cyberpunk

Bilder vom Gogbot 2010


Ich bin leider nicht beim Gogbot Festival in Enschede gewesen, weil ich ja wandern war. Gut das Bruce Sterling jetzt ein tolles Gogbot-Flickr-Set ausgekramt hat; da kann man – also ich – sich jetzt mal so richtig schön blöd ärgern; und sich ansehen, was man alles so dolles verpasst hat. Und das war wohl echt 'ne Menge. Thorsten hatte ja schon einen tollen Artikel bei Telepolis getippselt; der macht richtig Spaß zu lesen (link).

…und da das hier ja ein Doktorsblog ist, wünsche ich mir jetzt sofort so eine Nachtschwester wie die da oben. Die kann nämlich sicher auch gut putzen. Ey.

Hier nun also der Link zum Flickr-Set:

DARPA – Das Buch


Also DAS kommt definitiv auf meine Wunschliste. Ich glaube das erste mal hat mich die DARPA (Defense Advanced Research Projects Agency) wirklich beeindruckt (um nicht zu sagen: empört!), als sie mit dem ersten Cyberpet um die Ecke kam. Ich meine diesen (geglückten) Versuch, einer roboterartigen Form (dem Cyberpet-Case, also) von Rattengehirnen abstammende Nervenzellen zu implantieren (link). Das war  für mich so ein Klick-Moment. Aha, dachte ich, hier haben wir also die erste Maschine mit organischem Material an Bord. Kybernetik in Reinstform, sozusagen. Von da an verfolgte ich viele weitere Projekte der DARPA; unter anderem den Big Dog

Bei einer Forschungseinrichtung, die sowas wie das hier erfindet… 

  • Das Internet
  • Den Universal Soldier
  • (der sieben Tage nicht schläft!)
  • Einen Hubschrauber der auf Gedanken reagiert
  • Einen Gehirnchip zum Hubschrauber steuern 
  • Den ultimativen Kampfhamster
  • Den Matrixkrieg
  • Das Flugauto

…bin ich ja schon mal skeptisch. Der Autor des Buches, Michael Belfiore, hoffentlich auch. Den Titel und die Subline mag ich jedenfalls schon mal: 

The Department of Mad Scientists – How Darpa Is Remaking Our World, from The Internet to Artificial Limbs 

Gibson Interview


William Gibson faxt. Ja, faxen, richtig gehört. Diese Dinger aus der Steinzeit. Wo Papier raus kam. Als es noch Bäume gab. Jedenfalls faxt Herr Gibson mehrmals im Jahr. Unfassbar.

…das er sich einen fliegenden Roboterpinguin (This One!)  wünscht, passt allerdings schon eher in mein Weltbild. Was ich sagen will? Der guardian hat ein wirklich knackiges Interview am Start.

Der wird auch immer läppscher, mit dem Alter

Update: Ganz flott noch eben passend hierzu: William erzählt gerade wilde Dinge in der NY-Times: That way.

Wie man mit Nanobots die Zivilisation auslöscht

Super! In diesem lehrreichen Video werden die Voraussetzungen zur Auslöschung der Zivilisation mittels Nanobots erklärt. Natürlich erfülle ich alle genannten Kriterien und eigne mich prima als Menschheitsschreck. – Wer hätte das gedacht?

Das Ganze geht dann in einem 5-Schritte-Masterplan von Statten; und wenn ich fertig bin, ist endlich Ruhe im Karton.

…ich lasse meinen misantrophischen Wesenszug dieser Tage ganz schön raushängen, wa? Geht ja auch schlecht anders. Bei dem Wetter! Und diese Menschen erst! Ehrlich.

Stanley Lau’s ‚Pepper‘


Pepper, so der Name der jungen Frau, ist ein Fantasiegeschöpf von Stanley Lau. Und der schreibt über sie:

Pepper is an original character i created few years ago, as a mean to explore different art styles and ideas. She is not based on any real person so don't ask me for her cellphone

Pepper hat schon ihr eigenes Artbook und eine Actionfigur von ihr ist auch erhältlich. Verkauft sich gut, die Dame. Logisch, die ist nämlich ganz schön vielseitig und Stanley hält was er verspricht: Der hat die sicher dutzende Male gemalt. Nur immer anders. Irgendwie. Eigentlich malt der Kerl auch noch viel bedeutsamere Bilder, als hübsche junge Frauen mit Cybo-Kopfhörern.

Mir war aber gerade danach.

So geht das.

Yeay! The Road – Deutscher Trailer

Ganz ehrlich: Ich wollt' gerade eigentlich FickeFackeIstDasGeil11!!! als Headline nehmen. – Das nächste mal dann. 

Thompsen, dessen geblogge mir sehr gut gefällt, hat gerade eben den deutschen Trailer zu The Road rausgehauen. Yeay! The Road? Ja klar! HIER!

Ich red' doch von nix anderem! Mann! Ehrlich!

Pfeifen.

Gute Nacht.

Zukunftsmedizin: Robert D. Brown


Wenn Robert D. Brown nicht in die Rubrik Zukunftsmedizin gehört, wer denn dann? – Ich weiß es doch auch nicht.

An der Küste Kaliforniens malt Robert in seinem Studio richtig schön-apokalyptische Bilder. Die Galerie mit einigen Concepts lässt auf einen zukunftsbegeisterten Menschen schließen. Artwork Nummer 12 hat zum Beispiel einen so wundervollen futuristisch-klinischen Touch. Achso: Disney, Activision und Warner gehören zu seiner Kundschaft.

Ich glaub', der kann wat, der Kerl.

No Maps for these Territories

(Ich habe keine Ahnung, ob dieser Player in irgendwelchen Feedreadern läuft.)

Ich habe eben bei der CPC einen Trailer zum neuen Gibson-Roman Zero History gepostet. Der ist echt nett, der Trailer. Außerdem erinnerte er mich an die Gibson-Doku No Maps for these Territories:

On an overcast morning in 1999, William Gibson, father of cyberpunk and author of the cult-classic novel Neuromancer, stepped into a limousine and set off on a road trip around North America. The limo was rigged with digital cameras, a computer, a television, a stereo, and a cell phone.

Und was William Gibson alles in der Limo erzählt, und was Bono so alles liest, das sieht man oben im Video.

Richtig schön verpixelt; aber das passt ja auch. Irgendwie.

Ein wirklich großartiges Filmchen!