Chris

<- bloggt seit 2007. Liebt: Raketen, Edward Sharp & Norwegen. - Viel Spaß hier ♥

The Art of ‚Kelli Vance‘

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Hui. Also. Öhm. Die Kunst von Kelli Vance ist vor allem eins: Sexy.

Sexy 3000, um es besser auszudrücken. Sie – Kelli aus den Staaten – malt technisch-hochwertige, faszinierende Motive, vor allem aber Frauen mit, öhm, etwas weißem im Gesicht. Ich hab' aber mal ein etwas züchtigeres Bild hier eingeklebt, nachher heißt es wieder Sexismus und Blah und sowas alles; den Schuh zieh' ich mir nicht an, das ist Kunst und gut ist. Wer klickt, ist selber schuld. Jedenfalls: Hin da, Ansehen, Portfolio des Monats, irre gut! 

  • Hier lang: kellivancestudio.com
  • Entdeckt: Vergessen, Kellis Mail-Antwort dauerte zu lange, sorry. 

Kurzfilm-Teaser: SIMILO

Einen Moment innehalten, denken, und dankbar sein: Für das Web, für YouTube, für Vimeo, für sevenload, für erschwingliche Aufnahmetechnologien, für einfaches Distribuieren übers (Social) Web, für das Talent so vieler Filmemacher! ….deren Werke wir ohne das oben genannte, ohne die in knapp 10 Jahren entstanden Technologien, möglicherweise nie zu Gesicht bekommen hätten. Und uns mit so ner Scheisse wie dem aktuellem Cruise-Film Oblivion oder dem unsäglichen Blomkamps -Mainstream-Unfalll Elysium begnügen müssten. Danke Web, danke Videoplattformen, danke Hersteller von HD Cams für den Heimgebrauch, danke danke danke.

Das was dieser Trailer transportiert, gefällt mir jetzt schon besser, als alle Prometheuse oder Pazifischen Kanten zusammen: Liebe, Zukunft, Hoffnung und irgendwie etwas Misery. Mag ich, und ich freu' mich auf das finale Endergebnis. Ach, drunter steht übrigens das hier. Voll gut: 

2065. The entire planet is hit by the effects of climate change. One of the few places that remain habitable is Antarctica, where big corporations have built private cities. Hebe and Ciro get back together again. She is looking for love. He is searching for his own identity.

Trailer: The Grand Budapest Hotel

Ich mag ja beides Andersons echt gerne. Also den Wes Anderson, dessen neuestes Machwerk The Grand Budapest Hotel heißt und – wie ihr seht – schon mit einem amüsanten Trailer ausstaffiert wurde, als auch den Paul Thomas Anderson, dessen letzter Film The Master äußert grandios war (was zu weiten Teilen am unfassbar talentierten Joaquín Phoenix ♥ gelegen hat). Müsste ich mich aber für einen von beiden Andersons entscheiden, ich würde ohne zu zögern gegen den Wes plädieren, der Paul macht halt Filme die unterhalten UND eine Message beinhalten, der Wes macht eher was hübsches zum Ansehen, was man aber auch recht schnell wieder vergisst (Moonrise Kingdom, zb, toller Film! ..aber um was es ging? Ach, stimmt: Um Pfandfinder und Mädchen. Damit wäre alles gesagt. Über die P.T-Anderson Filme könnt ich dagegen stundenlang sprechen..)

Jedenfalls: Wes is' auch toll, Trailer toll, alles toll. – Ich hoffe nur, der wird nicht zwanghaft witziger, als er sein müsste. Na, mal sehen. 

Der Stratosphere Tower

Unbenannt

Mal einen Flug buchen, ab nach Vegas, und da dann auf den Stratosphere Tower. Hier gibt es schon einen Artikel dazu, daher weiß ich auch, dass Flüge dorthin bei Expedia gebucht werden können, ich kenne die Flugbuchung dort auch schon, hat sich damals als echt praktikabel herausgestellt. Ja, so ein Kurztrip nach Vegas, das  wäre jetzt mal was. Das Teil scheint ja Programm zu sein, Wolkenkratzer ist da untertrieben, dieses architektonische Meisterwerk sieht echt aus wie ne todschicke Rakete mit Fun-Faktor 300. Und Fun gibt es da zu Genüge: Der Clou in Namen mit der Stratosphere macht schon Sinn: Das Gebäude ist satte 108 Stockwerke stark, und hat eine Höhe von satten 350 Metern. Ich schätze der Ausblick da oben ist ein Knaller. Die gigantischen Zahlen sind aber längst nicht alles, was das Teil zu bieten hat: Es gibt dort eine Attraktion, die nennt sich Big Shot, und wenn einen das Teil in die Luft schießt, wirken 4G auf den Passagier. An der Spitze ist man für eine kurze Zeit schwerelos, das fühlt sich sicher nice an, guten Flug und so ;) Dazu kommt die in 280 Metern höher liegende Achterbahn High Roller. Schon optisch ein absoluter Kracher das Teil, hier noch ein Blogartikel zu dem Thema: der-pitboss.com/stratosphere-tower. Der Autor führt noch mal etwas ausführlicher aus, was man (und Frau=) dort alles in Luftiger Höhe erleben kann; und das ist ja ne Ganze Menge. Guckt:

Über das X-Scream-Gefährt schreibt er das hier: Dieses, mit einer riesigen Wippe vergleichbare Objekt, häng etwas über acht Meter über den Rand des Stratosphere Casino Hotel & Tower. Dort bekommt der Besucher auch das Gefühl der Schwerelosigkeit über Las Vegas. Wow, das klngt nach Spaß, für Leute mit Höhenangst bedeutet das sicher einiges an Überwindung. Die es lohnt überwunden zu werden, denke ich; und außerdem: Andere Leute heiraten wie die Verliebten in Vegsas; da wird diese Höchenmeter Herausforderung wohl zu schaffe sein ;) Würde ich einen Flug gebucht haben, ich würde erst heiraten (wen müsste ich derzeit noch überlegen), und mich anschließend in das todschicke Hotel im Stratosphere Tower – der auch The Strat genannt wird – einbuchen, um dann den ganzen lieben langen Tag in der Luft über Vegas Jubelschreie auszustoßen ;) 

(Mit freundlicher Unterstützung von Expedia)

Literaturwochen: Ein wunderbarer Buchtrailer zum ‚ Wonderbook‘ (und so)

Dieser Trailer hat mich dazu veranlasst, endlich mal einen neuen Versuch zu starten ein cyberpunk-postapokalyptisches Liebesdrama zu schreiben. Na, sagen wir lieber 'ne Liebesromanze, Drama ham' wir ja genug. Glaube ich. Wie auch immer; der Trailer ist 'ne Granate. Der illustriert an Hand eines Fisches bzw. anhand mehrere Fisch-Maschinen  bzw. anhand mehrerer Fisch-Story-Maschinen wie man Prolog, Storytelling, Plot, Charakterausarbeitung, etc unter einen Hut bekommt (um nicht nach über 100 Seiten den ganzen Scheiss wieder wutentbrannt in die Tonne kloppen zu müssen;) Mich hat der Trailer so angefixt das ich a) endlich wieder das Schreiben angefangen habe und b) mir das Wonderbook – The Illustrated Guide to Creating Imaginative Fiction bei Amazon bestellt habe (hier isses). – Wenn das Buch hält was es verspricht – ich mich endlich mal ranhalte und mich nicht wieder verhaspele und nur noch Schrott schreibe -,  gibt es im Januar Kapitel 1 des Romans mit dem Arbeitstitel Eisbrecher. Hier ein erster Auszug, ein Einblick in das ungefähre Setting:

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Jen und er hatten zu dieser Zeit – es müssen die 2220er gewesen sein – die Utopie mit vielen Terranern geteilt: Nur weg von hier; soweit weg wie nur irgendwie möglich. Solange es überhaupt noch möglich war. Der UNCO-Ressource-Counter – ein Zeitersatz für die auf der Erdoberfläche Zurückgelassenen – zählte unaufhörlich und mit grimmiger Gelassenheit die Anzahl der noch durchführbaren Raumflüge hinunter. Schätzung bewegten sich damals zwischen 400 und 500 möglichen Starts. Heute wusste man: In den nächsten drei Jahren werden sich sechs weitere Schiffe erheben, anschließend wird jenes selbstgewählte Exil der Aufgestiegenen ein endgültiges sein. 

Wecken, dachte er,  ich muss sie aufwecken. Sie – Jens Körper – lag seit zwei Wochen in Kryostase. Hinter meterhohen Mauern der ChinZeh Corp. Zur Konservierung, für abschließende Ermittlungen, sagten ihm die Behörden auf Nachfrage. Für eine traditionelle Verabschiedung war keine Zeit gewesen; die geplante Reiswein-Orgie wurde urplötzlich und buchstäblich auf Eis gelegt. Er vermisste sie sehr. 

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Gut? Doof? Langweilig? Mehr Roboterliebe? (kommt auch noch, is' doch klar? ;)