Monthly Archives: August 2011

Kabuki Dance

Kabuki ist das traditionelle japanische Theater des Bürgertums der Edo-Zeit und besteht aus Gesang, Pantomime und Tanz. Kabuki ist eine im Wesentlichen säkulare Kunstform und etwas weniger formell als das ältere, vom Buddhismus geprägte Nō-Theater der Samurai. Kabuki wurde im Jahr 2005 in die UNESCO-Liste der Meisterwerke des mündlichen und immateriellen Erbes der Menschheit aufgenommen. (wiki)

Hier vorgetragen von einem selbstgebauten Roboter made by Amino Azusa (japanische Page). Seine süße Roboterdame hört auf den Namen Toko Toko Maru, ist fünf Jahre alt, und ich hab' mich gerade ein klein wenig verliebt. 

Amanda Elizabeth Joseph – Just wow!

Die Bilder von Amanda Elizabeth Joseph sind wirklich just wow! Man muss den Style schon mögen: Die Bilder sehen irgendwie recht runtergeranzt aus; dafür haben aber alle von ihr gemalten Personen diese extrem ausdrucksstarke Mimik im Gesicht. Meistens zeigen die Motive Menschen beim Musikhören. Außerdem mag sie Einhörner. Sagt sie. 

Leider ist mit nicht ganz klar, mit welchen Materialien die Dame so arbeitet. Erkennt das wer? 

Ich mache einen Flashmob und gucke kein RTL mehr!


Ja. Der RTL-Beitrag über die Gamescom-Besucher war Scheisse. Mehr als das. Menschenverachtend, diskriminierend, peinlich und beleidigend. Ja, RTL ist ein Medienkonglomerat, für welches ich mich als Weltenbürger schämen muss. Ja, die RTL- Redaktion wusste ganz genau was sie da tut. Ja, so funktionieren die Medien. Ja, es wird immer so weiter gehen. Ja, selbst wenn RTL einen abkriegt, wird die Medien-Hydra dafür sorgen, dass RTL 1, 2, und 3 bereitsteht, um weitere deutsche Gehirne mit Stumpfsinn zu fluten. Ja, ich kann die Aufregung der Gaming-Szene verstehen. 

Nein, ein Flashmob vor dem RTL-Gebäude wird rein gar nichts ändern. Nein, kein einziger RTL-Mitarbeiter wird auch nur ein einziges schlechtes Gefühl bei der Sache haben. Nein, einfach nur kein RTL mehr gucken, wird überhaupt gar nichts ändern:

Durch 5.640 Haushalte (davon 140 deren Hauptverdiener EU-Bürger ohne deutsche Staatsbürgerschaft ist[1]) mit etwa 13.000 Bewohnern wird für über 34 Millionen deutschsprachige Fernsehhaushalte mit insgesamt zirka 73 Millionen Zuschauern repräsentativ gemessen, welche Teile der Bevölkerung welche Sendungen auf welchen Programmen sehen. (wiki)

Das ist wie Demokratie, die genau vier Jahre zu gebrauchen ist.

Und: JA! Ich wundere mich über die Naivität, die ich in manchen Postings und Artikeln so herauslesen kann. Ja, ich bin einigermaßen erstaunt, über die Qualität des Diskurses zum Thema. Ja, ich habe Ideen und Ansätze, was man – außer Flashmob und wegschalten – sonst noch so unternehmen könnte. Die sind aber zu düster für hier. Weil ich sie mir beim Computerspielen ausgedacht habe. 

…der Moritz aka Rainer hatte aber auch nicht die schlechtesten Ideen:

Weitere Inspiration dann im ganzen Film. Den gibt's sogar komplett auf YouTube! Teil1 und Teil2. Was für'n Zufall! ;) 

Update: Es ist doch einfach herrlich grotesk. Der RTL-Redaktuer Namens Kickbusch (Hihi) entschuldigt sich bei den Gamern via Facebook und könnte im Grunde seines Herzens ein blödes Nazischwein sein (unbestätigt, daher keine Verlinkungen). 

Update 2: Die Anons hauen mit drauf: Hört hört!

Poster Art: Studio Ghibli


Beim durchstöbern der abonnierten Tumblr-Blogs bin ich heute Morgen bei einem Posting hängengeblieben, welches jede Menge schnieke Ghibli-Poster Art zeigt. Ich erkläre jetzt mal nichts zu Ghibli – wer die nicht kennt, hat eh die Welt verpennt – sondern entlasse euch lieber mit einem tollen Ghibli-Zitat. Ihr dürft raten, aus welchem Film es stammt.

You cannot change your fate; however, you can rise to meet it.

Ein Leben in Bildern: Christopher McCandless


Knaller. Man mag ja von Christopher McCandless und 'seinem' Film Into the Wild (Eigentlich ein Sean Penn Film) halten was man will. Die Bilder, die ich eben auf einer Website zu seinem Gedächtnis entdeckte, sind einfach umwerfend. Für die Nixwisser unter euch, hier mal eben der Wiki-Text zu Christopher:

Christopher „Chris“ Johnson McCandless (* 12. Februar 1968 in El Segundo; † (vermutlich) 18. August 1992 in Denali Borough; auch „Alexander Supertramp“ genannt) war ein junger Abenteurer bzw. Aussteiger. Jon Krakauers Buch In die Wildnis (Into the Wild) und Sean Penns gleichnamige Verfilmung machten ihn bekannt. McCandless zog mit minimaler Ausrüstung durch die USA. Er starb in einem abgelegenen Gebiet Alaskas an Auszehrung, möglicherweise aufgrund einer Vergiftung.

Ich mag das Buch lieber als den Film; auch wenn dieser recht nah an der Romanvorlage dran ist. Über Christopher hat sicher jeder Backpacker /  Trekker / Aussteiger seine eigene Meinung. Ich hab' auch eine. Dazu komme ich gleich. Zunächst noch eine Anmerkung zu den Bildern, die euch nach dem Klick erwarten: Diese Bild, auf dem Chris vor seinem Magic Bus (in dem er auch starb) sitzt, ist wohlbekannt. Viel spannender finde ich die Original-Notizen aus seinem Tagebuch. An Tag Nummer 100 feiert er sich noch selbst. Das er so lange in der Wildnis überlebt hat (die nebenbei bemerkt gar keine richtige Wildnis war: 20 Meilen weiter gibt es einen riesigen Highway). Auch wenn er schon dort vermerkte, dass er in der weakest condition seines Lebens war. An den Tagen 109, 110, 111 und 112 ist er noch in der Lage einen gerade Strich auf's Papier zu bringen. Bei Tag Nummer 113 hat es dann nur noch zum Eintragen der Tageszahl gereicht.

Noch was zum Bild hier oben (welches gleichzeitig die Schluss-Szene des Films darstellt): Es ist ein Selbstportrait von Chris. Einige Tage (oder Wochen) vor seinem Ableben. Und – wie erwähnt – man kann von dem Kerl und dem Film halten was man will (auch ich sehe einige Aspekte durchaus kritisch), aber dieser Gesichtsausdruck auf dem Bild…  Freiheit. Gleichmut. Unbekümmertheit. Man weiß es nicht. Und wir werden es auch nie erfahren. Das ist nämlich das tolle daran. 

Ich finde. Ein Leben welches so früh endete, mit 24 Jahren…ein Leben das so gelebt wurde.. ist keinesfalls wertiger, als irgendein anderes. Ich für mich – sechs Jahre älter als der andere Chris zu seinem Todeszeitpunkt – kann nur sagen: Lieber mit 34 in der Wildnis vom Bär gefressen werden, als mit 84 einsam, alleine uns unaufgeregt im Spital zu Ende vegetieren. Wenn ich morgen sterbe, hatte ich ein gutes Leben, hab' nix ausgelassen und bereuen tu' ich auch nichts so richtig. Wenn das mit 84 auch noch so ist, suche ich mir einen passenden Bären aus. Ganz sicher. 

No longer to be poisoned by civilization he flees, and walks alone upon the land to become lost in the wild. Christopher McCandless,  Mai 1992 

Der Traum vom Fliegen!

Gestern Abend bin ich endlich dazu gekommen, mir mal alle von mir vorgemerkten Tech & Gadgets-Videos der letzten Tage in Ruhe reinzuziehen. Und das was hier jetzt eingeklebt wurde, ist definitiv das absolute Über-Highlight. Wir sehen ein perfektes Zusammenspiel von verschiedensten Technologien. Der Mikrocontoller kann was, die Mechanik der Flüge ist umwerfend, die Leichtbauweise ist atemberaubend, das Chassis-Design ist pure Aerodynamik. Hinten raus kommt dann eins der beeindruckendsten Fluggeräte, welches ich in meinem Leben bisher gesehen habe. Das Menschen sich sowas ausdenken, konzipieren und auch produzieren können, ist mir nach wie vor unbegreiflich. Und ein wenig unheimlich isses auch. 

…und wenn ich diese Trolls auf YouTube lese, muss ich kotzen: Can it shit? Noch besser: Can it bomb Afghanistan? oder German Work! oder auch It will take the place of  real birds and animals! 

Spackos. Das ist genau das RC-Spielzeug, was ich mir in meinen wildesten Kindheitsträumen ausgemalt habe. Und ja: Auch heute fasziniert mich diese Art der Technologie (neue, spannende, was zum Fliegen!) ungemein. Es gibt da sicher weit spannendere Anwendungsszenarien als Bombardierung von Land X oder Bevölkerung Y. YouTube hat den Spam aber auch kein Stück unter Kontrolle. Gefühlte 30% der Kommentatoren wollen damit Moscheen und Synagogen wegbomben, die anderen sind noch schlimmer.

Ekelhaft. YouTube-Comments…Ein Spiegel der Netzweltgesellschaft? 

(Ich würde ja -wenn ich TED wäre-, da eh nix mehr hochladen. Dann lieber nur noch 'nen eignen Player nutzen. Oder Vimeo. Oder so) 

Auktion: Vintage-SciFi Kram


Only 200 copies of Ray Bradbury's novel Fahrenheit 451 were printed with an asbestos cover. What lucky future mesothelioma victim is going to get this copy, signed by the author? Opening bid is $3000.

Und das hab ich hier noch nicht mal reingeklebt. Sondern lieber dieses wundervolle Frank Frazetta-Gemälde von 1966 genommen. Sah' besser aus. Kostet auch etwas mehr: Startpreis ca. 50.000€. Wundervoll. Oder lieber doch einen Blade Runner? Erstausgabe!? Mein Herz. Ich bin weg. Geld besorgen. 

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