Jul 29 2011

Blade Runner: Ambient Sound Compilation

Chris

Der Soundtrack zum Film Blade Runner kam ja von Vangelis. Eigentlich so gar nicht mein Fall, die Musik des griechischen Komponisten. Aber diese Musik zum Film war (und ist) schlicht und einfach umwerfend. Ich habe einige der Tracks noch heute in meiner iTunes-Playliste (smooth, heißt die) und ernte von meinen Wohnzimmer-Besuchern immer mal wieder fragende Blicke. So nach dem Motto Was läuft dann da für 'ne Operette bei dir? 

Ich kann nur sagen: In Sachen Sprawl-Musik (nach meiner Definition) ist diese Vangelis-Platte federführend; um nicht zu sagen meisterhaft. Und jetzt, 28 Jahre nach dem dystopistischen aller Filme, entdecke ich eine Blade Runner Ambient Sound Compilation Namens Los Angeles, November 2019. Kling toll, und so hört sich auch so an ;) Einige Vangelis-Tracks sind auch drauf; aber eben auch völlig faszinierende Umgebungs-Geräusch-Tracks, die den Hörer sofort in eine hässlich-schöne Zukunft katapultieren. 

Augen zu, Kopfhörer auf und schon sieht man Flugautos und Lovebots an jeder Ecke! Einfach toll. Hier noch die Tracklist:

  • 01 Los Angeles, November 2019
  • 02 Third Sector – China Town
  • 03 Fourth Sector – Downtown
  • 04 Nineteenth Sector – Police Headquarters
  • 05 Twenty-Fifth Sector – Tyrell Corporation
  • 06 Seventh Sector – Apartment 9732
  • 07 Ninth Sector – Urban Blues
  • 08 Fifth Sector – Animoid Row
  • 09 Second Sector – DNA Row
  • 10 Seventh Sector – Apartment 9732 (Reprise)
  • 11 Eighth Sector – Nocturnal Rain
  • 12 Tenth Sector – The Bradbury Building

Jul 29 2011

I just ♥ my Sprawl

Chris


Schöne neue Welt: Ich entdecke Sprawl-Bilder der hässlichsten Stadt am Rhein in einem ebenso hässlichen Tumblr-Blog aus Asien. Trotzdem:

 I just ♥ my Sprawl!


Jul 28 2011

Rachael. Und sonst nix.

Chris

Rachael. Und sonst nix. Aus Gründen. 

…zwischen Minute 3:06 und Minute 3:32 sieht man übrigens eine der großartigsten Szenen der Filmgeschichte. 

♥ ♥ ♥ 


Jul 27 2011

Robot Film Festival: Die Gewinner-Filme

Chris

Wie versprochen, klebe ich mal alle (Winner-) Filme des ersten Robot Film Festivals hier ein. Eigentlich wollte ich ja hier nur die Highlights präsentieren. Wenn ich aber schon mal im Einbindungs-Wahn bin, packe ich eben alle rein, die ich finden kann. Außerdem sind die fast durch die Bank weg echt ziemlich großartig geraten. Los geht's mit:

Moonrush von Jonathan Minard, Michael Pisano, Ben Saks, Phil Kibbe (Award: Visionary Futures) 

Chorebot von Greg Omelchuck  (Award: Ethics & Impact slide) 

Out In the Street von Mark Simpson, Nick Paroz, Sixty40, Superfad (Award: Best Story) 

Saturn von 1stAveMachine (Award: Most Uncanny) 

Bio-inspired Flying Robots von Sabine Hauert, EPFL (Award: Scientifically Hardcore) 

Me and My Robots von Jay Kila, Ben Jacob Mac, Jay Kilachand (Award: Most Creative) 

The Machine von Rob Shaw, Bent Image Lab (Award: Best Picture) 

Absolut Quartet von Jeff Lieberman, Dan Paluska, Noah David Smith, Willie Mack  (Award: Best Robot Actor) 

Waiting For Name Assignment von Alvaro Galvan, Carmen Simón Rubio (Award: Best Human as Robot) 

Operation DaVinci von Kelleher Guerin, Carol Reiley, Tom Tantillo (Award: Audience Award) 

…für mich fühlt sich das an wie ein Roboterfilm-Weihnachtsfest. Ich hab' mir alle Winner-Filme angesehen; empfehle aber ohne mit der Wimper zu zucken einen Besuch der Festival-Seite, sowie die Vimeo-Festival-Gruppe, in der es weitere hochkarätige (aber Nicht-Winner- ) Filme zu entdecken gibt. Ich freu' mich schon auf das Jahr 2062. Da dreht sich das ganze nämlich rum; und die Blecheimer veranstalten das erste Human Film Festival. Als Hauptgewinn gibt's dann 'nen konservierten Justin Bieber und einen Aufenthalt im Themenpark Menschenkinder.


Jul 27 2011

Lykke Li – I’m Good, I’m Gone (Acoustic)

Chris

Erzähl' mir mal einer, dass die Dame nicht einfach nur großartig ist. Das ich die hier schon das zweite mal einbette (#1), bedeutet nix anderes als: Kauft euch alle Alben, hört sie durch und sagt mir nicht, wie ihr's fandet. 

Yeah, I know your hands will clap!


Jul 25 2011

Trailer: H+

Chris

Knaller-Setting gefällig? Im Jahre 2056 (oder so) haben 33% der Menschen ihre Handys und Smartphones gegen ein In-Brain Computer-System namens Google+  H+ getauscht. Dieses Programm erlaubt es den Nutzern direkt und unmittelbar – über das eigene Connected-Nervensystem -, auf das Internet (der Dinge) zuzugreifen. Aber…

something else is coming… something dark and vicious… and within seconds, billions of people will be dead… opening the door to radical changes in the political and social landscape of the planet — prompting survivors to make sense of what went wrong.

Klingt spannend. Das erinnert mich an diese Diskussion von damals™, in der ich ordentlich Prügel einstecken musste, weil ich für einen Wikipedia-Chip in (meinem!) menschlichen (?) Gehirn zu haben wäre. Ich verlinke den Scheiss jetzt nicht noch mal; führe aber dennoch erneut  mein schlagendstes Argument in's Feld: Abgesehen von der (zugegebenermaßen recht hohen) Hürde, dass man dafür den Kopf aufmachen muss, sehe ich keinen unterschied zur Eingabe in die Browserzeile. Wikipedia ist doch schon längst unser Hive-Mind, unser erweitertes Gedächtnis, unsere ausgelagerte Wissens-Ecke. So sieht's ma aus. Ich hab' jedenfalls keine Angst vor der Zukunft. Außerdem kommt die eh. Ob man nun will oder nicht. Die Frage stellt sich doch gar nicht. 

Achso: Das finale Produkt wird übrigens 'ne Web-Serie, kein Movie. Macher ist Bryan Singer. Der Kerl, der auch X-Men verbrochen hat. Nun ja. 


Jul 25 2011

Trailer: ‘Some Guy Who Kills People’

Chris

Der Typ könnte auch ich sein. Lust auf Gesichtern rumzulatschen habe ich jedenfalls auch des öfteren.  

"Some Guy Who Kills People" is about a lonely man, fresh out of the loony bin, who returns to his small hometown seeking revenge on those he deems responsible for his miserable life.

Sag' ich ja (Weitere Infos auf der Vimeo-Itemsite oder hier: someguywhokillspeople.com)


Jul 22 2011

Wanderausrüstung: Damals und Heute

Chris

Ja. Schon wieder Wander-Content. Das liegt daran, dass ich derzeit nicht so wirklich ans Laufen komme. Erstens ist mein Knie etwas lädiert (Meniskus, nächste Woche hole ich mir 'ne Überweisung für's MRT), und zweitens ist das Wetter jetzt ja auch nicht soooo dolle (Jaja, es gibt kein Schlechtes Wetter, ich weiß es ja). 

Oben auf der Grafik sehen wir die Entwicklung von Wandern/Camping-Equipment von damals bis heute. Drei Entwicklungen begrüße ich sehr: Das Zelt, den Rucksack und den Schlafsack. Die anderen Dinge haben sich natürlich auch total toll entwickelt. Ich persönlich ziehe daraus aber keinen Vorteil für meine Touren: Ich besitze bis heute weder ein Navi noch so eine Superhelden-Uhr, die mir alles anzeigt, was ich nicht wissen will. Ich navigiere (wenn nötig) eh mit 'ner Karte und einem Kompass. Ganz wie zu Opa's Zeiten.

Trotzdem spannend, was sich so alles getan hat. Was fehlt: Schuhe, die mal fast nix wiegen, dafür aber alles können, was ein ordentlicher Wanderstiefel auch kann. Das wär' mal ne Erfindung. Nano-Tech wird's schon richten. Hoffentlich.