Chris

<- bloggt seit 2007. Liebt: Raketen, Edward Sharp & Norwegen. - Viel Spaß hier ♥

The Art of mazeon

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Seit eBoy habe ich wenige tolle Pixelkünstler gesehen. Hier ist einer von diesen wenigen: mazeon. Hier sind die popkulturell-interessantesten eingeklebt, auf seiner Homepage gibt es weitere, dezentere, die sind aber mindestens genau so gut. Das hier sagt der Künstler über sich:

Pixel art, chiptunes, retro and science fiction things, game dev and related stuff. I’m probably stuck in the 90’s. Back in those days, I pushed some pixels for a demo group on Commodore Amiga. Since early 2013 I am playing with pixels again and share some of my works on tumblr. Beside this, I developed a jump’n’run game called “Baby Mummy’s Curse” and maybe I’ll develope the one or other game more in future.

Artikel ohne Bild. Fast.

Lichtmalerei mit Drohnen, Anarchie aus dem 50ern, Waldmenschen. Und ein *gif. Das habe ich heute gebloggt. Und dabei gemerkt: Mir macht das Spaß wie Hulle, seit mehr als sieben Jahren. Und: Mir fehlt es so. Wie so vieles andere.

Ich habe seit fast 12 Wochen Schmerzen in den Beinen. Bandscheibe, L5/S1, der Klassiker. CT-Spritzen, Lebensumbau, Physio, Fakirmatten, Schmerzinfusionen, Tramal, Tesla-Platten, Matratzen Concord, ArchAge Level 30. Das volle Programm. Garten, MTB, Reisen, Wandern: Das war alles etwas zuviel dieses Jahr. Für mich; Homo sedens meine Name, der sitzende Mensch. Der das so eigentlich  gar nicht gewollt hat.

Ich danke euch allen für die lieben und fragenden Mails; und meinem persönlichen Umfeld kann ich gar nicht oft genug Danke sagen.

Also: Echt nice das ihr mir mailt und twittert und sowas alles! Gebt mir noch… einige Zeit. Dann geht es hier – wie in Zeile 1 dieses Artikels beschrieben – weiter.

Solange macht doch das hier mal:

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…gut für’n Rücken. Scheisse ey.

Spaxels Lightpainting

Unbenannt

Spaxels (a portmanteau word from space pixels) are LED-equipped quadcopters. They make up a drone swarm that can “draw” three-dimensional figures in midair. They create an extraordinary visual experience and open up an unprecedented new dimension of aesthetic expression.

Oh. Ich will sie anfassen. Und steuern. Und alles. – Supergeil.

(Wer zuerst mit Drohnenkritik anfängt, kriegt kein Eis)

Anarcho-Gold: Jiddischer Anti-Polizei-Song aus den 50ern

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(Bild: Zeitgenössische Karikatur über das politische Leben des Jahres 1848 aus dem Satireblatt Kladderadatsch. Sie zeigt, wie populär das politische Schlagwort Anarchist geworden war. Quelle: dadaweb.de)

In Zeiten von Israel und ISIS (grandioser Opener, ich weiß es) tut sowas doch mal richtig gut: Ein Jiddischer Anti-Polizei-Song aus den 50er Jahren. Mag ich. Kurz was zum Hintergrund; ich weiß leider nicht so viel über den jüdischen Anarchismus (bis auf das die Freunde nicht so viel vom Anarchopazifismus gehalten haben), werde aber an diesem Sabbat noch mein Wissen erweitern:

Eine Strömung des jüdischen Anarchismus, zum Beispiel vertreten von Bernard Lazare, entstand aus den Erfahrungen verschiedener antisemitischer Pogrome des späten 19. Jahrhunderts. Die auch als ‘anarchistischer Zionismus’ bezeichnete Idee war ein jüdisches Gesellschaftssystem ohne Staat. Durch die Zusammenarbeit mit zionistischen Sozialisten wurden viele jüdische Siedlungen in Palästina (Kibbuzim) unter britischem Mandat nach anarchistischen Vorstellungen organisiert.[18] Weitere Denkrichtungen entstanden durch die Verbindung von anarchistischen Ideen mit anderen religiösen Denktraditionen, wie beispielsweise dem Islam, dem Buddhismus und dem Hinduismus. (wiki)

Spannend.

Danila Tkachenko fotografiert Eskapisten

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Ich hab‘ keine Ahnung ob es das Wort Eskapisten überhaupt gibt. Aussteiger passt hier nicht; und genau deshalb mag ich die Fotoserie von Danila Tkachenko so sehr. Fern von glossy Instagram-Filtern und verwunschenen öffentlichen Badeanstalten porträtiert  Danila Menschen und deren Lebenswelten, die tatsächlich raus sind. – Wer mal drei Tage im Regen im Wald gezeltet hat, hat vielleicht eine Ahnung davon, wie so ein Leben gestaltbar wäre. Ich hab‘ diese Ahnung, weiß aber auch: Dafür wär ich nicht hart genug. Ne Mixtur wär‘ aber schon was für mich, weniger Beton in den nächsten ± 10 Jahren ist nicht nur ne Idee, sondern eine Wahrheit, an der ich mich selbst messen lassen werde. Mein Leben braucht solche Teilziele. Schon immer.

Wie die Teilziele der Wilden auf den Bildern wohl aussehen? Anders. Schätze ich.

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