Chris

<- bloggt seit 2007. Liebt: Raketen, Edward Sharp & Norwegen. - Viel Spaß hier ♥

high-supplies.com – Geiles Grünzeugs!

Unbenannt

Das muss man sich mal vorstellen: Es gab in einem Hamburger Ladengeschäft, einige – ich nenne sie nun mal – Ganja-Seed-Automaten, an denen "Bedürftige" für um die 20€ ein Paket (natürlich weibliche) Samen – ja DIE Samen – einkaufen konnten. Der Laden hieß treffender Weise Mediseed und richtete sich in erster Linie, an Konsumenten, die aus medizinischer Sicht auf das Wunderkraut angewiesen waren, bzw. sicherlich auch immer noch sind. Bekanntermaßen ist der Konsum von Cannabis hilfreich, zum Beispiel bei SchmerzpatientInnen, aber auch Krebskranke bekommen nach dem Genuss (jap, ist einer, ganz sicher!;) wieder mehr Appetit. Sogar die schmerzhaften Spassmen von Multiple-Sklerose-PatientInnen sind damit linderbar, wenn auch nicht in jedem Falle. Das ganze lief – natürlich – als Pilotprojekt und wurde auch selbstredend recht flott wieder eingestellt. Gute Aktion der Stadt Hamburg, nur leider verpuffte das Ganze. Im wahrsten Sinne des Wortes. Noch heute kommt man an Hanfsamen ziemlich einfach ran. Ja, immernoch – auch ohne Hamburg, einfach mal dem Link folgen; und schwupps, landet man in einer wunderschönen Auswahl von noch wunderschönerererern weiblichen Pflanzen; ein Segen, nicht nur für schmerzgeplagte Kiffer. Die Bilder auf dem Shop machen echt dermaßen Lust sich da ein fettes, fruchtiges Paket zusammenstellen zu lassen, und den eigenen Balkon in eine Mini-Farm umzubauen. Wie das glänzt und funkelt, einfach zu lecker, ey ;) Riechen tut das dann zwar sicher auch so ein ganz ganz kleines bisschen…aber meih, machste halt nen Deal mit dem Nachbarn; oder besser: Dem ganzen Haus (der ganzen Straße;). Es gibt auch eine Rubrik "medizinische Hanfsamen", dort finden sich lizensierte Sorten wie das allerseits beliebte Amnesia. Hach. Lecker. Und – ich bin da jetzt kein Profi – aber die Preise lesen sich echt ok, und im besten Falle bekommt man ja auch einige kleine Gefrierbeutel raus, aus so einem glitzerndem Mädchen. 

…klickt euch einfach mal durch da. Wer noch zusätzliches über Cannabis und Medizin erfahren möchte, der kann sich ja mal durch diesen Wiki-Artikel klickern. 

10.404 Kommentare. Nicht eine Zensur.

Unbenannt

Doktorsblog. Seit acht Jahren online. 10.404 Kommentare. Nicht eine (!) Zensur. So geht bloggen.

  • Lasst die Kommentare geschlossen, wenn ihr kein Feedback abkönnt.
  • ​Tut nicht so, als wären wir Leser euch was wert, wenn nur die Kultivierung eurer Egozentrik im Fokus stehen soll. 
  • Schreibt keine durchsichtigen SEO-Artikel, wenn ihr außer SEO nix (bis wenig) zu bieten habt. 

Ihr blöden Backpfeifen

(unter allen drei Artikel wurde die von mir vorgebrachte konstruktive – wenn auch harsch formulierte – Kritik weggelöscht, nicht freigeschaltet. Und ich hab nicht mal Vollidiot gesagt.) 

Danke für die 10.404 meist netten Kommentare ;) ♥ ;) Das wär's. Zurück zur Sache: Kaffee. 

immowelt. de hat einen coolen Köln-Blog!

immowelt

immowelt.de hat einen coolen Köln-Blog! Und zwar einen richtig coolen. Die Jungs und Mädels habe sich da einen prima Plan gemacht: Die bloggen nun auf ihrer Plattform über die Besonder- und Eigenheiten der jeweiligen Städte innerhalb ihres Portfolios. Ich habe mir eben die Kölner-Ecke mal genauer ansgehen. Und bin recht angetan, sowohl vom Look & Feel, als auch von der Schreibe der jeweiligen Blogger. Man merkt: Da schreiben Leute, die die Gegend über die gebloggt wird auch wirklich kennen. Das Magazin von Immowelt hat diesen Artikel hier, zum Beispiel: Colabor Köln, Raum für Nachhaltigkeit. Ich kenne den Laden, mag ihn sehr, der liegt nur  einige wenige Gehminuten vom Bahnhof Ehrenfeld weg, da läuft man eigentlich täglich vorbei, wenn man in Ehrenfeld wohnt. Und denkt sich so: Was machen wie da nur? Naja, man hat halt wenig Zeit sich immer ganz genau anzusehen, was da in diesen ganzen neuem Trend-Läden so abgeht. Um so praktischer, dass die Immowelt-Schreiberlinge sich echt vielen Ecken annehmen, die sicher nicht nur für die An- / Einwohner interessant sein könnten; für Menschen die sich eine bestimmte Ecke ausgeguckt haben, ist es sicher sehr praktisch, sich vorab über die kulturellen / geografischen Eigenheiten der künftigen Wahlheimat etwas genauer anzusehen, und sei es nur in Leseform. Die Texte im eben erwähnten Blog lesen sich recht authentisch und klingen für mich recht nah an den Plätzen und auch recht nach an den Menschen in den Städten; mag ich sehr den Style. Sie haben sogar den Ehrenfelder Leuchturm im Programm, seeehr gut :) Dazu kommt: Je Stadt nicht nur die Stadt-Artikel, sondern auch echt liebevoll geschriebene Veedel-Artikel (Kölscher Sprachgebrauch für Viertel…). Und: Es gibt einen Artikel mit Kölner-Daten bzgl. des Mietsspiegels in der schönsten Stadt am Rhein. – Den aber besser überblättern ;) 

Alles in Allem: Ein tolle, mehrwertiges Leseamgebot, nicht nur für Hinzuziehende! Da ist sicher auch auch für ein Kölner-Urgestein dabei; ich persönlich hatte schon in den ersten Artikel mehrfache AHA-Effekte.

Schaut mal rein da! 

 

 

Elgin Park. Buch und kurzer Film.

Es gibt ja Leute, die finden Modellbau doof. Ich wette, dass sind auch die Leute, die keine Katzen mögen.

Michael Paul Smith und sein Elgin Park –  ein 1/24 Modellbau-Lebenswerk – gingen vor ca. zwei Jahren schon mal durch die Blogs. Was neu ist: Der kleine Film hier oben. Und ein Buch. Ich mag vieles was mit Modellbau zu tun hat, und diesen nerdy Einschlag den der Herr hat, der ist auch echt köstlich. Ich glaube, da gab es früher auf DMAX mal diese Modellbauer-Serie. Gibt es die noch? Wo kann ich die als DVD kaufen? – Ich kann mir so einen Quark stundenlang reinziehen; gerade wenn das dann echt so hochwertig-leidenschaftlich zusammengebauter Kram ist, wie in dem Fall hier. Dazu hat der Herr 'ne Art eigene Fotografie entwickelt, guckt euch diesen Miniatur-Irrsin mal in Ruhe auf Flickr. Sagenhaft!

A 1/24th-scale recreation of everyday scenes from mid-20th century America, ranging from the 1920s to the mid-1960s […] No Photoshop was used in these images; they're all composed in the camera. It is the oldest trick in the special effects book: lining up a model with an appropriate background, then photographing it. 

– Ich will dahin. Alles anfassen.

Big Dog hat Nachwuchs: Spot

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Mist. Ich wollte eigentlich nie wieder über den Big Dog schreiben. Weil er aus transhumanistischer Sicht den Aspekt Angst zu sehr fördert; das Thema Uncanny Valley haben wir auch längst durch; der muss weg, das hatte ich 2012 beschlossen. Und mich daran gehalten. Jetzt kann ich aber nicht anders. Das Ungetüm hat Nachwuchs: Spot ist da: 

Spot is a four-legged robot designed for indoor and outdoor operation. It is electrically powered and hydraulically actuated. Spot has a sensor head that helps it navigate and negotiate rough terrain. Spot weighs about 160 lbs.

Hach, wie toll der doch Menschen in Not erschießen könnte.

(vor fünf Jahren hätte ich den einfach nur geil gefunden. Heute macht er mir… Sorgen. Das Alter? Oder weil der zu Google gehört? Beides?) 

Warum es mit Blogs in Deutschland nie was werden kann…

UnbenanntWarum es mit Blogs in Deutschland nie was werden kann: Weil es Bloggerinnen wie Mel gibt, die mir ernsthaft (und vor allem UNSERER potentiellen Kundschaft!) erzählen will, ihr Blog würde sie 1.400 € im Monat kosten.

Hier ihre Beispielhafte Rechnung, man beachte gewissenhaft den Hinweis, es handelt sich hier um durchschnittliche Fixkosten:

  • (zugrunde liegt der gesetzliche Mindestlohn von 8,50 €)
  • Blogposts (8 Posts á 5 Stunden inkl. Recherche, Rezeptplanung, Einkauf Lebensmittel, Kochen, Styling Food und Props, Fotografie, Bildbearbeitung, Text und Rezept schreiben, Fotos hochladen, Korrekturlesen; 40 Stunden): 340,– €
  • Moderation von Kommentaren und Spam im Blog (3 Stunden): 25,50,– €
  • Pflege der Social Media Kanäle (15 Stunden): 127,50 €
  • Archivierung und Ablage von Inhalten und Bildern (3 Stunden): 25,50,– €
  • Wartung CMS, BackUps, Updates Software und Plugins (3 Stunden): 25,50 €
  • Beantwortung von E-Mails, allgemeinen Anfragen, spezifischen Fragen zu Rezepten und Bloggen sowie Kooperationsangeboten (8 Stunden): 68,– €
  • Fortbildung Technik und Recht (2 Stunden): 17,– €
  • Vorbereitende Buchhaltung, Korrespondenz mit Steuerberater und Finanzamt (2,5 Stunden): 21,25 €
  • Abholung von unerbetenen Warensendungen von der Post oder den Nachbarn (2 Stunden): 17,– €

Schon Punkt 1: Wer den gesetzliche Mindestlohn im Kontext Blog, dann noch im Kontext Blog in Deutschland anführt, hat bei mir schon verloren und offensichtlich wenig Empathie für die Sache an sich. Bloggen ist Leidenschaft, das was sie da macht Kapitalismus. – Was sie natürlich machen kann, damit hab ich ja nix am Hut. Womit ich aber was am Hut habe: Mit dem Bild der Blogs im Lande ganz allgemein. Das wird nämlich nicht besser, wenn da so 'ne Kochmutti einfach nur Blödsinn verzapft. Ich habe ehrliche Kunden, die Glauben so eine Kacke nachher noch. Deren Geschäft läuft dann – trotz meiner Beratung auf solche Geldblogger nix zu geben – schleppender, weil sie solchen Geld für nichts und wiedernichts in den Rachen werfen. Ja, auch bei mir geht es da nicht ausschließlich nur um Leidenschaft, natürlich auch um Kohle. Nur: Ich verdiene mein Geld nicht mit ehrenlosem Gelüge. – Ich brösele ihre Rechnung jetzt nicht komplett auf, das ist mir viel zu blöde, alleine schon der Posten Computer, 55€, Monat…

Schmeisste vor lauter Kochen alle zwei Minute deinen dämlichen Laptop in dein goldenes Waschbecken, oder was?

Einen Computer hat jeder Haushalt zu Hause. Das ist so, als würde ich bei Advertorial / Werbe-Anfragen für meinen Blog meinen Preis mit der Anschaffung der teueren AEG-Spühlmaschine rechtfertigen. Völlig an den Haaren herbeigezogen, schädlich für alle Blogs, echt peinlich, Verarschung am Kunden; und dazu einfach nur viel viel zu durchsichtig. These: Sie ist sich darüber im klaren, dass ihre Leistung nicht viel wert ist, rechtfertigt ihre Preise damit, sich selbst von Links nach Rechts in die Tasche zu lügen. – Kann man manchen. –  Anders kann ich mir so 'nen Stuss jedenfalls nicht erklären. Oder sie ist bezahlt, damit sie besser bezahlt wird O__o Kann ich ihre Steuererklärung mal sehen, junge Dame?

Warum das mein Bier ist? Na weil ich seit acht Jahren blogge, nicht einen Cent investiert habe, den ich nicht eh investiert hätte, und dazu noch – wenns knapp wird – einige Hunderter im Monat mit dem Teil hier verdienen kann. Weil: Leidenschaft. Und kochen kann ich auch. 

Wenn nun also alle glauben was sie da schreibt, siegt mal wieder das Kapital über die Idee, und da Blogging sowohl Berufs- als auch Lebensalltag für mich ist, fühle ich mich bei sowas echt persönlich angepisst. Und das nicht zu wenig. Wenn sie nun so transparent ist, wie sie tut, …hier mal an dich direkt, werte Mel: 

Kannst du eben noch mal neu rechnen und das Wort BLOG aus dem Text nehmen? Wär' echt nice!

Ach, liebe LeserInnen, hier, n geiler Kochblog, kost' auch nix der Link: kantinaporn.wordpress.com

Update: Gerade kommt die Mail der Bloggerin, dass sie meinen Kommentar in ihrem Blog nicht veröffentlich kann, weil… ihr könnt es euch denken. Soviel dazu. Aber: Ja liebe Kunden, kaufen sie, kaufen sie, hier geht alles mit rechten Dingen zu und ihr Feedback können sie sich in den Arsch schieben. 

Update2: Jeder / Jede die da in den Kommentaren zustimmt und schreibt: Das zeige ich ab sofort meinen Kunden! sage ich: Man kann sich auch verkaufen, ohne sich zu verkaufen. Idioten. 

One Night in Skyrim. Oder: Was passierte mit Fraki?

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Eisriesen überrannten unsere kleine Fischerhütte, welche eingerahmt zwischen roten Arrillen und alten Eichen nahe des Sees Honrich lag. Nur Malacath mag wissen, welche Geister die längst vergessenen Unteufel in unsere Gefilde getrieben haben mochten. Nach einer beschwerlichen Reise ins Landesinnere trafen wir eines Morgens einen alten Abenteuer, der sich uns freundlich als Fraki vorstellte. Wir fassten schnell Vertrauen; so wir berichteten von unserem Unglück. Fraki war sehr mitfühlend für einen Menschen. Wie er uns berichtetet, lebte er seit mehr 50 Jahren zurückgezogen in einer kleinen Hütte, nicht unweit der Stadt Flusswald. Er gewährte uns Obdach und wir errichteten in den folgenden Tagen gemeinsam einen kleinen Verschlag für unsere Pferde in seinem wohlgepflegten Garten. Fraki sorgte sich um die Tiere. Bei Nacht habe er merkwürdige Geräusche gehört, sagte er uns, bevor wir gestern morgen alleine auf die Jagd aufbrachen. Er wolle südlich bei Weißlauf einen alten Bekannten treffen, wir würden uns am späten Nachmittag wiedersehen. Wie die letzen Abende auch würden wir Wildeintopf kochen und uns erneut mit Skooma die laue Nacht der Zweiten Saat vergänglich machen.

Wir sahen Fraki nie wieder lebendig…

Wir sind schockiert!

Bei Akatosh! Was ist hier passiert? – Blankes Entsetzten. Als wir am frühen Nachmittag zurück zur Hütte kommen, liegt Fraki tot in seinem Bett, Blutspuren vor seinem Lager. Wir versinken in tiefe Trauer, die Nacht umfängt uns wie der kalte Griff Illujankas. Im Morgengrauen lässt uns die vierte Flasche des colovianischen Weinbrands endlich in einen unruhigen Schlaf fallen.

Das Begräbnis im Unwetter

Am nächsten Tage – wir sind gefasster, doch immernoch sehr erschöpft- , folgt das Unvermeidliche. Wir begraben Fraki bei Trauerwetter unweit der von ihm so geliebten Eiche. Kampfeslustige Zweiglingmatronen im Umland bekommen anschließend unseren Weltenzorn zu spüren. Nach einem kärglichen Abendmahl verbringen eine weitere Nacht in Frakis Hütte.

Wir weinen

Am Morgen finden wir sein Tagebuch, welches aufgeschlagen auf einem Regal unterhalb des Dachfenster liegt. – Auch wir empfanden echte Zuneigung für Fraki. Wir nehmen uns fest vor, seinen mysteriösen Tod nicht ungesühnt zu lassen.

Himmelsrand dreht sich weiter

Am Mittag klärt sich der Himmel auf, Himmelsrand verhöhnt seine Toten. 

Wir rasten unweit von Frakis Hütte, um uns am Abend auf die Suche nach einer versteckten Truhe zu begeben, die Fraki in vielen Gesprächen nicht nur beiläufig erwähnt hatte. Vielleicht finden sich dort Hinweise auf die Identität des Mörders. Denn ein Unfall war das keinesfalls…

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