Chris

<- bloggt seit 2007. Liebt: Raketen, Edward Sharp & Norwegen. - Viel Spaß hier ♥

Doku: ‚Maschinenträume‘ von Peter Krieg

…bin bei Minute 40. Dieser 80er-Look und die – aus heutiger Sicht – teilweise naiv klingenden Ideen sind einfach nur toll.

Über die Doku:

In einer alten Maschinenhalle liegt in einem Metallbett ein Mann, der durch Kabel mit den ihn umstehenden Videomonitoren verbunden ist. Auf den Bildschirmen erscheinen dokumentarische Bilder von heute, historische Aufnahmen aus der Entwicklungsgeschichte der Technik, Szenen aus Science-Fiction-Filmen, Wochenschaumaterialien und andere Anschauungsbeispiele. Der Mann hört Stimmen aus zurückliegenden Zeiten, von Robotern und Maschinen. Der Film untersucht das weitgehend undefiniert gelassene, mythologisierte Bild der Technik. Von den Schöpfungsmythen bis zur künstlichen Intelligenz, den Automaten des Jacquet Droz bis zu den Robotern großer Automobilfirmen: Am Beispiel der Maschinen in Menschengestalt folgt die Erzählung den mythologischen Spuren der Maschine. Es ist zugleich eine Geschichte der Übertragung menschlicher, insbesondere männlicher Phantasien in diese Maschine. (von hier)

Trailer: No Man’s Sky (und so)

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An dieser Stelle hatte ich das erste Teaser-Video zu No Man's Sky zum besten E3-Trailer gekürt. Hier unten zwei weitere, die hat der Nikolaus gebracht, und auch die sind wieder… hübsch anzusehen:

Leider hab' ich immer noch nicht kapiert, was prozedural in dem Kontext bedeutet. So wie Minecraft. Das ist mir klar. 

Prozedurale Synthese erzeugt ähnliches aus gleichbleibenden Elementen / Variablen. Soweit…so richtig? Prozedurale Programmierung macht aber wieder was anderes. Macht das Spiel nun beides? Ich glaube nicht; nur das erstere. Oder? In den Videos sieht man Stationen, auf denen die Raumschiffe laden. Wenn die nun prozedural generiert sind…was soll es dann da geben, außer was schönes zum Ansehen? Da müsste ja dann auch ein ganzes prozedurales Quest-System dranhängen, wenn das Spiel nicht nur eine Art Aquarium-Screensaver im All sein soll. Korrekt? Eine andere Variante wäre: Open Space, so wie Elite Dangerous das toll macht, ein paar Ressourcen rein…und der Markt regelt das Geschehen. Gut aussehen tut das ja alles; skeptisch bin ich aber schon. 

…die unglaublich geile Musik in allen Videos kommt übrigens von 65daysofstatic. Bilder und Mukke passen also super; wenn das Gameplay noch hinhaut, werden wir 2015 alle sehr glücklich sein. 

Skyrim in Öl

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Der Max und die Mods und das völlig verkackte Dragon Age haben es geschafft: Nach zwei Jahren Pause habe ich Skyrim wieder ausgepackt und bin auf dem besten Weg, meine 300ste In-Game-Stunde zu knacken. Ich hab' ja sonst nix zu tun. Außerdem gibt es ja jetzt bald ein ENB-Setting plus Mods für ein Skyrim im Aquarell-Look (was fast so toll ist wie Minecraft auf Acid). Natürlich wird meine Kiste das nicht packen; aber dann ja 2016 vielleicht. Bis dahin ist – bis auf den dritten Hexer – eh nix in Sicht. Hier noch einige Skyrim-Aquarelle, ganz unten der Link zur kompletten Bildserie. 

Nee, Moment, eins noch: Ein neues Spielzeug. Seht ihr das leuchtende Dings da an der Hüfte meines Drachenschlächters? Is 'ne Laterne. Besser: Eine Laterne mit Wurmbetrieb. – Ein magisch-leuchtender Wurm sorgt für das Licht. Den kann muss man erst eingefangen und reinstopfen. Und den gibt's nicht überall. Is' klar. 

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Wer zu faul ist nimmt die normale Variante: 

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Ist ja aber langweilig. Den Laternen-Mod gibt es hier. Im Hintergrund sieht man schemenhaft das neue Baumhaus für meinen Helden. Der Held ist nur leider ein Ork. Und passt jetzt nicht wirklich zu dem Wurm in der Lampe und auch nicht in ein Wald-Baumhaus. Ich muss noch mal anfangen. So ein Mist. 

Nun aber, hier die erwähnten Aquarelle: 

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HoGeDu vs. PEGIDA

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Klingt erstmal sperrig, die Artikelheadline. Das Thema ist aber flott erklärt. Eric, von den Hooligans gegen Dummheit (HoGeDu), wettert gegen die patriotischen Kackaffen der PEGIDA – die patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes – (der Titel schon. Ich muss speien vor lauter Kreuzrittertum). Hier einige Auszüge aus seinem offenen Brief an die PEGIDA, Marzahner, Bucher und alle anderen „besorgten Bürger“:

Ihr, die ihr keinen Widerstand dagegen hinbekommt, dass US-amerikanische, europäische, deutsche Armeen andere Länder auch in eurem Namen zerstören, ihr wollt jetzt noch die hetzen, die aus diesem Elend hier her fliehen? Habt ihr denn überhaupt keine Würde? Legt euch doch mit richtigen Gegnern an, mit Staat und Kapital, nicht mit denen, die ihr als Sündenböcke durch die Straße jagen könnt.

Sehr richtig, Herr Eric. Weiter:

Nun, liebe Hellersdorfer, liebe Dresder, wir müssen noch über etwas anderes reden. Euer Problem ist nicht, dass ihr mit zuvielen Ausländern zusammenleben müsst. Euer Problem ist, dass es da, wo ihr wohnt zu wenige Ausländer gibt. Studien belegen, dass Fremdenhass vor allem da aufkommt, wo sehr wenig Kontakt zu „Fremden“ besteht. Ihr sucht euch auf irgendwelchen Internet-Blogs von verbitterten rassistischen Schwachmaten selbstgeschriebene Lügenartikel zusammen und konstruiert euch ein Bild vom „Ausländer“, das mit der Realität nichts zu tun hat. Ein kleiner Tip am Rande: Nicht alles, was man irgendwo im Internet findet, ist deswegen auch schon wahr.

In Sachsen, da, wo ihr mit Eurem PEGIDA-Kram gegen „Islamisierung“ demonstriert, gibt es 0,1 Prozent Muslime. 0,1 Prozent – das ist für euch „Islamisierung“. Nun werdet ihr sagen: „Naja, aber wieviele gibt es in Berlin.“ Ja, da habt ihr ganz recht, da gibt es mehr, sogar 6,5 Prozent. Nur: Wir in Berlin, in Kreuzberg, in Neukölln, im Wedding, wir demonstrieren nicht gegen „Islamisierung“ und „kriminelle Ausländer“. Weil die „Ausländer“ hier unsere Nachbarn sind, unsere Freunde, ihre Kinder mit unseren Kindern zur Schule gehen. Weil wir jeden morgen bei Ali und Fatma unsern Kaffee trinken und uns nicht rund um die Uhr auf irgendwelchen Hirnfickblogs von ultrahässlichen Internetrassisten erfundene Horrorpropaganda über „kriminelle Ausländer“ reinwürgen, bis wir vor Angst in die deutschen Höschen koten. Solltet ihr auch mal probieren.

Und noch weiter: 

Ihr lasst euch von Springer-Presse, von PI-News, NPD, Die Rechte und wie sie sonst alle heißen, einreden, die „Ausländer“ oder neuerdings die Muslime wären an eurem Unglück schuld. Sind sie aber nicht. Genauso wie ihr, und genauso wie wir, sind die meisten Flüchtlinge, die hier herkommen, und die meisten Ausländer, die hier leben, Habenichtse. Und das ist nichts, wofür man sich schämen muss. Schämen muss man sich nur, wenn man den richtigen Feind nicht erkennt und stattdessen ohnehin schon entrechtete Menschen zu Sündenböcken erklärt. Hört mit dem Scheiss auf, ihr macht euch lächerlich.

Ich mag den Eric. Der ist Prolet, und zwar ein guter. – Den ganzen Text gibt es (mit fragwürdiger Headline und nicht immer sinnigen Formulierungen, auch wenn sein Kernpunkt stimmt) nach dem Klick. 

NASA: Orion und der Wind


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Ich glotze jetzt seit 12.00h auf diese Kack-Rakete, die ihren ersten Testausflug eigentlich um 13:00h machen sollte. Orion heißt sie, bzw. ihre Raumkapsel; und die soll irgendwann mal zum Mars fliegen. Und uns dann ja auch. Mit Zwischenschritten; eine Mondstation muss her; und umgeleitete Asteroiden und sowas alles brauchen wir ja auch noch. Und jetzt? Steht sie da. Weil es zu windig ist. Irgendwas ist ja immer. 

Neuercountdown um 14:15 deutscher Zeit: T – 7:15 Minuten. Huch! 

Ich mach' Kaffee. Raketenficker.