science fiction

Klasse Teaser: ‚2088‘

Also. Manchmal. Ich ballere jetzt hier einfach mal einen Teaser zu wasweißichwas rein. Da macht wohl irgendwer einen Zukunftsfilm. Dieser jemand – ich tippe auf Steven Ilous – kriegt es aber auf seiner Facebook-Seite nicht hin, mir zu erklären um was es genau geht, noch verlinkt er ordnungsgemäß auf eine Projekt-Seite. Nachdem ich mir die Links dann manuell zusammengesucht habe, lande ich…auf einem Tumblr. In dem steht dann aber auch nicht, was das alles soll und wie es weiter geht, etc. Nein, das ist kein geheimes Viral Marketing, das ist  Bullshit.

…da ich das Bewegtbild oben aber trotzdem sehr super finde, höre ich nun auf zu motzen; und gebe mich der Ahnungslosigkeit hin. Geil. 

R.I.P Boris Strugazki

Damn!  Also. Ich bin ja nicht so der R.I.P-Blogger. Da gibt es andere, die machen das besser und aktueller als ich. Jetzt muss ich aber einfach mal sagen: Noooooooo! Mit dem 1972 erschienen Werk der Strugazki-Brüder Picknick am Wegesrand kam ich erstmals im Alter von 20 Jahren in Berührung. Das Buch hat mich geprägt; beeindruckt, fasziniert. Immerhin erzählt der epische Tarkowski-Film Stalker eine abgewandelte Version des Buchs. Und sogar einer meiner All-Time-Favorits –  Stanislaw Lem – zählt zu den von Wegesrand beeinflussten Schriftstellern. 

Putin-Kritiker, Dystop, weltbekannter Autor, maßgeblich an der Evolution der modernen Science-Fiction beteiligt, Verfechter von Antiautoritären Ideen,…einer der großartigsten Science-Fictionisten unserer Zeit; und für mich eine unbeschreibliche Quelle der (literarischen) Inspiration…….all' das war der Boris. Und jetzt ist er tot. Gestern, mit 79 Jahren in St- Petersburg verstorben.

Danke für Stalker und Solaris,… und für das Picknick am Wegesrand, Boris!  

Future 3.0

 

Ulrich Eckardt ist Futurist, Zukunftsoptimist, SEO-Fritze, Weltenbummler, und schockt gerade den Facebook-Mainstream mit utopisch-kritischen Videos, in denen er erklärt, was die Zukunft so bringen kann. Sympathischer Typ, 'ne ordentliche Schnittmenge zu den Themen hier im Blog ist vorhanden; und eigentlich würde ich euch das Ansehen der Videos umgehend empfehlen wollen; doch leider ist 'ne Art Facebook-Hürde eingebaut. Wer Facebook nutzt: Guckt es! Für die anderen: Zukunft ey, da machste nix… 

…hier kann man sich aber zumindest das aktuelle Video (damn, die vorangegangen waren explosiver; schade ey) ansehen: so-sieht-unsere-zukunft-aus.de

Transhumanismus auf arte!

Heute Abend (Dienstag 23. Oktober) um 20.15 Uhr läuft die Transhuman-Doku 'Welt ohne Menschen' auf Arte. Der Dokumentarfilm wurde von Philippe Borrel gedreht, die Originalidee stammt von Noël Mamère. Es geht um das hier: 

Maschinen und neue Technologien sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Aber nicht jedem ist bewusst, wie abhängig sie machen und wie sehr sie das Verhalten und die Denkweise der Menschen beeinflussen. So schlagen Wissenschaftler, Philosophen und Antitechnologie-Aktivisten immer lauter Alarm gegen den beschleunigten Vormarsch der Technowissenschaften.

Werkzeuge aller Art sind dazu da, das Leben zu erleichtern und Zeit zu gewinnen. Bionische Prothesen, künstliche Intelligenz, immer autonomere Roboter sowie medizinische und militärische Forschungsarbeiten aus den Bereichen der Neurowissenschaften, der Molekularbiologie und der Genforschung haben eine neue Ära eingeläutet, die "Transhumanismus" genannte Technisierung der menschlichen Gesellschaft. In den Vereinigten Staaten, in Asien und Europa scheint sich diese Denkrichtung immer mehr zu verbreiten.

Klingst spannend. Ist es ja auch. Und: Das ist noch längst nicht alles zum Thema Transhumanismus bei arte. Der eben erwähnte Filmemacher (Borrel) hat in Zusammenarbeit mit arte und als Ergänzung zu seinem Film die Website widerstand-2031.arte.tv konzipiert:

Es ist die Stimme der Widerstandsbewegung, die sich 2029 bildete, als dramatische Geschehnisse eine posthumane, von Maschinen beherrschte Zeit einläuteten. Das SOS kommt in der Gegenwart als freundlicher Computervirus an, der sich dem Bildschirm des jeweiligen Empfängercomputers anpasst und Ton und Bild beherrscht.

Im Mittelpunkt des interaktiven Projekts steht eine fiktive Person aus der Zukunft, die sich an Menschen in der heutigen Zeit richtet, um sie zum Umdenken zu bewegen. „Die Stimme“ will den Menschen die Augen öffnen und veranschaulicht ihre Warnungen mit angeblich aus dem Internet stammenden Indizien wie Fotos, Videos, Animationsbildern, Texte usw.

Was geht, arte? Ich mochte euch schon immer, …aber jetzt noch mehr ;) Diese Website aus der Zukunft ist echt mal einen Blick wert. Fühlt sich zwar ein ganz klein wenig nach angestaubter Interaktivität an, aber die Message ist klar: Wir sind alles blöde Sardinen in blöden Sardinenbüchsen, Roboter sind die besseren Menschen, wir werden alle streben. War ja eh klar. 

Why not stay there?

Dieser Sprung. Der teilt mich zwei. Erstmal heißt es dauernd: Aus dem All. Was völliger Humbug ist. Wer in der 2. bis 6. Klasse nur etwas aufgepasst hat, der weiß: Das All ist da, wo Felix B. nicht war. Außerdem plagen mich beim Anblick dieser ganzen Jump-Bilder Schuldgefühle: Ich fühle mich mitschuldig an einem möglicherweise schwachsinnigen weltlichen Ereignis, …wo wir hier unten doch noch so viele Dinge anzupacken haben. Ja, es mag etwas nach Gutmensch klingen, wenn ich frage: Wie viele Menschen hätten satt werden können, wenn Red Bull die Summe gespendet hätte? Ich will nicht mieser machen als es ist, schöne Bilder gab es ja wirklich zu sehen. Der Zweifel bleibt trotzdem. Muss das sein? Kann das was? Und wen ja: Warum?

Klar, diese Denke lässt sich auf viele Versuche bzw. auf die gesamte wissenschaftliche Forschung übertragen. Trotzdem denke ich: Große Forschungsprojekte – die Milliarden verschlingen –  sind gerechtfertigt. Irgendwie. Weil sie – wenn man dran glauben mag – uns allen irgendwann mal was gutes in unser Leben bringen könnten. Und kein Red Bull-Marketing sind. 

Trotzdem nett. Dieser Felix.

Das geile Bild stammt von Hugo Barros, der auch das Copyright dazu besitzt, und dessen Kunst man hier erwerben kann: society6.com/hugobarros

UPDATE: Aus aktuellem Anlass (blöde Mails und einigermaßen euphorische Blog-Diskurse) und nur um es mal klar zu sagen: Den wissenschaftlichen Nutzen der Aktion setzte ich einer Pro7-Galileo-Sendung gleich. Der Nerd- und Marketingfaktor dagegen ist unbestreitbar ein echtes Brett. Wer aber glaubt, dass nun "Kids an zu Forschen fangen und ins All wollen", hat wohl nicht zu Ende gedacht, ist zu früh aus dem Bett gesprungen oder lebt eine Utopie, mit der ich nichts gemeinsam habe. 

UPDATE 2: Da mir in einer Mail und hier in den Kommentaren unterstellt wird, ich würde mit meiner Anti-Haltung nur Trittbrett fahren: Das Blog hier hat ein Suchfeld. Wer da mal "Fußball" oder "Olympia" eingibt, wird schnell zu Artikeln gelangen, in denen ich die Mediokratie im Allgemeinen und die Idiokratie solcher TV-Großereignisse kritisiere. Und zwar nicht zu knapp. Also: Erst lesen, dann urteilen. Warum sich einige Leute nicht vorstellen können, das man (also ich) nicht ganz von selbst auf solche kritischen Gedanken kommt…weiß ich auch nicht, ist mir aber auch latte, mein Horizont reicht jedenfalls (manchmal) nicht nur von hier nach da.  

Nebenher gesagt ist mir jeder Trittbrettfahrer 10x lieber, als nur einer, der utopisch glorifiziert und meint, dass Red Bull die Welt besser macht. Schneller machen die die; das ist deren erklärtes Ziel. Und wer das will…der ist raus. Hoffe ich. 

Supercut von Eclectic Method: The Future

Dieser Supercut (Wiki-Info für Nixwisser) von Eclectic Method ist zwar sage und schreibe schon vier Tage alt; da aber hier ja Sci-Fi auf meinem Blog steht, muss der hier rein. Leider fehlt mir die Filmliste des Mashups, denn einige Szenen sagen mir so gar nix. Weiß da wer mehr? 

Entdeckt: So ziemlich überall: 11k2, Polkaroboter, seitvertreib usw. 

Mechwarrior Online: Open Beta

Eigentlich wollte ich ja nach dem Auflösen der Beta-Stillschweige-Vereinbarung seitens Piranha Games mal ordentlich was zum geilsten Mech-Game aller Zeiten schreiben. Eigentlich. Dann kam aber mein Urlaub, und die Schlachten der inneren Sphäre mussten ein paar Tage ohne mich geführt werden. Ist jetzt aber auch eh latte, denn am 16.10.2012 habt ihr alle die Möglichkeit einen Mech zu steuern. Und euch von mir einen Headshot abzuholen. Dann ist nämlich Open-Beta-Time! Wie lange diese Beta-Phase dauern wird, das weiß derzeit noch keiner so genau. 

Damit ich euch auch dann wirklich den virtuellen Mecharsch versohlen kann, hier noch einige Appetizer-Videos, live vom Schlachtfeld. Hier ein Beispiel für ausgefeilte Taktiken, die fast schon von den Clans stammen könnte:

Hier mein derzeitiger Lieblings-Mech im Einsatz: Der sagenumwobene DRAGON 1-C. In diesem Falle mit vier Puls-Lasern. Puh, das wäre mir zu warm…

Alles in allem kann ich mit Fug und Recht behaupten: Das ist das beste Mechwarrior-Game aller Zeiten und es hält alles, was es versprochen hat. Wer da nicht wenigstens mal eine Runde dreht, der ist es selber schuld.

Star Wars-Charaktere im Fischglas

Da ich seit ein paar Tagen die Idee im Kopf habe, mir einen Mini-Zen-Garten selbst zu bauen, kommen mir diese Star Wars Charaktere in Fischgläsern ganz recht. So als Inspiration halt.. Meine Liebste hatte sogar die Idee, einen Zen-Garten für die Allgemeinheit zu basteln: Also einen günstigen Garten zusammenschrauben, den in einen der üblichen Blumen/Pflanzen-Kästen der Stadt Köln zu platzieren, und einfach mal gucken, was passiert… könnte man auch mit einer versteckten Cam filmen…na, mal sehen). Dieser Yoda in Glas ist jedenfalls schon mal sehr schick, und eine recht naheliegende Idee ist das ja auch irgendwie. Kann man allerdings auch selber machen… Oder für viel zu viel Geld kaufen.

Hier, bei Etsy geht das nämlich. 

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