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Smart Herb Garden

Die Produktion dieses intelligenten Spacetech-Indoor-Kräutergarten habe ich soeben mit 39$ unterstützt. Weil es geht und ich bis September eh einen eigenen 4000qm-Garten in der Eifel besitzen werde. Wahrscheinlich.

With our Smart Herb Garden you can grow basil, thyme or other herbs without worrying whether the plants have enough water, nutrients or light. Just plug it into the wall and add water, the smart device takes care of everything else.

Kurzfilm / Musikvideo: Sigur Rós – Ekki múkk (♥)

Es würde jetzt sowohl auf meiner – als auch auf eurer Seite für Disharmonie sorgen, wenn ich erstmal lang und breit die Hintergründe dieses Bild- und emotionsgewaltigen Filmchens erörtern würde. Nur soviel: Den Kerl kennt man aus Game of Thrones – da spielt der den Littlefinger. Und den Fuchs sieht man ja auch ständig irgendwo.

Einsamkeit, Sinnsuche, Tod, Leben, Leid, Freude, Freundschaft, Tragik, Komödie, Drama, und Liebe. Das steckt da alles drin. Mich berührt dieser Film und seine Stimmung sehr.

…und weil das so ist; und dazu noch ♥-Tag ist: Der is‘ für dich, Baby! :-*

National Library of Norway

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(Dieser Artikel ist mit freundlicher Unterstützung von Florian Sommer von 1000kreuzfahrten.de entstanden)

Wahnsinn. Ich wühle mich seit einigen Tagen immer mal wieder durch den Flickr-Fotostream der National Library of Norway. Die Nordmänner (und Frauen) haben nämlich ihr komplette Bildersammlungs-Historie – die bis in die Zeit der  Daguerreotypie zurückreicht – unter CC-Lizenz ins Interweb hochgeladen. Tausenden von wunderschönen Bildern, Fotos, Illustrationen, Post- oder Landkarten gibt es dort zu bestaunen. Und jedes einzelne von ihnen hat diesen nordischen Scharm, auf den ich so abfahre. Königshäuser, Festhallen, Stabkirchen, Walfische und Fänger, Fischerboote, restaurierte Wikingerboote, Fjordblicke, Fjell-Hütten, Gletscher, Strände und Bergseen in Massen. Irre, eine Bildergalerie zum Träumen. Guckt euch doch nur mal dieses süße Pärchen an: Völlig faszinierend, dieser Style ;) Hätte man mir dieses Bild ohne irgendeine weitere Information gezeigt, ich hätte mich wahrscheinlich blöde geraten, und wäre niemals nie selber drauf gekommen, das diese beiden netten Gestalten dem sympathischen nordischen Völkchen zuzuordnen sind.

Oben sehen wir eine Ablichtung aus der Telemark (die Region in Norwegen, die auch den Skiern ihren Namen geliehen hat); entstanden vor etwa 130 Jahren! Das spannende: Genau diese Häuser stehen noch heute da in der Landschaft herum und man kann – mit etwas Glück und möglichst in der Nebensaison – in so einem kleinen Häuschen nächtigen. So eine flauschige Nacht kostet nicht mal mehr als die übliche Hytte.

Tatsächlich habe ich beim Betrachten der Bilder zwei Stellen gefunden, die ich mir auf meiner diesjährigen Norwegen-Reise auch selber selber angucken möchte. Welche das sind, das verrate ich aber erst dann, wenn ich dort war. Um dann sagen zu können: Ja, da sieht es noch aus wie vor 200 Jahren.

Wer also grundsätzlich Freude an historisch-nordischer Bilderkunst hat, eine Zeitreise ans Nordkap wagen möchte, der kann sich hier näher informieren und findet nach dem Klick viele tolle Bilder.

Norge – Part 2

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Schon auf der Rückfahrt von Norwegen in 2012 war mir klar: Ich komme wieder. Und zwar möglichst bald. Ich kann es gar nicht anders sagen: Ich habe mich während meiner Wanderstouren und Autofahrten buchstäblich und wortwörtlich in dieses Land verliebt. Also fahre ich Ende Mai wieder hin. Dieses mal allerdings nicht so weit in den Norden, sondern (zunächst) nur bis zu der Hütte die man oben sieht. Diese liegt etwa hier: 

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Die Region Sørland-Ost passt mir ganz gut; da ist die Anreise in zwei Tagen zu schaffen. Ich werde dieses mal via Göteborg fahren; die Kohle für die teure Fähre (Hirthals – Kristiansand) spare ich mir für die (noch teurere) Fähre zurück (Oslo – Kiel in 20 Stunden). Außerdem komme ich von da (bei Birkeland im Sørland) recht flott an die Küste. Zum Planschen und zum Wandern. Aber auch die nördliche Richtung bietet so einiges: 

Der Norden der Provinz, der mit zunehmender Entfernung vom Meer immer mehr den Charakter einer Fjelllandschaft annimmt, bietet für Angler und Wanderer beste Voraussetzungen. Mit etwas Glück kann man in den oft noch unberührten Wäldern auch Elche und andere Wildtiere beobachten.

Außerdem möchte ich nach meinem Aufenthalt in der Hütte (eine Woche, mit Zelt-Pausen) dann noch etwas frei das Land in nordöstlicher Richtung erkunden; die Telemark oder die Region bei Lillehammer soll ja auch was für Wandersleut sein. Die Idee mit der Hütte kam mir schon auf der letzten Reise: Als ich in der Nähe des Nordkapps unterwegs war, der Sprit zu Neige ging und ich in meinem Zelt gefroren habe…dachte ich: So ein Base-Camp wäre schon der Hammer ;) Gesagt getan. Ich möchte diesmal von der Hütte aus die umliegenden Wälder, Gipfel und Fjorde ausgiebigst erwandern. 

…das die Hütte keinen Strom und kein Fließwasser hat, macht die Sache für mich noch toller.  Dafür gibt's Alleinlage mit 300-Meter-Pfad zum Haus. Was dann so aussieht: 

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Was wirklich blöde ist: Es dauert noch 3,5 Monate bis es los geht…

Aber: Vorfreude ist ja bekanntlich auch was tolles ;) 

‚Cabin Porn‘

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Der gute Manuel weiß was mir gefällt und weist mich auf freecabinporn.com hin. Das Blog trägt diese wunderhübsche Subline:

Inspiration for your quiet place somewhere

Und: Ja! Das inspiriert. Mein letzer Move in diese Richtung war leider (mal wieder) wenig erfolgreich. Ich wollte mich dann doch nicht im Mittelrheintal von Zügen überfahren lassen; auch wenn sonst alles ganz gut passte, war mir das da immer noch einen Ticken zu laut. Noch mal zu der Website: 54 Seiten kann man da durchblättern. Alle sind wunderschön anzusehen und führen zu einem therapeutischen Effekt; wie auch immer dieser geartet sein mag.

tiny-houses.de

Da ich weiß, dass hier a) mindestens fünf Leute mitlesen, die sich genau so wie ich für kleine Häuser begeistern können und sich b) auch bei meinem Projekt möglicherweise mal wieder was tut (…ich sag' dazu nicht mehr. Ihr wisst ja wie das ist, mit den schönen Dingen, über die mal im Vorfeld zuviel spricht…), packe ich einfach mal einen Linktipp hier rein:

tiny-houses.de

Die kleine Häuslebauer-Kultur ist endlich auch in Mitteleuropa angekommen. Das gefällt mir. 

Wildes Zelten!

Die sonnige Saison ist ja vorbei; ich gehe aber trotzdem in den nächsten Wochen sicher noch mal in den Eifeler-  /Bergischen/- Westerwald eine Runde drehen. Evtl. dann auch mit Zelt. Wenn ich neue Leute kennenlerne, von meiner Zelt- und Wander-Leidenschaft erzähle (die dieses Jahr viel zu kurz gekommen ist. aus Gründen), fragen die Leute immer: Ja, darf man denn einfach so irgendwo Zelten? Um es klar zu sagen: Nein (Biwakieren geht, ist aber hier nicht das Thema). Selbst in den Jedermannsrecht-Ländern (nordische Länder, außer Dänemark, in der Schweiz und in Schottland) ist es nicht erlaubt, einfach irgendwo sein Zelt aufzuschlagen. Dennoch gilt (für mich): Wo kein Henker, da kein Richter, da kein Forstbeamter. In den letzten vier Jahren wandern wurde ich genau zwei mal morgens von Förstern geweckt. Beide male versprach ich es nicht wieder zu tun. Die beiden (1x ein sehr netter Förster in der Eifel, 1x ein monströses Arschloch im Spessart) Erwischer verwiesen mich des Platzes; es gab ansonsten keine Konsequenzen. Was sicher auch daran liegt, wie ich meinen Zeltplatz einrichte: Das ist meist mein geliebtes Mini-One-Man-Zelt in waldgrün, und sonst liegt (oder steht) halt nichts drum herum; offenes Feuer machte ich auch so gut wie nie (außer in Norge. aber da ist ja auch wirklich teilweise im Umkreis von 100km kein anderer Mensch anzutreffen).

Wenn man keine Party im Wald veranstaltet, nicht zuviel zerdrückt,…. denke ich, dass es nur sehr wenige Jäger/Förster/Naturschützer gibt, die einem da wirklich Stress machen würden. Sind ja auch nur Menschen; und Naturfreunde noch dazu. In Frankreich – wo wildes Zelten auch untersagt ist – bekam ich vom Förster sogar drei Tipps, wo man gut lagern könne, und man fast nix umknicken oder zerstören würde. Gesagt, getan. Traumhafte Plätze, alle drei!!!

Meist reicht es also einfach mal – wenn ein Gehöft oder eine Siedlung in der Nähe ist – an die Türe zu klopfen, und zu fragen, ob man die schöne Wiese evtl. für eine Nacht benutzen kann. In den letzten vier Jahren hörte ich nicht 1x ein Nein. Eher gab es morgens noch Kaffee oder Brötchen / Croissants. Selbst in der gut ge/beschützen und stark kontrollierten Eifel zeltete ich direkt am Wanderweg. Morgens weckte mich der Hund des regionalen Försters. Ich mache also das Zelt auf, gefasst auf einen ordentlichen Anschiss. Da sitzt dann aber der Herr Förster vor seinem Gasbrenner und sagt: Morgen der Herr! Kaffee? Wir haben 1,5 Stunden gefrühstückt; er erklärte mir die Gegebenheiten des Hohen Venns (wunderschön, und nur etwas mehr als eine Stunde Autofahrt von Köln!) und teilte mir GPS-Daten mit, die nur er kennt, und die auf einen schönen Ausguck führten. Eine Wucht.

Ergo gibt es eigentlich nur fünf Spielregeln an die man sich (weltweit) halten könnte. Und sollte:

  • Mit den Menschen reden, Fragen!
  • Keinen Dreck machen oder hinterlassen!
  • Kein (offenes) Feuer machen!
  • Keinen Lärm verursachen!
  • Zelt Spät aufbauen, früh wieder abhauen!

So kommt man überall durch. Behaupte ich. Hinweis: Dies ist KEIN Aufruf nun irgendwo wild sein 4-Personen-Wurfzelt hinzuschleudern. Ich teile nur meine Erfahrungen mit.

Wie ich drauf komme? Es ging heute morgen auf Facebook um das Thema Wandern in Island. Und im Thread von Andreas kam dann die mir unbekannte Website wild-campen.de zur Sprache. Nachdem ich mich da durch gewühlt habe, kann ich sagen: Joa, für Interessierte sicher nicht verkehrt. Ist jetzt nicht mehr so ganz aktuell die Page, den  Zweck etwas aufzuklären erfüllt sie aber allemal.

Übrigens: Auf bergzeit.de findet Ihr noch einen wirklich coolen Artikel mit vielen Infos und Tipps zu dem Thema -> Wildcampen: Tipps und Grundregeln zum wilden Zelten. Es werden sechs Regeln gelistet, die man sich mal durchlesen sollte. Ich unterschreibe die alle genau so. Schaut mal rein da, der Artikel ist wirklich toll geschrieben und auch die weiteren Rubriken der Website sind klasse!

NaturePunk!

Eigentlich stehe ich ja so gar nicht auf tote Tiere die man sich anziehen kann. Allerdings bin ich völlig anverliebt, in das devArt-Profil von Frau NaturePunk. Die Dame hat es mit Tieren, Fellen und der Natur an sich. Um mir selber den Wind mal aus den Segeln zu nehmen: Sie selbst hat keins der Tiere die sie trägt erlegt. Auch sind zb. Wölfe oder Füchse in den unendlichen Weiten der USA teilweise zum Abschuss freigegeben und sind in keinster Weise vom Aussterben bedroht. Was nicht heißt, dass ich jetzt plötzlich auf totes Tier stehe. Generell war und ist es aber so, das beispielsweise Trapper in den entlegensten Gegenden des Planten durchaus Tiere abschießen müssen, schon um andere Arten zu erhalten. Das ewige Gleichgewicht der Natur; und 'ne Flinte oder 'ne Axt ändert daran nichts. 

Jedenfalls ist das Profil von NaturPunk für mich mal wieder ein Highlight in der devArt-Community. Man kommt ins Gespräch, lernt viel über verschiedenste Künste, hat Einblicke in Weltbildern fremder Menschen und ist fasziniert von den Hintergründen der verschiedensten Menschen aus den unterschiedlichsten Kulturkreisen. Frau NaturPunk hat aber neben den Fell-Pics noch einiges mehr zu bieten. So finden sich viele faszinierende Burning Man-Bilder in ihrer Galerie, aber eben auch Schmuck aus Tierteilen. Der Satz, der mich endgültig fesselte war dieser: 

To me, Nature is god

Sehe ich auch so. Ähnlich. Und dann stieß ich auf dieses Bild, in dem Frau Wolfsfell ihre Ausrüstung für ihre Trails präsentiert:

I have training in wilderness survival, so according to my teachings, I could actually manage just fine with nothing more than a firesteel, a sleeping bag, and a sturdy knife

Schaut mal rein, erfahrt etwas über die Künstlerin und freut euch, dass sie kein Tier selbst getötet hat. Oder so.

A Day in the Life of a Fire Lookout!

Eine recht kurzweilige – dafür aber wunderhübsche – Dokumentation über den Dienst in einem Feuerwachturm in Marin County, Kalifornien.

The video documents the (usually) very peaceful life of a fire lookout in the Gardner Lookout on the East Peak of Mt. Tamalpais in Marin County, California. I’ve been a Marin County Fire Department volunteer lookout for two years and deeply love the mountain and the peace it brings to us here in the Bay Area. Perhaps this 6-minute video will convey some of the emotions I feel when sitting (and sleeping) on her peak.

Wär' ein Job für mich, ganz klar.