Ich mein', das erste mal bin ich auf die Bewegtbilder von Greg Williams beim Thang gestoßen. Eben entdeckte ich diese Bionic-Bot-Woman aus dem Hause Williams drüben bei meinem dritt-liebsten Webdoktor. Der gute wählt Worte für das Filmchen, die ich nicht besser hätte aussuchen können:
Cheesy, like most cyberpunk themed short movies. But well done!
…und was lernen wir jetzt daraus? Die Zukunft wird blond! Oder so.
Wie versprochen, klebe ich mal alle (Winner-) Filme des ersten Robot Film Festivals hier ein. Eigentlich wollte ich ja hier nur die Highlights präsentieren. Wenn ich aber schon mal im Einbindungs-Wahn bin, packe ich eben alle rein, die ich finden kann. Außerdem sind die fast durch die Bank weg echt ziemlich großartig geraten. Los geht's mit:
Moonrush von Jonathan Minard, Michael Pisano, Ben Saks, Phil Kibbe (Award: Visionary Futures)
Chorebot von Greg Omelchuck (Award: Ethics & Impact slide)
Out In the Street von Mark Simpson, Nick Paroz, Sixty40, Superfad (Award: Best Story)
Operation DaVinci von Kelleher Guerin, Carol Reiley, Tom Tantillo (Award: Audience Award)
…für mich fühlt sich das an wie ein Roboterfilm-Weihnachtsfest. Ich hab' mir alle Winner-Filme angesehen; empfehle aber ohne mit der Wimper zu zucken einen Besuch der Festival-Seite, sowie die Vimeo-Festival-Gruppe, in der es weitere hochkarätige (aber Nicht-Winner– ) Filme zu entdecken gibt. Ich freu' mich schon auf das Jahr 2062. Da dreht sich das ganze nämlich rum; und die Blecheimer veranstalten das erste Human Film Festival. Als Hauptgewinn gibt's dann 'nen konservierten Justin Bieber und einen Aufenthalt im Themenpark Menschenkinder.
Knaller-Setting gefällig? Im Jahre 2056 (oder so) haben 33% der Menschen ihre Handys und Smartphones gegen ein In-Brain Computer-System namens Google+H+ getauscht. Dieses Programm erlaubt es den Nutzern direkt und unmittelbar – über das eigene Connected-Nervensystem -, auf das Internet (der Dinge) zuzugreifen. Aber…
something else is coming… something dark and vicious… and within seconds, billions of people will be dead… opening the door to radical changes in the political and social landscape of the planet — prompting survivors to make sense of what went wrong.
Klingt spannend. Das erinnert mich an diese Diskussion von damals™, in der ich ordentlich Prügel einstecken musste, weil ich für einen Wikipedia-Chip in (meinem!) menschlichen (?) Gehirn zu haben wäre. Ich verlinke den Scheiss jetzt nicht noch mal; führe aber dennoch erneut mein schlagendstes Argument in's Feld: Abgesehen von der (zugegebenermaßen recht hohen) Hürde, dass man dafür den Kopf aufmachen muss, sehe ich keinen unterschied zur Eingabe in die Browserzeile. Wikipedia ist doch schon längst unser Hive-Mind, unser erweitertes Gedächtnis, unsere ausgelagerte Wissens-Ecke. So sieht's ma aus. Ich hab' jedenfalls keine Angst vor der Zukunft. Außerdem kommt die eh. Ob man nun will oder nicht. Die Frage stellt sich doch gar nicht.
Achso: Das finale Produkt wird übrigens 'ne Web-Serie, kein Movie. Macher ist Bryan Singer. Der Kerl, der auch X-Men verbrochen hat. Nun ja.
Der Typ könnte auch ich sein. Lust auf Gesichtern rumzulatschen habe ich jedenfalls auch des öfteren.
"Some Guy Who Kills People" is about a lonely man, fresh out of the loony bin, who returns to his small hometown seeking revenge on those he deems responsible for his miserable life.
(Hier is'n Joost-Player eingebettet. Bitte besuchen Sie das Weblog direkt, falls Sie Feedreadersüchtig sind.)
Eine der großartigsten Szenen des LXD-Movies. Bei denen auf der Website gibt's alle weiteren Episoden zu sehen. Season 1-Episoden, wohlgemerkt. Sehr clever. Gut, dass ich die DVD habe und jetzt Season 2 gucke. Sollte ihr auch mal machen. Ist nämlich der Wahnsinn. Ehrlich.
Achso, fast vergessen: Vollscreen und laut! Anders geht's echt nicht.
Wie versprochen, hier noch einige Infos zu einem Filmfestival der etwas anderen Art. Dem ersten Robot Film Festival nämlich. Dieses findet am 16. und 17. Juli in New York statt und verspricht ein echter Kracher zu werden. Die Thematik muss ich nicht erklären; ist wohl offensichtlich. Jedenfalls sind schon über 70 (!) Roboter-Kurzfilme eingereicht worden. Knaller! Im Vimeo-Channel des Festivals kann man sogar schon einige schicke Teaser der Kreativen ansehen: That way.
Die Initiatorin ist für sich eigentlich schon einen ganzen Blogeintrag wert: Marilyn Monrobot schimpft sich die Dame (die mit echtem Namen Heather heißt, Ihren Doktor in Robotik macht und ich mich ständig frage, wo das deutsche Pendant zu ihr so rumläuft und wie ich bloß an ihre Telefonnummer kommen kann), die die zündende Idee zum Festival hatte. Hier noch ein Auszug des offiziellen Textes der Festival-Website:
The Robot Film Festival was founded by Heather Knight of Marilyn Monrobot to inject a sense of playfulness into traditional science and engineering and explore frontiers before technically feasible. Get ready to investigate humanity, machinery and the larger symbolisms within. Don't forget your party shoes!
Klingt doch echt mal sympathisch. Ich wär' so gerne dabei! Aber auch so freue ich mich schon wie jeck auf die tollen Filmchen, die uns in den nächsten Tagen präsentiert werden. Die Teaser-Show lässt jedenfalls großes erwarten. Ganz sicher werde ich mir alle eingereichten Movies ansehen (wenn möglich). Dann kriegt ihr hier die Best-Ofs zu sehen, und müsst euch um nix weiter kümmern.
Dieses Video wurde im Rahmen des kommenden (und erstmalig stattfindenden) Roboter Film Festivals produziert. Zu dem Festival erzähle ich euch in Kürze noch mal extra was. Erstmal zum Video: Voll schlecht, ist das. Bewusst schlecht gemacht, ja. Aber in der ersten Minute sehen wir einige Geschwister von Kondo. Und da Kondo einer meiner Most-Wanted-Blechkameraden ist, muss ich das Video einfach hier unterbringen. Innerer Zwang, und so, ihr kennt das ja. Außerdem hat der Videostar keine Menschen-Freunde. Sieht man ja auch.
(Ich kann's ja gar nicht leiden, wenn ich über sooo tollen Content wie den folgenden, sooo ein pixeliges Bild kleben muss. Hier geht das aber. Weil der Content sooo super ist!)
WE MISS YOU ist eine Social Campaign(Unwort-Award 2011?), welche die Beziehung des Menschen zur Mutter Erde thematisiert. Laut Website ist Zielsetzung, die Menschen wieder in touch mit der Natur zu bringen. Und das gelingt den Machern mal so richtig gut. Sehr emotional; und mit nachhaltiger Wirkung.
Obwohl ich nach dem ersten Ansehen wusste, wie der Kurzfilm ausgeht, schaue ich ihn mir gerade zum fünften mal an. Handwerklich ist das Filmchen wirklich großartig fotografiert. Bei dem Thema und dem kurzen Storytelling ist das aber auch nötig. – Ich bin gerührt. Echt jetzt. Ich möchte gar nicht zu viel verraten, sondern eigentlich nur einen Ansehbefehl aussprechen. Ihr müsst euch das angucken!
Macher des Films sind die hier: fireapple-films.de. Die können echt was. Im Portfolio wird euch das eine oder andere bekannte Video über den Screen huschen. Nun aber genug der Worte.