science and fiction

Mars!

Der Kurzfilm Mars von den Briten Joe Bichard und Jack Cunningham ist eine kurze Erzählung

about human interplanetary exploration.

Ganz schön raffgierig, diese Erdbewohner. Ah, und einen hab' ich noch, zum Thema Mars. Der Herr Buzz Aldrin war der zweite Mensch auf dem Mond. Und wie der sich eine Marsbesiedlung vorstellt, das steht hier:

Für die Mars-Besiedelung sieht Aldrin seinen bereits 1985 vorgestellten "Aldrin Cycler" vor: Ein Raumschiff umkreist fortlaufend Erde und Mars; ein anderes Schiff kann daran andocken. 2025 soll die Landung auf dem Mars-Mond Phobos stattfinden, einige Wohnelemente mit im Gepäck. 2027 folgen dann – so seine Vision – die ersten Menschen, die eineinhalb Jahre bleiben. 2031 sollen dann drei Menschen nach Phobos reisen, die nicht mehr zurückkehren werden. Später sollen sechs weitere Menschen von der Erde dazustoßen und 2033 oder 2035 gemeinsam den Mars betreten. (oe24.at)

Im Namen der Partei: Freiwillige vor!

DOSE Magazin #3


Erst gestern hatte ich Euch ein Cyberpunk-Magazin Namens Machete Girl vorgestellt. Und wie es der Zufall so will, ist gerade die dritte Ausgabe des fabelhaften DOSE-Magazins erschienen. Inhaltlich schon sehr Cyberpunklastig, allerdings nicht ganz so dystopisch wie Machete Girl. Aber mindestens genau so interessant!

Etwas professioneller kommt es auch daher. Das lassen sich die Macher, Autoren und Kreativen allerdings auch bezahlen: Mit 4€ ist man dabei. Das 10-seitige Preview macht definitiv Lust auf mehr. Es gibt über…

80 pages on alternative pop culture

…und ein Großteil der Ausgabe beschäftigt sich mit alternativer Popkultur und Cyber-Hippster-Hotspots in Paris. (Dies war eine freie Übersetzung des DokBlog-Babelfisches). Weitere Themen sind:

  • Das Neuromancer-Movie
  • Französische Cyberpunk-Movies
  • Underground-Dystopia-Music aus China
  • Einige Interviews und noch viel viel mehr verrückter Cyberkram

Ich denke, für ein Magazin welches sich so intensiv mit (unserem?) meinem Lieblingsthema beschäftigt, geht der Preis echt in Ordnung; das zahl ich gerne. Es steckt nämlich wirklich ganz viel transhumanistisches Herzblut in dem Magazin.

Justin, der alte Satellitenreparaturroboter

Deutschland. Das Land der Dichter und Satellitenreparaturroboter. Am DLR (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt) backen die jetzt auch nicht gerade die kleinsten Roboterbrötchen. Und da ein Satellitenreparaturroboter eh schon mit seiner Typbezeichnung genug gepeinigt ist, haben die sich wohl gedacht:  Nennen wir ihn Justin Wir könnten den ja auch mal so richtig schick aussehen lassen. Gesagt, getan.

In ferner Zukunft soll dann dieser Kollege für uns unsere Star Wars- Satelliten reparieren. Neben den Robotermüllraumschiffen, is' klar. Und damit wir von dem ganzen Spektakel auch noch was haben, können wir die Blechsklaven mit einer haptischen Steuerung bedienen.

Und, Haptik, da steh' ich ja eh drauf.

Ein gemaltes Video über die empathische Gesellschaft und so weiter

Klasse, dieses Video eines gemalten Riesen-Storyboards. Es geht um den Menschen an sich, um die Idee der Empathie und um hochinteressante Spiegelneuronen. Diese sollten uns nämlich eigentlich irgendwie dabei helfen, sozialer und ruhiger und empathischer zu sein. Das war mal so vorgesehen.

Und welcher Penner uns die Dinger geklaut hat werden wir nie erfahren. Dafür sind wir nämlich viel zu blöd. 

Spannend wird's genau dann, wenn wir begreifen, dass wir sterben werden. Ich glaub', das ist der Moment, in dem alles den Bach runter geht.

Oder auch nicht.

…ist zwar etwas länger, eine aufmerksame Betrachtung kann ich dennoch wärmsten empfehlen. Mit Rezeptstempel, sozusagen. Wie alle weiteren Video aus dem Hause RSA.

Roboterformationstanz

01.01. 2038, Brüssel:

Vor dem Weltenregierungsmetropolisbabylontowergebäude tritt eine ganze Armee von tanzwütigen Robotern zum offiziellen Zapfenstreich an.

Das Zeitalter der Herrscherklasse Mensch nimmt damit ein offizielles und wenig glorreiches Ende. Ab morgen regiert die Maschine aus dem All. Der Ausdruckstanz der Aldebaran Roboter ist das Symbol für eine Wendung der Zeitgeschichte: Empathie und Gefühlsduseleien werden durch Mechanik und künstliche Intelligenzen ersetzt.

The war is over, Skynet won.

Wir gehen über Los, kassieren keine Kohle und gehen trotzdem in die transhumanistische Hölle.

TV-Tipp: Robot Sapiens!


Also falls ich heute Abend nicht in den Sensor-Club auf die Spass an der Freud-Party watschele um mich um den Verstand zu trinken und zu tanzen, werde ich Morgen früh um 11 Uhr Arte einschalten. Da läuft nämlich (mal wieder) die wirklich spitzenmäßige Transhuman-Doku Robot Sapiens

Vision oder bald Wirklichkeit? Im Jahr 2030 steht die Menschheit am Beginn einer neuen Epoche. Dank neuester Computertechnik verschwimmt die Grenze zwischen Mensch und Maschine. Gehirne werden mit Silikonchips aufgerüstet und Intelligenz wird keine rein biologische Frage mehr sein. Sie kann mit Hilfe von Technik erweitert werden. Demnächst sollen die Menschen in der Lage sein, das im Gehirn gespeicherte Wissen auf eine Festplatte herunterzuladen und so – ungeachtet der Sterblichkeit – für die Nachwelt zu erhalten. Die Dokumentation zeigt die Visionen des Erfinders und Zukunftsforschers Ray Kurzweil.

I like.

Repurpose: Mini-Hacker-Doku

Repurpose ist eine Mini-Hacker-Doku Hacker-Mini-Doku und die Bewegtbilder stammen hauptsächlich aus einem Hackerspace in Montreal.

Einige bärtige Nerds professionelle Hacker des Foulab Collectiv philosophieren in dem 10-minütigen Film beispielsweise über die Idee, dass Hacking an sich ja eine Analogie zum UGC (User generated Content) sein könnte; nur eben im Reallife. Steile These!

…der wahre Star der Doku ist aber diese eine Maschine. Die sieht nämlich so aus, als könnt sie das komplette Internet ausdrucken und daraus dann stylishes Origami machen. Oder so.

Aliens, Alter!

Genau diese beiden Wort schrieb ich heute morgen in die Email-Betreffzeile als ich dieses Alien-Signal an meine lieben Kollegen weitermailte: Aliens, Alter! Ich hab' diesen SETI-Sound noch nie vorher gehört und der ist in der Tat ganz schön crazy. Kurz was zum Background, ich zitiere Herrn K-Punk:

Das WOW-Signal …benannt nach dem "Wow", das ein Radioastronom spontan neben den Ausdruck kritzelte. 1977 von Wissenschaftlern aufgefangen könnte es tatsächlich das Signal einer außerirdischen Zivilisation gewesen sein. Leider verstummte es sofort wieder und etwas vergleichbares hat sich in den letzten 33 Jahren nicht wiederholt.

Ich meine: Die Idee das wir alleine im All sind halte ich sowieso für völlig überheblich und typisch arrogant. Und nun das. Hört mal hin!

What's out there?