Pamela Wilson. Der Name klingt ja zunächst mal recht harmlos. Das sich dahinter eine Dame versteckt, die mit fast jedem ihrer Motive, fast jeden meiner Nerven trifft, konnt' ja wirklich keiner ahnen. Hier mal eben ein Auszug aus ihrer Website:
Pamela Wilson’s works of art transcend the commonplace to enter the realm of the sublime and otherworldly. She develops haunting images that evoke moods and memories inspired by real life, and which create a remarkably compelling narrative.
Besser hätte ich es auch nicht sagen können. Beziehungsweise schon. Aber das wisst ihr ja. Grundsätzlich scheint ihr alles zu liegen, was mit Blut, Tot, Dunkelheit und Verstörung zu tun hat. Genau nach unserem Geschmack, also. Well done, Mrs. Wilson!
Die Damen imitieren den Roboter viel besser, als die Roboter die Damen imitieren. Das gibt doch Hoffnung! Sonst: Text witzig, Roboter witzig, Ladies witzig, Musik witzig. Alles echt ziemlich witzig #hihi
Voll spannend: Eine Maschine spielt an einer Maschine Pong gegen einen Menschen. Das sind schon echt komplexe Algorithmen, die da im Schädel des Roboters werkeln. Nicht, dass ich das sicher wüsste; ich vermute es aber einfach mal. Außerdem sieht der Blechkopp auch viel schlauer aus, als das Menschlein auf der anderen Seite der Pong-Maschine.
…warten wir's mal ab, wie lange es noch dauert, bis eine Maschine an einer Maschine mit einer anderen Maschinen Menschen-Pong spielt. So 2143 ist's soweit. Schätze ich. Schon wieder.
Endlich mal wieder ein politisch-künstlerisches Portfolio, bei dem jedes einzelne Werk für mehr als nur einen Augenblick zu fesseln weiß. Der Niederländer Ger Eikendal kreierte schon in den 80er Jahren Kunstwerke, die bis heute kaum an Relevanz verloren haben.
Streckenweise recht surreal; aber immer mit dem gewissen Augenzwinkern. Die Motive wirken oft verstörend; gleichzeitig aber auch hoffnungsvoll (doofes Wort dafür; mir fällt aber nichts passenderes ein). Gerne nimmt er auch mal das eine oder andere Medienblatt (Die Times, zb) oder Großmogule der Getränkewirtschaft (Coke) auf's Korn. Sooo doppeldeutig sind die Werke eigentlich gar nicht; die Doppeldeutigkeit entsteht im Kopf des Betrachters.- Wahre Kunst, halt.
…eins noch: Lasst euch von dem Bild hier oben nicht täuschen: Die weiteren Paintings sind etwas farbenfroher. Mein dunkles Ich mag halt dieses grau in grau ganz gerne.
Voller Support von meiner Seite! Hier noch mal in Text-Form:
Sehr geehrte Regierung der Bundesrepublik Deutschland,
wir möchten Ihnen für die uns geschenkte Aufmerksamkeit danken, welche uns aktuell durch die Neueröffnung des Cyber-Abwehrzentrums zuteil wird, und diese sogleich nutzen, um unseren Zielen ein Stück näher zu kommen. Auch wenn die massive negative PR uns eher wie Terroristen aussehen lassen möchte, so sind wir doch vor allem eines: mündige Bürger. Aktuell ist das Vertrauen in die Politik in Deutschland auf einem historischen Tief. Nur noch 9% der Wähler vertrauen denjenigen, die Sie eigentlich vertreten sollen. Die Wahlbeteiligungen lassen mehr und mehr nach, da sich anscheinend nichts ändern lässt.
Als mündige Bürger wollen wir nicht weiter den Machenschaften unserer Politiker hilflos ausgeliefert sein. Und um dies zu ändern, müssen wir etwas dagegen unternehmen. Als mündige Bürger der Bundesrepublik Deutschland möchten wir Sie auffordern:
Ihre Nebeneinkünfte absolut transparent darzulegen, sowie jegliche Art von Zuwendungen. Wir haben uns den Lobbyismus lange genug angesehen. Wer nichts zu verbergen hat, der hat nichts zu befürchten. Desweitern sollten Sie sich aktiv um Mitbestimmung kümmern. Wir leben im digitalen Zeitalter und auch wenn das Internet für Sie noch ein Buch mit sieben Siegeln ist, so stellt es trotzdem eine Möglichkeit dar , die Bevölkerung in wichtige Entscheidungsprozesse einzubinden. Der CCC oder die Piratenpartei werden Ihnen dabei sicherlich gerne mit Rat und Tat zur Seite stehen. Außerdem möchten wir gerne, dass Sie persönlich Verantwortung übernehmen.
Unser Vorschlag wäre, dass die Pensionsansprüche unserer Politiker an Ihre Leistungen gekoppelt werden. Maßstab wäre hierbei die Zufiedenheit der Bevölkerung mit Ihrer Arbeit. Vielleicht hilft Ihnen das, Entscheidungen wieder nur nach ihrem eigenen Gewissen und zum Wohle der Gesellschaft zu treffen und sich mit der Materie, über welche Sie entscheiden sollen, intensiever auseinanderzusetzen. Sollte Ihnen auffallen, dass Sie ihr Amt bis jetzt nicht mit der nötigen Sorgfalt ausgeübt haben, dann bitten wir Sie Ihren Rücktritt zu erklären. Wir sind uns sicher, dass große Teile der Bevölkerung diese Meinung teilen.
WIR SIND ANONYMOUS! WIR SIND VIELE! WIR VERGEBEN NICHT! WIR VERGESSEN NICHT!
ERWARTET UNS!
Danke an Olaf, der das beim daMax rausgehauen hat! Olaf schreibt auch noch ein paar Worte dazu, warum er die Anons unterstützt. Ich teile seine Meinung und Ansicht in der Sache uneingeschränkt!
Update: Weil wir in einer neudeutschen, nazihaften Zensur-Kapitaldiktatur leben, wurde das Video von Frau Merkel persönlich bei YouTube entfernt. HIER ist es aber schon wieder, sagt der Olaf! (Vielleicht sollte man den Anons mal sowas wie Tubemogul näher bringen…)
(Ich mach' einfach mal weiter, was? Eins vorab: Zu viel mehr als sporadischen Blogposts komme ich auch in den nächsten Tagen nicht. Das Leben ist sehr vielschichtig, derzeit. Ich hoffe, dass ich ab dem nächsten Monat zu mehr komme. Ich versuch's!)
Der Mexikaner Alejandro Durán knippst Plastik. Da ich gerade von einer der naturnahsten Wanderung meines Lebens komme (es war recht kurz; dafür aber nass und windig bis zum geht nicht mehr), passt mir das Thema gerade ganz gut in den Kram. Ich habe Feuer gemacht; habe geköchelt, habe draußen genächtigt. Ohne Spuren zu Hinterlassen. Doch was nützt es, wenn der durchschnittliche deutsche Wandersmann seinen Dreck wegräumt; die Großkonzerne des Planeten aber sämtlichen Plastik in unserere Weltmeere kippen? Fragen über Fragen; auf die ich auch nur Ansatz-Antworten haben.
Die bildgewaltigen Eindrücke von Alejandro zeigen in arrangierten Szenen dieKonsequenzen der weltweiten Plastikkultur. Schön bis ekelhaft, – so könnte man die Fotos umschreiben. In dem Zusammenhang lege ich euch die Dokumentation Plastic Planet an's Herz. Ich habe nach dem Ansehen des Films mein Plastik-Verhalten verändert. Zwar nicht grundlegend; aber zumindest in Ansätzen.
Das Plastik-Problem ist eins der schwerwiegendsten unserer Zeit; man kann gar nicht genug darauf aufmerksam machen, dass in einigen Jahren kein Meerestier mehr ohne dieses Zeugs im Bauch in unseren Meeren leben wird. Fieser Kram, echt mal.
Mir fällt leider keine passendere Betitelung zu diesem Mini-Artikel ein.
…eigentlich wollte ich auch nur eben Bescheid geben, dass auch in den nächsten Tagen die Postingfrequenz hier in Richtung 0 tendieren wird; da ich ab morgen früh (bis inkl. Montag) auf einer Wandertour im Weserbergland (so der Plan) sein werde.
Also: Wünscht mir Glück mit dem Wetter; ich wünsche euch ein tolles Wochenende.
Warum Weltraumflüge toll sind, sieht man in der (Info-) Grafik hier oben. Hinzufügen möchte ich jedoch auch noch: Die sind nicht nur toll, sondern stellen auch die einzige Möglichkeit dar, wie die Gattung Mensch der künftigen Verbrennung durch die Sonne entgehen könnte.
Ich bin aber auch der Meinung, dass es auf der derzeitigen Evolutionsstufe noch viel zu früh ist, um nach den Sternen zu greifen. Rohstoffe in Massen zu verbrennen, nur um Sternekrieg zu spielen, oder Erdlinge zu überwachen, halte ich schlicht für falsch. Ich bin hierfür: Wir stoppen sofort sämtliche All-Aktivitäten, räumen hier unten erstmal gründlich und nachhaltig auf (Wie das geht? Steht in diesem Weblog. Teilweise;), lassen Altlasten wie Rassismus, Kriegund Religion hinter uns; und erstellen erst dann mal einen ordentlichen Masterplan zur generellen Ausbeutung des Universums. Dann wird das vielleicht was mit dem Matrjoschka-Gehirns.
Sonst wohl eher nicht. Macht aber auch nix. Immerhin teilen wir dann das Schicksal mit etwa 99,98% der bisherigen Lebewesen, die die Erde bevölkerten: Die gibt's nämlich auch schon länger nicht mehr.
…mir zumindest fällt – selbst nach jahrzehntelangem Überlegungen- kein triftiger Grund ein, warum das bei uns so dermaßen anders laufen sollte, als bei all' dem anderen Getiers.