Monthly Archives: März 2008

Mittelerde und Citadel-City Mix

(EDIT: DER AUFMERSAME FEED-LESER HAT EVENTUELL EBEN UNREGELMÄßIGKEITEN IN DER ARTIKEL-CHRONIK BEMERKT: Der Schuldige wurde ausgemacht, hat jetzt Blog-Verbot und darf nun sein Kämmerlein nicht mehr verlassen! Bis er Geburtstag hat….)

Mittelerde = erdachte mythologische Fantasy-Welt (Tolkien) /  Citadel = eine uralte Raumstation aus meinem aktuellen Lieblingsspiel ;) Die wehrten Betrachter möchten doch bitte mal auf das Bildchen klicken. In voller Pracht sieht das erst richtig klasse aus; ne Menge Details. Hat was, das Szenario.
gesehen auf webpark.ru …wo sich mal wieder keine Quelle auffinden lässt….

Future Windhundbotrennen – Syd Mead

Auf der Seite cgsociety.org gibts derzeit ein "Artist Profile-Special". Unter anderem wird dort das oben zu sehende Bild präsentiert, und natürlich der dazugehörige (CGI-) Künstler: Mr. Syd Mean

Interessant finde ich seine Kunst-Philosophie: "Nicht zu weit in die Zukunft denken…" Was dann dabei rauskommt, kann man dann bei cgsocietys.org nachlesen. Ein kurzes Video, ein Interview, sowie weiterführende Links finden sich auch dort. Ich steh drauf, auch auf die Future-Karren die der so vom Stapel lässt. Sehr schnieke!

Edit: Bigod hat in den Kommentaren rumgepupt, ;) …und mich auf die richtige Schreibweise des Künstlers hingewiesen: "Mead – mit "d", nicht mean – mit "n". Thx fürs pupen!

Shepard, Ihr Einsatz! Mass Effect-Add on verfügbar!

Juhu! Ab sofort gibts auf dem Xbox-Live Marktplatz die (erste) lang erwartete Mass-Effect  Erweiterung zum downloaden! Mit "Bring down the sky" wurde auch ein aussagekräftiger Name für das Add-On gefunden. Im Download versteckt sich:

  • 1x eine neue Welt: Eine mobile Asteroiden-Station
  • 1x eine neue Alienrasse: Die Batarians.
  • 1x 1,5-2 Stunden Spielspaß

Die Jungs und Mädels dieser Alienrasse haben sich dann auch glatt über die o.g Station hergemacht, diese gekapert, und sich auf den Weg in Richtung des Zentral-Gestirns "Terra Nova gemacht". Warum? Na klar: Um alles und jeden, der sich nicht zum Volke der Batarians zählt, auszulöschen, zu vernichten. Ehm,,….da hat natürlich der Retter des Universums, Commander des legendären Schiffes "Normandy", Mr. Chris Heil Shepard ein kräftiges Wörtchen mit zu reden!

"Zivilisten, fürchtet euch nicht. Der Commander hat um 18h Feierabend….so lange müsst Ihr die Stellung halten. Rettung ist auf dem Weg!

Der Spaß kostet 400 MS-Point (ca. 5€ ) und soll ca. 1-2h vorhalten. Ich freu mich! Endlich darf ich die Normandy auch mal wieder starten lassen. Für was wichtiges. Nicht nur, um die letzten Mineralien der Galaxy zu "erobern". …

Comander Shepard –  an Bord der Normandy, Over and Out!

Die Matrix des William Gibson

So langsam legt sich mein Flash wieder. Denn nichts anderes war die Lesung von W. Gibson im Kölner Gloria – Theater: Er hat den Mund aufgemacht; ich war geflasht. Eigentlich war schon das auf die Bühne kommen sehr flashig: Sichtlich vom Jetlag gerädert, ein x-beliebiges Shirt über die Jeans, in Sneakers, betrat William Gibson die Bühne. Es gab sogar einige Jauchzer, was Mr. Gibson kalt lies. Der Mann kennt keine Starallüren. Dafür aber Die Ärzte. Der Blogeintrag dazu findet sich hier.

Schön, dass der anwesende Kritiker dann auch mal nachhakte, woher denn die Faszination für die deutsche Band rühre: Gibson hatte keine wirklich adäquate Antwort in petto, stellte daraufhin jedoch Überlegungen an, in welcher kulturellen Matrix die Ärzte wohl hier in Deutschland angesiedelt sein mögen. Für mich persönlich gab es an diesem Abend zwei große Überraschung: Zum einen war ich sehr angetan von der Tonierung, seiner Mimik und dem Südstaaten-Englisch, welches sehr gut zu verstehen war. In den Kommentaren schreibt kioopi:

Gibson hat genauso gelesen wie ich es mir vorstelle wenn ich seine Bücher lese.

Dem habe ich nichts hinzuzufügen.

Zum anderen: Ich bin mir durchaus darüber im Klaren, dass Gibson einen sehr speziellen, diffizilen Humor besitzt, trotzdem war ich sehr angetan  von seiner jetlaggi – humoristischen Art; wie er beispielsweise ein wenig über seine Rückkehr zum Science Fiction (mit ca. 27 Jahren ) und andere Inspirationsquellen plauderte, dass war schon einmalig –> Autos die aussehen wie Raumgleiter und Spaceships, leere Postämter die mit Fiktion gefüllt werden möchten. Irre. Seine Zuneigung zu Verschwörungstheorien tat er auch kund; so hätten diese etwas einfaches, simples, wonach sich doch heute manch einer sehnen mag (sinngemäß)

Nebenbei erwähnt waren die gelesenen Text aus "Spooky Country / Quellcode" absolut erstklassig ;)

Fesselnd, informativ, illusionierend, paranoid, detailliert, futuristisch, einfach prima. Der Mix aus Drogendealern, Künstlern, Spionen, die augenscheinlich alle einem bestimmten Seecontainer hinterherjagen, klang schon sehr nach  mitreißenden Charakteren.  (Den Beruf des Literarturkritikers habe ich hiermit nun endgültig verfehlt).

Simon Eckert war für die deutschen Parts zuständig, und war für meinen Geschmack etwas zu sehr Schauspieler als Vorleser. Was daran liegen mag, dass er ein solcher ist. (Schauspiel Köln) Ich (der das Buch noch nicht vorher angerührt hatte, weil ichs von "ihm, dem William"  vorgelesen bekommen wollte…) hatte trotzdem den Eindruck das die Übersetzung des Textes sehr gelungen ist. Der Eindruck das W.Gibson einem Oberflächen-Fetischismus  verfallen ist, hat sich für mich bestätigt: Niemand beschreibt Muster/Oberflächen/visuelle Reize so wunderbar wie er. Das da die deutsche Übersetzung etwas ins stocken gerät, ist klar.

Der Abend war einfach zur kurz; er hätte mir das ganze Buch vorlesen können, ich hätt'  mich keinen Millimeter bewegt. Natürlich konnte ich es mir dann auch nicht nehmen lassen, mir meinen Neuromancer von ihm signieren zu lassen!

Die Schultertasche umgehängt, leicht buckelig, ein schräges Lächeln im Gesicht, sitzt er dort; bereit aufzustehen, sollte es plötzlich nötig sein, aus dem Cyberspace zurück in die andere Welt zu switchen. Denn wir bewegen uns heute ständig im Cyberspace, sehen nur ab und an mal nach, ob es die richtige Welt noch gibt (sinngemäß). In meinen Augen einer der großartigsten Schriftsteller der Zeitgeschichte, ein Visionär und Freak. Ich spare mir an dieser Stelle ein Zitat von ihm; er schreibt so viel was man ständig mantra-mäßig vor sich hinblubbern könnte. Gibson noch mal in Deutschland? Ich bin da.

Ich mag den Mann. Und das was er schreibt.

Jetzt noch etwas mehr.

Cyberpunk Games – für lau!

Auf der Website abandonia.com findet man eine riesen Sammlung an alten (DOS)-Games. Zu 90% sind die alle schon so alt, dass man sich diese doch glatt umsonst runterladen kann.

Sehr interessant: Man kann in der  Suchmaske ein Häckchen bei "Theme: Cyberpunk" setzen, und schwupps werden einem längst vergessene Klassiker aufgetischt. Darunter findet sich z.B das Game B.A.T. oder auch Neuromancer. Hier zwei kleine Impressionen:

Hach, hätt ich mehr Zeit, würd ich die alle (noch)mal anspielen. Den C64/ Amiga500/ 386er  hab ich nämlich leider nicht mehr….

(Beitrag rüber zur CPC geschoben)

Chris vs. Dubai-Killer-Cat-Connection

(Kurz zum Hintergrund: Die Firma netsolution FZE möchte – zu unrecht! – ca. 60€ von mir kassieren, wegen einer angeblichen Anmledung bei irgendeinem Nachbarschafts-Community-Gedöns. Google entlarvte dann den Laden auch sofort als Schwindelfirma!) Hier meine Antwort, auf deren Zahlungsauforderung, bzw. der "Beweiß-Mail" aus Dubai:

Guten Tag, 
ich möchte kurz zu Ihrem Suchauftrag Stellung nehmen: 
Sie haben geschrieben: (Feststellung der Anmelde-IP) "Ihre IP: 87.xx.xxx.xx"  

 —> Da muss wohl die berühmte 6-beinige Katze über die Tastatur gelaufen sein. Bei Netcologne, natürlich, nicht bei mir! Evtl. möchten Sie ja Interpol, Homeland Security, das FBI, Emil und die Detektive, oder sonst wen beauftragen, um den aktuellen Standort des famosen behaarten Übeltäters zu ermitteln!?  

Sie haben geschrieben: (Grüße) "Ihr Supportteam"

—> Freuen würde ich mich, wenn Sie mir einen festen Ansprechpartner aus Ihrem Hause für die zukünftige Korrespondenz nennen könnten.
Diesem würde ich selbstverständlich alle mir vorliegenden Daten überlassen, welche zur Aufklärung des "Six-Feet-Killer-Cat"-Falls beitragen könnten.

Solche Ungeheuer müssen doch in einem Rechtsstaat verfolgt werden! Da muss doch mal jemand einen Riegel vorschieben! Ich werde weiterhin natürlich umgehend alle mir bekannten Tierauffangstationen aufsuchen, um dort weitere Nachforschungen anstellen zu können. Sollte ich das Monster in die Finger bekommen, werde ich es schnellstmöglich per Luftpolsterumschlag an Sie übersenden. Also, bitte nicht erschrecken, sollten Sie in Ihrer Post ein "sich bewegendes" Packstück vorfinden.

Hochachtungsvoll
Christian Heil aka Cat-Catcher "H". 

PS: Just in diesem Moment erreichet mich folgender Hinweis: "Dieses Bild wurde bei Nacht geschossen. Es zeigt die 6-füßige-Killer-Katze. Letzte Sichtung: Dubai!"
Angehängt an diesen (anonym gesendeten) Hinweis erreichte mich dieses Bild:

Sollte sich das Ungeheuer etwa in Ihren näheren Umgebung aufhalten? Ich hoffe das beste für Sie, und drücke ganz fest die Daumen das dem nicht so ist. Es gibt Berichte über das verschwinden ganzer Firmenkomplexe inklusive deren Briefkästen

(Die Piratenkatze kommt von flickr, cc, Essjay in NZ)
(mehr Dubai-Ärgernisse)

Wiliam Gibson – Gloria,Köln! Heute!

Nur noch mal zur  Erinnerung:

William Gibson – Zwischen Matrix und Quellcode

Donnerstag 06.03., 20 Uhr, Gloria Köln
Apostelnstraße 11, Innenstadt
VVK € 10 / AK € 13

Evtl. sieht man sich ja dort. Ich gebe zu: Der Anlaß für diesen Beitrag ist eigentlich ein eingehender Link von mindsharing.de. Dort ist nämlich ein Zitat des Großmeisters nachzulesen, welches ich nun einfach mal rüberkopiere:

Natürlich haben wir keine Ahnung, wer oder was die Zukunft bevölkern wird. So gesehen haben wir keine Zukunft. Nicht in dem Sinn, wie unsere Großeltern eine hatten oder jedenfalls zu haben glaubten. Eine vorstellbare Zukunft der eigenen Kultur war ein Luxus vergangener Zeiten, als das ›Jetzt‹ noch stabiler und dauerhafter war. Für uns hingegen kann sich alles so jäh und grundsätzlich ändern, daß eine Zukunft wie die unserer Großeltern nicht mehr möglich ist, weil sie nicht genügend ›Jetzt‹ als Grundlage hat. Wir haben keine Zukunft, weil unsere Gegenwart so flüchtig ist. Wir haben nur das Risikomanagement. Den Spin des momentanen Szenarios. Mustererkennung.

Foto: William Gibson by Fred Armitage, CC-Lizenz

„Burning Chrome“ – Ausführliches Review

Nicht von mir. Ein Review der Kurzgeschichtensammlung "Burning Chrome" (written by W.Gibsons)  ist sicher keine Sensation. Was mir jedoch gut gefällt, sind die Bilder die scifi.darkroastedblend.com rausgekramt hat:

            

Weitere schöne Bilder, sowie das Review dann drüben, bei scifi.darkroastedblend.com.
Ahso: "Er" kommt morgen nach Köln. Ich ja auch,wohn ja da, Freu mich drauf.

Cookie Consent mit Real Cookie Banner