Dead or alive, you're coming with me!
…wenn die Cyborg-Thematik da so ausführlich zur Sprache kommt wie es der Trailer vermittelt… freue ich mich schon ein klein wenig auf das Remake. Na, mal sehen, wa?
Beschreibung des Films:
David Sievekings bizarrer Dokumentarfilm über David Lynch und die Transzendentale Meditation
Zitat aus dem Film:
Unbesiegbarkeit ist ein Zustand, in dem kein Feind geboren wird.
Genau. Meditations-Fuckerz, ey, Wolke 3000! Guten Tag, bitte gehen Sie weiter, hier gibt es nur hässliche Bettelmönche und keinen Weltfrieden zu sehen.
Jedenfalls: Lynch ist 'ne dumme Sau! Die Doku hat eine miese Qualität, ist aber trotzdem Pflichtprogramm, finde ich. Hier gibt es noch einen wunderbaren Artikel zu Lynch, seiner beschissenen Sekte und dem ganzen Drama, das da dran hängt. Ich selber war recht baff, was sich hinter TM eigentlich verbirgt. Ich wusste zwar, das Lynch einen am Kopp hat, und auch irgendwie in ner Eso-Ecke mitmischt, die ich doof finde; das der aber so verkappt ist und so tief in der Scheisse steckt… war mir neu. Und dann kommen noch Ringo Starr und Weltverbesserer McCarthy auf die Bühne… und outen sich als noch größere Vollpfosten, als Lynch selbst. Meine Fresse, was für Holhbirnen. Die glauben also ALLE, das es fliegende Menschen gibt. Ohne Flügel.
Was für Spackos, allesamt.
Dass man diesen Bewegungen nicht den Mumpitz vorwirft, den sie ihren Kunden verkaufen, sondern nur die Tatsache, dass sie überhaupt etwas verkaufen und ungesund hohe Profite für sinistre indische Sippschaften einfahren, war schon immer rätselhaft. Wieder ist es in David wants to fly David Lynch, der gute Gründe dafür nennt, dass die Spiritualitäts-Dealer gewiefte Geschäftsleute sein müssen: Gute Produkte müsse man jederzeit und überall kaufen können, die Produktion müsse gut organisiert sein. Doch der Filmemacher David Sieveking hat jetzt langsam genug. Er folgt einem lustigen hinduistischem Mönch in die Berge, um seinen eigenen spirituellen Weg zu gehen, wie man das so macht im Lande der Siddhartha- Leser.
…immer wenn du denkst, dein Weltbild ist ausbalanciert, kommen son paar blöde Wichser daher und rütteln das Konstrukt einmal richtig feste durch. Ich hasse es. Und liebe es. Gleichzeitig.
…so, jetzt aber schön Meditieren.
Ihr Schafe.
Amen und so.
Yeay. Ich glaub' die beiden waren als Vorgruppe beim letzten Götz Widmann Konzert (Die Zaubersteuer) hier in Köln auch am Start. Ich mochte die da schon. Und jetzt noch mehr: Die kotzen nämlich dem Mäces-Moritz (Bleibetreu) (den ich irgendwann mal echt gut fand!) so richtig schön in die fiese Burger-Fresse. Ihr habt die Plakate gesehen, schätze ich. Mein erster Gedanke war auch: What? Arschloch! Daher: Danke an Simon und Jan! ;)
…basiert auf 'ner Kurzgeschichte vom Meister: Stanislaw Lem. Imaginary Magnitude nennt die sich; hab' ich gelesen; ist aus der Perspektive einer A.I / K.I. erzählt, die nichts besseres zu tun hat, als sich über die Kontraproduktivität des Krieges Gedanken zu machen. Das schlaue Miststück. Unter dem Video steht:
HD fullscreen, earphones and a few minutes of silence recommended
Jeps.
Apokalyptisches Cosplay aus Hessen. Klasse, wie sich die Damen und Herren der Wasteland Warriors so aufbrezeln. Das Foto oben stammt vom Wacken-Festival, nach dem Klick seht ihr, was die sonst noch so drauf haben. Und die haben was drauf, ehrlich jetzt.
Heute, 0:00 Uhr, Arte:
Die Existenz als Gegenwelt bedeutet heute ein Leben als potenzierte Ich-AG, fordert hochklassiges soziopolitisches Kulturmanagement, weltweite Vernetzung, wirtschaftliche Nachhaltigkeit, dezentrale Bündnisse. Und vor allem verlangt sie das ständige Austricksen der etablierten Machtsysteme und Autoritäten, mit denen man sich in permanentem Kriegszustand befindet. Was bei diesen Gegenwelten auf den ersten Blick bunt, charmant oder skurril wirkt, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als sympathisch exzentrische Kampfansage von gewöhnlichen Menschen, die sich von der neoliberalen Weltordnung in die Enge gedrängt fühlen. Mit ihren realpolitischen Schildbürgertaten eröffnen sie dabei Wege, sich nicht als ohnmächtiges kleines Rädchen der Post-Demokratie zu fühlen. Ganz nach dem Motto: Wenn dir deine Welt nicht passt, bau dir deine eigene!
Der Schwede Johan Thörnqvist macht Fotos mit seinem Smartphone und bestückt die recht eintönigen Ergebnisse mit aufregenden Illustrationen. Mag ich. Eigentlich 'ne simple Idee, die Umsetzung ist aber…verspielt, verträumt und wunderhübsch. Und: Roboter kann er auch. Mehr nach dem Klick.
Das hier oben ist Creepy Girl. Wer die noch nicht ausprobiert hat, kann das hier nachholen.
Und? Creepy? Für mich nicht. Ich bin aber auch Transhumanist, verliebt in Roboter und freue mich auf all' die bunten Blechbüchsen, die mir in Zukunft mein Leben meine lästigen Arbeiten abnehmen. Bei manchen Menschen könnte diese Simulation ein beklemmendes Gefühl hervorrufen. Keine Panik, ist ganz natürlich, sagt die Wissenschaft bisher, nennt sich Uncanny Valley und ich habe dazu hier mal was aufgeschrieben. Allerdings gibt es da nun diesen Artikel drüben bei BBC-Future. Der mich jetzt – nachdem ich ihn zweimal gelesen habe – so dasitzen lässt:
Wen wir nun also humanoide Roboter scheisse finden, dann müssten wir auch alle behinderte Menschen scheisse finden. Es ist der selbe evolutionäre Schutzeffekt in unserem Hirn, der uns sagt: Da stimmt doch was nicht! Und, ja, es ist deshalb ein Schutzeffekt, weil: Klar, der hinkt, der is' krank, ich will weg, ich steck' mich an. Ich spreche von evolutionär, weil ich glaube, dass wir Menschen diesen evolutionären Stolperstein durch sowas naives wie Sprache, Moral und Ethik und so größtenteils überwunden haben. Was ja 'ne wundervolle Sache ist.
Oder?
Denkt man das mal zu Ende, kommt man unweigerlich zu dem Schluss: Wenn wir in der Zukunft den Planeten mit Robotern / Robotermenschen teilen müssen dürfen, dann ist es jetzt an der Zeit, die Dinger total hübsch zu finden. Das eigene Gehirn ist auch nur die Hardware; ich hab' schon längst keine Angst mehr vor denen. DIE, das sind WIR. Und genau darin liegt der Schlüssel. Alles fließt, alles verändert sich, wie dämlich wär's denn, wenn wir heute noch Fell auf dem Rücken hätten und Anführer bräuchten?
Meine These: Es gibt kein Uncanny Valley! … und wenn der Begriff eine Gültigkeit beinhalten soll, dann nur eine temporäre, höchstens.
Mein Staubsauger-Roboter hat einen Namen.
Mein Auto nicht.