cyberpunk

Hubo macht T’ai-Chi

Die Fingermoves, die Hubo da macht, sehen schon ziemlich nach Science-Fiction-Darkness aus. Recht so.Irgendwie fehlen ihm aber noch zwei animierte LED-Augen. Die würden den ganzen Kerl doch direkt viel sympathischer machen. Kann ja nich' so schwer sein, soviel Technik wie da eh schon drinne steckt.

….in einer fernen Singularitätsfantasie sehe ich mich gegen Hubo's Schatten boxen.

Nekro (Again)


Unfassbar, diese Bildgewalt. Ein Bild von Nekro hatte ich ja auch  schon mal hier drinne. Und das aus gutem Grund, will ich meinen (draufklicken!). Der Kerl wird einfach immer besser; mit  jedem Bild was der so raushaut. Das geile is': Er trifft mit seinen Motiven immer so 'nen ganz bestimmten Nerv bei mir; da fang' ich echt es zucken an.

Irgendwie ist Nekro jetzt an eine andere devArt-Adresse gekommen. Die verlinke ich jetzt, gucke mir danach einen romantischen Endzeitanime an; und wünsche daher jetzt schon mal eine gute Nacht:

Gute Nacht.


Ekelhaft: interneteyes.co.uk


interneteyes.co.uk ist ein Auswuchs der Neuzeit. An dem ich gerade fast erstickt wäre, weil er so ekelhaft nach Denunziantentum stinkt. So sehr, dass man keine Luft mehr bekommt; das Hirn halt auch nicht; also schiebt man's man mal eben wieder auf die Neuzeit; weil früher war ja eh alles besser und dran Schuld sein muss ja auch immer wer.

Oder wie erkläre ich mir sonst eine Website, die sowas hier veranstaltet:

Aid crime reduction and be rewarded for your actions. Simply sign up for FREE, watch and report crime as it happens

?

Im Klartext: Die streamen mir irgendwelche Videobilder nach Hause, (die ich für Bilder von Überwachungscams halten soll; und wahrscheinlich sind es in der Tat solche) die ich mir stundenlang ansehen kann. Bis ich meine zu glauben gesehen zu haben, dass die Kamera da  gerade eventuell, vielleicht und mit einiger Wahrscheinlichkeit gerade ein Verbrechen beobachtet (wahrscheinlich sehe ich dann sogar irgendwann wirklich echte Criminals). Dann löse ich einen "Alert" aus – der mich natürlich etwas kostet -, freue mich auf die hoffentlich großzügige Belohnung (von was weiß ich von wem die kommen soll) und habe eine Heldentat vollbracht. Die irgendwann in den Geschichtsbüchern vorkommen wird. 

Außerdem darf ich anschließend mit Fug und Recht behaupten: Ich bin ein Denunziantenarschloch. Dafür habe ich aber wieder drei Plätze in der Denunzianten-Liga der Community gutgemacht. (Kein Scheiß, die haben 'ne Liga da!)

Unfassbar.

…und ob nun "Crime Detector" oder "Schnüffler Paradies" (wie die dailymail schreibt)

Ekelhaft isses.


  • (Kein)Link: interneteyes.co.uk
  • Bild: Der geht immer.

Der Makerbot in Köln! Am Donnerstag!


Der Makerbot kommt nach Köln. Der Makerbot kommt nach Köln. Der Makerbot kommt nach Köln. Und ich geh' auf den Geburtstag von Frau Annelie.

Spitzenmäßig.

So'ne Kacke.

Der Makerbot kommt in's Hackerspace Labor des Chaos Computer Club Cologne e.V. Hier umme Ecke. Und ich geh' auf 'nen Geburtstag. Der Maker kommt. DER MAKER KOMMT. 3D-Drucker. Androidenträume. Spider's Tripmaker, Stross's wilde Fantastereien, Replikanten, Cyborgs, ewiges Leben; ihr wisst schon. Der Maker kommt. Der Makerbot kommt nach Köln.

Und ich trink Tee.

Hab' aber drei Links zum Maker. Plus ein Video, welches ich auf der tollsten WebTV-Plattform aller Zeiten entdeckt habe. (Gibt' nur hier zu sehen; nicht im Reader.)

Geh' mal einer hin und grüß' den Maker von mir. Er soll ja was ordentliches maken. Hier das (Rocketboom-)Video:

Oh Mist. Mac Tonnies ist Tod.

Ach weißte. Erst dieser Mist mit der Zeitumstellung. (Ich prüfte gerade mehrere Minuten, ob die Welt kaputt ist oder doch nur mein Gehirns. Es stellte sich heraus: Mein Gehirns war’s. Wir ham‘ wirklich ’ne Stunde früher.) Dann erschreckt mich Facebook (mit welchem ich täglich arbeite) mit einem neuen Look. Okay, denk‘ ich mir, Okay, lieste halt ein paar Feeds zur Beruhigung. Da ich am Wochenende nicht soviel im Netz hänge wie in der Woche, stauten sich also jede Menge ungelesene Artikel in meinem Reader. Und was war der zweite Artikel den ich las? Genau:

Mac Tonnies ist Tod!

Mir fehlen da so ein bisschen die Worte, jetzt. Ich hatte kurzen Email-Kontakt mit Mac. Und dieser war äußerst freundlich und sehr amüsant. Wir verlinkten und das Eine oder Andere mal gegenseitig, haben rumgetwittert; und ich freute mich erst vor ein paar Wochen sehr darüber, das Mac mich in seine Blogrolle aufgenommen hatte.

Mac wurde bereits am Donnerstag in seiner Wohnung gefunden und starb eines natürlichen Todes. Ich habe gerade Tränen in den Augen. Weil: Er war ein solch‘ toller Autor, Ufo-Freak, Transhuman-Interessierter und irgendwie einfach ein Teil meines Lebens. Hört sich doof an. Ist aber so. Gewesen.

Rest in Peace, auf das du den CERNern das Fürchten lehrst. Wo auch immer du jetzt stecken magst, Mac. Ich vermisse dich schon heute; hoffe das ein awesome-Weblog und deine incredible-Website dem Cyberspace noch lange erhalten bleiben. 

So kann’s gehen. Ist das Leben kurz, oder was? Regt man sich über Scheisse auf, oder was?  Scheiss‘, da!

Mac, ich weiß es ganz genau: Jetzt machst du den Titel deines Weblogs zum Programm: Tanz uns den Posthuman-Blues, Baby! Danke für alles, Mac! I’ll never forget! 

Pure Cyberkultur!

Mir fiel grad‘ ein, dass ich mich ja noch zum Thema Postgenderism schlauer machen wollte, als ich’s jemals sein könnte. Irgendwie – wie sollte es auch anders sein – stolperte ich dann wieder über Frau Haraway. Frau Haraway hat zum Beispiel als ich vier Jahre alt war das sagenumwobene "postmoderne feministische Essay" Cyborgmanifesto (gibt’s sogar auf deutsch; wusst‘ ich gar nicht!) geschrieben. In dem stehen so wunderbare Koppnüsse wie die hier (Und jetzt auch auf deutsch!):

Die Welt ist durch Grenzen unterteilt, die eine verschiedene Durchlässigkeit für Information besitzen. Information ist genau dasjenige quantifizierbare Element (Einheit, Grundlage von Einheit), auf dessen Basis universelle Übersetzung und damit unbehinderte, instrumentelle Macht (auch bekannt als "effektive Kommunikation") möglich wird.

Ist es nicht wundervoll. Wo war ich? Ah. Genau: Bei Postgenderism begann ich. Und landete bei Cyberfeminism. Genauer: Bei einem ARTech-Vortrag von Frau Candia. Und die bezieht sich in ihrer Rede auf das eben erwähnte Manifest von Frau Haraway. Maria Candia spricht ein Englisch, welchem ich schwer folgen kann, aber doch irgendwie alles verstehe;  mich quäle und freue zugleich; unsagbar viel über den weiblichen Cyborg in mir erfahre; und einfach nicht umschalten kann. Warum weiß ich auch nicht.

Wer’s sich antun will:

ARTtech ’09: Revisiting the Cyborg Manifesto: Science, Technology, and Socialist-Feminism in the 21. Century

Man sieht vor lauter Publikum fast nix mehr; böse Gedanken habe ich auch beim zuhören und in die Slideshow hat sie den Hello-Kitty-Vader eingebaut.

…fast so schön anstrengend wie ein Saunabad. Pure Cyberkultur. Ey.

Spieltisch

Hach, da bin ich ja wie zweigeteilt.  Es ist ja nicht so, als das ich jetzt täglich Brettspiele spielen würde. Oder Karten. Aber bei Karten waren mir die zum anfassen irgendwie immer etwas lieber, als das Pokern mit dem Bildschirm. Klar, von Surface und anderem KlimBim bin ich schon sehr angetan.  Und eigentlich gibt es auch gar kein "Aber". Ich glaube, ich hatte gerade nur mal wieder Lust, ein abendfüllendes Brettspiel zu spielen. Bis ich mir zu Weihnachten einen Surface-Tisch kaufe.

2037. Oder so.

Schick, jedenfalls. Hier mit Dungeons & Dragons drauf:

Atommüll, der Scheiss‘ da.

Ist das eine Scheisse.

Ich kopiere hier den Text rein, der unter dem Video bei sevenload steht. Zu mehr reicht’s nicht mehr; mein Hirn ist schon vom Zugucken verstrahlt.  Und wehe einer sagt, er hätte von all‘ dem nix gewusst. Das hatten wir ja schon.


Lässt sich über Atommüll überhaupt objektiv diskutieren? Auf die zunehmende Angst vor den Folgen der Erderwärmung reagieren Industrielle und manche Politiker mit dem Wundermittel Atomenergie: eine saubere und kontrollierbare Energie ohne schädliche Auswirkungen auf Mensch und Umwelt, die sogar zur nachhaltigen Entwicklung beiträgt. Aber ist sie wirklich so sauber, wie man uns weismachen will? Der Dokumentarfilm beleuchtet die dunkle Seite der Atomenergie, an der auch ihr demokratisches Defizit deutlich wird: der Atommüll. Desweiteren kommt die Problematik der immer zahlreicheren Chemieanlagen in den städtischen Ballungszentren zu Wort, und die Verschmutzung, welche sich aus ihnen ergibt.
Es wird deutlich, dass hierzu in der Politik wenig Transparenz herrscht.

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