art

3D Printed LED Speaker

Schicke 3D-gedruckte LED Speaker! Dazu passend: Für 300€ einen 3D-Drucker auf Kickstarter schnappen. Kann man machen, ich grad' leider nicht. Der Kickstarter-Printer sagt übrigens, er wäre so gut wie der neue Makerbot…Die Credits für die Boxen gehen jedenfalls an: 

  • Maurice Conti – Concept and Design
  • Evan Atherton – Design and Engineering
  • Arthur Harsuvanakit – Technical Consultant

….und hier noch der Link zur instructables-Page des Projektes. Ich habe mir 2010 vorgenommen, mir 2015 so ein Teil zu kaufen. Das mache ich auch genau so. Mit dem drucke ich mir dann nämlich ein neues Leben aus. Oder zwei. 

Kurzfilm: Caldera

Die Story – die ich eher lahm fand -, verwandelte sich in Sekundenbruchteilen dann doch noch in was richtig tolles. Als ich nämlich las, dass der Vater des Filmemachers Evan Viera an einer schizoaffektiven Störung leidet und Evan den Film für / wegen ihm produziert hat.

CALDERA is inspired by my father's struggle with schizoaffective disorder. In states of delusion, my father has danced on the rings of Saturn, spoken with angels, and fled from his demons. He has lived both a fantastical and haunting life, but one that's invisible to the most of us. In our differing understanding of reality, we blindly mandate his medication, assimilate him to our marginalizing culture, and entirely misinterpret him for all he is worth

So ticken wir Menschen. Emotionen gehen vor. Meistens. Zur Handlung steht bei Vimeo das hier: 

Through the eyes of a young girl suffering from mental illness, CALDERA glimpses into a world of psychosis and explores a world of ambiguous reality and the nature of life and death.

Nicht nur wegen dem Story-Background bin ich angefixt. Denn: Die Animationen gehören zum Besten, was mir seit neulich über den Screen gehuscht ist. Dazu diese verträumte Musik….toll! Allerdings: Man muss dafür schon in einer etwas rührseligen Stimmung sein, schätze ich (was ich ja andauernd bin). Und: WENN ihr den Film anguckt: Zimmer verdunkeln, Fullscreen an, und richtig laut machen. Nur dann entfaltet der seine volle Wirkung. 

Stanley Kubrick: A Life in Pictures

Supergut! Die Kubrick-Doku Stanley Kubrick: A Life in Pictures gibt es seit neulich komplett und ungekürzt auf YouTube. 

Stanley Kubrick: A Life in Pictures is a 2001 documentary about the life and work of Stanley Kubrick, famed film director, made by his long-time assistant and brother-in-law Jan Harlan. 135 minutes long, it consists of several 15-minute chapters, each detailing the making of one of his films – and two more showing his childhood and life (wiki)

Neben den Coens, dem P.T. Anderson und zwei drei anderen (Lynch nur so halb zb) halte ich Stanley Kubrick für einen der größten Filmemacher unserer Zeit. Der war ein Besessener. Sagt auch die Doku.

Gucken! Gucken! (solange es geht;) 

Benjamin Carré aka ornicar

Blade_Runner_04_by_ornicar

Die meist popkulturellen Konzeptzeichnungen von Benjamin Carré aka ornicar sind zwar technisch bei weitem nicht das Nonplusultra, dafür fangen sie aber allesamt eine tolle Stimmung ein. Man erkennt erst auf den zweiten Blick das Thema der Szenen. Mag ich.  Eule?  Regen? Mantel? -> Ahhhh! ;) So in etwa klapperten sich meine Synapsen zusammen, was mein Auge da erfasste.

Es gibt auch aber viele eindeutige(re) Artworks und Szenerien im Portfolio von Benjamin. Schaut euch nur mal die Szene im Palast von Jabba dem Hutten an: Hier. Gut ne? 

Geco Hirasawa aka *hira-geco

Cannot_grab_in_a_hand_by_hira_geco

Diese Straßenszene von Geco Hirasawa aka *hira-geco erinnert schon etwas an die Szenerie in Tekkonkinkreet, oder? Auch wenn die Künstlerin keine wirklichen Vorbilder hat (zumindest kann ich keine Info dazu finden) ist der Quell der Inspiration wohl recht eindeutig. Ich denke da an Tezuka oder Miyazaki; die beide diesen (wie auch immer man den nennt) Style etabliert haben. Bunt, schrill, chaotisch und irgendwie wunderbar kindlich.

Die weiteren Werke (nach dem Klick) sind tatsächlich noch viel wirrer als das hier oben; aber mindestens genau so schön anzusehen.

Bruno Perillo

rose

Bruno Perillo malt überwiegend Menschen. In der Linguistik heißt es lakonisch, wie man das in der Sprache der Kunst sagt, weiß ich nicht. Jedenfalls: Das sind seine Bilder: Lakonisch. Direkt. Wunderschön! Genau das richtige für einen unaufgeregten Sonntag. Hoffe ich.