Monthly Archives: August 2010

Enough


Unglaublich, diese Energie die die Graphitzeichnungen von thubakabra ausstrahlen. Ich kann den Schrei förmlich hören, so lebhaft und energetisch ist das Bild der netten jungen Frau hier oben. Den passenden Namen hat es aber auch: Enough.

Ich bin beeindruckt. Natürlich hätte ich auch eins der Fanarts aus dem Portfolio picken können; sowas wie den schicken Wolverine oder den melancholischen Johnny Depp.

Aber nein. Lieber dieses Schrei-Bild. Das passt irgendwie.

Heute.

Zu mir.

Eine Nachtclubkarte von Harlem


Vorab möchte ich das hier mal eben loswerden: Die Website STRANGE MAPS (ein Unterblog aus dem Hause bigthink.com) ist eine wirkliche Perle im großen weiten Cyberspace. Einmal hatte ich den Laden schon im Programm; und zwar bei diesem unglaublich reizvollen Thema: Deutschland ist weg!

Die Männickens von STRANGE MAPS hauen immer mal wieder strange Karten-Highlights raus; ich versinke all' zu oft in dem ausgekramten Kartenmaterial, welches die da posten.

Oben sieht man die Club-Landschaft Harlems gegen Ende des unsäglichen Prohibition-Zeitalters. Besonders klasse finde ich den Vermerk für die Afterhour im Radium Club:

Big breakfast dance every Sunday Morning 4 or 5. am

Mag ich. Die Karte, das Weblog und Harlem sowieso.

China Miéville empfiehlt sozialistische Literatur


China Miéville empfiehlt eigentlich keine sozialistische Literatur, sondern er empfiehlt Literatur für Sozialisten. Hö? China Miéville? Genau. Der kahlköpfige Brite hat so dolle Dinge wie Perdido Street Station oder Un Lon Dun geschrieben. Zumindest ersteres hat schon einen gewissen Steampunk-Touch und ich mochte die Ausarbeitung der Charaktere wirklich sehr. 

Wenn der Kerl nun also Literatur empfiehlt, das Blogposting Fifty Fantasy & Science Fiction Works That Socialists Should Read heißt, dann kann ich eigentlich nur noch sagen: Schaut doch mal drüber.

Max Ernst ist auch dabei.

Marco will mein T-Shirt!


Der Minds Delight-Marco jammert rum, weil keiner bei seinem T-Shirt-Gutschein-Gewinnspiel mitmachen möchte. Und da ich wirklich keine Männer weinen sehen kann, bringe ich ein Opfer dar und stelle ein Foto von mir und meinem liebsten T-Shirt ins Internetz. Als wär das nicht sowieso schon online gewesen

Oben seht ihr also mein aktuell-abgeranztes Lieblings-Shirt. Okay, eigentlich isses ja dieses hier, aber von dem hier oben hatte ich schon ein Bild zur Hand. Man muss sich ja nicht völlig verausgaben, nur damit sich andere besser fühlen. Außerdem ändert sich mein Geschmack ungefähr alle drei Minuten. Aber was soll's, machen wir halt wieder bei jeder Scheisse mit; so geht das.

Zum Shirt: Man sieht darauf den einzig wahren Jesus, nämlich den berühmten Bowler-Jesus aus The Big Lebowski. Hier, wer ihn wirklich nicht kennt. (Und wer den wirklich nicht kennt: Schüssi!) Des weiteren gehören die Macher des Films, die Coen-Brüder, eindeutig zu den größten Genies unseres Zeitalters und ich habe fast alle Filme mehrfach gesehen.

Sonst noch was? Ach ja: Steht mir übrigens gut, das Teil.

Gesponsort wird das Gewinnspiel übrigens von urban-stylistics.com.

Und eigentlich will ich ja gar nichts gewinnen. Ich mag nur das Webdesign des Shops und kann das rumgejammere wirklich nicht mehr ertragen.

(Soviel sei angemerkt: (Ich will wirklich nix gewinnen!) : Ein 50 € Gutschein wäre die bessere Idee gewesen. Der Zahl wegen. Psychologische Marketing-Kriegsführung. Ihr wisst schon. Jobsyndrom. Und so.)

Martin Kalanda

Martin Kalanda ist ein…

New York City Artist, and Graphic Designer. Born in (Czecho) Slovakia and raised in and around NYC, I studied Advertising, Art, and American History at Boston University before moving back to New York where I am working my ass off as an artist and graphic designer.

Dieser handwerkliche Stil gefällt mir an Martins Kunstwerken besonders gut. Das sieht alles so echt aus. Also echt gemalt. Nicht so überladen und ausgepowert, wie man es bei vielen anderen Illustrationen beobachten kann. Künstlerisch-dezent.

Hach, ich wisst schon.

Lügner sterben früher!

Der Turbodesigner Richard Seymour (Spaceships, Helikopter, Damenunterwäsche) spricht über Transparenz, die Umwälzung der Medien- und Kommunikationswelt und meint: Wer heute lügt, wird morgen sterben. Ich mag dieses prägnante, kurze Statement sehr; denn auch ich halte viel von diesen drei elementaren Dingen: Kommunikation, Transparenz und ein Mindestmaß an Aufrichtigkeit.

(Und nein: Auch ich lebe diese drei Dinge nicht immer und vollständig. Aber: Ich probier's wenigstens!)

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