Chris

<- bloggt seit 2007. Liebt: Raketen, Edward Sharp & Norwegen. - Viel Spaß hier ♥

Blade Runner als Anime (!?)

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Naaaaja. Ich sehe es ähnlich wie Guillaume, der in der Cyberpunk-Gruppe das hier dazu schreibt: 

Very disappointing. Doesn't look like Blade Runner at all. No spinners, the characters don't look like the original actors at all, and even Deckard's gun looks like some random old revolver. I wouldn't watch this.

Sehr enttäuschend finde ich das nicht, mit dem Rest seines Statements bin ich aber ok. 

  • Entdeckt: In der o.g. Gruppe

Käse ohne Milch ist auch Käse!

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Keine Kuh beteiligt und doch den Parmesan auf dem Teller? Das geht schon jetzt und ich will es probieren. 

 Through synthetic biology, we engineer our yeast to become milk-protein factories, churning out real milk proteins (known as caseins). These milk proteins are then combined with water, vegan sugar and oil to make a kind of milk which is ultimately converted into Real Vegan Cheese using the age-old cheese-making process.

Oben auf dem Bild ist das Verfahren ansehnlich illustriert. Die Forschergruppe hatte auf der Crowdfunding-Plattform indiegogo.com um 15.000$ gebeten, um den Menschheitstraum der Käseherstellung ohne Tierqual wahr werden zu lassen. Jetzt ham' 'se 16.000 eingesackt. Und ich hab' Hunger. 

Mehr Infos:

Gametipp: Spintires

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Im Lande Epoch mache ich gerade etwas Bau-Pause, mit Child of Light wollte ich eigentlich längt angefangen haben; und in Divinity: Original Sin habe ich schon mal einige Stunden reingeguckt (Kurztest hier) – gefällt mir sehr! Das hier geht aber ganz ganz prima mal so zwischendurch: Spintires.

Spintires™ is an award winning off-road driving experience designed to challenge the player's driving skill and endurance. Take responsibility of operating large all-terrain vehicles and venture across the rugged landscapes with only a map and compass to guide you. Explore the levels and unlock portions of the map whilst discovering new trucks, fuelling stations, garages and lumber mills.

Collect lumber with the crane attachments and try to deliver them to the objectives. Use the surroundings to your advantage, you may need to winch yourself free! The real-time deformable terrain will challenge even the most seasoned offroader.

Mir macht es Spaß im Dreck zu wühlen. Auch gern mal 15 Minuten um zwei Meter vorwärts zu fahren. Das Spiel erfordert Konzentration und Logik. Nicht wie Rayman oder so ;) Also: Klarer Kurzweil-Game-Tipp an dieser Stelle. 

Gametipp: Divinity: Original Sin

Questmarker? – Nope. Kurze Laufwege? – Nope. Einfache Rätsel? – Nope. Faire Gegner? – Geht so.

Abgekürzt könnte man sagen: Divinity: Original Sin ist ein knackiges RPG der alten Schule. Was aber auch geht: Divinity Original Sin ist ein knackiges RPG der alten Schule und macht – in Zeiten, in denen Casual und Einfach zu Maßstäben geworden sind -, alles richtig. Das Frustlevel ist (zunächst) recht hoch  (Nehmt ja nen Heiler und eine Frontsau mit, sonst wird es zur Qual, ich spiele die zweite Runde und würde am liebsten  noch mal loslegen, und zwar mit einem echten Mage), sobald man den allgemeinen Dreh aber raus hat und bei jedem Kampf den Kopf einschaltet, macht es Laune wie… naja…zuletzt Skyrim.

Irre, diese Möglichkeiten: Gegner steht da rum, Wasserfass daneben. Nun könnte man den Gegner anlocken, das Wasserfass zerdeppern und dann einen Eis-Zauber raushauen. Aber Achtung: Der eigene Nahkämpfer der Gruppe rutscht dann wie ne Eisfee über das Parket. Oh, ein Ölfass! Nächste Idee: Gegner einölen und anzünden. Die Brennen ja schon weil Feuerwesen? Mist. Ok, dann doch erstmal ne Runde Regen zaubern und die heißen Gemüter beruhigen. Es gibt unendliche Skill-Möglichkeiten; in der Theorie könnte man sich einen nahkämpfenden Waldläufer bauen der mit Tieren sprechen kann, dafür aber das Charisma einer Nacktschnecke hat. Oder eine Schnecke die…. naja, fast. Was ich sagen will: Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letze mal einen solch komplexen Skill-Tree gesehen habe. Der Wahnsinn. Der helle Wahnsinn! Ich hab' sicher 15 Ingame Stunden auf dem Konto, bin just im Level 4 (!) angekommen und würde am liebsten alles noch mal spielen. Weil es geht, und ich sicher nicht nur das Gefühl habe, dass es ein komplett anderes Spielgefühl wäre, wenn ich es doch mal mit echter Magie (satt dieser Mischung aus Mage und Rogue) probieren würde. 

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Wenn man nicht gerade mit melancholischen Muscheln spricht (die Dialoge sind toll und ab und zu recht witzig, ich lese das meiste aber im Journal nach), ist es möglich, das Game im Koop-Mode via Web zu zocken (was ich unbedingt testen will!). Es warten Schätze, Dungeons, unendliche Gegner, eine hübsche – wenn auch nicht überragende – Grafik, eine ultramegagroße Spielwelt, schwere Rätsel, sehr fordernde Kämpe, schwere Entscheidungen (die sich sicht- und fühlbar auf die NPCs und die Spielwelt auswirken!), ein umfangreicher Skilltree, (gefühlt) abertausende Waffen, Sprüche und Items, Crafting mit Tiefgang und minimale (!) 50 Stunden Spielspaß. Aber eben auch Spielfrust. Was ich so gern mag und seit Ewigkeiten in dieser Form nicht mehr gesehen bzw. gespielt habe. 

Nägel, Nadeln, Kochtöpfe, Angelruten, güldene Gläser, simple Eimer, Sextanten oder ein Schmiedehammer: Fast alles was man aufgabelt, kann man auch verwenden. Für die verschiedensten Dinge. Beispiel: Du skillst auf Lehrmeister um endlich die unidentifizierten Objekte aus deinem überquellenden Inventar zu entdecken/tragen zu können. Skillpunkt vergeben, nix passiert O__o. Also erstmal weiter. Drei Stunden später, den Kampf mal wieder mehr schlecht als recht überlebt: Der Gegner dropt eine Lupe. Die aufgenommen, und Tatataa: Der Hinweise: Nun kannst du – wenn du Lehrmeister bist – mit dieser Lupe Gegenstände identifizieren. Endlich keine blöde Kappe mehr, sondern ein echter Helm. Nach 13 Stunden Spielzeit. Freude pur. Und dann sah ich noch: Farben. Teure Farben. Kein Plan wozu die nun schon wieder gut sein sollen…

Ihr lest schon: Ich bin hin und weg. 

Ich sagte einst, dass ich Skyrim für DAS Rollenspiel dieser Dekade halte. Das war 2011. Nun, 2014, sage ich: Skyrim und Divinity: Original Sin streiten sich um das beste Rollenspiel seit KOTOR. Und das will was heißen.

Wer es nicht ausprobiert, verpasst so einiges. Vor allem diese drei leidigen Gobblins, die mir seit Stunden den Weg in die sagenhafte Unterwelt versperren. Um die umzunieten, muss ich mir was einfallen lassen. Und exakt in diesem Gedanken liegt die Magie des Spiels: Es fordert, es regt zum Denken an, es weicht keinen Zentimeter, sondern stampft dich in Grund und Boden. Immer mit dem Gefühl, das man selber – und nicht die Spielintelligenz – zu blöde ist.

Wundervoll!

Der Olavsweg

14655752613_50eb5e7d48_hAuch in Norwegen gibt es einen historisch berühmten Pilgerpfad- den Olavsweg. Er führt 640 Kilometer von Oslo bis Trondheim und endet im Nidarosdom, dem größten Kirchenbau Skandinaviens.Der Weg führt durch nahezu alle Kulturlandschaften des Binnenlandes von Norwegen und windet sich durchs Hochgebirge und über das immer noch wilde Dovrefjell, wo der Wanderer auf Bären und Wölfe treffen kann. Der Olavsweg geht zurück auf König Olav II, der um 995 geboren wurde und nach langen Jahren als kämpferischer Wikinger in Rouen getauft wurde. Er brachte das Christentum nach Norwegen und starb als Märtyrer. Jedes Jahr am 29. Juli wird dieser Todestag in Norwegen aufwendig gefeiert, da Olav II eine wichtige Gestalt der Geschichte ist und noch heute sehr verehrt wird. (von hier)

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Die ‚junge Welt‘ über den Transhumanismus

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Bis auf den letzten Satz – der angeklebt und pseudo-kritisch wirkt – , mag ich den Artikel der jungen Welt über den Transhumanismus ganz gern. Für mich nicht viel neues, er hat einige Zitate an Bord, die ich hier rezitieren möchte, weil sie meiner Gedankenwelt zu dieser komplexen Thematik sehr nahe kommen. Grundsätzlich ist der Artikel eine Art Bestandaufnahme der aktuellen transhumanistischen Persönlichkeiten. Kurzweil wird natürlich wieder inflationär erwähnt; was mich langsam nervt, als gäbe es nur noch diesen einen Propheten. Propheten sage ich ganz bewusst, weil im Artikel auch Kritiker erwähnt werden, denen dieses religiöse Vorgetrage der üblichen US-Verdächtigen genau so auf den Keks geht, wie mir. 

Themen wie Hive Mind aber auch das (ultraspannende!) Grey goo-Szenario werden erwähnt und in Ansätzen sogar erklärt. Für Neueinsteiger recht harter Tobak. Ich lege einfach mal los.

Moravec – den ich sehr mag – wird so zitiert:

Ich sehe diese Maschinen als unsere Nachkommen. Im Augenblick glaubt man das kaum, weil sie eben nur so intelligent sind wie Insekten. Aber mit der Zeit werden wir das große Potential erkennen, das in ihnen steckt. Und wir werden unsere neuen Roboterkinder gern haben, denn sie werden angenehmer sein als Menschen. Man muß ja nicht all die negativen menschlichen Eigenschaften, die es seit der Steinzeit gibt, in diese Maschinen einbauen. Damals waren diese Eigenschaften für den Menschen wichtig. Aggressionen etwa brauchte er, um zu überleben. Heute, in unseren großen zivilisierten Gesellschaften machen diese Instinkte keinen Sinn mehr. Diese Dinge kann man einfach weglassen – genauso wie den Wesenszug der Menschen, daß sie ihr Leben auf Kosten anderer sichern wollen. Ein Roboter hat das alles nicht. Er ist ein reines Geschöpf unserer Kultur und sein Erfolg hängt davon ab, wie diese Kultur sich weiterentwickelt. Er wird sich also sehr viel besser eingliedern als viele Menschen das tun. Wir werden sie also mögen und wir werden uns mit ihnen identifizieren. Wir werden sie als Kinder annehmen – als Kinder, die nicht durch unsere Gene geprägt sind, sondern die wir mit unseren Händen und mit unserem Geist gebaut haben.

Ich kann nur mit dem Kopf nicken und habe nichts hinzuzufügen. Echt nicht. Diesmal nicht. Und, ey, Mist, auch ich komme dann doch nie am Kurzweil vorbei. Weil er so klug ist und Dinge sagt, wie diese hier (Grey goo): 

Wenn wir die gesamte Materie und Energie des Weltalls mit unserer Intelligenz gesättigt haben, wird das Universum erwachen, bewusst werden – und über fantastische Intelligenz verfügen. Das kommt, denke ich, Gott schon ziemlich nahe.

Und daraus zieht der Autor des Artikels (Thomas Wagner) diese Information: 

Spätestens mit diesen Äußerungen wird klar, wobei es sich bei dem vermeintlich auf rein wissenschaftlicher Erkenntnis fußenden Idee der Singularität in Wirklichkeit handelt: um die Leitidee einer neuartigen religiösen Bewegung.

Ich nicke halb mit dem Kopf. Ich sehe und kenne und lese europäische Transhumanisten, die sind da längst nicht so mit dem Kreuz hinterher, wie die Amerikaner. Bestes Beispiel: Nick Bostrom.

Was aber sicher stimmt, dass ist das hier: 

Den meisten Außenstehenden ist entgangen, dass der Aufstieg der netzbasierten Monopole und ihre derzeitige Machtposition mit einer neuen Form der Religion zusammenfällt, die auf dem Streben nach Unsterblichkeit basiert.

Das sind nämlich keine Verrückten da in Amerika an den verschiedensten Einrichtungen (auch die werden im Artikel fast alle genannt, also die Einrichtungen, nicht die Nicht-Verrückten. Wobei: Die auch. Ein paar davon), sondern die Bosse von PayPal, und Google, und General Electric, Leute aus dem Pentagon, der Raumfahrt, allesamt exponentiell klüger als ich es in vier Leben je sein könnte werde. Da bildet sich 'ne neuen Macht-Elite heraus, die uns alle noch mal das Fürchten lehren wird. Wenn wir nicht aufpassen. Oder noch schnell einige gutartige Roboter-Kumpel bauen. 

Der Begriff Singularians fällt dann auch. Der war mir neu. Nehm ich'. 

Isaac Cordal: Cement Eclipses

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Cement Eclipses is a critical definition of our behavior as a social mass. The art work intends to catch the attention on our devalued relation with the nature through a critical look to the collateral effects of our evolution. With the master touch of a stage director, the figures are placed in locations that quickly open doors to other worlds. The scenes zoom in the routine tasks of the contemporary human being.

Kunst, wie sie immer sein sollte. Könnte. Dings. 

Das nach dem Tod genau nix passiert, vergessen wir nur zu oft und dazu noch total gerne. Noch öfters vergessen wir, dass wir alle sterben müssen. Oder wir sind religiöse Transhumanisten – oder noch was viel schlimmeres – und lügen uns ständig selbst in die Taschen. – Gut, dass es Kunst wie die von Isaac Cordal gibt. Die macht wach und den Moment noch toller, als die der Zukunft.

Game-Review: Blackjack Switch

Ich bin im Zock-Fieber! Mein Objekt der Begierde: Blackjack Switch. Klingt erstmal wuchtig, dahinter steckt eine Blackjack-Spielart, die dem Spieler – neben den normalen Skills beim Blackjack selbst die Chance gibt, seine Karten auszutauschen. Auf der Domain casino.com kann man das Game ausprobieren. Zur Motivation möchte ich euch meine Erfahrungen mit dem Spiel aber auch mit der Website im allgemeinen mitteilen. 

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Zunächst wählt man seinen (evtl. zunächst noch virtuellen) Einsatz – also zwei gleich große Wetten. Dann lässt man sich die Karten geben. Was auf der Anbieterseite mit todschicken Animationen mit Hilfe des Softwareherstellers dargestellt wird. Anschließend wählt man – wenn man das denn möchte – noch eine "Versicherung" aus; was bedeutet:  Für jede der beiden gespielten Hände muss man exakt die selbe Anzahl an Coins / Euros Summen setzen. Mit der Option "Switch" hat man die Möglichkeit die besten Karten von einer in die andere Hand zu spielen. Auch das wird optimal dargestellt, man erkennt ide Karten und Buttons sehr gut und kann dann wählen, ob man Tauschen möchte, oder sein (oder ihr) Glück doch mit den vorhandenen ausgeteilten Karten probieren möchte. Wer dann gute Karten hat, kann mittels "Split" verdoppeln und sich schon mal die Hände reiben. Da der Vorteil auf der Hand liegt (bzw. in beiden Händen…) Damit man dem Dealer aufgrund der Austausch-Möglichkeiten nicht einfach davonläuft, gibt es weitere faire Regeln zum Ausgleich: Man erhält nicht wie beim klassischen Blackjack eine Auszahlung von 3 zu 2, sondern nur eine Gewichtung von 1zu1; anders wäre es auch zu einfach, und die Bank – oder die Bank des Online Casinos  – wäre in windeseile ausgenommen und pleite. 

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Ich könnte nun noch über meine Taktik sprechen. Mach ich aber nicht, dafür ist sie zu gut. Nur soviel: Etwas logisches Denken, Umgang mit Zahlen und eine gar nicht mal so hohes Mathematik-Verständnis sind schon nicht verkehrt; man könnte sich in der Theorie sogar "Optimale Hände" durch eine "optimale strategische Tabelle" zurecht basteln. Was in der Praxis aber sicher für erhebliche Verzögerung des Spielflusses sorgen dürft und dem Kassierer bzw. der Bank nicht ganz so recht sein dürfte ;) 

Zum Look und Feel des Online-Casinos bleibt mir abschließend nur zu sagen: Sieht gut aus, fühlt sich prima an, und die Optik lässt einen jederzeit an eine weitere Partie denken. Empfehlung meinerseits, probiert es doch mal aus! 

Cyberbeetle. Feines Tier.

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Das ist ein Cyberbeetle und er macht mich glücklich(er). 

The Cyberbeetle project was done as a part of the Coding da Vinci open culture hackathon organized in Berlin during April-July 2014. The project combines in a playful way openly licensed biology related pictures and sounds from the Museum für Naturkunde Berlin and Botanischer Garten & Botanisches Museum Berlin-Dahlem.​

Die Künstler beschreiben den Käfer als Geek, weil er krasse Sensoren wie Infrarot eingebaut hat uns außerdem auf Musikfernsehen steht. Macht man so einen Sender an, freut sicher der Käfer. Und ich mich dann auch. Ich klau' den nämlich bald.