movies

Trailer: Real Steel

Also ich weiß ja nicht. Für mich sieht das einfach zu sehr nach der klassischen – daher vorhersehbaren – von ganz unten nach ganz oben-Geschichte aus. Inspiriert von den Stalone Filmen. Der lag nämlich auch immer völlig kaputt auf den Schlachtfeldern rum. Und kam dann doch – welch' Überraschung – zurück. Hier ein kurzer Text-Teaser:

In naher Zukunft werden die Menschen im Boxring durch Roboter ersetzt. Charlie Kenton (Jackman) verliert mit der Einführung der Roboter die Chance auf den Titelgewinn und entwickelt sich zu einem kleinkarierten Manager. Als er Schwierigkeiten bekommt seinen Lebensunterhalt zu sichern, tut er sich widerwillig mit seinem Sohn Max (Goyo) zusammen, um einen Roboter zu bauen, der um den Titel kämpfen kann (wiki)

Ich denke, ich werde den aber so oder so im Kino ansehen. Schon wegen der CGI. Und wegen den Robotern. Die sich gegenseitig die Blechfressen polieren. Schadenfreude deluxe. Solange das noch geht. Filmstart ist übrigens der 10. November. 

Shawn Levy hat bis dato zwar weder etwas gespielt, noch gedreht, noch produziert, was mich anmacht; aber hey: Roboterkloppe! Das geht doch immer. Hoffentlich.

Infografik: The future according to films


(draufklickern, dann ist es lesbarer)

Eine Sache mag ich ja gar nicht: Englische Headlines, die man einfach nicht auf deutsch übersetzten kann. Daher müsst ihr mit der hier gewählten nun mal auskommen. Ich denke aber, es ist recht offensichtlich, um was es hier geht. Was ich eigentlich auch nicht so sehr mag, das sind Infografiken. Deshalb verblogge ich sie auch ständig. In dem Falle gefällt mir diese Auflistung aber doch irgendwie. Schließlich geht es um die Zukunft. Und um Filme. Um Zukunftsfilme, sozusagen. 

…wenn ich das jetzt richtig deute, darf ich im Jahre 2050 dann nicht mal mehr einen Lovebot im Untergrund vergewaltigen und zerstückeln, ohne das es so ein blöder Precog mitkriegt. Das hatter sich ja toll ausgedacht, der Herr Dick

Trailer: The Rum Diary

Ich flipp' aus. Eigentlich muss man dazu nur einen Satz schreiben: Es kommt noch in diesem Jahr ein Dr. Hunter S. Thompson-Film mit Johnny Depp in der Hauptrolle in die Kinos. Ich sage es noch mal, damit ich es auch selber kapiere: Es kommt noch in diesem Jahr ein Dr. Hunter S. Thompson-Film mit Johnny Depp in der Hauptrolle in die Kinos.

Unglaublich. Ich habe wohl sämtliche Mail-Subscriptions, Google-Alerts und sonstige Hinweise zu dem Thema überlesen. Oder ich bin einfach nur zu blöde. Jedenfalls hab' ich bis zu diesem Moment nix von dem Movie gehört. Umso größer ist nun die freudige Überraschung. Der Knaller: Der Trailer macht richtig Lust auf den Film. Und noch 'ne Randnotiz: Ich kenn' das literarische The Rum Diary-Werk gar nicht; denke aber, das Mr. Gonzo mal wieder einen amüsanten Anti-Helden in's Rennen schickt. Hat das einer gelesen? 

Es kommt noch in diesem Jahr ein Dr. Hunter S. Thompson-Film mit Johnny Depp in der Hauptrolle in die Kinos. Hach. Freude! 

Achso: Für die Nixwisser. Der Film wird natürlich nicht von Thompson ( † 20. Februar 2005) gedreht, sondern von Bruce Robinson (?)

Poster Art: Studio Ghibli


Beim durchstöbern der abonnierten Tumblr-Blogs bin ich heute Morgen bei einem Posting hängengeblieben, welches jede Menge schnieke Ghibli-Poster Art zeigt. Ich erkläre jetzt mal nichts zu Ghibli – wer die nicht kennt, hat eh die Welt verpennt – sondern entlasse euch lieber mit einem tollen Ghibli-Zitat. Ihr dürft raten, aus welchem Film es stammt.

You cannot change your fate; however, you can rise to meet it.

Ein Leben in Bildern: Christopher McCandless


Knaller. Man mag ja von Christopher McCandless und 'seinem' Film Into the Wild (Eigentlich ein Sean Penn Film) halten was man will. Die Bilder, die ich eben auf einer Website zu seinem Gedächtnis entdeckte, sind einfach umwerfend. Für die Nixwisser unter euch, hier mal eben der Wiki-Text zu Christopher:

Christopher „Chris“ Johnson McCandless (* 12. Februar 1968 in El Segundo; † (vermutlich) 18. August 1992 in Denali Borough; auch „Alexander Supertramp“ genannt) war ein junger Abenteurer bzw. Aussteiger. Jon Krakauers Buch In die Wildnis (Into the Wild) und Sean Penns gleichnamige Verfilmung machten ihn bekannt. McCandless zog mit minimaler Ausrüstung durch die USA. Er starb in einem abgelegenen Gebiet Alaskas an Auszehrung, möglicherweise aufgrund einer Vergiftung.

Ich mag das Buch lieber als den Film; auch wenn dieser recht nah an der Romanvorlage dran ist. Über Christopher hat sicher jeder Backpacker /  Trekker / Aussteiger seine eigene Meinung. Ich hab' auch eine. Dazu komme ich gleich. Zunächst noch eine Anmerkung zu den Bildern, die euch nach dem Klick erwarten: Diese Bild, auf dem Chris vor seinem Magic Bus (in dem er auch starb) sitzt, ist wohlbekannt. Viel spannender finde ich die Original-Notizen aus seinem Tagebuch. An Tag Nummer 100 feiert er sich noch selbst. Das er so lange in der Wildnis überlebt hat (die nebenbei bemerkt gar keine richtige Wildnis war: 20 Meilen weiter gibt es einen riesigen Highway). Auch wenn er schon dort vermerkte, dass er in der weakest condition seines Lebens war. An den Tagen 109, 110, 111 und 112 ist er noch in der Lage einen gerade Strich auf's Papier zu bringen. Bei Tag Nummer 113 hat es dann nur noch zum Eintragen der Tageszahl gereicht.

Noch was zum Bild hier oben (welches gleichzeitig die Schluss-Szene des Films darstellt): Es ist ein Selbstportrait von Chris. Einige Tage (oder Wochen) vor seinem Ableben. Und – wie erwähnt – man kann von dem Kerl und dem Film halten was man will (auch ich sehe einige Aspekte durchaus kritisch), aber dieser Gesichtsausdruck auf dem Bild…  Freiheit. Gleichmut. Unbekümmertheit. Man weiß es nicht. Und wir werden es auch nie erfahren. Das ist nämlich das tolle daran. 

Ich finde. Ein Leben welches so früh endete, mit 24 Jahren…ein Leben das so gelebt wurde.. ist keinesfalls wertiger, als irgendein anderes. Ich für mich – sechs Jahre älter als der andere Chris zu seinem Todeszeitpunkt – kann nur sagen: Lieber mit 34 in der Wildnis vom Bär gefressen werden, als mit 84 einsam, alleine uns unaufgeregt im Spital zu Ende vegetieren. Wenn ich morgen sterbe, hatte ich ein gutes Leben, hab' nix ausgelassen und bereuen tu' ich auch nichts so richtig. Wenn das mit 84 auch noch so ist, suche ich mir einen passenden Bären aus. Ganz sicher. 

No longer to be poisoned by civilization he flees, and walks alone upon the land to become lost in the wild. Christopher McCandless,  Mai 1992 

GOLDEN AGE – SOMEWHERE

Bevor ich mich in Kürze auf eine Reise quer durch's Ländle begebe, und hoffentlich irgendwann morgen Abend glücklich und zufrieden mit meinem neuen Wander-Navi (danke noch mal, Rolli!) im Zelt liege, muss ich euch noch eben dieses Zukunfts-Simulationsvideo zeigen.

Es wird sich ausgiebig mit den Möglichkeiten virtueller Welten (und den Avataren in ihnen) beschäftigt. Sieht toll aus, wirklich. Nimmt man sich ein beliebiges Stück Cyberpunk-Literatur der 80er Jahre aus dem Schrank, blättert etwas drin rum, liest ein wenig, wird einem schnell aufgehen, dass zumindest dieser Teil der Zukunft bisher nur in Büchern passiert ist. Die Idee ist jedenfalls großartig. Und genau das ist es, was Herr Kurzweil meint, wenn er sagt: extend lifetime and life. Mit kognitiven Fähigkeiten, die Otherland-ähnliche Gehirnsimulationen erlebbar machen, könnt' ich für meinen Teil jedenfalls noch doppelt so lange aushalten. Mindestens. 

Blade Runner 2

Kein Scheiss. Der Ridley dreht 'ne Fortsetzung. Oder ein Prequel. Oder was weiß ich was der macht. Blade Runner 2 halt.

Ridley Scott is committing to direct and produce a film that advances his other seminal and groundbreaking science fiction film. Scott has signed on to direct and produce a new installment of Blade Runner. 

Das steht hier. Und was da steht, stimmt auch meistens. Ich werd' gerade wahnsinnig. Ob vor Freude oder vor Ärgernis, das überlege ich mir noch. Nachdem ich den Film in fast 50 Blogpostings erwähnt habe, sei mir ein vernichtendes Urteil schon jetzt verziehen. – Blade Runner 2. Jetzt noch auf den Mond, und ich kann sterben. 

Cookie Consent mit Real Cookie Banner