optimismus mal raus, liest das Ganze mit einer gesunden Portion Skepsis, dann bleibt: Ein toller Text. Ich mag sowas. Und das war nur Part I.

Herrlich.


Hier mehr: blissful.co.nz

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