cyberpunk

TV Spot: Sarif Industries

Mega. Hier verschmelzen viele viele viele (drei) meiner Interessen in einem einminütigen Video. Ich flipp' aus.

…und jetzt mal der ultimative Test für euch. Für hier, für's Leben, und überhaupt: Guckt euch das Video an. Googelt nicht. Nicht bei YouTube gucken. Nur hier das Video angucken, und dann bitte hier drunterposten, um was es geht. Danke. Hihi

Alexander Chekaljuk


Auf den ersten Blick könnten die Bilder etwas fad wirken. Macht man die aber mal in groß auf; lässt die etwas auf sich wirken, entfaltet sich ein ganz eigener, surrealistisch-steampunkiger Stil, der auch wegen seiner ungewöhnlichen Mixtur durchaus zu begeistern weiß. Voll gut, was der russische Künstler Alexander Chekaljuk so fabriziert. Leider kann ich nicht viel mehr über den Herrn in Erfahrung bringen.

Muss ja aber auch nicht sein. Der lässt halt seine Bilder sprechen. Ein wahrhafter Künstler. So muss da.

Der Club der Gasmasken


Seit mehr als vier Jahren berichte ich hier von meinen Entdeckungen in der großartigen devArt-Community. Bis auf einige Contests habe ich aber bisher fast ausschließlich immer nur einzelne Künstler vorgestellt. Jetzt ist es mal an der Zeit, einige Künstlerkollektive – bzw. Gruppen aus der devArt-Community, die sich mit einem speziellem  Thema befassen -, vorzustellen. Starten wir mit dem Club der Gasmasken. Ob Illustrationen, sexy Masken-Bilder, oder Stillleben: Im Gasmask-Club findet jeder seinen Fetisch. 

Ich hab' gerade zumindest dieses Bild des Models Jasmin entdeckt. Und mich verliebt. In die Kombination Gasmaske und Augen. Geschossen hat das Foto devArt-Userin LEEEEOOHH. Die Dame Der Herr hat zwar sonst keine weiteren Maskenbilder am Start;  aber das eine hier trifft meinen Masken-Nerv ziemlich mittig.

Mehr Gas und Masken und so nach dem Klick.

Webcomic: The Intrepid Girlbot


The Intrepid Girlbot (Der furchtlose Mädchen-Roboter) ist ein fortlaufendes Webcomic von Diana Nock aus Minneapolis in den USA. Das Comic-Bot-Girl Girlbot lebt in einem Haus ohne Menschen, dafür aber mit vielen Viechern aus dem Wald (Forrest critters? WTF? Was bedeutet das übersetzt? Stimmt das so?) Obwohl das Robot-Mädchen – aufgrund seiner Einzigartigkeit –  recht einsam und isoliert lebt, hat es doch einen ersten Freund gefunden: Raccoon #1 – Ein Cyborg-Waldbewohner. Der sieht recht witzig aus und scheint auch sonst ein kleveres Kerlchen zu sein. Jetzt, wo er endlich ein Cyborg ist…. 

Der Zeichenstil gefällt; und einigermaßen sinnvolle Spannungsbögen gibt es auch. Was die beiden sonst noch so erleben – und vor allem mit wem -, das lest ihr am Besten selber mal nach. 

Deus Ex – Entscheidungstrailer

Wie neulich erwähnt, empfinde ich das bisher angesehene Material zu Deus Ex: Human Revolution als äußerst interessant. Es wird ein gutes Shooter-Taktik-Game. Das steht schon jetzt  fest. Für mich, der in den letzten Jahren so gut wie keinen Shooter gespielt hat, ist aber – neben der phänomenalen Ballerei – etwas ganz anderes ausschlaggebend: Die Identifizierung mit der Spielperson. Dazu gehört eben auch, dass ich zumindest mal das Gefühl habe, selber wählen zu dürfen, was als nächstes passieren soll.

Versteht mich nicht falsch: Ich will kein cineastisches (Shooter)-Spiel ala Heavy Rain oder Under a Killing Moon. Ich will einfach nur – ähnlich wie bei einigen Splinter Cell-Games – eine  (oder zwei) Wahlmöglichkeit(en). Schließlich bin selbst ich nicht täglich auf Krawall gebürstet. Sondern will vielleicht auch mal einen Bösewicht in den Tod singen dürfen. Oder so ähnlich. Ihr wisst was ich meine.

Nicht? Dann schaut den Trailer. 

Ein Visor für die erweiterte Realität?

Mattias Wozniak und Bjorn Svensson stellen in diesem Video ihre Idee eines Augmented Reality-Visors vor. Also ein Programm (Augmented Reality-Software), welches die AR (Augmented Reality)-Items in den Visor/die Brille projiziert. Bevor wir uns auf echte 3-Dimensionale Bilder freuen können, wird AR (Aaaaachtung:) die Brückentechnologie sein. Für mich als Teilzeit-Brillenträger stellt sich das Ganze als großer, bunter Spaß dar, den ich gar nicht früh genug antesten kann.

Frage wäre: Würde ein Nicht-Brillenträger sich für solche Gimmicks einen Visor oder eine AR-Brille anschaffen? Die Anwendungsmöglichkeiten sind zumindest derart vielfältig, dass ich mir eine solche Brille kaufen würde, selbst wenn ich nicht schon eine tragen würde. Und ihr so? 

Gamereview: Speedball 2 – Evolution


Zur Abwechslung gibt es heute mal ein nicht-gesponsortes Game-Review. Nicht, dass ich sonst nicht mir voller Begeisterung über Games schreiben würde. In dem Falle hier, würde ich aber sogar draufzahlen, um über das Game berichten zu dürfen. Okay, fast.

Das Speedball-Remake des Amiga-Klassikers (gab's auch auf vielen anderen Plattformen; ich hab's auf 'nem  Amiga 500 mit Turboboost gezockt) ist das beste Game-Remake für ein Telefon (oder einen Tablet-Computer), was ich jemals gespielt habe. Okay, auch hier wieder: Fast. Monkey Island liegt gleichauf. Ich kann Speedball 2 – Evolution aber auch all' denen uneingeschränkt empfehlen, die den damaligen Teil aus unerfindlichen Gründen nicht gezockt haben. Das Teil rockt nämlich voll.Warum? Das erfahrt ihr jetzt.

Gameplay

Hardcore-Hand-und-Fußball der Zukunft. So könnte man das Spielgeschehen in einem Satz umreißen. Hardcore? Jeps, weil so ziemlich alles erlaubt ist, um den Gegnern den Ball abzuluchsen und anschließend im Tor zu platzieren. Schlagen, treten, rammen, spucken. Alles was wehtut, ist ausdrücklich erlaubt und erwünscht. Zusätzlich kann man sich noch mittels Wurfpower, Schutzschild oder Eiswerfer einen Vorteil herausspielen. Weitere Power-Ups warten auf eure Entdeckung.

Auf spielbehindernde Regeln wird weitgehende verzichtet; einige spezielle Ereignisse können dennoch passieren. Das wäre aber jetzt zu sehr gespoilert. Kein Aus, kein Faul, kein Abseits. Dennoch lassen sich für besonders schöne Gewaltaktionen Punkte herausspielen. Zum Schluss werdenTore, Ballgewinne und Brutalität zu einer Gesamtpunktzahl addiert, die dann den Sieger der Partie ermittelt. Spielmodi hat man auch zu Genüget: 10 Stück für den Singelplayer, 10 Stück für den Multiplayer. Mehr kann ich dazu noch nicht sagen; da ich mitten in meiner Karriere stecke. Gesteuert wird intuitiv mittels virtuellem Joystick; oder via Kippbewegung des jeweiligen Apple-Gerätes. Letzteres erweißt sich zwar als nettes Gimmick; spielbar ist das Game aber damit nicht. Zumindest für mich nicht. Mit dem Virtual-Stick behält man auch in hektischen Situationen die Kontrolle über den gerade gewählten Spieler. Pässe sind gleich Schüsse; auch dort gibt es keine Kapier-ich- nicht-Gefahr. Klasse ist auch, dass man für jedes gewonnen Match Credits erhält, mit denen man sein Team via Spieler-Einkäufe optimieren und verstärken kann. 

Grafik

Diese gestaltet sich zweckmäßig bis aufgehübscht. Alles andere hätte aber auch einfach unpassend gewirkt. Dennoch kann ich mir zumindest für die großen Konsolen auch eine 3-D-Ausgabe des Games gut vorstellen. Auf den Applegeräten sieht es so aus, wie man es von so einem Remake erwartet: Verbessert haben sie's; aber zum Glück nichts vermasselt. Daumen hoch dafür. Auch die Arenen sehen klasse aus; erinnern wirklich an die des Klassikers und lassen die Vermutung aufkommen, dass die Matches vielleicht sogar nicht auf dem Planeten Erde sattfinden… 

Sound

Am liebsten habe ich ja den originalen (!) Floppyladesound des Amigas. Dieser erreicht eure Ohren immer dann, wenn vor Matchbeginn ein wirklich kurzer Ladescreen angezeigt wird. Der Soundtrack wurde löblicherweise komplett aus dem kultigen Original übernommen und die Spiel-Sounds klingen absolut passend. Uff, Ächz und Kawumm macht's da in einer Tour. Sogar an den kultig bis nervigen Pausen-Eisverkäufer haben sie gedacht. Einfach gut. 

Sonst

Es gibt 16 Mannschaften. Diese tragen so tolle Namen wie The Three Thousand, Brutal Deluxe oder auch Raw Messiahs. Passt also perfekt zum apokalyptisch-brutal-futuristischen Setting des Spiels. Es gibt verschiedene Ligen, die es zu erobern gilt. Durch die verschiedensten Möglichkeiten Punkte zu machen wird dem Spiel eine leichte taktische Note verabreicht. Ihr liegt hinten? Der Gegner scheint übermächtig? Der Torwart ist eindeutig gedopt und hält wirklich jeden Torschuss? Kein Problem: Haut einfach nur noch feste drauf, den Ball immer schön nach vorne spielen; alles wegpöllern was sich in die eigene Hälfte wagt…. auch so ist ein Sieg noch zu erreichen. Sollte jetzt jemand stöhnen: Ach, du mit deinem Apple-Dings!… Das original gibt's auch so. Irgendwie ;) Ein Online-Mulitplayer fehlt leider (noch?). Im Netzwerk zockt man via Wi-Fi oder Bluetooth (noch nicht getestet). 

Einziger Wermutstropfen: Die Spieler sahen früher irgendwie brutaler und individueller aus. 

Das ist aber auch der einzige Kritikpunkt, den ich finden kann. Das die Apple-Geräte über kein echtes Steuerkreuz verfügen, kann man dem Entwicklerteam der Tower Studios nun wirklich nicht vorhalten (Dieses Studio beheimatet übrigens einige der Köpfe, die auch damals schon an dem Titel mitgearbeitet haben). 

Jetzt folgt noch eine kurze, wörtlich geschilderte Spielszene plus etwas Bewegtbild, dann entlasse ich euch in ein Universum voller Gewalt, Spaß und Retro-Gefühl.

Anwurf! Drauf da! Mist, Ball verloren. Ey, du! DU!  DU DA! RECHTS AUßEN! Hau ihn um! Kawummms! Ja, genau so! Feste nachtreten; der Helm muss weg, der Kopf sowieso! Ich sehe kein Blut. WIESO SEHE ICH KEIN BLUT? Auswechseln, hinlegen, Uppers einwerfen! Aaaachtung! Einäugiger Verteidiger von der linken Seite….. Abgewehrt! Sammel den Ice-Boost! JETZT! …und rauf auf's Tor! Gib ab! Gib ab! Jaaa, recht so…. genau…uuuuunnnnd: YES! Tor! Spiel, Satz und Sieg! Sterbt! Unwürdiges Pack aus dem Orbit! Nicht mit uns! Es lebe das Team der Raw Messiahs! 

Trailer zum Game: 

Wertung:

 

95% 

Das Krypto-Anarchistische Manifest

(Das Bild hat nur ansatzweise was mit dem Text unten zu tun. Ich hab's gerade bei daMax entdeckt; bin aber zu faul für ein Extra Posting. Hier geht's übrigens direkt 'rein': irc.lc/AnonOps/OpNewBlood)

Der Helge hat das famose Crypto-Anarchy-Manifesto (Ur-Quelle) übersetzt. Ich bin begeistert von soviel Einsatz. Da ich mir eben einen WikiLeaks-Pullover bestellt habe (#hihi) (wikileaks.spreadshirt.com) und mir daraufhin auch promt der Kollege auf den Keks geht ;) … das hier ist (auch) für dich, Kollege. Sowas wie WikiLeaks ist der nächste logische Schritt. In jeglicher Hinsicht. Politisch, philosophisch, evolutionär. Das ist alles zu 100% korrekt, richtig, gut abbaubar; allerdings nicht immer leicht verträglich. Wer etwas anderes behauptet, hat keine Ahnung möge aufklärend kommentieren. 


Das Krypto-Anarchistische Manifest

Ein Gespenst geht um in der modernen Welt – das Gespenst der Krypto-Anarchie.

Computertechnologie steht kurz davor, Einzelnen und Gruppen die Möglichkeit zu geben, miteinander auf völlig anonyme Weise zu kommunizieren und zu interagieren. Zwei Menschen können Nachrichten austauschen, Geschäfte führen und elektronische Verträge schließen, ohne jemals den echten Namen oder die Rechtspersönlichkeit des anderen zu erfahren. Interaktionen über Netzwerke werden durch umfassendes Umleiten von verschlüsselten Datenpaketen und manipulationssichere Boxen mit nahezu unknackbaren kryptographischen Protokollen nicht nachverfolgbar sein. Reputation wird von zentraler Bedeutung sein, in Geschäftsbeziehungen sogar weit wichtiger als die Bonitätsbewertungen von heute. Diese Entwicklungen werden die Natur der staatlichen Regulierung, die Möglichkeiten von Besteuerung und Kontrolle wirtschaftlicher Kreisläufe und die Möglichkeiten, Informationen geheim zu halten völlig verändern, ja sogar den Charakter von Vertrauen und Reputation.

Die Technologie für diese Revolution – und es wird sicherlich sowohl eine soziale als auch eine ökonomische sein – existiert theoretisch schon sein einem Jahrzehnt. Die Methoden basieren auf Asymmetrischer Verschlüsselung, Zero-Knowledge-Proof-Systemen sowie verschiedenen Softwareprotokollen für Interaktion, Authentifizierung und Verifizierung. Der Fokus lag bisher auf akademischen Konferenzen in Europa und den USA, die stark von der National Security Agency überwacht wurden. Doch erst seit kurzem haben Computernetzwerke und Personal Computer ausreichend Leistung, um diese Ideen praktisch durchführbar zu machen. Und die nächsten zehn Jahre werden genügend zusätzliche Geschwindigkeit bringen, um die Ideen wirtschaftlich machbar und im Wesentlichen unaufhaltbar zu machen. (..)

Der Staat wird natürlich versuchen, die Verbreitung dieser Technologie zu bremsen oder zu verhindern, unter Hinweis auf die nationale Sicherheit, die Verwendung der Technologie durch Drogenhändler und Steuerhinterzieher sowie aus Furcht vor gesellschaftlichem Zerfall. Viele dieser Bedenken werden zutreffen: Krypto-Anarchie wird es erlauben, nationale Geheimnisse sowie illegales und gestohlenes Material frei zu handeln. Ein anonymisierter und computerisierter Markt wird sogar verabscheuungswürdige Marktplätze für Attentate und Erpressung ermöglichen. Verschiedene kriminelle und ausländische Elemente werden CryptoNet aktiv nutzen. Das jedoch wird die Verbreitung der Krypto-Anarchie nicht aufhalten.

So wie die Technologie des Buchdrucks die Macht mittelalterlicher Gilden einschränkte und soziale Machtstrukturen veränderte, so werden kryptologische Methoden die Natur von Konzernen und von staatlichen Eingriffen in wirtschaftliche Abläufe grundlegend verändern. Zusammen mit den entstehenden Informationsmärkten wird die Krypto-Anarchie einen liquiden Markt für jegliches Material schaffen, das sich in Worten und Bilder fassen lässt. Und genau wie die scheinbar unbedeutende Erfindung von Stacheldraht das Einzäunen riesiger Ranches und Farmen ermöglichte und so für immer die Auffassung von Land- und Besitzrechten im westlichen Grenzland veränderte, so wird die scheinbar unbedeutende Entdeckung aus einem obskuren Zweig der Mathematik zur Drahtschere werden, die den Stacheldraht nieder reißt, der um geistiges Eigentum liegt.

Erhebt euch, ihr habt nichts zu verlieren außer euren Stacheldrahtzäunen!

Timothy C. May, 1988


(…der das ungefähr in dem Zeitraum geschrieben hat, als ein gewisser Australier sich gerader aufmachte, die Welt zu informieren).

 

Radioshow


Der gute Marco hatte neulich in einem Radio Fritz-Interview die wahnwitzige Idee, mich doch als nächsten Interview-Partner zu empfehlen. Danke an dieser Stelle, Marco! Mir hat's Spaß gemacht; dem Interview-Master Marcus glaube ich auch; und die Zuhörer wissen jetzt, was Cyberpunk ist. Eins noch vorweg, bevor ich das Interview verlinke: Ich sagte: Wenn ich Fehler mache! Wenn! Ich habe mir nämlich in fast vier Jahren Social Media keinen groben Schnitzer geleistet. Glaub' ich jedenfalls. 

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