cyberpunk

Snow Crash Illustrationen von Jared


Jetzt hab' ich sicher 'ne halbe Stunde auf der Website von Jared verbracht. Eigentlich kann ich gar nicht genau sagen, was mich an den Zeichnungen so fasziniert. Vielleicht ist es einfach die Tatsache, dass es da drüben Gemälde von Cosa-Nostra-Pizza-Lieferanten zu sehen gibt. Oder das Jared noch weitere Characktere aus einem der weltbesten Cyberpunk-Bücher (Snow Crash) gemalt hat. Wer weiß das schon. Ich jedenfalls nicht.

Wissen tu' ich aber definitiv das hier: Hiro (Der Anti-Held aus Neal Stephensons Snow Crash) ist einer der schrägsten – und zugleich sympathischsten –  Cyber-Literatur-Figuren, überhaupt. Achso, das hier oben ist natürlich nicht Hiro, sondern die 15-jährige Kurierfahrerin Y.T mit ihrem bodendynamischen Skateboard.

Love it.

Schaut mal rein, beim Jared!

Living With Robots

Lauter Fachfrauen und Fachmänner aus den Syknet Honda-Laboren plaudern aus dem Roboterlabornähkästchen. Aber nicht nur die. Denn die Hondas haben auch noch einige weitere Spezialisten mit an Bord geholt. Davon sagt einer zum Beispiel, dass zwischen ASIMOs und Menschen ein Vertrauensverhältnis bestehen sollte. Wenn ich aber sehe, wie die Blechkerle da rumhumpeln, dann trau' ich denen keinen Meter.

Der schmeißt mir nachher noch irgendwas runter. 

…und die Hintergrundmusik im Video will mir sicher auch irgendetwas vermitteln. – Ich komm' nicht drauf.

Hirnsteckerkompatibilität


Eigentlich wollte ich das Bild nur so einkleben. Da mir Marco / Fadenaffe aber heute Mittag das hier schrieb…

Deine Welt ist schon ein bisschen gruselig

(Ich hoffe denke er spielt mit dem Satz auf meinen cyberpunkig-dystopischen Wesenzug an…)

…und dahinter einen Artikel bei heise.de verlinkte, der super zu dem Bild hier passt, dachte ich: Dingens. Passt irgendwie zusammen. Auch wenn die News bei heise schon etwas angemieft klingt: "Gute Kompatibilität zwischen Gehirn und Computer". Wer hätte das gedacht? Naja, gucken könnt ihr ja trotzdem mal.

Kurzfilm: Codehunters

Jeps, passt ziemlich exakt in meine Kragenweite: Futuristisch, dystopisch, spannend, actiongeladen und lustig brutal. Hier ein Auszug aus der Videobeschreibung:

Codehunters was created by the awesome Ben Hibon for MTV Asia and was broadcast as both a standalone short film and used to brand the MTV Asia Music Video Awards

Lustig: In den Kommentaren zum Kurzfilm wird bemängelt, dass das Movie ja so aussehen würde, wie das Videospiel "Borderlands". Allerdings ließen sich die Borderlands-Macher von diesem Kurzfilm inspirieren. Und nicht umgekehrt. Zurecht, würd' ich meinen. Klasse, das Teil. Ich mag' die Kaugummigranate.

Was ist eigentlich „Dystopie?“

Aufgrund der Frage eines Ex-Kollegen, ("Was ist denn eigentlich Dystopie?") möchte ich den Begriff nun mal etwas näher beleuchten. Bzw. eigentlich reicht es ja, den Wiki-Link dazu hier einzukleben.

Wir wären hier aber ja nicht im DokBlog-Raumschiff, wenn ich dazu nicht noch die eine oder andere Spitzfindigkeit im Gehirns rumfliegen hätte. Schauen wir uns doch zunächst mal an, was Wikipedia zu dem Begriff "Dystopie" meint. Und danach überlegen wir uns dann zusammen, ob man Dystopie nicht mit "Blick aus dem Fenster" gleichsetzten könnte?

Laut Wiki wären das hier einige Merkmale eine Dystopie: (Ich habe fett markiert, was mich stutzig macht…)

  • ein von der Oberschicht regierter Staat mit wenigen demokratischen Idealen, wenn überhaupt.
  • Soziale Schichtung, wobei die Gliederung der Gesellschaft in soziale Klassen streng definiert ist und ebenso streng durchgesetzt wird.
  • staatliche Propaganda und ein Bildungssystem, das die meisten Bürger in die Anbetung des Staates und seiner Regierung nötigt und ihnen die Überzeugung aufzwingt, das Leben unter dem Regime sei gut und gerecht
  • permanente Überwachung durch die Regierung oder ihre Behörden.
  • Abwesenheit oder aber vollständige Kooptation einer gebildeten Mittelschicht (z. B. Lehrer, Journalisten, Wissenschaftler), die in der Lage wäre, das herrschende Regime zu kritisieren
  • militarisierte Polizeikräfte und private Sicherheitskräfte.
  • die Verbannung der natürlichen (biologischen) Umwelt aus dem Alltag.
  • Konstruktion fiktionaler Ansichten über die Realität, die der breiten Masse aufgezwungen werden.
  • vorgetäuschte Rivalität zwischen Gruppen, die in Wahrheit ein Kartell bilden.

Na? Was ist nun eine "Dystopie"? Ich meine: Wenn ihr auch im Jahre 2010 lebt, und auch in dieser so-called "Republik" euer Leben bestreitet,…

….dann schaut mal aus dem Fenster!!!

So 'ne Scheisse.

Deus Ex Soundtrack als Download


Um dem theatralischen Artikel von eben mal etwas entgegenzusetzen, hab' ich ein echtes Sprawlmusik-Perlchen rausgekramt. Nämlich den phänomenalen Soundtrack zu einem der phänomenalsten Games der Videospielgeschichte, überhaupt: Deus Ex (2). Ich hab's geliebt und freue mich wie jeck auf Teil 3 (Infos). Perfekte Musik für den nächsten Run. Oder auch für den nächsten "Kommt, wir hauen alle Sicherheitskameras der Stadt kaputt"-Flashmob.

Ganz wie ihr wollt.

Xavier Nuez – pure Sprawlromantik


Da treff' ich doch glatt an Karneval so 'ne Fritte, die als Cyborg durch die Gegend lief, aber mit dem Begriff Sprawlromantik nicht's anfangen konnte. Man urteilt ja nicht selten über andere Leute; aber der war definitiv frittig genug dafür. Cyborgs! Wo laufen die denn herum, wenn nicht im Sprawl, auf Raumschiffen oder weit entfernten Planeten? Hä? Und überhaupt: Bedeutet der Begriff eigentlich für EUCH auch irgendwas? – Fritten.

Ich lasse da (zumindest jetzt gerade mal) lieber Bilder sprechen. Die Bilder von Xavier Nuez hauen mich gerade quer durch die Decke. Sowas schickes. "HDR und total Bunt" muss ich eigentlich eher selten haben. Wenn's dann aber so rüberkommt, wie der pure Sprawlsex, dann muss das schon was ordentliches sein. Oder es ist eben von Xavier.

Ey, der hat sogar eine Galerie, die heißt  Glam Bugs.

Was soll ich sagen? …fast so gut wie die Sprawlbilder ;)

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