science fiction

Postgenderism – Videoserie!

Postgenderism bedeutet nichts anderes, als das Ende der menschlichen Geschlechter(rollen). Postgenderism ist eine kulturelle, soziale und politische Bewegung, die ihre Wurzel was weiß ich wo her hat. Entdeckt habe ich gerade drei Videos zum Thema, die von den Machern der Websites TransAlchemy.com und  sentientdevelopments.com erstellt wurden. Video Nummer 1 legt einen Glanzstart hin; die weibliche Robo-Erzähler-Stimme (die mir übrigens richtig gut gefällt) legt los:

Ich bin glücklich darüber und stolz darauf, eins der letzten natürlich geborenen Menschenkinder zu sein.

Herrlich. Dann folgt die Aufbröselung der "genetischen Singularität". Hach, das ist doch die richtige Thematik für den unheilligen Sonntag. Mich flashen die Gedanken sehr; die Bilder und Filmauschnitte sind auch nicht von schlechten Eltern. Ich lasse mich jetzt zu keinem persönlichen Statement herab; dazu muss ich mich in das Ganze noch etwas einlesen. Fest steht: Der silberne Rand der Videos ist ehrlich nervtötend. Und: Wer das Cyborg-Maifesto noch nicht kennt, der hat die Singularitätswelt verpennt.

Nach dem Ansehen der Videos kann ich sagen: Eine solche Postgender-Wesenheit kann ich mir vorstellen; eine sein möchte ich aber lieber nicht. Und: Ich wär‘ schon gern mal ’ne Frau. Aber nur mal kurz ;)


Neue Ausgabe des h+ Magazins

hplusfall

(Kopiermodus an: Diesen Artikel habe ich eben für die Cyberpunk-Community getippt. Nun kopiere ich den faulheitsmäßig einfach hier rein. Tataa:)

Das H+ Magazin hatte ich schon das Eine oder Andere mal in meinem OP-Saal erwähnt. Da es definitiv in unser Lieblings-Genre passt, dachte ich, ich lasse Euch mal wissen, dass es da draußen ein echtes gutes Web-Mag gibt. Die Themengebiete sind weit gefächert. Ich denke wir – und diese Community im Allgemeinen,- sind schon ziemlich exakt die angepeilte Zielgruppe der Magazin-Macher. In der neuesten Ausgabe findet man so wundersame Themen wie die hier: Robo-Sexpuppen, Open-Source-Medizin und den Mr.-Cyborg-Auge haben sie auch im Programm.

Ich steh‘ auf das Mag‘. Aber sowas von.

Interessanter Nebenaspekt: An diesem Magazin (so würde manch Einer behaupten) ist ersichtlich, wie "relaxed" einige US-Kollegen mit Themen wie Transhumanismus, Rise of the Robots, Mensch-Maschinen usw., umgehen: Die packen die Themen einfach völlig nerdy zu ein paar bunten Bildern aus Sci-Fi-Filmen und klammern (zumindest in diesem Magazin) diese ewig-lästigen ethischen und moralischen Bedenken einfach mal aus (Ironie-Modus->Ende.) Zumindest weitgehend. Manches mal wünsche ich mir, dass auch wir in Europa etwas "legerer" mit den Thematiken umgehen würden. Auch scheint ja der Markt/die Zielgruppe "drüben" eine andere, eine größere zu sein.

Oder hat jemand ein ähnliches Magazin jemals in good old Europe entdeckt? Oder auch nur ansatzweise was ähnliches? Siehste…gut das WIR da sind. Denn: Die Zielgruppe ist da; sie weiß es nur selbst noch nicht. Ich seh’s schon: 2012 geben wir das Erste CPC-Mag raus! Als Print -und als Online-Version. Das haut rein wie ’ne Bombe; ich sach‘ es Euch; das Design vom H+ Mag zu toppen, wird allerdings ’ne harte Nuss ;)


Update: Auch an dieser Stelle noch mal an meine knapp 400 Besucher am Tag: Wenn eine von Euch Fritten mal was spektakuläres tun will: Die Cyberpunk-Community nimmt auch die letzte Fritte! Ihr habt ein Thema im Kopf, was auch nur ansatzweise mit "Cyberpunk" zu tun hat? Ihr seid selber schon ein halber Cyborg? Go for it! Schreibe für die futuristischste Community in Netz. Werde Chummer! Trete dem Untergrund bei. Sei Teil der digitalen Revolution und beantrage einen Autoren-Account bei der Cyberpunk-Community. Du wirst es nicht bereuen. Und im Background arbeiten wir gerade an einigen ganz besonderen Dingen, an denen du dann auch gerne teilhaben kannst! Also los!

Hubble, die Sterne und die Unendlichkeit!

So. Folgendes ist gerade passiert: Ich sah‘ gerade auf einem sehr interessanten (Koop-)Weblog ein sehr interessantes Bild vom Jupiter. Nicht der Wettergott, sondern der Planet ist gemeint. Dann fiel mir ein: Stimmt, da ist doch endlich ein Alien auf dem Jupiter ansässig geworden. Ist natürlich Quatsch. Da ist nur irgendwas reingerauscht. Was ziemlich Großes, wohl. Auf dem Eben erwähnten Weblog steht:

Ein kosmisches Objekt ist in den Jupiter eingeschlagen und hat eine Narbe von der Größe des Pazifischen Ozeans hinterlassen.

Hier das Bild; das weiße ist der Bumms:

Das hatte ich die Tage schon mal gelesen. Es fiel mir wieder ein. Also hab‘ ich mich auf die Suche gemacht, nach den besten Live-Bildern des Riesen-Aliens zu dem Ereignis. Dann verlor‘ ich mich im Cyberspace; so wie’s immer mal wieder passiert. Immer noch. Deshalb mag ich’s auch so gerne; ….öh..wo war ich…ah, verloren im Cyberspace! Irgendwie landete ich dann bei den Videos, die mittlerweile aus den verschiedensten Aufnahmen des Hubble-Teleskops entstanden sind. Der helle Wahnsinn.

Ich hab‘ mir gerade ziemlich viele Hubble-Videos angesehen. Hier kommt jetzt das Beste. Und das nicht nur wegen dem Internet-Freak da drinne;) Unendlich Weiten. Unendliche Faszination. Mit Sound angucken und sich noch kleiner fühlen, als man schon ist:

 

Fühle das Hologramm!

Irre. Es reicht ja nicht, dass mich Hologramme immer total hibbelig machen. Jetzt gibt’s schon welche zum anfassen. Also in Echt jetzt. Man kennt das ja: An jeder Ecke ein Hologramm, durch das man einfach durchlaufen kann. Wenn man’s denn will. Damit ist jetzt Schluss! 

Natürlich nicht. Diese Technologie haut mich aber dennoch vom Hocker. Nicht nur das es holographische Regentropfen regnet; nein; die kann man beim Auffangen auch noch fühlen! Hand drunter, Regen rein. Weltklasse. Guckt:


Rennbot

Kurz und knapp: Wir sehen einen Rennbot. Und dieser Rennbot flasht mich so dermaßen, dass ich mir das Video gerade etwa fünfundzwanzigmal hintereinander ansehen musste. Tippel Tippel. Ist doch ehrlich schnuffelig und spooky zugleich, wie er da so rumtippelt.

Dagegen sieht meine Blechkameradin aber alt aus. Mit technischen Details halte ich mich nun nicht auf. Das tippeln muss erstmal reichen. Jedenfalls gibt es hier noch weitere tolle Bot-Videos zu sehen: toyota.co.jp/en/special/robot


Rise of the Robots – Roadmap bis 2030

Rebecca – die  verrückte Autorin von Dailygalaxy -, hat mal wieder auf den Tisch gekloppt. Beim rumkloppen ist dann eine Art Roadmap für "künstliche Intelligenz /Roboter/Ablösung des Menschen" raus gekommen. Bevor ich den lieben Lesern diese Roadmap etwas näher bringen werde,  möchte ich doch vorab noch mal zwei Dinge aus meinem futuristischen Gehirns mitteilen:

1. Das moorsche Gesetz ist euch bekannt? Es sagt aus, dass sich die Komplexität integrierter Schaltkreise mit minimalen Komponentenkosten etwa alle zwei Jahre verdoppelt. Meint: Alle zwei Jahre dupliziert euer Rechenknecht sein Gehirn. Meine Idee: Dieses Gesetz könnte (!) in den nächsten Jahren seine Gültigkeit verlieren. Ich hab’s so im Gefühl (und lese viel über Nano-, Photonen-, Biochip-Kram): 2020 ist Schluss mit der Verdopplung der K.I. Entweder stagniert das Ganze dann, oder es geht in einem Tempo voran, welches sich heute noch niemand vorstellen kann. (Und will. Dazu gleich eine kleine Randbemerkung)

 2. Bekanntlich geht Herr Moravec davon aus, dass die brave new Maschinenwelt dann frei sein wird, von all‘ den ganzen menschlichen Lächerlichkeiten. Sowas wie Liebe, Eifersucht und Todesangst. Ausgemerzt. Ausgepflanzt. Wie auch immer man das sehen will. Ich habe mich ausführlich mit dieser Utopie (?) befasst, und komme zu dem Schluss: Das wird nicht klappen. Die Bots werden genauso Deppen sein, wie wir welche sind. Ab und an. Zeitweise. Hin und wieder. Oder auch noch öfter. Weil: Die Methodik des "Ausmerzens"  ist made by Human 1.0 und somit sicher nicht frei von ethischen, moralischen und roboterängstlichen Faktoren, die sich dann auch im Endprodukt niederschlagen werden. Und: Ja, ich kenne die Argumentation der Gegenseite "das man ja nicht so schwarzmalen sollte". (Hier die kleine Randbemerkung:) Dicke Matrix-Eier, sach‘ ich da. Wir brauchen Regeln für Maschinen. Heute. Cloud-Computing, Internetmemetik… schwebt alles im Raum herum. Jetzt wieder nicht handeln wollen und später rumpissen? Kenn‘ ich schon; Danke Nein.)

Ich sage: (Und das ist nur eine – schon sehr düstere – Idee von mir) Erst wenn einige Generationen Maschinen in’s Land gezogen sind; erst dann wird an diesen "Features" gearbeitet werden. Gegen die Evolution stinkt halt weder ein utopischer Moravec noch ein durchgeknallter Kurzweil an. Natürlich werden dann in diesen Zeiten evolutionäre Sprünge erfolgen, von denen Charles Darwin nicht mal ’ne Vorstellung gehabt hat. Wobei: Der mit seinem Gehirns; der würd‘ das schon packen, denke ich.

Ich möchte mit diesen Anmerkungen die nun folgende Roadmap weder marginalisieren, noch in ein anderes/falsches Licht rücken. Seht diese Notizen als Ergänzung und behaltet sie im Kopf.  Nu‘ aber; here we go:

  • 2010: Eine erste Generation von alltagstauglichen Robotern wird der breiten Masse (höhö) zur Verfügung stehen. Diese Dienerbots können kleinere Aufgaben übernehmen, und werden in Geist und Hülle wohl so schlau und hübsch sein, wie eine deutsche Sumpfechse.
  • 2015: Die Bot-Kollegen haben dann schon dickere Arme und etwas mehr Brainpower. Irgendwie aufrecht stehen und dabei noch gut aussehen…das sollte drin sein. Vergleich: Der deutsche Laubfrosch.
  • 2020: Jetzt wird es langsam spannend. Einfache Aufgaben wie: Aufrecht stehen, aussehen wie ein Laubfrosch und den Menschen bedienen, sind kein Problem mehr. Der Universal-Bot wird dem Planeten ein neues Gesicht geben. Ob als Kampfmech oder Toaster. Stets um sein hübsches Äußeres bemüht, frei von menschlichen Sorgen, kann der Universalbot dann schon mehr, als nur aussehen wie ein Reptil. Der ist dann auch schon schneller als ein Solches.
  • 2030: Der Säugetier-Bot. Die Blechköppe können dann schon mal um sich hauen. Sind ja Säuger, kennt man ja. Von den kognitiven Fähigkeiten, bis zur Analyse der eigenen Vergangenheit (Erfahrung?), werden diese Maschinen einem Hund ähnlicher sein, als einem Laubfrosch. Unser Umgang mit diesen "Wesen" wird dementsprechend von Statten gehen. Und dann geht’s eigentlich ziemlich flott so weiter. Die zweite (oder dritte) Generation dieser Säuger-ähnlichen-Maschinen sind dann eher sowas wie unsere gemeinsamen Vorfahren: Die guten alten Primaten. Die vierte Generation wird sich ein abstraktes, eigenes Bild von dieser Welt machen können. Und müssen. So wie Du und Ich.

Im Groben endet hier die Roadmap. (Und die wollte ich eigentlich " ganz förmlich" übersetzten. Ehrlich!) 

Was dann kommt?

Stellt euch das mal vor! ;)

…ich verweise auch gerne auf meine Internetadresse. Steht auch sowas drinne, glaub‘ ich.

Die Diskrepanz zwischen "Rise of the Robos" und den feuchten Träumen einiger Cyborg-Singularitäts-Cowboys, kläre ich beim nächsten Anfall von Schreibwut auf.

Oder auch nicht.


Rebecca: I love your post!

  • Original-Roadmap: dailygalaxy.com
  • …die ist auch viel ernsthafter als meine hier.

Another Perfect World

Spitze! Ich konnte mir die Doku gerade nur ein Stück ansehen (bis zu dem Kerl, der sich motion-tracken lässt und dann als Frau im Cyberspace wieder auftaucht – Geschlechtsumwandlung 2.0?) Das was ich sah, war zwar nix wirklich brandneues, faszinieren konnte es mich aber dennoch. Schon die Wörter "digitale Utopien" lassen mein Herzchen höher schlagen. Auch weil ich mir schon das Eine oder Andere mal selber so ein Digital Utopia zurecht gedacht habe. Allerdings sehen meine Utopien wohl etwas düsterer aus, als die, die in der Doku abgehandelt werden (Ist’s dann noch Utopie? Nach meinen Begrifflichkeiten schon;)

Meine nächste – ganz persönliche – virtuelle Utopie wird wohl SWTOR werden. Weil: Mit Second Life und mir…das wird in diesem Leben nix mehr, denke ich. Mal sehen was noch so geplant ist.

Zieht’s Euch rein, Deckheads!


Cookie Consent mit Real Cookie Banner