Kurzfilm: Caldera

Die Story – die ich eher lahm fand -, verwandelte sich in Sekundenbruchteilen dann doch noch in was richtig tolles. Als ich nämlich las, dass der Vater des Filmemachers Evan Viera an einer schizoaffektiven Störung leidet und Evan den Film für / wegen ihm produziert hat.

CALDERA is inspired by my father's struggle with schizoaffective disorder. In states of delusion, my father has danced on the rings of Saturn, spoken with angels, and fled from his demons. He has lived both a fantastical and haunting life, but one that's invisible to the most of us. In our differing understanding of reality, we blindly mandate his medication, assimilate him to our marginalizing culture, and entirely misinterpret him for all he is worth

So ticken wir Menschen. Emotionen gehen vor. Meistens. Zur Handlung steht bei Vimeo das hier: 

Through the eyes of a young girl suffering from mental illness, CALDERA glimpses into a world of psychosis and explores a world of ambiguous reality and the nature of life and death.

Nicht nur wegen dem Story-Background bin ich angefixt. Denn: Die Animationen gehören zum Besten, was mir seit neulich über den Screen gehuscht ist. Dazu diese verträumte Musik….toll! Allerdings: Man muss dafür schon in einer etwas rührseligen Stimmung sein, schätze ich (was ich ja andauernd bin). Und: WENN ihr den Film anguckt: Zimmer verdunkeln, Fullscreen an, und richtig laut machen. Nur dann entfaltet der seine volle Wirkung. 

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