Monthly Archives: August 2010

Broken Bells – The Ghost Inside

Jaja, ist ja richtig, das Dingen ist schon ein paar Tage alt. Den Track vom Album Brocken Bells mochte ich auf Anhieb und das Video ist auch echt future-like. Außerdem bin ich – während ihr diese Zeilen lest – schon wieder irgendwo in der Pampa und laufe mir Blasen an die Füße. Denn wie der kluge Herr Einstein schon zu sagen pflegte:

Look deep into nature, and then you will understand everything better.

In diesem Sinne: Happy Weekend und so weiter.

Zukunftsmedizin: Robert D. Brown


Wenn Robert D. Brown nicht in die Rubrik Zukunftsmedizin gehört, wer denn dann? – Ich weiß es doch auch nicht.

An der Küste Kaliforniens malt Robert in seinem Studio richtig schön-apokalyptische Bilder. Die Galerie mit einigen Concepts lässt auf einen zukunftsbegeisterten Menschen schließen. Artwork Nummer 12 hat zum Beispiel einen so wundervollen futuristisch-klinischen Touch. Achso: Disney, Activision und Warner gehören zu seiner Kundschaft.

Ich glaub', der kann wat, der Kerl.

No Maps for these Territories

(Ich habe keine Ahnung, ob dieser Player in irgendwelchen Feedreadern läuft.)

Ich habe eben bei der CPC einen Trailer zum neuen Gibson-Roman Zero History gepostet. Der ist echt nett, der Trailer. Außerdem erinnerte er mich an die Gibson-Doku No Maps for these Territories:

On an overcast morning in 1999, William Gibson, father of cyberpunk and author of the cult-classic novel Neuromancer, stepped into a limousine and set off on a road trip around North America. The limo was rigged with digital cameras, a computer, a television, a stereo, and a cell phone.

Und was William Gibson alles in der Limo erzählt, und was Bono so alles liest, das sieht man oben im Video.

Richtig schön verpixelt; aber das passt ja auch. Irgendwie.

Ein wirklich großartiges Filmchen!

Was löst Cyberpunk aus?

Großartig. Im Forum der Cyberpunk-Comunity hat mindblasted mal einen vaage formulierten Gedanken rausgehauen:

Was löst Cyberpunk aus?

Den Text nennt er selber eher destruktive denn konstruktive (Selbst-)Kritik. Ich bin hin und weg. Bei meiner offensichtlichen Begeisterung für die Cyberpunk-Kultur vergesse ich nur all' zu oft, wie scheiße es den Protagonisten in den verschiedensten Medien (Büchern, Games, Filme) eigentlich wirklich geht: Die ham' ja nix! Außer 'nen Chip im Kopf. Man nannte sie Chipheads

Ein wirkilch kritischer Text, der mich zum Nachdenken anregt, der neue, andere Perspektiven eröffnet.Vielleicht gefällt er Euch ja auch. Und der Diskurs drunter ist auch spannend. Spannend bis aufwühlend.

Jonathan Viner


Irgendwie ganz schön verschroben, die Bilder von Jonathan Viner. Guckste drauf, wirste selbiges. Gemalt wird mit Öl und Mädchen mit Kopfhörern findet der wohl ziemlich gut. Ich auch.

Die Illustrationen in denen man kein Mädchen (oder einen Kopfhörer) sieht, sind aber auch echt spitzenklasse und paralysieren schon ziemlich krass.

Ey.

Jiří Horáček aka etwoo


Na! Wer einen so wunderbar anzusehenden Namen wie Jiří Horáček trägt, der darf an seinem Künstlerpseudonym ruhig mal etwas knausern. Unfasslich, was etwoo da in seinen devArt-Profilbogen schreibt:

one year ago I started painting

Da bin ich baff. Sein Portfolio ist noch relativ schmal, dafür versprühen Bilder wie Polar explorer oder Flooded Subway schon ihren ganz eigenen Flair. Jiří kommt übrigens aus Tschechien, ist 19 Jahre jung und liest wirklich gute Bücher.

Und wenn er noch ein Jahr so weiter malt, dann blogge ich hier wieder über ihn.

Mehr davon: etwoo.deviantart.com

Tolle Blogs: OliBlog


Jetzt. Endlich. Nachdem ich nun schon etwa vier Jahre da mitlese. Jetzt endlich empfehle ich Euch aus ganzem Herzen und voller Inbrunst: Film und Buch – OliBlog

Die Subline dieser Blogperle lautet:

Rezensionen und Kommentare zu Buch und Film. Im sechsten Jahr online.

Und ich fauler Sack habe Oliver erst ein einziges mal verlinkt. Genau hier nämlich: Uwe Bolls Dankesrede für zwei goldene Himbeeren.

Da ich einige wirklich gute Filme verpasst hätte, gäbe es den Oliver nicht, möchte ich an dieser Stelle einfach mal Danke sagen. Danke für Myriaden von tollen Rezessionen zu allen möglichen (und unmöglichen) Büchern und Filmen! Oft bin ich so gar nicht seiner Meinung (Book of Eli: 8 von 10 Punkten!?:) und manchmal verliebe ich mich in längst vergessene Bücher wieder neu, nur weil OliBlog sie plötzlich im Programm hat (Neal Stepehnson Reviews!).

Rätselhaft ist mir, wie man so eine Medien-Masse eigentlich bewältigen kann. Während ich einen 400-seitigen Roman lese, haut Oliver vier 400-seitige Reviews zu 800 800-Seitigen Büchern raus. Oder so ähnlich.

Alles in Allem: OliBlog – Ein tolles Blog!

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