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Doku: Das Schweigen der Quandts

(Video läuft evtl. nicht in allen Readern!) 

Eben las ich drüben bei wort-schuetzen.de den folgenden Satz: 

Nie und nimmer würde ich mir einen BMW kaufen, weil dieses Unternehmen seinen Erfolg auf Zwangsarbeitern und durch die Hochrüstung im Nationalsozialismus begründet (Immer “gern” gesehen ist die absolut erschreckende NDR-Dokumentation "Das Schweigen der Quandts") 

Ich so: Wie? BMW? Zwangsarbeit!? …nicht, dass ich mich in den letzten Jahren nicht ausführlichst (und streckenweise wie ein Besessener) über miese Machenschaften von Großkonzernen, Großkapitalisten und diversen Großkotz-Vereinigungen informiert hätte (und einige in der Tat zu 100% boykottiere). DAS war mir aber neu. Ergo: Ich musste die Doku sehen.

…und das liebe Internet hat sie auch in voller Länge am Start; so das ich diese faszinierend-erschreckende Familien-Doku nun mit Euch teilen kann. Hier noch ein kurzer Teaser, dann der Direkt-Link:

Zum weltumspannenden Konzernimperium der Quandts zählten in den vergangenen 100 Jahren Unternehmen wie Altana, Milupa, Varta und – bis heute – die Industrie-Ikone BMW. Doch die Quandts verbargen bislang ihre Familiengeschichte und die Herkunft von Teilen ihres Vermögens

(Klar, mag manch einer denken, ist ja nix neues. Trotzdem: Allein schon das Hemd des Herrn Quandt (BMW-Werbe-Aufnäher) zeigt auf, wie krass kaputt das Ganze ist und in wie weit uns (?) diese Story bis in die heutige Zeit verfolgt.)

Das beste ‚A Serious Man-Review‘. Überhaupt.


Ich liebe die Coen-Brüder und so gut wie alle ihre Filme. Einer der faszinierensten Streifen den die beiden gedreht haben, ist sicherlich 'A Serious Man'. Die Gesichte vom jüdischen Physikprofessor Larry Gopnik ist einfach großartig erzählt und hinterlässt nach dem Abspann dieses typische WTF?-Coens! -Gefühl. Ich habe ihn mehrfach angesehen; und werde es wieder tun. Gerade macht mir nämlich das total spannend geschriebene Review drüben bei sieben-berge.blogspot.com mal wieder Lust auf einen Coen-Sunday. Hier ein Auszug und dann der Link dazu:

Kurz vor Ende führen die Coens die entferntesten Stränge der Weltdeutung zueinander, die Popkultur Dannys und die jüdische Tradition, die durch Rabbi Marshak verkörpert wird. Danny erscheint bekifft zu seiner Bar Mizwa. In diesem Zustand muss er das erste Mal in seinem Leben aus der Tora lesen. Die hebräischen Buchstaben scheinen ihm zu entgleiten, doch er fängt sich. Er deutet die Zeichen richtig, aber doch ganz anders, als seine beglückten Verwandten gesehen zu haben glauben. Er wird in einem popkulturell entspannten Sinne Mitglied der Gemeinde, der Tradition.

‚Gentlemen Broncos‘ in 5 Sekunden

Eigentlich wollte ich ja – nachdem ich jetzt endlich mal meine Noch-Gucken-Filmliste abgearbeitet habe – einen Artikel mit der Headline: Filmtipp: Gentlemen Broncos! schreiben. Und dann darunter den offiziellen Trailer posten. Nun habe ich aber gerade diesen Clip entdeckt. Der is' nämlich viel geiler als der originale Trailer und erzählt Euch eigentlich alles, was Ihr über das Movie wissen müsst.

…mein Filmtipp gilt aber nach wie vor; der Film wäre sicher eins meiner cineastischen Highlights 2010 geworden. Wenn wir nicht schon 2011 hätten. 

"Überwachungsrehe – Die hasse ich ja!" 

Hihi.

Jerusalem Calling

(Die Videos laufen nicht in allen Feedreadern) 

Zu Beginn des Jahres recherchierte ich in irgendeinem Outdoor-Forum nach Wanderstouren in Alpennähe. Dabei bin ich das erste mal auf Chriss gestoßenDer schrieb da sowas wie:

Ich beginne am 03.03.2010 zu Fuß von Köln über Rom nach Jerusalem zu laufen.

Ich so: Weitersurfen. Dann war ich irgendwann im Spätsommer auf der Suche nach einem passenden 3-Jahreszeiten-Zelt (gefunden) und stolpere schon wieder über den Kerl. Der ist ja schon fast da! Und sitzt irgendwo in irgendeiner Wüste im Zelt und bloggt

Ich so: WTF? Geil, Alter. Ab diesem Moment verfolgte ich seine Erlebnisse weiter und war fasziniert. Da kündigt der beim Getränkehändler im Kölner Hinterhof und geht zu Fuß nach Jerusalem. Klasse!

…den Film zum Gewaltmarsch gibt's jetzt bei sevenload. Hier noch ein paar Teaser, dann geht' schon los:

Ich lebe seit 3 Wochen in der jordanischen Wüste in einem Kloster am Toten Meer. 

Ich kann über Sachen lachen, die sind überhaupt nicht lustig.

Ich bin von Köln bis ans Meer gelatscht. 

Teil 1:

Teil 2:

Teil 3:

TRON-Poster


Obwohl ich den neuen TRON noch nicht gesehen habe, bin ich schon völlig überhypet. Das Marketing greift und der Roboter in mir will den Kackfilm nun endlich sehen. Ich halt's einfach nicht mehr aus, ehrlich nicht. Nun zum Poster hier oben: Ich weiß ja nicht so recht, wie ich das finden soll.

Irgendwie schön

…trifft''s vielleicht noch am ehesten.

Trailer: Madrid is under attack!

Nach den Informationen von quietearth.us ist das zwar nur ein Faketrailer, weil eine komplette Verfilmung bisher gar nicht geplant ist; trotzdem lässt sich Pablo Arrayales nicht davon abhalten, einfach mal ein komplettes Script zu schreiben. Das finde ich toll, denn der Trailer ist auch (r)echt gut gemacht.

Erdbeben? Wie lame ist das denn?