Jawollo! Der Dokumentarfilm "Mechanical Love" von PhieAmbo handelt von der Liebe. Von der Liebe, die jeder Mensch seinem Roboter entgegenbringt. Und wie kann es anders sein? Natürlich ist auch "Robbi die Roboter-Robbe" mit dabei. Robbi-the-Rob-Machine wird auch gerade schon in Deutschland getestet, wie ich gelesen habe. Merkwürdiger ist allerdings dieser Teaser des Films: Huuhha.
The intimate and complex relationships between therapeutic robots and humans are explored, raising some very provocative questions. Can robots offer a substitute for human affection? Meet Paro, a needy robotic baby seal, and believe that it’s possible.
Auch der Trailer ist auch nicht gerade ungespenstisch:
Carl Sagan hatte die Chefs der Raumfahrts-Mission "Voyager 1" dazu überredet, die Kiste doch (nach Abschluss der Primär-Ziele) einfach mal um 180° zu drehen und ein paar tolle Bilder zu schießen. Das ham‘ ’se dann auch gemacht. Das Ergebnis mag euch schon mal untergekommen sein: Dieses tolle Bild (oben), geschossen aus etwa 6 Milliarden Kilometern Entfernung, das uns allen sagt: "Dein Planet ist Nichts. Dein Sonnensystem ist Nichts. Du bist auch Nichts. Und wenn du dich zu wichtig nimmst, dann bist du’s wirklich selber Schuld." Zumindest hat das Bild so zu mir gesprochen.
Herr Sagan hat dann auch ein Buch geschrieben. Und jetzt kommt’s: Ein Mashup-Video, (gemashupt von Michael Marantz) welches mich völlig anturnt. Man nehme etwas Transhumanismus und die Stimme aus dem Höhrbuch "Pale Blue Dot". Dazu mische man wundervolle HDR-Bilder und unterlege das Ganze dann mit einem eigens dafür komponierten Piano-Sound.
Solarsysteme, Transhumane, Irrenhaus der Galaxie, gebaute Brücken und durchbrochene Mauern. Spitze!
Schwupps; ich bin begeistert. Und wieder gilt: Kopfhörer an. Oder laut machen. Biddeschön:
Hatte ich eigentlich meinen Frust darüber kundgetan, dass Mass Effect 2 (Das Spiel der Spiele) erst 2010 erscheinen wird..!?…Oh. Ja. Hier. Aber es gibt News! Dazu komme ich gleich.
Ich wollte nur mal mein Leid (welches eigentlich kein solches ist) mit euch teilen. Denn: Geteiltes Leid ist… usw und so fort. Also: Seit Weihnachten habe ich nicht mehr richtig gezockt. LittleBigPlanet lies mich völlig euphorisch und fasziniert vor der Konsole sitzen; das ging dann ungefähr 3 Wochen so; seit dem… ist nix mehr mit zocken. Bis auf iPhone-Flippern, etwas Dead Space und ab und an etwas GTA IV, habe ich nix mehr angerührt.
Komisch. Hab‘ ich was verpasst?
Naja, spätestens 2010 geht’s weiter. Denn dann kommt ER wieder. Und neue Alienrassen. Oder doch nur Eine? Man weiß es nicht. Spannend:
Den ollen "Gene Generation" habe ich immer noch nicht gesehen und auch schon bei wieder Amazon abbestellt. Nun schielt der ordinäre Cyberpunk-Movie-Nerd in Richtung "Sleep Dealer". Der kommt dann endlich im März und hier folgt jetzt der neue phänomenale Trailer:
Das folgende Video (bzw. die Message darin) ist: Elitär, arrogant, unrealistisch, abgehoben, schwachsinnig, überheblich und sinnlos. Das folgende Video (bzw. die Message darin) ist: Wegweisend, innovativ, interessant, bitter nötig, utopisch und phänomenal.
Das sind die beiden Meinungs-Strömungen, die ich in diversen (US-) Blogs und Foren aufgeschnappt habe. Meine persönliche Ansicht bewegt sich irgendwo zwischen den beiden Positionen; tatsächlich tendiere ich eher zum positiv gestimmten Lager.
Worum geht es? Jamais Cascio (der in diesen Tagen sein sicher hochinteressantes Buch "Hacking the earth" vorgestellt hat. Siehe oben.) spricht in einem Vortrag über den Fakt, dass "uns" schon längst (oder in naher Zukunft) alle "Tools" zur Verfügung stehen, um diesen unseren wunderbaren Planeten zu retten; zu verbessern; zu einem besseren Platz zu machen; whatever. Jamais ist bei den verschiedensten Weltrettungs-Institutionen aktiv (Instit. f. Ethics and Emerging Technologies, Center f. Responsible Nanotechnology, etc). Sein ambitioniertestes Projekt scheint mir aber die Website worldchanging.com zu sein. Und ja: Der Name ist da Programm.
Nu‘ aber. Vorhang auf für Blumen die auf Landminen wachsen und das dann auch per Farbwahl anzeigen. Klingt komisch; isses aber gar nicht. Der Kerl ist mir neu und haut mich schlicht um, mit dem was er da erzählt: Vielleicht kann man auch erst mal was wirksames gegen einen dicken Kopf erfinden, bevor man das Mobiltelefon als das größte Abenteuer seit der Mondlandung anpreist. Naja, das Wohle aller geht wohl vor. Aua.
Das da oben ist ein Discobot. Und der ist wunderschön. Von der Metzgerssau fange ich gar nicht erst an.
Es gibt einfach immer mal wieder Galerien im Netz, da stockt einem der Atem und man denkt: Nix. Das sind dann immer die Sachen, bei denen das Unterbewusstsein (oder wie man’s nennen will), einfach so – mir nichts dir nichts -, – instinktiv – , – gewissermaßen, längst entschieden hat, das die Augen da gerade etwas Einmaliges sehen. Und wer den letzen Satz verstanden hat bekommt ’nen Preis.
Ich bin glücklich darüber, dass Michael mir erlaubt hat dem werten Blogikum eine kleine Auswahl aus seinen bisherigen Arbeiten präsentieren zu können. Den die sind wirklich wunderschön. Futuristisch, subtil, verrückt und bewegend. Wunderschön. So wie die Disco und der Bot.
Hier geht es ins Universum des Mister MK-mistermk.de
Eine andere Artikelüberschrift war trotz höchster Höchstkonzentration nicht zu machen; mir brummt eh der Schädel; aber: Ich werde nicht krank! Punkt. Bei gizmodo wurde mal wieder gephotoshopped. Diesmal war das Thema: Dinge kreieren, die niemals nie in Googles Street View zu sehen sein werden.
Ausgewählt habe ich ein Szenenbild aus dem großartigen Film "Blade Runner" (über den ich hier sicher schon 5000 mal was geschrieben habe). Dieses Mashup-Picture kommt auch vom Gewinner des Wettbewerbs: (Gewinner? Da war doch was.. ;) Kevin Foster. Klasse, was der da so zusammengebastelt hat.
Aber auch alle anderen Bildchen, wie z.B. der Gozilla am Eifelturm, sind alle mehr als sehenswert und die Mundwinkel formen sich praktisch von ganz alleine zu einem süffisanten Lächeln zusammen.
Hier die weiteren Ergebnisse des Contests: gizmodo.com
Die letzten News betreffend der "Singularity University" habe ich mit regem Interesse verfolgt. Kurz zusammengefasst geht es um folgendes:
Um die großen Probleme der Menschheit zu lösen, haben der Autor und Wissenschaftler Ray Kurzweil und der Vorsitzende der X-Prize-Foundation, Peter Diamandis, die Gründung der Singularity University bekannt gegeben. Ziel ist es, die Führungskräfte der Zukunft für die großen Aufgaben der Menschheit vorzubereiten. (Auszug: derstandard.at)
(Zusatz: Google macht mit. Die NASA auch. Usw.)
Der geneigte Dokblogleser hat sicher schon mal von Ray Kurzweil und seinen Ideen, welche die Zukunft unserer Gattung betreffen, gehört. Soweit so gut. Bisher hielt ich diese Uni-Gründungsmeldung für nicht allzu relevant; da nix neues; nur altes; wenn auch jetzt verhüllt in den Deckmantel einer Universität. Jetzt allerdings gibt es ein erstes offizielles Video zu dem Thema. Kurzweil persönlich spricht über die Ambitionen die zur Gründung dieser Institution geführt haben.
Markante Worte wie: "Hunger, Poverty, Climate Change und Energy" werden genannt. Die Idee, alle halbe Jahre mal ein paar der fähigsten Denker unseres Planeten zusammenzuführen, halte ich für ehrlich sinnvoll. Klar, das sind auch nur Menschen; wo der Mensch da auch… usw und so fort. Trotzdem: Solch‘ kleingeistige Dinge wie die "Umwelt-Prämie" (…dazu müsste ich eigentlich auch noch mal extra etwas schreiben, zu dieser Arschloch-Prämie) helfen vielleicht den Bonzen in unserem Land, retten aber mit ziemlicher Sicherheit nicht die Welt.
Ein anderer Begriff als "Eye Candy" will mir einfach nicht ins Gehirns springen. Das da oben sind Bots, die an der Uni von Tokyo zusammengeschraubt werden. Sie sollen einmal dazu gebaut sein, um primitive Lebensformen nachzuahmen (was immer das bedeuten soll). Zum anderen sind sie (wahrscheinlich) auch dazu da, mir die Augen zu verbrennen, so Neon sind die. Unterwasser Futurismus. Das ist das, was mir dazu einfällt. Was natürlich Schwachsinn ist.
For me, this project is nothing less, than the begin of a new era in robotics.
..steht drüben bei eggshell-robotics.com. Passt besser, als mein wirrer Text. Wie so oft.