Chris

<- bloggt seit 2007. Liebt: Raketen, Edward Sharp & Norwegen. - Viel Spaß hier ♥

The cinematic Art of Kevin J. Weir

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Der GIF / Cinematic-Künstler Kevin J. Weir schnappt sich alte Bilder aus der Library of Congress und macht was neues, total behämmertes, aber irgendwie wunderschönes daraus. An dieser Stelle drei der geisterhaften Bilder, unten – nach den anderen beiden – dann der Link zu seiner Homepage, wo man sich spukenderweise durch weitere Seiten voller surrealer Bilder / GIFs / Cinematics wühlen kann. Was ich genau jetzt tuen werde. Ach: Musikvideos kann der auch! 

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Die Welt-Eisenbahn aus China

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Von Train-Fever löse ich mich nur schwerlich, bin gelernter Transport-Spezi, habe an der Wiederbelebung des Orient-Express mitgewirkt; die Route Köln-Türkei, für Ford, in meiner Ausbildung, und kurz danach auch; wir verkauften Motoren in die Türkei, nach Kosekoy, was schon auf der asiatischen Seite liegt. Im Zuge dessen habe ich mich viel mit alten Eisenbahnrouten befasst / befassen müssen. Bis heute steh' ich auf alles, was mit Transport und Warenketten zusammenhängt. Wie auch immer: Supergeil, die Chinesen, sollen sie machen: Eine Welt-Zugstrecke. – Ich mag' ja Zug fahren. Und China. Und alles. – In der South China Morning Post steht das hier: 

China is proposing five high-speed international railway networks that would ultimately connect the UK at one end, America at another and Singapore in the south, with China in the centre. The large number of countries involved requires Herculean efforts of diplomacy, technology and economics. Here is the general outline of what it will take to make the vision a reality.

Mercedes, Instagram und ein Hund

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Bei Mercedes Benz hat wer aufgepasst. Neuzeitliche Markenkommunikation, das machen die jetzt. Und es funktioniert. Mit einem kuscheligen Hund, einem okkupierten Instagram-Account, und subtilen Platzierungen von Mercedes-Sternen. Besser: Sternchen. Aus beruflicher Sicht: Mega, Mercedes, echt mega! Influencer eingepackt, geilen Content generiert, die Nutzer und potentiellen Käufer animiert, moderiert, wieder Content generiert, Aufmerksamkeit von weiteren Multiplikatoren im Sack…etc etc. Alles richtig gemacht! Könnt' von mir sein.

Aus sozialwissenschaftlicher Perspektive: Die totale Cyberpunk-Apokalypse. Werbung, die keine mehr ist; und auch gar nicht mehr den Anspruch hat, als solche wahrgenommen zu werden. Die Marke als Religion. Ihr kennt die Leier.  – Auf futurebiz.de steht zu der Kampagne:

Dabei hat Mercedes-Benz nicht nur auf eigene Fotos gesetzt, sondern auch Instagram Influencer wie thiswildidea für sich eingespannt. thiswildidea ist ein Projekt von Theron Humphrey und zählt zu den bekanntesten Instagram Accounts. Über 650.000 Follower hat thiswildidea und mehrere zehntausend Likes pro Foto sind die Normalität. Der Hauptgrund für den Erfolg von thiswildidea is der Hund Maddie.

Mercedes ist auf den Hund gekommen. Und ich find's toll. Das Bild oben ist ein Werbemittel, welches Zeit und Medium gerecht wird. Was gar nicht mal so oft der Fall ist. Besser so, als anders. 

Hier noch der Link zum (nicht so aussagekräftigen) Blogartikel auf Instagram, hier die Kampagnen-Daten für oberflächlich-interessierte Marketeers:

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Ach, hier noch zum Hund: instagram.com/thiswildidea

Erste freiwillige Amputation eines Beines!?

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Zwei Dinge vorab:

  1. geht es hier nicht um Body Integrity Identity Disorder.
  2. Es geht um eine Dame, die schon einseitig amputiert ist; auch auf ihren Wunsch hin, wie ich das lese aber eher Hinblick auf Lebensqualität denn auf sportliche Leistungen. 

Dennoch: Ich hab' die These aufgestellt (hier zuletzt), dass es aufgrund der fortschreitenden (und unaufhaltbaren) Cyborgisierung des menschlichen Körpers zu ersten freiwilligen Amputationen kommen wird. Manuel schickt mir dann gerade diesen SpON-Link: Schülerin plant Amputation: "Wenn mein Bein ab ist, kann ich schneller rennen". – Ist notiert. 

Next: 2014-2020: Erster gesunder 1.0er-Mensch lässt sich zwecks Erweiterung seiner sportlichen Leistungsgrenzen eine/mehrere Extremität abnehmen, und durch eine künstliche neue ersetzten. 

Zukunft. Nun gut. 

Gametipp: The Vanishing of Ethan Carter

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…ich habe Zeit für wohnzimmerliche Dinge. Ein Ding was ihr euch mal ansehen solltet: The Vanishing of Ethan Carter. Die Story soll wohl gut 3,5 Stunden dauern; bisher kann ich dazu nicht viel sagen, hab' etwa 45min gespielt. Was ich sagen kann: Es sieht umwerfend schön aus. Wer ne potente Grafikmaschine hat, sollte allein schon deshalb mal nen Blick riskieren, wirklich eins der optischen Highlights der letzten Monate, wenn nicht Jahre. Das Gameplay ist…. naja, wie man sich ein Myserie-Game vorstellt: Mysteriös, aber intuitiv. Ich mag es, spiele es aber erst wieder, wenn es dunkler wird. 

Zuerst dachte ich, das wär ein normales Blog, bis ich genauer hinschaute

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Alter. Falter. Was gehen mir diese Klick-Fänger-Seiten auf den Sack. Neben heftig.co sprießen die wie die Wurmlöcher aus dem Boden. Und nerven zu Tode. Weil meine offensichtlich minderbemittelten Facebook-Kontakte (not all of them) mir die Scheisse in die Chronik spülen. Jüngstes Beispiel: sicht.co. Deren Headline geht so: Zuerst dachte ich, das wären normale Bilder bis ich genauer hinschaute. Ich denk‘ dann immer: Denk doch nicht, halt deine blöde Fresse, du Kack-Blog mit Kack-Autoren, ohne einen Funken Ehrgefühl und Kreativität.

Mir ist klar, dass ich mit meinem Aufreger was spät dran bin, wir hatten das Thema ja im Sommer/Frühjahr schon zu genüge.

Dennoch: Ich sehe wie Leute denen auf den Leim gehen. Ich kenn‘ das seit etwas 12 Jahren (ok, fast) von Blogs wie whudat.de, die eigentlich nix anderes gemacht haben (ok, neben anderen Inhalten, zumindest bei whudat), als Fremd-Content wegzuklauen, sich das in die Seite zu kleben, um dann mit sensationellen Inhalten (und Headlines!) den Fremdcontent präsentieren zu können; um dann wiederum Klicks – und somit Werbeeinnahmen – zu generieren. Seit ich blogge (seit mehr als sieben Jahren) gab es das immer mal wieder; die betreffenden Blogs verschwanden jedoch immer in der Versenkung, weil es eben andere Kunst/Nerd/Pop-Blogs gab, die das Ganze besser machten, anders machten, die Bilder mit eigenen Texten und Anekdoten anreicherten und dem Leser das Gefühl gaben, dass sich ein Klick hin zum Macher/Künstler auch tatsächlich lohnen würde. Ich probier das bis heute so, nennt mich Naivling.

Ich stelle mir vor: Ich bin Künstler. Ich mache ein Bilderserie und präsentiere sie der Welt. Da kommt dann so ein Billo-Blogger (ohne Impressum und alles, wie bei sicht.co, etc…), saugt ALLE Bilder meiner Serie ab, klebt die bei sich ein, versieht die mit eigener Headline; und weist – wenn überhaupt – nur in einem Nebensatz darauf hin, dass es ja gar nicht sein Kram ist, den man da sieht. Die ködern die Leute mit Überschriften, die oft NULL mit dem Inhalt zu tun haben, machen Kohle und Fame, und ich als Künstler gucke total doof in die Röhre. Ich fänd‘ das ganz schön scheisse.

Ich halte hier eine wahrscheinlich sicher brüchige moralische Messlatte in die Höhe, wenn ich sage: Ich WILL das der Fame der ganzen Kunst hier im Blog den Leuten gehört, die die Kunst gemacht haben!

Als Galerist latsche ich ja auch nicht durch eine meiner Ausstellung und verkaufe die künstlerischen Exemplare als meine eigenen. Wie doof wär‘ das denn?

Doof nur, dass die Virtualisierung der Kunst eben diese Hürde genommen hat: Den persönlichen Kontakt. Keiner fragt mehr: Wow, von wem ist denn dieses Bild? Ganz einfach deshalb nicht, weil es heute weniger um Kunst und Kultur geht, denn um Dollar und Euro und Fame auf Facebook. Keine Kritik, nur ne Feststellung. Mitmachen muss ich bei diesem kulturellem Verfall aber längst nicht. Meinen Facebook-Kontakten das Moralsäckerl überstülpen… hat auch wenig Sinn. Also bleibt mir eigentlich nur eins: Die Dokumentation des Stumpfsinns, wie hier eben geschehen.

Nur um mal klar zu machen, auf welchem Niveau sich diese Klick-Blogger befinden, hier mal einige Auszüge aus dem Text zu dem o.g. Artikel:

Unter Verwendung von Acryllacke bemalt sie die Haut von Probanden in einer Weise, dass sie wie optisch flache, zweidimensionale Bilder erscheinen.

Was ist das für ein Satz? Mein Deutschlehrer hätte mir den Kopf abgerissen.

Weiter:

Sie ist auch auf CNN, NPR gekennzeichnet worden, und im WIRED, The Wall Street Journal, The Washington Post und The Guardian.

Gekennzeichnet? Hä? Nutzen die Google-Translate? Mich würde es nicht wundern, wenn es den Artikel 1:1 schon in den USA gegeben hat, und die Spaten sogar ihre Texte durch Google übersetzten lassen. Moooment… Ach was: Guckt mal hier! Ok, der Text ist nicht der selbe… aber sonst…. Klar, die Spinner denken sich: Wenn das in den USA schon luppt, kopieren wir einfach alles 1:1, brabbeln noch ne dämliche Headline hinzu, und schon rollt der Rubel. Ekelhaft, das.

Weiter:

Scrolle nach unten, um einige ihrer unglaublichen Kreationen sehen. Und denke daran, dass jede dieser Personen echt ist.

Scrolle nach unten? Was ist das für ne Anweisung? Also ich scrolle immer einen Horizontalkreis, beachte die Seitenpeilung, und biege dann hart nach Backbord ab. Wenn ich sowas lese. Ey.

Dann folgen, na klar, ALLE Bilder der Künstlerin. ALLE aus der Serie. Es besteht für den Leser NULL Anreiz, der Künstlerin selbst einen Klick abzudrücken, man hat ja schon alles gesehen.

Weiter:

Und vergesse nicht, diese bemerkenswerte Entdeckung mit deinen Freunden zu teilen indem du unten klickst.

Deutsch? Hallo? Bemerkenswerte Entdeckung? Die, die andere Blogger schon 2006 drin hatten, dazu einen netten Text schrieben, die Künstlerin mit ins Boot nahmen, den Lesern was tolles zeigten, weil sie es teilen wollten, nicht ihren Bausparvertrag zahlen mussten? Diese Entdeckung ist gemeint. Nehme ich an. Ich sach‘ mal nix. Das Teilen klappt ja auch so, wie ich anhand meiner FB-Chronik sehen kann. – Schlimmer geht es aber immer, ganz unten – am Ende der Bilderserie – steht dann das hier, bzw. poppt das auf:

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Drohgebärden 3000.

Ich will gar nicht meine alte Leier von wegen: Ich mach‘ das hier seit Jahren und zwar richtiger! auspacken. Natürlich ist es genau so, nur habe ich das Glück, dass ich mit diesem Blog nicht auf finanzielle Einkünfte angewiesen bin, und mir den Luxus erlauben kann, den werten Leser_innen auch wertige Einblicke zu präsentieren, die über GUCK WIE GEIL DIE BILDER SIND UND SCHEISS DRAUF VON WEM SIE SIND – hinausgehen. Zumindest hoffe ich, dass ich das so gemacht habe. Die letzten sieben Jahre. Die Autoren von sicht.co, heftig.co, wundervoll.co, etc die solchen Content präsentieren, sind mit Sicherheit auch die Leute, die sich mit ihrem jüngsten SEO-Projekt den Bausparvertrag gegenfinanzieren. Arme Würste, klare Sache.

Worauf will ich hinaus? Eigentlich auf wenig, der Trend ist da, ich kann mich sträuben und puckeln wie ich will, es ändert ja alles nix. –  Was ich aber erwarte: Treue Leser und wirkliche Freunde auf Facebook: Bevor ihr DIESE AFFEN anklickt: Besorgt euch mit drei Klicks einen Feedreader, abonniert euch Blogs, die es wert sind geklickt zu werden, UND die euch WIRKLICH geile Inhalte liefern; also Facebook-Taugliche Inhalte, mein‘ ich jetzt.

…oder eben mal meine Blogrolle durchgehen.

Warum? Das will ich euch sagen: Die Jungs und Mädels machen das alle um einiges wertiger, als diese neuartigen Klick-Fänger-Seiten: Es gibt (zumindest meistens) ne persönliche Anekdote, das Deutsch ist besser zu lesen, die Inhalte sind neuer und aktueller, die Künstler werden entsprechend vermerkt und gewürdigt. Und was am  obegeilsten ist: Die haben IMMER den geilen Scheiss! Und zwar VOR diesen Klick-Affen! – Ihr ja somit dann auch.

Und das ist es doch, was wir alle wollen: Der coolste auf Facebook zu sein; der mit dem coolsten und abgefahrensten Inhalten, der Sachen postet, die keiner je gesehen hat. Mit diesen vermainstreamten Otto-Blogs reiht ihr euch nur in die ahnungslosen Webnutzer ein, die Schuld dran sind, dass ich mich hier künstlich aufregen muss und – viel schlimmer – große Künstler möglicherweise einfach davon absehen werden, ihre Kunst mit der Welt zu teilen! Das ist die große Gefahr, die dieses Klick-Fang-Geblogge birgt: Kulturelle Gleichschaltung und kurzfristige WOW-Effekte, die verfliegen, wie Tränen im Regen. Und mindesten so traurig finde ich diese Entwicklung auch. Und das wollt ihr doch auch nicht. – Falls doch: geht zu heftig.co, euch heftig den Kopf mit 2009er Content vollblödeln lassen.

Ich kann die einfach nicht ab, dieses Gesocks macht mein Internet kaputt. Und da die nie ein Impressum haben, ich demnach auch nicht hinfahren kann, um denen persönlich in den Hals zu scheissen, müsst ihr euch nun diesen leidigen Text durchlesen. Oder mal einen richtigen Blog abonnieren. Dann klappt’s auch mit der Facebook-Coolness wieder besser.

Mei Yee aka ‚myelim‘

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Bisschen schade, dass viele der (wenigen) grandiosen Werke von Mei Yee aka myelim mit einem Wasserzeichen versehen sind. Ich hätte zu gern anstelle der digital gezeichneten Lady hier oben eine der wuscheligen Eulen präsentiert. Die gibt es nämlich auch; und stellen einen ziemlichen Kontrast zu dem Bild hier oben dar. Außer das Mei Yee eine Sie ist und aus Malaysia kommt, find‘ ich wenig über die Künstlerin. Mehr von ihr gibt es aber dennoch; nach dem Klick.

Spieleklassiker, die im Internetzeitalter angekommen sind

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Manche Kinder und Jugendliche können sich heute vielleicht gar nicht mehr vorstellen, dass es eine Zeit gab, als man noch nicht über das Internet gespielt hat. Eine Zeit, in der es das Internet noch nicht einmal gab und die Kinder entweder miteinander auf der Straße spielten oder so etwas wie ein übergroßes und dickes Smartphone besaßen, mit dem man jedoch weder telefonieren noch Nachrichten verschicken konnte, das auch nur ein paar Knöpfe besaß, keinen Touchscreen hatte und auf den Namen Gameboy hörte. Doch so eine Zeit gab es tatsächlich und sie ist noch gar nicht lange her. Das Internet ist erst in den letzten zwanzig Jahren so richtig in Fahrt gekommen, davor kam man wie durch ein Wunder auch ganz gut ohne das World Wide Web aus.

Doch auch der Spielewelt hat das Netz ganz neue Dimensionen ermöglicht, die viele Spieler, egal ob Jung oder Alt, heute nicht mehr missen möchten. Immerhin haben wir so die Möglichkeit, nicht einfach nur vor uns hin zu spielen, sondern uns gleichzeitig mit anderen Spielern auf der ganzen Welt zu verknüpfen, uns an ihnen zu messen, Informationen und Erfahrungen auszutauschen und voneinander zu lernen. Etwas, das zumindest der gute alte Gameboy uns noch nicht bieten konnte. Trotzdem ist es auffällig zu erkennen, wie viele Klassiker bei den heutigen Browser Spielen wieder auftauchen, die uns im Internet geboten werden. Es scheint fast so, als würden diejenigen, die sich darüber freuen, neue Technologien nutzen zu können, trotzdem nicht ganz die Traditionen loslassen wollen, mit denen sie groß geworden sind. Hier sind deshalb ein paar Beispiele für Spieleklassiker, die wir heute ganz einfach im Internet spielen können.

1. Glücksspiele wohin das Auge reicht
Was war das früher für ein besonderes Erlebnis, in ein Casino zu gehen. Man machte sich schick, man plante den ganzen Abend dafür ein und fühlte sich dann unglaublich besonders, wenn man erst mal am Roulettetisch saß und überlegte, wie viel man denn nun einsetzen könnte. Zugegebenermaßen ersetzt das Internet mit Online Casinos wie 888 Casino oder 32Red dieses Gefühl nicht komplett, aber dafür hat man es so viel einfacher und erspart sich eine Menge Aufwand. Geboten wird in den Online Casinos, wie man sie heute im Netz findet, genau das, was man auch in einem richtigen Casino bekommen kann, nämlich die Möglichkeit, all den Spielen nachzugehen, für die man diesen Ort ja eigentlich auch aufgesucht hat.  Zwar fehlt der typische Aufwasch drumherum, doch auf den kann man schließlich auch ganz gut verzichten, wenn man nur am Ende einen Gewinn mit nach Hause nimmt. Gespielt wird natürlich auf Wunsch auch mit Echtgeld, wer sich hingegen noch nicht ganz so sicher fühlt, nimmt Spielgeld und tastet sich erst einmal langsam an das Ganze heran. Das Schöne an der Sache ist und bleibt aber, dass man ganz bequem zuhause vor dem Computer sitzen bleiben kann, ohne sich nach Feierabend noch aus dem Haus bewegen zu müssen. Oder man nimmt die von den meisten Anbietern gebotene App und spielt von unterwegs aus.

2. Tetris – Der eine Klassiker
Für viele, die damals mit dem Gameboy vorm Haus saßen und die Nachbarkinder neidisch gemacht haben, gab es einen wahren Klassiker mit einzigartigem Soundtrack, der sich bis heute als eines der beliebtesten Spiele überhaupt durchgesetzt hat. Die Rede ist natürlich von Tetris. Das Prinzip war dabei genauso simpel wie einfältig. Man war damit beschäftigt, unterschiedlich geformte Kästchen so einzuordnen, dass möglichst wenige Zwischenräume entstanden, die Formen also so perfekt wie es nur ging zusammenpassten. Schon damals waren viele erstaunt, wie ein so einfaches Spiel einen derartigen Suchtfaktor haben konnte, doch der Tetris-Manie verfielen tatsächlich einige. Der Wahn um das Stapelspiel hält bis heute an und so ist Tetris in der alten Machart natürlich inzwischen auch im Internet erhältlich. So sieht man jetzt wieder die Spielefreaks von damals vorm Haus sitzen, diesmal allerdings mit Smartphone oder Tablet in der Hand, die Tetris zocken. Ableger des Spiels in der bunten digitalen Neuzeit wäre zum Beispiel Candy Crush, ein Spiel bei dem man ebenfalls verschiedene Formen und Farben sammelt, dieses Mal allerdings in Form von quietschbunten Bonbons.

3. Pac-Man und die fressenden Monster
Ebenfalls in die Zeit der Tetris Fans fällt ein Spiel, das einem fast noch mehr Ehrgeiz abverlangen konnte. Die Rede ist von Pac-Man. Dabei zischte man mit der schnappenden Pac-Man Figur durch ein Labyrinth und beschäftigte sich hauptsächlich damit, Punkte aufzufressen und nicht selber von Monstern gefressen zu werden. Mit Erscheinen dieses Spiels war ein neuer Wahn in den 80ern ausgebrochen, der sich rund um den Kreis mit dem Mund drehte, den man sogar beim Einschlafen noch vor sich sah, wenn man mit ihm den Tag über zu viel Zeit verbracht hatte. Wer heute ins Netz geht, findet zahlreiche neue Versionen des Spiels, die zum Teil ein wenig ausgeklügelter sind als das Original. Den Reiz hat es aber dennoch nicht verloren, weder für Jung noch für Alt.

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