Ein echter Hammer. Klasse gemacht, Herr Fischer aus Berlin. Das Original ist spitze, ihr Remix noch 'ne Ecke spitzer. So kann man arbeiten.
Monthly Archives: September 2011
…and the winner is…
Ist doch unfassbar. Der Kerl, der folgendes über meine wunderschönen neuen Nike-Schuhe gesagt hat… ich zitiere:
Schön geht natürlich auch anders, die hier sehen aus wie die Kampagne wie ein Sprudelwasseretiket.
… gewinnt das Dings! (Seht ihr wie der versucht 'Etikett' zu schreiben? Hat der Geschmack? Kann der Schreiben? Sätze bauen? …nee, alles nicht. Verdient hat der's ja eigentlich auch wirklich nicht, ey….!:)
Wie ihr dem Video oben entnehmen könnt, hat rollinger aber auch zu Recht gewonnen. Er hat nämlich auch als einziger alle Lose gezogen, die er kriegen konnte (Artikel, Tweet und Comment). Insofern wird die Mühe belohnt (Ich freu' mich, wenn du dir im def-shop ein Kleidchen aussuchst, rolli. Mail mit Code ist unterwegs). An alle: Mir hat's Spaß gemacht! Ich hoffe euch auch ein wenig. Wenn's passt, machen wir doch noch mal sowas, oder? Ne Roboterverlosung fänd' ich gut. Oder so.
Danke für's mitmachen und bis zum nächsten mal!
Lesetipp: Thoreau’s Walden
Sonst poste ich ja mal ganz gerne einige Lese- & Anguck-Empfehlungen, die einen Querschnitt meiner literarischen Interessen repräsentieren. Diese eine Buch, welches ich nun vorstellen möchte, ist jedoch so besonders, das kann ich nicht einfach so mit ein paar anderen ablichten und hier einkleben. Denn dieses Buch hat mich schon nach den ersten drei Kapitel mehr fasziniert (und auch inspiriert), als alles, was ich in diesem Jahr sonst so auf dem Nachttisch liegen hatte. Es geht um Walden oder Leben in den Wäldern von Henry David Thoreau.
In Walden beschreibt Thoreau sein Leben in einer Blockhütte, die er sich 1845 in den Wäldern von Concord (Massachusetts) am See Walden Pond baute, um dort für mehr als zwei Jahre der industrialisierten Massengesellschaft der jungen USA den Rücken zu kehren. Nach eigener Aussage ging es ihm dabei jedoch nicht um eine naive Weltflucht, sondern um den Versuch, einen alternativen und ausgewogenen Lebensstil zu verwirklichen (wiki).
Die 68er und/oder Literaturkenner unter euch werden jetzt sagen: Alter Hut. Wieso kommste denn da erst jetzt drauf? Kann ich euch sagen. Als ich das andere Thoreau-Referenzwerk (Über die Pflicht zum Ungehorsam gegen den Staat) las, muss ich so gerade eben aus dem Teenager-Alter raus gewesen sein. Das war mir damals alles irgendwie zu….zu weit weg. Zu hochgestochen und zu unrealistisch. Heute – so ca. 10,12 Jahre später -, ist das anders. Sehr anders. Heute verstehe ich viel besser was Thoreau meint, wenn er schreibt:
Die Wege, auf denen man Geld gewinnen kann, führen fast ausnahmslos abwärts.
Oder hier, das ist auch wie aus meiner Seele herausgerissen:
Ihr glaubt, dass ich mich selbst arm mache, indem ich mich von den Menschen zurückziehe, aber in meiner Einsamkeit habe ich mir ein seidenes Gewebe wie eine Schmetterlingspuppe gesponnen, und gleich einer Nymphe werde ich in Bälde als ein vollkommeneres Wesen hervorgehen, einer höheren Gesellschaft würdig. Durch Einfachheit, gewöhnlich Armut genannt, ist mein Leben konzentriert und damit organisiert, ein Kosmos, während es vorher unorganisch und knotig war.
Nicht, dass ich heute sehr viel enthaltsamer oder ärmlicher leben würde, als noch vor einigen Jahren. Dennoch – so meine Einbildung – begreife ich heute viel besser, was mir gut tut, was meinem Leben Relevanz verleiht. Damals waren es urbane Hauswände, die ich verschönerte. Heute finde ich eine alte Eiche genau so schön, wie sie ist. Ich habe weniger Drang etwas großes zu verändern. Eher freue ich mich über die kleinen – aber feinen -, Lebenslinien, die mir das Leben gerade in den letzten fünf Jahren in mein Gesicht gemalt hat.
Noch mal Wiki eben:
In vor-marxistischer Zeit war es in vielen Arbeiterhaushalten zu finden, im 20. Jahrhundert inspirierte es dann die Naturschutzbewegung ebenso wie die 68er-Generation. Auch außerhalb der Vereinigten Staaten fand es breite Anerkennung, so berief sich beispielsweise Mahatma Gandhi mit seinem Ideal des gewaltfreien Widerstandes und seiner asketischen Lebensführung ausdrücklich auf Walden.
Gandhi. Man mag von ihm halten, was man möchte. Seine literarische Orientierung teile ich. Aber sowas von. Einen habe ich noch:
Ich habe nie eine Gesellschaft gefunden, die so gesellig war, wie die Einsamkeit.
Ich korrigiere: Nicht nie, sondern in meinem Falle eher ganz selten. Mal sehen, wie ich in zehn Jahren über dieses Thema denke. Bis dahin habt ihr das Buch alle gelesen, und pflichtet mir bei. Hoffe ich.
Amazon-Partnerlink: Gibt es nicht. Das wäre nicht in Thoreaus Sinn gewesen. Da bin ich mir sicher.
Zumindest etwas, was ich sicher weiß.
Katzentumblr
Ein ganz ganz großartiges Katzen-Tumblr-Blog. Mehr gibt es nicht zu sagen.
- More cats: shiro-tyatora-tibi.tumblr.com
Alex Ries aka Abiogenisis
Dieses meisterlich gezeichnete Fluggerät nennt sich Ultralight, sieht auch so aus, und ist so ziemlich das unorganischste Stück aus der spannenden Galerie von Alex Ries aka Abiogenisis. Unorganisch deshalb, weil die weiteren Paintings mehr nach Alien aussehen, als nach Flugzeug. Beziehungsweise der Mix aus beidem macht's erst so richtig ansehnlich. Biopunk deluxe. Wirklich nett finde ich auch, dass Alex sich richtige kleine Stories zu seinen Bildchen ausdenkt:
The vehicle here is carrying a photographer on a wildlife photography trip along the Bhani Peninsula
Is' klar.
- Mehr davon: alexries.com
- devArt-Profil: abiogenisis.deviantart.com
Kretische Impressionen
Tolle Vorstellung: Nach einer Wanderung am Morgen, und einer Thalasso-Spa-Therapie am Nachmittag, die Liebste an diesen Tisch geleiten. Und vier Stunden schweigen. 2,5 Tage Griechenland wirken wie ein mentaler Powerriegel. Sollte man viel öfter machen, sowas. Nicht, dass ich mich beschweren könnte. Immerhin war ich dieses Jahr schon das zweite mal in Griechenland eingeladen. Anbei einige Impressionen von einem wirklich schönen Blogger-Wochenende auf Kreta.
Private Pool! Tsikoudia für alle!
Diese Farben. Gut für's Auge.
Meta-Fotoshooting: Models: Kerstin und Oliver.
Des Menschen bester Freund: Der Steinhund!
Unserer Rally-Ausrüstung. Danke an holiday autos!
Ich mach' doch nur ein Foto! ;)
Manchmal möchte ich mehr töpfern und weniger facebooken. Die Jungs von kritikaceramica.gr haben für uns Blogger sogar tolle Einzelstücke angefertigt. Mehr Infos: Hier.
Mondlandschaften mit Zivilisationsfragmenten.
Kontrastreich. Wie die ganze Insel. Spannend.
Anarchokoch Chris mit Laseraugen.
Es war schon meine zweite Kochlektion mit den Jungs. Unglaubliche Leidenschaft; spürbar bei jedem Handgriff. Voll gut.
- An Oliver, Jan, Ludwig, Karsten und Stefan: Es war toll euch kennenzulernen (Also die letzten drei, mein' ich) und ich freue mich auf ein baldiges Wiedersehen (eventuell ja in Kürze in Stuggi-Town).
- An Kerstin und Christos von Aldemar, an die Jungs und Mädels von TUIfly, an holiday autos, an die netten Damen der Filoxenia Lounge am Airport, an alle, die uns diese zwei tollen Tage ermöglicht haben; und überhaupt an all' die unglaublich gastfreundlichen Menschen, denen wir am Wochenende begegnet sind:
Ευχαριστω!
…und an die Leser dieser Zeilen: Fahrt nach Griechenland. Es lohnt sich. Dieses Land hat soviel mehr zu bieten, als Grillplatte Athen und Schuldenkrise. Du kommst als Gast und gehst als Freund.
So fühlt es sich wirklich an.
I ♥ Crete
Ich liebe dieses Gefühl. Klebend, schwitzend und völlig übermüdet an einem kretanischen Strand zu liegen, und zu wissen, dass dieser wunderschöne leuchtend-gelbe Stern da oben auch dann noch da ist, wenn ich längst das Zeitliche gesegnet habe. Genau wie die Wellen, die an den Strand klatschen. Die sind halt einfach nur, und kümmern sich 'nen Scheiss um gar nichts. Wundervoll. Ein ähnliches Gefühl habe ich auch immer dann, wenn ich auf Wanderung an Gewässern verharre, innehalte, pausiere. Ein Gefühl der Gewissheit. Der Beständigkeit. Einfach nur ♥
…so 'ne Mittelmeer-Insel ist aber doch noch mal was anders.
Danke schon jetzt an Aldemar & Hotels Spa, für einen tollen Tag, und zwei weitere, die noch folgen werden. Jetzt gibt's Cocktails mit Meerblick Und dann Sushi mit Reis. Nehme ich an. Viele Grüße von der Insel, bis in Kürze!
Trailer: Robotroplis
Erst werden die Blechbüchsen als Nanny eingestellt, dann fressen sie unsere Kinder. Gerade noch spielten sie mit uns Fußball, und plötzlich spielen sie Fußball mit uns. Das Setting, welches der Filmemacher Christopher Hatton sich da für seinen 100-Minütigen Film Robotroplis ausgedacht hat, klingt jetzt nicht sonderlich originell. Sieht dafür aber mal richtig klasse aus. Die Jungs von robonews.de schreiben dazu:
Der Titel des Films ist eine direkte Anlehnung an den Titel des Films „Metropolis“ von Fritz Lang aus dem Jahr 1927. Die Geschichte ist schnell erzählt. In der Stadt Robotropolis will die Menschheit ihren Traum von einer Welt ausprobieren, in der Roboter den Menschen dienen.
Und dann folgt das unvermeidliche: Die Bots befreien sich, die Versklavung hat ein Ende, die Revolution der Maschinen beginnt. Leider ist bisher nur eine Veröffentlichung in den USA geplant. Wenn wir aber alle zusammen ganz laut Ich will, Ich will schreien… vielleicht hört's ja einer.
Ich will!
- Mehr zum Film: bleibergent.com
- Entdeckt: robonews.de














