nature

Baumhaus zum Mitnehmen!


Baumhäuser sind elementarer Bestandteil dieses Weblogs. Guckt, guckt, guckt,und guckt. Ich liebe die Dinger. Und deshalb liegt es auf der Hand, dass ich mir irgendwann mal selber eins zusammenzimmern möchte.

Bis dahin könnte ich mich aber auch mit diesem rucksacktauglichen Baumhaushängezelt hier oben begnügen. Auch wenn ich bezweifele das der Aufbau schneller geht, als ich es mit meinem 1-Mann Zelt schaffe (Zeit gestoppt: 2min24sek. Bei Regen!). Trotzdem: Wie sich das so hängenderweise in die wäldische Umgebung einpasst…das hat schon was. Die Vorteile nicht direkt auf dem Boden zu liegen, muss ich hier wohl niemandem erklären. Falls doch: Kommt doch einfach mal ein Wochenende mit mir. Und schlaft draußen. 

Es lebt!

Es lebt. In dem Falle ist das 'Es' die Erde; und das, was auf ihr so los ist. Ganz ehrlich: Ich tu' mich immer schwer mit so zusammengeschnippselten Bildern aus Ökonomie & Ökologie. Das rutscht immer ganz schnell in so 'ne Eso-Schiene, die ich nicht wirklich leiden kann. Oft wirken die Videos so Zeigefinger hoch-mäßig. In dem Falle hier ist das zwar auch teilweise grenzwertig; die Gesamtkombination von musikalischer Untermalung, Sounds und Bildern reißt's aber 10x raus. Und am Ende lernt man sogar noch einige echte Helden kennen.

Leben. Natur. Verrücktes Dings, echt mal. 

Alchemiekochen

Homaro Cantu und Ben Roche haben die logische Idee, bei einem Fleischburger aus Kuhfleisch doch einfach die Kuh und das Fleisch wegzulassen. Und das Kuhfleisch und die Kuh durch das zu ersetzten, was die Kuh isst, um Kuh zu sein. Also ein Kuhfleischburger ohne Fleisch, dafür aber mit vielen Körnern, viel Gras und noch mehr Gerste (eben das, was die Kuh isst). Und jetzt kommt's: Das Ersatzkuhfleisch aus den magischen Drei schmeckt sogar genau wie echtes Kuhfleisch aus echter Kuh. Der Hammer.

Wie, was, wo, warum? Gucken, ey, es gibt auch Fleischpasta. Zum Nachtisch.

a mindraper

Ist klar. 

Eulen. Ey.

Spätestens seit René vor drei Jahren diese unglaublich abmutierte Transformator-Eule verbloggt hat, sollte jedem klar sein, dass Eulen die geilsten Tiere ever sind. Neben Katzen, versteht sich. Und Hunden. Und Nasenbären. Und Manuls. Die aber ja eigentlich gar keine Katzen sind, sondern Wesen, die aus einer weit weit weit entfernten Galaxie zu uns gekommen sind; nur um uns mal zu zeigen, wie fett Katzen werden können, wenn sie ausserirdische Vorfahren haben (was bei meiner als bewiesen gilt. Auch wenn sie nicht fett ist).

Jedenfalls: Gilly hat Eulen entdeckt, die dermaßen dämlich durch die Welt glubschen, dass es fast schon weh tut. Der Schmerz ist aber erträglich. Wie ihr sehen könnt.

Ihr Eulen. 

7 Milliarden Erdlinge. Wie kommt’s?

Die Frage in der Headline ist jetzt nicht so wirklich ernst gemeint. Ich kann mir zumindest ganz gut vorstellen, wie man(n) sich vermehrt. Im Video wird auch eigentlich gar nichts erklärt, was man nicht schon mal irgendwo gehört hätte. Die Fakten sollten also bekannt sein. Allerdings visualisiert das Video den Verlauf der Population dermaßen schick, wie kein zweites. 

Zwei Fakten möchte ich dennoch herausstellen; auch wenn sie sicher nicht die Welt bewegen. Oder doch?

  1. Wir werden nicht ewig wachsen. Nach neueren Studien wird irgendwo zwischen 10 und 12 Milliarden Schluss ein. Das liegt unter anderem daran, dass einige Schwellenländer (ich hasse dieses Wort) viele evolutionäre Schritte (die das Kinder kriegen betreffen) einfach überspringen. Bis der Westen kapierte, was es mit Verhütung auf sich hat, sind einige Alice Schwarzeres ins Land gegangen. Davon profitiert (?) nun die so called dritte Welt, sowie die eben erwähnten Länder der zweiten Welt.
  2. Ja. Der Planet hält auch 12 Milliarden Menschlein aus. Wenn…. 

Die Wölfe von Tschernobyl

…ich mach' einfach mal weiter hier, so als wäre nix gewesen. War was? 

So, So. In der Zone leben also mehr als 300 verstrahlte Wölfe. Das wäre dann die dichteste Wolfspopulation, die die Erde vorzuweisen hat. Dazu kommen noch einige fette Bisons. Und überhaupt scheint es dem Ökosystem in der Zone gar nicht mal so schlecht zu gehen, wie man meinen könnte. Was auch damit zusammenhängen mag, dass da Leitwolf Nummer 1- der Mensch – nicht mehr all zuviel zu melden hat.

Ich wünsch' mir 'ne Welt mit mehr Zonen. Manchmal. 

Wanderimpressionen 2011 (I)


Geknippst im Naturpark Bergisches Land. Die kalte Frühlingssonne war wärmer, als sie auf dem Foto aussieht. Ich mag das Bergische; ist echt perfekt für 'ne Mini-Tagestour (von Köln aus). 

 

Klassiker: Rund um den Drachenfels. Im Frühjahr ist da sogar fast nix los. Das muss so im März rum gewesen sein. Kleiner Tipp für Alleingänger: Einfach mal die Rheinseite wechseln.

 


Einzelzimmer mit Klima. Ich weiß nicht mehr wo das genau war. Muss aber auch so im März/April gewesen sein. Dieses Zelt war eine der besten Investitionen, die ich in meinem Leben getätigt habe: Leicht, schnell. Und grün. 

 


Typisch Vogesen. So sieht's da überall aus. Enklaven der Ruhe. Idylle zum Anfassen. Einfach 'ne tolle Landschaft. Diese Stille findet man bei uns seltener (zumindest wüsste ich jetzt auf Anhieb keine Gegend in der BRD, wo es dermaßen still ist).

 


Fand ich schön. Wo ich das fand', weiß ich aber auch nicht mehr. 

 


Rückweg vom Petite Ballon aka Kahler Wasen. Ich würd' sagen: Für ein Mittelgebirge eine durchaus mittelschwere Tour mit leicht alpinem Charakter. 

 


Ausblick vom Grand Ballon aka Großer Belchen (glaube ich). 

 

Da hab' ich mich etwas länger aufgehalten. Eine ganze Nacht, um genau zu  sein. Totenstille, keine anderen Naturfreunde, weder am Tage noch in der Nacht. Eine Frischwasserquelle sprudelte 10 Meter weiter. Dazu diese Aussicht und 'nen leckeren Wein aus der Region. So habe ich in meinen 30. Geburtstag reingefeiert. Schöner hätt's nicht sein können. An diesem Platz führte ich auch meine erste – sehr intensive – Unterhaltung mit einem Uhu. Der konnt' auch Happy Birthday singen.  

 

Durchs Weserbergland, in den Solling, bis zum Steinhuder Meer. Pisswetter, tolle Wanderung! 

 


Ein Schloss, nahe des Eifelsteigs, bei Linz. 

 

Merkwürdigkeiten am Rande des Weges. Somewhere im Rhein/Main-Gebiet. 

 


Saisonale Spezialität im Solling: Riesen-Currywurst :)

 


Auch auf Santorini gibt es Wanderwege.

 

Mein treuester Begleiter in diesem Jahr. Zumindest auf Tages- und Wochenend-Touren. 

 


Perfekter Wanderweg an einem Waldrand in der Südeifel. Dazu das Wetter und eine Weinschorle. Berauschend.

 


Ein Zettel in einer Schutzhütte im Weserbergland. 

 

Gevatter Rhein. Geknippst, als ich aus Bingen mit dem Schiff den Rhein hinauf fuhr, dieses aber in Koblenz wegen japanischer Überfüllung verlassen musste. 

 


Gesichtskunst, irgendwo im Elsass. Der Aschenbecher ist der Schönheitsfleck. 

Noch ist das Jahr nicht rum! Teil II zwei folgt. Irgendwann. 

You need special shoes for hiking – and a bit of a special soul as well.  ~Terri Guillemets