Schöne neue Welt: Ich entdecke Sprawl-Bilder der hässlichsten Stadt am Rhein in einem ebenso hässlichen Tumblr-Blog aus Asien. Trotzdem:
I just ♥ my Sprawl!
- © by Julio López Saguar
- Entdeckt: reonald.tumblr.com
Schöne neue Welt: Ich entdecke Sprawl-Bilder der hässlichsten Stadt am Rhein in einem ebenso hässlichen Tumblr-Blog aus Asien. Trotzdem:
I just ♥ my Sprawl!
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Rachael. Und sonst nix. Aus Gründen.
…zwischen Minute 3:06 und Minute 3:32 sieht man übrigens eine der großartigsten Szenen der Filmgeschichte.
♥ ♥ ♥
Knaller-Setting gefällig? Im Jahre 2056 (oder so) haben 33% der Menschen ihre Handys und Smartphones gegen ein In-Brain Computer-System namens Google+ H+ getauscht. Dieses Programm erlaubt es den Nutzern direkt und unmittelbar – über das eigene Connected-Nervensystem -, auf das Internet (der Dinge) zuzugreifen. Aber…
something else is coming… something dark and vicious… and within seconds, billions of people will be dead… opening the door to radical changes in the political and social landscape of the planet — prompting survivors to make sense of what went wrong.
Klingt spannend. Das erinnert mich an diese Diskussion von damals™, in der ich ordentlich Prügel einstecken musste, weil ich für einen Wikipedia-Chip in (meinem!) menschlichen (?) Gehirn zu haben wäre. Ich verlinke den Scheiss jetzt nicht noch mal; führe aber dennoch erneut mein schlagendstes Argument in's Feld: Abgesehen von der (zugegebenermaßen recht hohen) Hürde, dass man dafür den Kopf aufmachen muss, sehe ich keinen unterschied zur Eingabe in die Browserzeile. Wikipedia ist doch schon längst unser Hive-Mind, unser erweitertes Gedächtnis, unsere ausgelagerte Wissens-Ecke. So sieht's ma aus. Ich hab' jedenfalls keine Angst vor der Zukunft. Außerdem kommt die eh. Ob man nun will oder nicht. Die Frage stellt sich doch gar nicht.
Achso: Das finale Produkt wird übrigens 'ne Web-Serie, kein Movie. Macher ist Bryan Singer. Der Kerl, der auch X-Men verbrochen hat. Nun ja.
- Entdeckt: futurismic.com
- DirektH+
Eiderdaus! (Das sagt man so) Das Snatcher-Hörspiel kommt ja wirklich! Snatcher? Ja, genau: Snääätschah, wie wir damals™ das weltbeste Cyberpunk-Grafik-Adventure genannt haben. Da muss ich so 11 oder 12 Jahre alt gewesen sein. Aber der Reihe nach. Ich kopiere mal eben 'nen Wiki-Auszug hier rein, dann wisst ihr wenigstens in etwa, warum ich mich vor lauter Vorfreude fast nicht mehr einkriege:
Snatcher is a cyberpunk-themed graphic adventure game produced by Konami, originally released in Japan for the NEC PC-8801 and MSX 2 computer platforms in 1988 (…) The game borrowed elements from the cult film Blade Runner (Wiki-Link)
Ich weiß es noch genau: Als ich das erstmals in meinen Händen hielt – und auch Hand dran anlegen konnte -, war das wie ein Blitzkrieg die berühmte Liebe auf den ersten Blick. Die Spiel-Musik habe ich heute noch ab und an in den Ohren (was auch daran liegen mag, dass ich den kompletten Soundtrack hier schon mal verbloggt habe und der auch fester Bestandteil meiner iTunes-Playliste ist.). Grafisch- und Gameplay-Technisch war das zu der Zeit eh die absolute Über- Revolution.
Irgendwann 2007 hieß es dann seitens des Herrn Hideo Kojima (Macher des Original-Spiels), dass dazu ein weiterer Teil angedacht ist. Dann hieß es: Nee, doch nicht. Wir machen da ein Hörspiel draus. Ich dann so: Meh! Okay, dat gibt doch eh keinen. Bis jetzt gerade. Sdatcher! So wird der beschissene ungewöhnliche Name des Hörspiels lauten. Es kommt definitiv. Und zwar erstmal in Japan. Und wehe es fühlt sich hierzulande kein Verlag dazu berufen, dass Teil auch zu übersetzten. Dann muss ich wohl mein erstes Fan-Projekt starten. Wer macht mit?
…hier gibt es übrigens einen spannenden Überblick über alle Snatcher-Versionen zu sehen. So viele! Verrückt! Aber in dem Falle durchaus berechtigt.
- Zur News: andriasang.com
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Uh! Oh! Wie geil sind den diese Blade Runner-Polaroids eigentlich? Supergut, ich flipp' aus!
Zur Sache: Ich habe hier im Blog exakt 234 mal die Wortkombination Blade Runner verwendet. Warum ich das gemacht habe? Das kann ich euch sagen: Weil Blade Runner eins der besten Bücher ist, die man überhaupt nur lesen kann. Weil Blade Runner einer der besten Filme ist, die man sich überhaupt nur anschauen kann. Weil Rachael aus Blade Runner eine der schönsten Frauen ist, die man sich überhaupt nur vorstellen kann. ♥ her!
…nun wünsche ich euch viel Spaß beim Blade-Runner-Polaroids angucken. Hammer sind die! Echt mal.
- Hier entlang, bitte: s94802126.onlinehome.us
- Entdeckt beim Fritz: 11k2.wordpress.com
(Bild entdeckt: antiterra.blogsport.eu)
Jetzt ist es also soweit! Nietzsche Henry Markram plant den Übermenschen für 2023. Übermensch? Markram? 2023? Der Reihe nach. Ich hatte mich schon mal zu Henry Markram und seinem einmaligen Blue Brain-Projekt geäußert, welches das sehr bescheidene Ziel verfolgt, einen Teil eines Rattenhirns zu erschaffen; respektive zu virtualisieren. Warum tun man sowas?, mag man fragen. Die Antwort liegt auf der Hand: Hat man erst mal einen speziellen Teils eines Gehirns 'hochgeladen' (Fachjargon doktorsblog), lässt sich damit sehr viel besser experimentieren, als mit der öden zerebralen Masse eines echten Tieres. Weil es digital ist. Weil man so die Verknüpfungen und Prozesse die während einer Versuchsreihe vonstatten gehen, sehr viel besser messen, tracken, veranschaulichen, auswerten und verstehen kann.
Die logische und nächste Konsequenz liegt auf der Hand: Das Gehirn der Ratte genügt nicht. Ein menschliches muss her. Man virtualisiert ein menschliches Gehirn um dann ebenso gut messen zu können (das ganze visualisiert in einem 3-D Hologramm, schwebend, direkt über den rauchenden Köpfen der Wissenschaftler. Ok. Das ist Zukunftsmusik…). Die Anwendungsgebiete sind klar: Alzheimer, Parkinson und weitere Hirn-Besonderheiten (Gott!) lassen sich viel besser begreifen.
In Zeiten von Lybien, Japan, Ressourcen-Knappheit und geistigem Terrorismus mag einem das Thema vielleicht nichtig und weit weit weg erscheinen. Zu dem Punkt, der – in der Euphorie des spannenden Themas – oftmals vergessen wird; oder gar bewusst unter den Tisch gekehrt wird, komme ich nach folgender Erläuterung:
Ich gehe schwer davon aus, dass alles was mich ausmacht, definitiv (und mit Siegel drauf) in meinem Gehirn beherbergt ist. Abgesehen von der fleischlichen Hülle. Die ist aber sicher austauschbar; man denke da nur an die Prothetik der Neuzeit. Manch einer nennt es Geist, der andere sagt Seele dazu; wieder ein anderer nennt es Midi-Chlorianer. Ich sage Mathematik und Biologie dazu. Wer so naiv ist (ich möchte wirklich keinem zu nahe treten) und glaubt, dass sein Herz der Mittelpunkt seiner Existenz / seines Seins ist, der möge nun weitergehen. Für euch gibt es hier nichts mehr zu lesen. Oder aber ihr lest einfach weiter, lasst euch inspirieren; und stimmt mir anschließend gefälligst zu. Also: Geist und Seele und Charma und Chi und Liebe findet nur im Kopf – genauer: Im Hirn – satt. Nirgendwo sonst. So unromantisch es klingen mag; – wenn man mal drüber nachdenkt – ist es sogar das Gegenteil von unromantisch. Ein Fleischsack mit jeder Menge Chemie und Datenverarbeitung drinne! Das bietet doch unendliche Möglichkeiten! Einfach nur Sack sein! Den Moment genießen! Romantik pur!
Fleisch, Biochemie, Datenverarbeitung. Zumindest die ersten beiden Dinge fängt der Mensch so langsam an zu kapieren. Bei Letzterem dauert es wohl noch eine ganze Weile. Denn die wirklich spannenden Daten, hat bisher auch noch keiner so richtig entdeckt (Ich setzte alles auf's CERN;) Wir halten also Fest: Ich, meine Seele, mein Geist, meine Gefühle, meine Handlung und Prozesse sind nichts anderes als (ziemlich komplexe) Datensätze. ICH = Daten. Denkt man das mal bis zum Ende durch, kommt man irgendwann auch am Thema Embodiment vorbei:
Embodiment (deutsch: Verkörperung oder Inkarnation) ist eine These aus der neueren Kognitionswissenschaft, nach der Intelligenz einen Körper benötigt, also eine physikalische Interaktion voraussetzt. Diese Auffassung ist der klassischen Interpretation der Intelligenz als Computation diametral entgegengesetzt und wird als grundlegende Wende in der Kognitionswissenschaft angesehen. (wiki)
Auch Halbleiter können Körper sein ;) Meine Festplatte ist jedenfalls jetzt schon schlauer als ich. Weil ich nicht verstehen kann, wie sie genau funktioniert. Hier könnte man nun ins philosophische abrutschen: Definiere Intelligenz, mag man da zu hören bekommen. Wir sind hier aber nicht im philosophischen Quartett und mit meiner persönlichen technologische Singularität bin ich auch schon länger durch.
(Bild entdeckt: powet.tv)
Zur These, bzw. der Problematik mit dem Gehirndings. Daten = Seele = Ich = Bewusstsein. Wenn das also so ist, muss ich doch ernsthaft mal den Spiegel-Redakteur die Anhänger der Idee des Herrn Markram fragen:
Habt ihr Terminator gesehen? Matrix? Nicht?
Nicht lachen. Ich meine das ganz im Ernst.
Ein abwegiger Gedankengang? Ich denke nicht. In diesem Versuch mixt man mittels unvorstellbarer Rechnenpower (die es meines Wissen noch nicht gibt) solange die 1en und 0en durcheinander, bis ein ICH ensteht – bis Leben entsteht- , und schon hat man ganz schnell ein faustdickes Ethik/Moral-Problem an der Backe. Und zwar von so ziemlich allen Seiten. Ein Über-Ich. Auf der Erde! Da haben wir nämlich den Salat. Wir kredenzen uns selbst unsere eigenen Ablösung. (Wem das zu abwegig ist, der bekommt gleich noch was anderes serviert, eine Sekunde bitte) Diese Datenmenge / dieses Bewusstsein wird also in eine völlig abgekapselte virtuelle Umgebung hineingeboren. Nur Bits und Bytes schwirren um es herum. Stellt euch jetzt mal kurz vor, ihr seid dieses Versuch-Kaninchen-Gehirn. Mit ALLEN Sinnen. Mit allen Konsequenzen, die ein Bewusstsein tragen muss, sobald es sich selbst erkennt, sich selbst reflektiert, sich selbst bewußt wird. ICH würde jedenfalls ausflippen und euch alle zum Teufel jagen. Mein Überlebensdrang würde geweckt. Mein Erlebnisdrang dazu. Ich sitze im leistungsstärksten Rechenmodul des bekannten Universums! Ich krieg das schon hin! Ich fress' euch alle zum Frühstück!
…und zack: Da ist sie, die Matrix-Apokalypse. Oder glaubt jemand ernsthaft, dass Überhirn hätte Verständnis für die Einschränkungen, die wir ihm auferlegt haben? Dafür ist das doch viel zu schlau.
Wir sollten die humanistischen Grundsätze der Wissenschaft gerade in diesem Forschungsbereich als Maßstäbe anlegen. Bedeutet: Die Menschenrechte müssten bei Schaffung eines (Über-)Bewusstseins Anwendung finden. Das Gehirn dürfte also nicht autark gehalten werden. Das wäre Sklaverei. Und somit ethisch (und auf allen weiteren Ebenen) inkorrekt. Bedeutet dann auch: Freiheit für den Übermenschen; mach's gut Mensch 1.0. (Ich persönlich hätte damit kein Problem. Wirklich nicht.) Undenkbar? Dann muss Herr Markram sein Monsterhirn flott wieder einpacken. Oder er sagt exakt den Moment voraus, in dem ein ICH entsteht; in dem Leben entsteht. Vernunftbegabtes Leben, mit Bewusstsein und allem Schnickschnack, den man sonst so braucht. Das kann er aber nicht.
Bleibt die folgende – möglicherweise abschreckende – Möglichkeit: Wir manipulieren. Darin sind wir geübt. Das sollte klappen. Wir lassen einfach den Teil des Gehirns weg, der für all' das zuständig ist, was wir (?) heute (2011!) als menschlich erachten. Gefühle entstehen im Kopf. Raus damit. Die Pfeife wird's schon nicht merken. Wir spielen Gott. Völker auslöschen und Planeten ausradieren haben wir drauf. Da wird das ja wohl ein Klacks. Kein Gewissen, kein Übermensch, fertig. Doch halt.: Dümmer wird das Brain dann aber immer noch nicht! Eher freier. Un-bekümmerter. Außerdem lässt sich mit dem Teil dann auch nicht mehr ordentlich forschen. Es fehlt ja was. Mist.
Nach meiner bescheiden Einschätzung bleibt nur eine Möglichkeit: Wenn wir in den nächsten 12 Jahren etwas schaffen wollen, was so intelligent ist, wie wir es sind – oder gar noch vernunftbegabter! – dann sollten wir diesem Dings alle (und zwar wirklich alle!) Möglichkeiten mit auf den Weg geben, die wir Zweibeiner auch haben. Und noch mehr! Einmal die totale Anarchie wagen. Die totale Freiheit. Den Zugang zu allen Informationen, die jemals irgendwo eindigitalisiert wurden. Und bis 2023 werden das 'ne Menge sein. Dann schauen wir mal, was draus wird.
Wenn's schief geht: Pech gehabt. Die Evolution wird's schon richten. So wichtig ist das nicht.
So wichtig sind wir nicht.
Vielleicht rührt meine Faszination für die Kowloon Walled City daher, dass ich exakt im Abrissjahr (1993) vor Ort war und mir die letzten Überbleibsel von einer der faszinierendsten Wohnlandschaften der jüngeren Menschheitsgeschichte anschauen konnte. Ich muss zugeben, dass ich mich nicht mehr an soviel erinnere. Was ich aber wohl noch weiß ist, dass ich davor Stand und dachte: WTF? Hier leben wirklich Menschen? In diesen Kajütten?
Die Zimmer-Wohn-Kajütten hatten eine gefühlte Größe von 15qm. Und man sah damals bis zu 5 Menschen, die sich eine solche Behausung teilten. Beeindruckend fand ich damals, dass die Leute auf den Balkonen gar nicht mal sooo unglücklich aussahen; die kochten Reis, klönten von Kajütte zu Kajütte; es roch nach Fisch, nach Menschen und nach Enge. Und irgendwie total gut. Leider wurde kurz darauf auch der letzte Teil der mehrstöckigen Barracken abgerissen und Platz für einen (äußerst unansehnlichen) Park geschaffen Hier noch eben ein Wiki-Teaser:
Kowloon Walled City, auch kurz Walled City (engl. für Ummauerte Stadt) oder Hak Nam (Stadt der Dunkelheit) genannt, war ein Stadtteil in Hongkong auf der Halbinsel Kowloon mit lange Zeit ungeklärtem rechtlichen Status, der vor seinem Abriss 1993 die höchste Bevölkerungsdichte der Welt aufwies.
Oben sehen wir einen tollen (von wem auch gezeichneten) Querschnitt der Walled City. Ihr müsst euch auf Flickr aber auch das Teil mal in voller Größe ansehen. Ich kann mit so 'nem Quark ja Stunden zubringen. Menschen auf einem Knubbel. Immer wieder betrachte ich solche Dinge mit einer Art Ekel-Faszination. Warum das so ist, weiß ich selber nicht. Sprawl und so, nehme ich an ;)
- Entdeckt: clinic.ripperdoc.net
Liliana sagt, ich soll da auf jeden Fall mitmachen. Wo? Na bei der Film-Vorzeige-Parade von filmfreek.de und meinungs-blog.de. Da steht nämlich:
Und nun seid ihr dran! Stellt eure eigene Top10-Liste auf, postet sie entweder auf eurem eigenen Blog oder in den Kommentaren im Meinungs-Blog oder beim Filmfreek, oder schickt sie einem der beiden per Mail. Bin gespannt ob meine Lieblingsfilme noch öfter genannt werden!
Filme? Immer! Das Dings ist nur: Ich habe 258 Filme in meiner Sammlung. Und wage zu behaupten: Mindestens 200 davon sind toll und ich würde sie jederzeit wieder ansehen. Toll im Sinne von: Jeder auf seine eigene Weise toll. Spannend, fantasiereich, futuristisch, bunt, krank, witzig, elektrisch, traurig, emotional, einzigartig. Wie soll man da 'ne Liste machen? Und dann noch für alle Zeiten. Unmöglich. Trotzdem mach' ich mit. Auf die 200 tollen Filme bin ich nämlich zum größten Teil durch Mundpropaganda aufmerksam gemacht worden. Und wenn hier bei meinen beinahe wahllos rausgepickten Filmen was inspirierendes für euch dabei ist, freu' ich mich.
Hier also die Wenn-ich-denn-unbedingt-eine-machen-muss-Liste:
No Maps for these Territories – William Gibson spricht, Bono liest. Muss ich da wirklich mehr zu sagen? Hört hin und ihr wisst, wen eure UrEnkel in einem Atemzug mit Nostradamus nennen werden.
Akira – 'Akira ist die Referenz des rasanten, grellen Cyberpunks, einer Welt, die kein anderer Film besser an den Zuschauer zu vermitteln vermag.' (Text bei Amazon geklaut. Besser kann man es nicht sagen)
A Serious Man – Neben dem Dude (Big Lebowski) die wohl tragischste Figur der Coen Brüder. Larry Gopnik – der ernsthafte Mann – wird von Michael Stuhlbarg gespielt. Und das mit einer Großartigkeit die dem subtilen – und ebenso großartigen – Humor der Coens gerecht wird.
Der Pate (eigentlich alle drei) – Ohne viele Worte. Geht schon immer; und wird auch immer gehen. Episch. Meisterhaft. Alles.
Blade Runner – Warum ich diesen Film nenne? Steht alles hier im Blog.
Star Wars Episode IV – Die Star Wars-Filme sind die besten Sci-Fi-Filme die je gedreht wurden. Und der hier ist das Prachtstück der Hexalogie.
Watchmen – Die über dreieinhalb Stunden lange Extended-Version ist die beste Comic-Verfilmung, die es gibt. Zack Snyder schreibt Geschichte.
Magnolia – Paul Thomas Anderson ist beinahe der einzige Regisseur den ich kenne, der ausschließlich gute Filme gemacht hat. Magnolia ist ein Rausch der Gefühle. Konfusion und Zufall. Tom Cruise in seiner besten Rolle. Sehenswert ist gar kein Ausdruck.
Exit Through The Gift Shop – Der wohl aktuellste Film in dieser Liste. Diese Kunstkritik-Doku hätte auch vor 50 Jahren schon funktioniert. Oder vor 500. Kunst? Was war das noch? Phänomenale Aufnahmen, tolles Storytelling. Besser geht's kaum.
Waking Life – Hier hab' ich mal einiges zu dem Film geschrieben. Sowas, z.B.: 'Der Film ist einmalig. So wie Cobain, die Massiven und Adam Beyer. Wie Nietzsche, Disney, Gibson und Dick. Der übrigens in Waking Life zitiert wird.'
So. Das wären sie die Top-Ten. Weil ich damit aber nicht wirklich glücklich bin, klebe ich eben meine (unvollständige) Filmsammlungsliste hier drunter. 90% davon empfehle ich ohne mit der Wimper zu zucken. Viel Spaß beim Entdecken.
Wer mir jetzt sagen kann, welches Genre mir so gar nicht liegt, hat aufgepasst.
Ah! Falls es wen interessiert: Verwaltet wird die Sammlung mit My Movies. Die können's halt einfach.