cyberpunk

Was löst Cyberpunk aus?

Großartig. Im Forum der Cyberpunk-Comunity hat mindblasted mal einen vaage formulierten Gedanken rausgehauen:

Was löst Cyberpunk aus?

Den Text nennt er selber eher destruktive denn konstruktive (Selbst-)Kritik. Ich bin hin und weg. Bei meiner offensichtlichen Begeisterung für die Cyberpunk-Kultur vergesse ich nur all' zu oft, wie scheiße es den Protagonisten in den verschiedensten Medien (Büchern, Games, Filme) eigentlich wirklich geht: Die ham' ja nix! Außer 'nen Chip im Kopf. Man nannte sie Chipheads

Ein wirkilch kritischer Text, der mich zum Nachdenken anregt, der neue, andere Perspektiven eröffnet.Vielleicht gefällt er Euch ja auch. Und der Diskurs drunter ist auch spannend. Spannend bis aufwühlend.

Cyberpunkcomic: HARD DRIVE

Also. Wenn man eine Website unter der Adresse cyberpunkcomics.com erreichen kann, dann ist das ja eigentlich schon die halbe Miete. Wenn sich dahinter dann auch noch das Versprochene versteckt, dann ist eigentlich alles gut und wir haben bald auch wieder Sommer.

Ich zitiere mal eben einen Willkommensgruß, welcher sich in der About-Rubrik der Website findet…

Yeah, I'm talking to you, Console Jockey. Get ready for some consensual hallucination

…und damit dürfte klar sein: Ich bin auf Eurer Seite Jungs! Die Jungs sind in diesem Falle Greg Dunford (Pseudonym?), Renzo Podestá (Illustrator) und Joshua Hamilton (Webdesign). Neben dem hauseigenen (und wirklich toll gemachten) Comic HARD DRIVE haben die Herren noch ein wirklich interessantes Weblog laufen und posten da jede Menge Cyberpunk-Content.

Ich bin anverliebt. Und das nicht erst auf den zweiten Blick. Passiert ja auch nicht alle Tage, sowas.

Ich schließe mit einem weiteren Zitat, welches mir ebenfalls sehr gefällt:

Dive into the data stream. Surf the edges. Enjoy.

DOSE Magazin #3


Erst gestern hatte ich Euch ein Cyberpunk-Magazin Namens Machete Girl vorgestellt. Und wie es der Zufall so will, ist gerade die dritte Ausgabe des fabelhaften DOSE-Magazins erschienen. Inhaltlich schon sehr Cyberpunklastig, allerdings nicht ganz so dystopisch wie Machete Girl. Aber mindestens genau so interessant!

Etwas professioneller kommt es auch daher. Das lassen sich die Macher, Autoren und Kreativen allerdings auch bezahlen: Mit 4€ ist man dabei. Das 10-seitige Preview macht definitiv Lust auf mehr. Es gibt über…

80 pages on alternative pop culture

…und ein Großteil der Ausgabe beschäftigt sich mit alternativer Popkultur und Cyber-Hippster-Hotspots in Paris. (Dies war eine freie Übersetzung des DokBlog-Babelfisches). Weitere Themen sind:

  • Das Neuromancer-Movie
  • Französische Cyberpunk-Movies
  • Underground-Dystopia-Music aus China
  • Einige Interviews und noch viel viel mehr verrückter Cyberkram

Ich denke, für ein Magazin welches sich so intensiv mit (unserem?) meinem Lieblingsthema beschäftigt, geht der Preis echt in Ordnung; das zahl ich gerne. Es steckt nämlich wirklich ganz viel transhumanistisches Herzblut in dem Magazin.

Cyberpunk-Mag: Machete Girl


Irgendwie hat mir die Web-Abstinenz den letzten Wochen ganz gut getan. Mit etwas Abstand betrachtet stelle ich irgendwie fest, dass sich meine Interessenschwerpunkte in den letzten fünf Jahren eigentlich kaum verändert haben: Cyberpunk, Art, Nature, Books, Love & Music. Ich denke mit diesen Schwerpunkten lässt es sich wunderbar leben. Und bloggen. (Viral-) Marketing, Social Media, Seeding, Internetfernsehen und sonstiges Webgedöns habe ich auf der Arbeit schon zu genüge; da muss ich mit so 'nem Kram nicht auch noch mein privates Weblograumschiff vollkleben.

Und genau deshalb ist es jetzt auch mal wieder Zeit für feinste Einblicke in die Cyberpunk-Kultur. Machete Girl ist laut eigener Angabe das erste (Online-) Cyberpunk-Magazin Australiens. Ich knall' mal eben einige Themen der aktuellsten Ausgabe hier rein:

  • Ein Reisebericht aus dem dystopischen EVE-Online-Universum
  • Steampunk-Illustrationen bis zum abwinken
  • Reviews zu Filmen, Büchern und Games
  • Machetegirls und sonstige Gestalten

Und noch 'ne Menge mehr. Ich find's echt nett gemacht.

Blade Runner Event

Vielleicht habt ihr es neulich schon bei der Cyberpunk-Community gelesen: Im Juni wurde im vereinigten Königreich ein Blade Runner-Event veranstaltet. Secret Cinema und Windows Phone haben den Spaß angeleiert und – wie ich finde – echt klasse umgesetzt. Nerds spielten Filmszenen nach, es gab einen Futuremarktplatz, Filmvorführungen, Akrobatik und noch viel mehr kreatives Cyberspielzeugs. 

Warum gibt's sowas bei uns eigentlich nie?

Gibt's sowas eigentlich auch bei uns?

bod – lambshift


Da kannste mal sehen. Während einige in der Klinik liegen und sich feinstes Cyborgmaterial implantieren lassen (Ja, ich höre jetzt auch wirklich auf mit dem rumgejammere. Geht mir ja selber schon auf den Sack), schließen sich andere in ihre ganz eigene Soundklinik ein und fabrizieren feinste Cyberpunkmusik.

bod schreibt in mein Raumschiffkommentarfeld nämlich das hier:

Und das wo ich gerade den inoffiziellen Nachfolger vom "Cyberpunk" Album rausgehauen habe. tztz. :) Naja…leg mal die Füße hoch und genieß die Feinstaubdichte, solange du ausgeruht zurück kommst.

Was soll ich sagen? Ich bin so gut wie neu und das Album gefällt mir richtig gut. Der Track Namens a waltz for relativity ist die perfekte Runnermusic; besser geht's eigentlich kaum. Ziemlich treibend ist auch the pauli effect. Das Album lambshift ist ein würdiger Nachfolger des Cyberpunk-Release. Daumen hoch von meiner Seite. Hört selber:

  

Cloggo’s Bloggo


Cloggo's Bloggo ist ein vorbildliches Steampunk-Bloggo, welches zwar auf Tumblr beheimatet ist, aber anders als viele andere Tumblrblogs wenigstens ab und zu mal die Quellen der eingetragenen Inhalte mitliefert. Nur leider bei diesem prächtigen Stadtelefanten nicht. Mist aber auch.

Dafür gibt's bei Cloggo eine Tagwolke nach meinem Geschmack. Total verwirrt. Aber mit Style.

Happy steampunking, zusammen.